TK16 Informatik
Semester 3
Semester 3
-
- 1 / 17
-
Lernkarten
1. Datensicherheit
Welche der folgenden Mittel unterstützen den Datenschutz?
Kreuzen Sie den Buchstaben mit der korrekten Kombination an: (... nur eine Antwort richtig!)
1. Passwörter
2. RAID Level 1 (Mirror)
3. Verschlüsselung
4. Firewall
5. Computervirus
Antworten:
A = 1., 2., 4.
B = 1., 3., 4.
C = 2., 3., 4.
D = 1., 3., 5.
B = 1., 3., 4. ist richtig
1. Passwörter
3. Verschlüsselung
4. Firewall
2. Hardware
Welche Hardwarekomponenten sind u.a. unbedingt erforderlich, damit ein PC funktionieren kann?
Kreuzen Sie den Buchstaben mit der korrekten Beschreibung an: (nur eine Antwort richtig!)
A = RAM, Strahlen abschirmendes Gehäuse, USB-Schnittstelle, Lüftungseinheit
B = CPU, RAM, Kernel, Grafikarte
C = Harddisk, CPU, RAM, Hauptplatine
D = BIOS, CPU, USB-Schnittstelle, Lüftungseinheit
C = Harddisk, CPU, RAM, Hauptplatine ist richtig
3. Internet
Was bedeuten die beiden Begriffe: POP und IMAP?
.... und welches ist der wesentliche Unterschied?
.... Abkürzungen müssen vollständig ausgeschrieben werden!
POP = Post Office Protocol
Bei POP werden die E-Mails vom Mail.Server auf den lokalen Rechner übertragen.
IMAP = Internet Message Acces Protocol
Bei IMAP bleiben die E-Mails auf dem Mail-Server.
4. Internet
Unterscheiden, bzw. erklären Sie die nachfolgenden Internet-Protokolle:
.... alle Abkürzungen müssen vollständig ausgeschrieben werden:
a. HTTP
b. HTTPS
c. FTP
d. SMTP
a. HTTP:
= Hypertext Transfer Protocol
... wird benötigt, um Webseiten zu übertragen
b. HTTPS:
= Hypertext Transfer Protocol Secure
... wird zur sicheren Datenübertragung eingesetzt, um Webseiten verschlüsselt zu übertragen. (z.B. für E-Banking)
c. FTP:
= File Transfer Protocol
... sehr schneller Datentransfer über's Internet
d. SMTP:
= Simple Mail Transfer Protocol
... Mail Ausgang, Mails werden zwischen Mailservern versendet
5. Netzwerk
Was ist keine Schicht des OSI-Referenzmodells?
Kreuzen Sie den Buchstaben mit der falschen Bezeichnung an: (nur eine Antwort richtig):
A. Sitzung (Session Layer)
B. Transport (Transport Layer)
C. Unterbruch (Interrupt Layer)
D. Sicherung (Data Link Layer)
E. Darstellung (Presentation Layer)
F. Bitübertragung (Data Layer)
G. Anwendung (Application Layer)
C. Unterbruch (Interrupt Layer) ist falsch
6. IT-Organisation
Erklären und unterscheiden Sie die nachfolgenden Bereitstellungsmodelle von IT-Mitteln und zählen Sie je 2 Vorteile und je 2 Nachteile auf.
a. Kauf
b. Leasing
c. Hosting
d. Housing
a. Kauf:
... hier gehen die IT-Mittel in Besitz und Eigentum des Käufers über
... die IT-Mittel werden als Investition verbucht und entsprechend (meist innerhalb von ein paar Jahren) abgeschrieben
Vorteile:
1. Entscheidungsfreiheit über die eigenen IT-Mittel
2. Die IT-Mittel stellen, wenn auch nur kurzfristig, Vermögenswert dar
Nachteile:
1. Kapitalbindung (Investition), die Unternehmung hat weniger Geld zur freien Verfügung
2. Die IT-Mittel sind innerhalb kurzer Zeit bereits schon wieder alt und müssen bald wieder erneuert, ersetzt werden.
b. Leasing:
... hier werden IT-Mittel vom Leasingnehmer nur gemietet
Vorteile:
1. Die Kosten sind pro Monat/Jahr fix (besser Kalkulierbar)
2. nach einer bestimmten Zeit werden die alten IT-Mittel vom Leasinggeber zurückgenommen und das Unternehmen erhält automaisch wieder das Neuste.
