TK16 Informatik

8. Sicherheit: Grundlagen und Planung

8. Sicherheit: Grundlagen und Planung


C. B.
Diese Karteikarten behandeln auf Universitätsniveau die Grundlagen der Datensicherheit und IT-Sicherheit. Sie decken Themen wie Datenschutz, Risikoanalyse, Sicherheitsmaßnahmen und Notfallplanung ab. Besonders betont werden die vier Grundwerte der Datensicherheit: Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Authentizität. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und IT-Profis, die sich mit den technischen und organisatorischen Aspekten der Datensicherheit vertraut machen möchten.
Cartes-fiches
27
Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
15.11.2015 / 09.01.2016

Cartes-fiches

Nenne einige Bedrohungsarten der IT Sicherheit?

- Höhere Gewalt
- Technisches Versagen
- Organisatorische Mängel
- Vorsätzliche Handlungen
- Menschliche Fehlhandlungen

Welches sind die 2 Risikobegriffe in der IT Sicherheit?

- Bedrohung

- Verletzbarkeit

Nenne die 3 Schadenarten in der IT Sicherheit?

- Direkte Schäden (an Maschinen, Programmen, Datenträger)
- Indirekte Schäden (Kosten für Rekonstruktion von Daten oder Programmen)
- Folgekosten (Entgangener Gewinn durch den Unterbruch, Nichterfüllen der Dienstleistung)

Nenne einige Direkte Schäden?

- Ausfall der Maschinen
- Absturz oder ausfall des Programms
- Defekter Datenträger
- Verlust der Daten

Nenne einige Indirekte Schäden?

- Kosten für das Aufsetzten der neuen Maschinen
- Kosten für Rekonstruktion der Daten oder Programmen
- Personalkosten für die Arbeitsleistungen

Nenne einige Folgekosten eines Schadenereignisses der IT Infrastruktur?

- Entgangener Gewinn durch den Betriebsunterbruch
- Nichterfüllung von Dienstleistungen
- Informationsverlust bei Auftragserfüllung

Nenne Sie die 4 Grundwerte der Datensicherheit?

- Vertraulichkeit der Daten (Confidentiality) Betrifft den Datenschutz
- Integrität der Daten (Unversehrtheit, Integrity) Echtheit der Daten
- Verfügbarkeit der Daten ( Availability)
- Authentizität der Daten (Verbindlichkeit, Authenticity) übereinstimmend

Was bedeutet Confidentiality?

Vertraulichkeit in der Datensicherheit! Datenschutzgesetzt und einhaltung der Privatspäre

Was bedeutet Integrity?

Integrität in der Datensicherheit, Verlässlichkeit der Informationen auf Richtigkeit und Verlässlichkeit

Was bedeutet Availability?

Verfügbarkeit der Datensicherheit,Daten müssen dem Benutzer jederzeit zur Verfügung stehen

Was bedeutet Authenticity?

Authentizität in der Datensicherheit, es muss sicher gestellt werden, das die Daten auch vom Absender stammen.

Nenne die 2 Massnahmen zur Datensicherheit?

- Technische Massnahmen
- Organisatoriche Massnahmen

Nenne einige Technische Massnahmen?

- Bauliche Massnahmen (Alarmanlagen)
- Firewall und Virenschutz
- Verschlüsselungssoftware
- Regelmässige, automatische Datensicherung

Nenne einige Organisatoriche Massnahmen der Datensicherheit?

- Regelmässige Information über aktuelle Gefahren
- Überwachung der Räumlichkeiten und Systemzugriffe
- Festlegung der Berechtigungen für Datenzugriff

Was ist das Hauptziel des Datenschutzes?

Schutz vor fremdem Zugriff auf Personendaten
- Datenschutzgesetz DSG
- Verordnung zum Datenschutz
- Wichtige Leitfäden des eidgenössischen Datenschutzbeauftragten

Was für Persönliche Daten sind schützenswert?

- Religionszugehörigkeit
- weltanschauliche, politische Ansichten
- Gesundheit, Krankengeschichte
- Intimsphäre
- Sozialer Status
- administrative, strafrechtliche Verfolgung

Nenne die 4 Schritte um eine IT Sicherheit zu planen und einzurichten?

- Sicherheitsorganisation aufbauen
- Schutzbedarf ermitteln
- Risiken analysieren
- Massnahmen auswählen und umsetzten

Nenne einige Fragen die beim ermitteln des Schutzbedarfs wichtig sind?

