TOX 2
TOX FS16
TOX FS16
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Lernkarten
Umweltverunreinigungen ? POP`s
DDT -> Insektizid, fettlöslich, Krebs
PCB -> Weichmacher, Fettlöslich, Krebs
Dioxin -> Herstellung Chlor-organ. Verbind., Absorption durch Erde/Pflanze-> Tierfutter -> Hühner -> Mensch, Herzkreislaufstörungen, Leberschäden, Hautproblemen
HCB -> Fungizid, fettlöslich, Durchfall, Fieber, Lungenprob. Mortalität Kinder = 95%
Schwermetalle ?
Blei -> Umweltkontamin (in LM), direkter Kontakt (H2O-Leitung), Nervensystem, Blutarmut, Krebs
Arsen -> Bestandteile Arznei, Pigmente (Farbe) -> Grundwasser-> Nahrungskette, akute Vergiftung = Krämpfe, Übelkeit, innere Blutungen, chronische Aufnahme = Schädigung Haut + Blutgefässe, Tumore
Cadium -> Leber, Pilz, Seetang, wird in Knochen gespeichert, Ca+ Verlust
Radioaktive Nuklide ?
Cäsium
Plutonium
Strontium
Jod
Behandlungsmittel ?
Hormone -> Steroid-Hormone = Lebertoxisch
Anabolika -> Herzfrequenzstörungen + kleiner Schnipel
Was sind Hormesis-Effekte ?
Tiefe Dôsis von giftiger Substanzen, welche positive Wirkung auf Organism. hat, zu viel aber nicht gut !
Bsp. b-Carotin, kleine Menge = krebsvorbeugend, zu viel = Krebsfördernd
Einteilung Toxine ?
Alkaloide
Glycoside
Inhaltsstoffe ätherischer Öle
organische Säuren
Antinutritive Proteine
Toxine Tierischer Herkunft ? Landtiere ?
Honig -> Grayanotoxine von Rhododendron, Botulinum Toxin (selten)
Leber -> Speicherorgan versch. fettlöslicher Stoffe, nix für Schwangere
Toxine Tierischer Herkunft ? Meeeeertieren Muscheln ?
Dinoflagellate = Plankton, einzellige Eukaryoten, z.T. toxine -> fettlöslich, hitzestabil => Muscheln
PSP (Saxitoxin) -> Paralyse, TOD durch Atemstillstand
NSP (Brevetoxin) -> 15-18h nach EInnahme, Reitzung Darmschleimhaut, Taubheit
ASP (Domoinsäure) -> Gastrointestinale Störung, Verlust Kurzeitgedächnis
DSP (Vessotoxin) -> Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
Toxine Tierischer Herkunft ? Fischeee ?
Ciguatoxin (CTX) -> Durch Dinoflagellate in warmen Gewässern gebildet -> Aufname Fische -> NAhrungskette (Raubfische)
Nervengift, sensorisch NICHT wahrnehmbar + Hitzestabil, 15min - 24h Symptome, Wirkung Wochen bis Monate
Neurologische Störungen, Gastrointestinale Symptome
Tetrodotoxin (TTX) -> Kugelfisch, 3 Hypothesen zu Herkunft: am Wahrscheinlichsten -> Symbiose mit Bakt. die TTX prod.
TTX in Leber, Eierstöcke, Haut von Fischen, jedoch NICHT in Muskelgewebe
Nervengift, blockiert Na-Kanäle, Lähmung, Atemnot ->TOD, Kribbeln in Munschleimhaut
Pflanzliche Inhaltstoffe !? Alkaloide ?
Solanine -> Aubergine, Tomate, Kartoffel, lipophiler + polarer Teil + Stickstoffring (=Aglycone)
Bildung der Aglycone während stoffwechselaktiver Phase (grün von Pfl.) => glycosylierung findet nach Bildung von Aglyconen statt. => Erkennung: erstes MonoSacch. = Glucose = Chaconine, wenn erstes = Galaktose, dann Solanine
Symptome Solaninvergiftung:
Gastrointestinale Störung
Neurologische Störung
Semikomatöse Umstände bis TOD, bitter = WARNSIGNAL
Von was hängt Solaningehalt bei Kartoffeln ab ?
Genetik/Züchtung
Klima (HAgel + Frost = Förderung)
Düngung (Mg = gleich Förderung)
Lagerung + Verarbeitung
Pflanzen Inhaltsstoffe ? Alkaloide ?