Nachteile:
1. Das Unternehmen kann nicht frei über die IT-Mittel verfügen
2. immer über das Neuste zu verfügen erfordert mehr Schulungsaufwand, KnowHow, ...
c. Hosting:
... hier werden Anwendung-, Server-, Kommunikationsdienste vom Provider gegen Gebühr zur Verfügung gestellt.
Vorteile:
1. Das Unternehmen muss selbst weniger kostspielige IT-Mittel beschaffen und verwalten
2. auch diese Kosten sind pro Monat/Jahr fix (besser kalkulierbar)
Nachteile:
1. Das Unternehmen ist auf dem Provider angewiesen, dass das System immer verfügbar ist
2. Die Daten werden extern gespeichert (Datensicherheit, Datenschutz)
d. Housing:
... hier werden Bestandteile der eigenen IT-Infrastruktur durch externe Dienstleister betrieben, bzw. zur Verfügung gestellt.
Vorteile:
1. gute Möglichkeit, wenn das Unternehmen selbst nicht über die entsprechenden baulichen oder sicherheitstechnisch nötigen Räumlichkeiten verfügt
2. anderen Untenehmenspartnern Zugriff ermöglichen auf extrene Resourcen zugreifen zu können.
Nachteile:
1. Weniger Kontrolle über die eigenen extern gelagerten IT-Mittel
2. evt. höhere Kosten durch diese separate externe Diestleistung
7. Hardware
Welche Begriffe bezeichnen einen Schnittstellentyp eines PCs?
Kreuzen Sie den Buchstaben mit der korrekten Kombination an: (nur eine Antwort richtig)
1. SATA2
2. NTFS
3. USB 2.0
4. IEE 1394
5. PCI-Express
6. DVI
7. Serial-SMTP
A. 1, 2, 6
B. 1, 4, 5
C. 1, 3, 7
D. 2, 3, 4
B. 1, 4, 5 ist richtig
1. SATA2
4. IEE 1394
5. PCI-Express
8. IT-Organisation
Welches sind die typischen Merkmale folgender IT-Organisationsformen?
... nennen Sie mindestens je zwei typische Merkmale:
a. Dienstleistungsstelle:
b. Cost Center:
C. Profit Center:
a. Dienstleistungsstelle:
1. IT als kostenlose Infrastruktur
2. Ist für Benutzer buchhalterisch nicht erfolgswirksam
3. Gefahr überzogener Ansprüche
b. Cost Center:
1. Umlage sämtlicher IT-Kosten
2. ist für Benutzer buchhalterisch erfolgswirksam
3. weniger gute Planbarkeit der IT-Kosten für die Benutzer
c. Profit Center:
1. Leistungen werden mit festen Einheitspreisen verrechnet
2. Konkurrenz durch externe Dienstleister möglich
3. schwierige Preiskalkulation
9. Datensicherheit
Nachfolgend sind einige Aussagen im Zusammenhang mit Schutzzielen oder Schutzmassnahmen aufgeführt. Orden Sie die Aussagen der jeweils zutreffenden Schutzzielkategorie zu (keine Mehrfachnennungen)
a. Authentizität
b. Vertraulichkeit
c. Integrität
d. Verfügbarkeit
Aussagen:
1. Jede unautorisierte Informationsgewinnung aus Daten, insbesondere auch während des Transports, soll verhindert werden.
2. Die Echtheit der Identität von Daten und Benutzern muss anhand eindeutiger Eigenschaften überprüft werden können.
3. Korrekt authentifizierte und autorisierte Personen und Programme haben in der Ausübung ihrer Berechtigungen Zugriff auf Daten und werden dabei nicht behindert.
4. Daten dürfen nicht unautorisert verändert werden können, weder durch Benutzer noch durch Programme oder andere Objekte und Daten.
5. Der Empfänger einer Nachricht soll gegenüber einem Dritten nachweisen können, das eine bestimmte Person eine bestimmte Nachricht gesendet hat.
6. Das Netzwerk ermöglicht die Kommunikation zwischen allen Partnern, die dies wünschen und denen dies erlaubt ist.
7. Vertrauliche Daten wie z.B. Finanzdaten der Firma, dürfen für Unberechtigte nicht einsehbar sein.
8. Nutzdaten die zwischen zwei Systemen ausgetauscht werden, dürfen auf dem Kommunikationsweg nicht verändert werden.
1. b (Vertraulichkeit)
2. a (Authentizität)
3. d (Verfügbarkeit)
4. c (Integrität)
5. a (Authentizität)
6. d (Verfügbarkeit)
7. b (Vertraulichkeit)
8. c (Integrität)
10. IT (Organisation)
Was genau bedeutet ITIL? ... und worum geht es dabei?