- Welche persönliche Daten müssen geschütz werden
- Welche vertrauliche sensiblen Daten  dürfen nicht in an fremde gelangen
- Welche Daten müssen dem Benutzer immer zur Verfügung stehen
- Welche Daten müssen vor absichtlicher oder unabsichtlicher Manipulation geschützt werden

Nenne einige Sicherheitsrisiken in der IT Sicherheit?

- Unbefugter Datenzugriff
- Unbefugte Datenmanipulation
- Unbefugte Datenverwendung
- Mutwillige Datenbeschädigung
- Mutwillige Datenvernichtung
- Zufälliger Datenverlust
- Datenverlust durch technische Fehler

Nenne einige Massnahmen zur Planung der IT Sicherheit?

- Gebäude und Infrastruktur
- Hardware und Software
- Personal und Organisation

Nenne die 6 Punkte eines IT Sicherheitskonzeptes?

1. Anforderungen
2. Risikoanalyse
3. Risikostrategie
4. Massnahmen
5. Verantwortlichkeiten
6. Kosten und Wirtschaftlichkeit

Nenne die 5 Punkte um die Notfallmassnahmen zu Planen?

1. Wirkungsanalyse durchführen
2. Vorsorgemassnahmen überprüfen
3. Datensicherungsplan erstellen
4. Notfallhandbuch erstellen
5. Notfallübungen durchführen

Welche Inhalte gehören in ein unternehmerisches Notfallhandbuch?

1. Sofortmassnahmen

2. Notrufnummern

3. Zuständigkeiten

4. Systemunterlagen

5. Vorgehen zur Wiederherstellung der Komponenten zu System A

6. Vorgehen zur Wiederherstellung der Komponenten zu System B

7. Wiederbeschaffungsmöglichkeiten

Was zeichnet sichere Daten aus?

Sichere Daten sind gekennzeichnet durch:

Vertraulichkeit:

(Vertrauliche Daten müssen speziell sorgfältig behandelt werden. Die Weitergabe an unberechtigte Nutzer muss verhindert werden)

Integrität:

(Die Daten müssen richtig und unverfälscht, d.h. in unveränderter Orginalform vorliegen)

Verfügbarkeit:

(Die Daten müssen dem bzw. den berechtigten Nutzer stets zur Verfügung stehen.

Authentizität:

(Die Ersteller der Daten muss zweifelsfrei feststehen)

Welche Inhalte sollte der Datensicherungsplan beinhalten?

- Speicherort der Daten im Normalbetrieb

- Bestand der gesicherten Daten

- Zeitpunkt der Back-ups

- Back-up-Verfahren: Verfahren zur Sicherung der Daten

- Recovery-Verfahren: Verfahren zur Rekonstruktion der gesicherten Daten

- Aufbewahrungsort der Datensicherung

Nennen Sie fünf Arbeitsschritte bei der Risikoanalyse und -bewertung.

 

1. Zu schützende Daten definieren:

(Hier wird festgelegt, welche Datenbestände des Unternehmens einen Schutzbedarf aufweisen)

2. Bedrohungen ermitteln:

(Hier werden die Gefahren ermittelt, die die zu schützenden Daten bedrohen)

3. Verletzbarkeit ermitteln:

(Hier wird ermittelt, wie verletzlich das eigene ICT-System hinsichtlich der ermittelten Bedrohungen ist. Anhand der Verletzbarkeit und Bedrohungen lässt sich das Risiko grob abschätzen)

4. Schadenpotenzial bestimmen:

(Hier wird festgestellt, mit welchem Schadenausmass das Unternehmen beim Eintritt des Risikos rechnen muss)

5. Eintrittwahrscheinlichkeit ermitteln:

(Hier wird untersucht, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass das Risiko effektiv eintritt)

Nennen Sie fünf Beispiele für personelle und organisatorische Massnahmen für die Sicherheit.

1. Geregelte Einarbeitung bzw. Einweisung neuer Mitarbeiter

2. Erstellung von Sicherheitsrichtlinien für die Systembenutzer

3. Verpflichtung der Mitarbeitenden auf Einhaltung der Sicherheitsrichtlinien

4. Regelung des Passwortgebrauchs

5. Schulung der System- bzw. Anwendungsbenutzung

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