Chinin -> Medikament geg. Malarie, In getränk: Chinotto (für Bitterkeit) , von Chinarindenbäumen
zu hohe Dosierung = toxisch
Schock, KOma, Hör+Sehstörungen, Atemlähmung
Pflanzliche Inhaltsstoffe ? Glycoside ?
meist H2O-löslich, Aglycon + Glycon, wird in Körper durch Stoffeigene Enzyme gespalten = Aglycone frei und wirksam (e.v. toxisch)
Pflanzliche Inhaltsstoffe ? Glycoside ? Welche 3 ?
Saponine
Cyanogene Glycoside
Goitrogene Glycoside
Pflanzliche Inhaltsstoffe ? Glycoside ? Saponine
lipophiles Aglycon + hydrophiles Glycon => Hülsenfrüchte, Lakritze
¨Konz. in LM meist gering, Resorbtionsrate ebenfalls
Eigentlich eher gesundheitsfördernd, -> Cholesterin bindung (Komplex)
grenzflächenaktiv und bei hoher Konz. Zellmembran zerstörung
Pflanzliche Inhaltsstoffe ? Glycoside ? Cyanogene Glycoside ?
=> Setzen Blausäure frei ! => Bei verletzunf Pflanze -> durch b-Glukosidase abspaltung Glycon => dadurch bildung Vorstufe Blausäure, welche spontan od. enzymatisch HCN (Blausäure) freisetzt
in Maniok,Bittermandeln, Stein von Steinobst
ist flüchtig, irreversible Bindung des Kofaktors in den Mitochondrien = Atmungskette wird blockiert-> Energiestoffwechsel kommt zum erliegen (O2-Mangel)
Pflanzliche Inhaltsstoffe ? Glycoside ? Goitrogene + Cyanogene Glycoside ?
Häufiger Maniokkonsum = kropfbildung
erhitzen von Maniok = inaktivierung der Enzyme
Korrekte Verarbeitung: Fermentation, zerkleinern,auslaugen und trocknen
Pflanzliche Inhaltsstoffe ? Glycoside ? goitrogene Glycoside ?
stören Schilddrüse, hemmung der aufnahme von Jod
nicht gut bei Fötus
=> Kreuzblütlern (Raps), Kohlgemüse (in Form von Glucosinolate) -> enzymatischef abbau zu Senfölen (abspaltung Glycon) -> Umwandlung von Glucosinolate zu Thiocyanate (=goitrogen)
Früher aufgrund von Jodmangel + viel Kohlkonsum = problem
Ätherische Öle ? Thujon ?
Thujon -> Salbei, Wacholderbeeren, Artemisia absinthum
-> Blockieren Rezeptoren in Hirn -> Nervensystem
Thujon mit Ethanol = tox. Wirkung
Absinth bei Zugabe von H2O = weisslich, weil ätherische Öle ausfallen, Dies geschieht, weil sie dann nicht mehr gut löslich sind (polar-polar -> Alkohol+Wasser)
Pflanzliche Inhaltsstoffe ? Glycoside ? Cumarin ?
Waldmeister, Zimt, Tonka-Bohnen
LM + Parfüm
Kopfschmerzen, Erbrechen, Atemstillstand, chronisch = Krebserregend
Cassia Zimt = viel mehr Cumarin
Pflanzliche Inhaltsstoffe ? Glycoside ? Myristicin ?
Muskatnüssen, Dill, Pastinaken
Übelkeit, Erbrechen, Schwindel bis Halluzino
ähnliche Struktur wie Ecstasy
Pflanzliche Inhaltsstoffe ? Organische Säuren, antinutritive Stoffe
Erucasäure (Fettsäure) --> Raps-Urformen, verfettung Leber, Herzmuskel
Favismus (Erkrankungen) -> Ackerbohnen , Menschen mit erblich bedingtem Enzymmangel = Favismus
Bleich sein, Müdigkeit, Übelkeit
Pflanzliche Inhaltsstoffe ? Organische Säuren, antinutritive Stoffe ? Neurolathyrismus ? Lectine ?
Saat-Platterbse (Verboten)
regelmässige Aufnahme (ODAP)
Nervengift
betroffen = Männer, Frauen durch Östrogen geschützt
Lectine ->bsp. in Soja, sind Glycoproteine, hitzelabil
Stoffwechselstörungen
Nennen sie 3 Möglichkeiten + Bsp.Reduktion/ Elimination des Gehalts an natürlichen Toxinen ?
Zucht -> Aubergine, weniger Bitterkeit, Asparagin -> Acylamid-Bildung
Einweichen/Blachieren -> H2O-lösliche Stoffe ausgelaugt -> Solanin, Maniok
Erhitzen -> Hitzelabile Toxine, H2O-lösliche Proteine wie Lectine, Solanine nur Teilweise
Wie kann Histamin entstehen ?