... Abkürzungen müssen vollständig ausgeschrieben werden:
ITIL = Information Tecnology Infrastructure Library
ITIL ist eine grosse Sammlung von Dokumenten, die auf die IT-Organisation in Unternehmen abzielen. Es ist ein de-facto-Standard, der es Unternemen ermöglicht, Service- und Qualitätsmanagement sowie den gesamten Ablauf von IT-Prozessen zu organisieren, zu verwalten und damit letztlich zu optimieren.
11. IT-Projekte
Die praktische Abwicklung von IT-Projekten erfolgt meist nach Phasenmodellen.
Ihre Aufgabe besteht darin, die folgenden Projektphasen in der richtigen Reihenfolge zu nummerieren (1=Projektanfang ... 6=Projektende). Als zweiten Schritt nennen Sie für jede Phase zwei typische Tätigkeiten. Gehen Sie davon aus, dass es sich bei diesem Projekt um die Anschaffung einer neuen FiBu-Software handelt:
Grobkonzept
Einführung
Entwicklung
Design
Feinkonzept
Vorstudie
1. Vorstudie:
- IST-Analyse (gem. Problemstellung) erstellen
- Zieldefinition erarbeiten
- Machbarkeit (Nutzen, Kosten, Termine, ....) ermitteln
2. Grobkonzept:
- Anforderungen/Grundfunktionen der Software definieren
- SOLL-Analyse (Wunsch/Muss-Kriterien ermitteln)
- Entwurf Pflichtenheft erstellen
3. Feinkonzept:
- Detailbeschrieb aller Funktionen erstellen
- Pflichtenheft vervollständigen
- Auswah der Lösungsvarianten
4. Design:
- Datenbank, Datenstrukturen definieren
- Programmablaufplan erstellen
- Benutzeroberfläche gestalten
5. Entwicklung:
- Software Programmierung
- Installation, Parametrisierung
- Tests durchführen
6. Einführung:
- Schulung der Mitarbeiter (Benutzer)
- Notfallszenarien proben/testen
- Produktives System geht in Supportmodus über
12. Internet
Was genau bedeutet der URL und aus welchen Elementen besteht dieser?
.... nennen Sie dazu mindestens deren zwei:
.... Abkürzungen müssen vollständig ausgeschrieben werden:
URL = Uniform Resource Locator
.... dieser identifiziert und lokalisiert eine Netzwerk-Resource eindeutig!
- Domänennamen (Root, Top Level Domain, Second Level Domain)
- Protokolle (http, ftp,...)
13. Internet
Die Struktur der Domänenadressen ist in bestimmte Bereiche eingeteilt - was bedeuten die nachfolgenden Begriffe dazu?
.... Abkürzungen müssen ausgeschrieben werden:
a. Top Level Domain:
b. Second Level Domain:
c. Hostname:
d. DNS:
a. Top Level Domain:
... sind Bezeichnungen, die eine Internet-Adresse entweder geografisch oder generisch (= Gattung, Art) begründet (z.B. .ch, .com, .org, .net, ...)
b. Second Level Domain:
sind Bezeichnungen, die durch das Netzwork Information Center (NIC) des jeweiligen Landes verwaltet werden (z.B. .kvlu, .microsoft, .google, ...)
c. Hostname:
Der Hostname ist eine anderer Bezeichnung für einen Sercer, meist ist damit der Hauptrechner-/Server gemeint (z.B. \\dom01, \\srv02, www, ....)
d. DNS:
= Domain Name System
... dieses System wandelt die IP-Adressen in Domänenadressen um oder umgekehrt
.... zu diesem Zweck werden alle Internetadressen auf sog. DNS-Servern (Datenbanken) gespeichert und von dort wieder aufgerufen.
14. Datensicherheit
Kreuzen Sie an, ob folgende Aussagen bezüglich Datensicherung zutreffen oder nicht
A:
Moderne optische Speichermedien, wie z.B. Blue-Ray Disc eignen sich besonders gut zum schnellen Sichern umfangreicher Datenbestände mittlerer und grosser Unternehmen
B:
Datensicherungen können als zeitkritische Vorgänge grundsätzlich nicht in komprimierter Form erstellt werden.