Durch Fischeigene Enzyme bei Verderb
Durch Zugesetzte Kulturen/Spontanflora bei vielen fermentierten Produkten (biogene Amine -> Käse)
Durch MO (in Fisch) Scombroid-Toxin
Worum handelt es sich bei einer Histamin-Vergiftung ?
Histamin normalerweise abbaubar
=> wenn zu viel od. Diaminoxidase-Mangel = nicht vollständig abgebaut und somit absorbiert !
allergieähnliche Symptome = pseudoallergische Reaktion, weil: es keine Antigen-Antikörper-Reaktion ist
Zudem: biogene Amine wie Histidin reaktion mit Nitriten = Nitrosamine
Histamin + Tyramin wirken zusätzlich toxisch, auch in tiefen Dosierungen
Was sind mögliche Gegenmassnahmen zu Acrylamidbildung ?
Temp. optimieren (senken)
aw-wert leicht erhöhen
Gehalt an red. Zuckern reduzieren (Lagerung kartoffel)
Asparagin-arme Kartoffelvarianten
Welche Gefahren gehen beim Erhitzen von Proteinen und Fetten aus ?
Bildung PAK (Polyzyklische aromatische KW) => Genotoxisch, Karzinogen
Benzo(a)pyren -> durch Körpereigene Enzyme zu krebserregenden Stoffen umgewandelt => Grilliern,Rösten,Räuchern
Formaldehyd -> Räuchern
Was sind die Gefahren bei der Verwendung von Nitripökelsalzen ?
Bildung Nitrosamine => Krebserregend
Nitrite sind Gefässerweiternd -> vasodilatatorisch
Bei Kleinkindern: irreversible Bindung am Hämoglobin (Methämoglobin)
Wie entstehen Nitrosamine ?
1. Nitrat (NO3`) wird zu Nitrit (NO2`) reduziert (bsp. erhitzen)
2. Nitrit reagiert zum Nitrosyl-Kation (NO+) in saurem Milieu (bsp. MAgen)
3. Nitrosyl-Kation reagiert mit Aminen zu Nitrosamine
Was sind mögliche tox. Quellen von Verpackungsmaterialen ?
Weichmacher für Kunststoffe (Phtalate) -> HAndschuhe, Folien
Aromatische Amine
Bisphenole -> Dosenbeschichtung
Was ist die Gefahr von Kartonverpackungen in der LM Industrie ?
Und was sind mögliche Lösungen ?
Mineralöle aus Druckerfarben sind flüchtig und können von Kartonverpa^ckung in LM migrieren
Lösung:
Frische Fasern statt Recyclingkarton
Bessere Sortierung beim Recycling
ander Druckfarben
Bessere Barrieren (Beschichtung), Innenbeutel verwenden (Alu/PET)
Was sind die Rechte/Pflichten von Arbeitgeber/nehmer bezüglich Berufsunnfällen/Krankheiten ?
Arbeitgeber ist verpflichtet, den Verhältnissen angmessen Schutz bieten, nach Stand Technik + Erfahrung
Arbeitnehmer sind mitverantwortlich ! + unterstützen Arbeitgeber
Korrekte Anwenedung der Vorhandenen Schutzmassnahmen/Sicherheitseinrichtungen
Was sind MAK und KZGW ? Stichwortartig beschreiben !
MAK= Maximal Arbeitsplatzkonzentration -> max. Durchschnittskonz. von gas, dampf, staubförmigen Substanzen
=> keine Gesundheitsgefährdung während 8h /Tag, 42 h /Woche + über längere Zeiträume
In Praxis schwankt Konz. über Tag, deshalb => KZGW
KZGW = Kurzzeitgrenzwerte -> kurzzeitige MAX. Belastung von Substanz.
=> Belastung 4x/Tag während 15min. erlaubt ! Abstand zw. Expositionszeiten MIND. 1h
Wo können sie Informationen potenziell Gefährliche Stoffe bezüglich Arbeitssicherheit finden ?
EKAS -> Liefert Richtlinien
SUVA -> liefert Checklisten + weitere Dokumente
Sie benötigen vollständige Sicherheitsinformationen bezüglich dem Umgang einer Chemikalie, wo finden sie Infos ?
Sigma-Aldrich Webseite
=> Korrekte Konz. des Stoffes wählen, Sicherheitsdatenblatt "MSDS" !
H-Sätze = Risiken
P-Sätze = Prävention