C:
So genannte Online-Backups gewinnen zunehmend an Bedeutung. Dabei werden Daten eines Computersystems verschlüsselt über das Internet auf ein entferntes Speichermedium, meist in einem professionellen Rechenzentrum, übertragen.
D:
So genannte RAID-Systeme sind besonders gut für die Datenarchivierung geeignet
A: Falsch
B: Falsch
C: Richtig
D: Falsch
15. Internet
Welches sind die Hauptmerkmale nachfolgender Internet-Anschlussverfahren?
a. Wählmodem:
b. ADSL-Modem/Router:
c. Kabelmodem (CATV):
d. Mietleitungsmodem:
e. Router:
a. Wählmodem:
Analoge oder digitale Wählmodems eignen sich nur für Einzelplatzrechner oder für Unterwegs mit Laptob, Notebook ... diese haben allerdings heute kaum mehr Bedeutung, da inzwischen die modernen Verbindungsmölichkeiten über WLAN oder G4/LTE viel besser sind.
b. ADSL-Modem/Router:
= Asymmetric Digital Subscriber Line ... unterstützt Breitband-Datenverkehr auf dem normalen Telefonnetz (via Kupferkabel)
... als Modem-Variante wird es gleich wie beim Wählmodem eingesetzt
... als Router ermöglicht dieser als Netzwerkmaager mehrere Arbeitsplätze daan anzuschliessen
c. Kabelmodem (CATV):
= Common Antenna Television
Die Internetverbindung entsteht durch den Anschluss des Kabelmodems an die TV-Steckbuchse
d. Mietleitungsmodem:
Der Leitungsvermieter (Provider) vermietet das Gerät (Modem oder Router) ...
Sender und Empfänger haben je auf ihrer Seite ein Endpunktgerät vor dem LAN vorgeschaltet...
e. Router:
Der Router ist eines der wichtigsten Netzwerkgeräte und ermöglicht die Verbindung vom LAN ins WAN/MAN/GAN .. in ihm sind verschiedene Komponenten wie, Hub/Switch, Modem und meist auch eine Firewall integriert.
16. Internet
Unterscheiden, bzw. erklären Sie die nachfolgenden Anschlussvarianten
a. Standleitung
b. Wählverbindung
a. Standleitung:
... ist eine fest geschaltete Verbindung (Mietleitung) und steht permanent immer zur Verfügung. Der Mieter (Kunde) hat ausschliessliches Nutzungsrecht und damit die volle Datenbreite und Leistung darauf.
b. Wählverbindung:
... wie beim Telefon, wird hier nur bei Bedarf eine Verbindung aufgebaut.
Der Nutzer (Kunde) bezahlt dem Anbieter entsprechend nur die Leistung, die er in Anspruch nimmt.
17. IT-Projekte
Erklären Sie stichwortartig die wichtigsten Inhalte der Hauptpunkte eines Pflichtenhefts
... mindestens je 3 typische Inhalte je Hauptpunkt:
A. Unternehmensbeschrieb:
B. Situationsanalyse:
C. Aufgabenstellung:
D. Fragenkatalog:
E. Offertaufbau:
F. Administratives:
A. Unternehmensbeschrieb:
1. Branche, Art und Grösse der Unternehmung
2. Leitbild, unternehmerische Ziele
3. Persona, Umsatz, geografische Lage, Marktanteil
B. Situationsanalyse:
1. Informationsfluss, Materialfluss
2. Daten, Mengen, Häufigkeiten
3. Stärken, Schwächen
C. Aufgabenstellung:
1. Technische, personelle Ziele des SW/HW Einsatzes
2. Anforderungen, Bedürfnisse (Was, wie, wofür, ...)
3. mögliche Losungsvarianten
D. Fragenkatalog:
1. realistisches Lösungskonzept vom Lieferanten
2. SW/HW Konfigurationsmöglichkeiten
3. Datenübernahme, Unterstützung, Vertragsbedingungen
E. Offertaufbau:
1. Vorstellung des Offertstellers (Lieferanten)
2. Bearbeitung des Fragenkatalogs
3. Vertagsbedingungen, Kosten, Termine, ...
F. Administratives:
1. Abgabe der Offerte
2. evtl. Besichtigung von Referenzanlagen
3. Abschluss der Evaluation und Entscheid