TK16 Informatik

12. Informations- und Wissensmanagement

12. Informations- und Wissensmanagement


C. B.
Diese Lernkartei behandelt das Thema Wissensmanagement auf Universitätsniveau. Sie konzentriert sich auf verschiedene Formen des Wissensmanagements, wie Ontologien, Social Bookmarking und Communities of Practice, sowie auf die Erstellung und Verwaltung von Inhalten in Unternehmen. Der Fokus liegt auf der Identifikation, Analyse, Entwicklung, Verteilung und Bewertung von Wissen. Diese Lernkartei ist besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die sich mit Informations- und Content-Management-Systemen (CMS) sowie den Grundprinzipien des Wissensmanagements vertraut machen möchten.
Karten
18
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
05.01.2016 / 17.06.2024

Lernkarten

Was ist ein CMS?

CMS = Content Management System

Ein CMS ist eine Anwendung für die gemeinschaftliche Erstellung, Verwaltung und Verteilung digitaler Inhalte.

Nenne allgemeine Merkmale eines CMS!

- CMS unterstützt alle Aufgaben im Rahmen des Informationslebenszyklus.

- Ein CMS verwaltet Informationselemente. 

- Ein CMS erlaubt eine Personalisierung der Informationselemente

- Ein CMS erlaubt eine Trennung von Inhalt, Struktur und Layout.

- Moderne CMS sind so ausgereift und benutzerfreundlich, dass auch Mitarbeitende ohne Programmierkenntnisse und technisches Know-how damit arbeiten können.

Nennen Sie 5 Funktionselemente eines CMS!

1. Document Management:

Erlaubt die Verwaltung digitaler Inhalte in Form von Dokumenten, u. a. mithilfe folgender Funktionen: Versionverwaltung, Suche, Navigation, Darstellung.

2. Collaboration (Zusammenarbeit, Mitarbeit):

Erlaubt die Vernetzung digitaler Inhalte, die Visualisierung ihrer Beziehungen sowie die Erstellung einer Wissensbasis.

3. Web Content Management:

Erlaubt die Verwaltung, Aufbereitung und Publikation digitaler Inhalte in Form von Webseiten für das Intranet, Extranet und Internet.

4. Records Management (Aufzeichung, Aufnahme):

Erlaubt die Sicherung und Archivierung digitaler Inhalte entsprechend den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen und internen Richtlinien. Dabei werden alle Metadaten zur Verfügung gestellt, die für eine systematische Archivierung und rasche Wiederherstellung beötigt werden.

5. Workflow und BPM (Arbeitsablauf und Business Prozess Management):

Unterstützt die Arbeitsabläufe und Geschäftsprozesse bei der gemeinschaftlichen Erstellung, Bearbeitung, Sicherung und Verteilung digitaler Inhalte.

Was heisst WCMS?

WCMS = Web Content Management System

Programm für Organisation und Aufbereitung digitaler Inhalte für Webseiten.

Wie kann man Informations-. Content- und Wissensmanagement Abgrenzen?

Informationsmanagement:

- Strategie

- Konzepte

- Analyse

Content Management:

- Ertellung

- Verwaltung

- Verteilung

 

Ermöglicht:

Wissensmanagement

Wie ist der Aufbau des Wissensmanagements?

1. Wissensidentifikation:

Hier wird das Wissenskapital des Unternehmens identifiziert.

2. Wissensanalyse:

Hier wird das Wissenskapital auf seine Bedeutung für das Unternehmen hin untersucht.

3. Wissensentwicklung:

Hier werden geeignete Massnahmen geplant und umgesetzt, um gezielt neues Wissen aufzubauen und bestehendes Wissen zu erweitern bzw. zu vertiefen.

4. Wissensverteilung und -nutzung:

Hier werden geeignete Massnahmen (Plattformen bzw. Technologien) evaluiert und genutzt, um das erfolgskritische Wissen optimal zu verteilen und zu verwerten.

5. Wissensbewahrung:

Hier werden geeignete Massnahmen evaluiert und genutzt, um das erfolgskritische Wissen längerfristig zu erhalten.

6. Wissensbewertung:

Hier werden die getroffenen Massnahmen nach folgenden Aspekten bewertet: Ist ein Wirtschafticher Mehrwert entstanden? Wurden neue Marktchancen eröffnet und genutzt?

Was beinhaltet Wissensmanagement als zyklischer Prozess?

1. Identifizieren

2.Analysieren

3.Entwickeln

4. Verteilen und Nutzen

5. Bewahren

6. Bewerten

Nennen Sie Formen des Wissensmanagements!

1. Datenbank für Dokument, Protokolle, Projektberichte

2. Tools zu Geschöftsprozessmodellierung

3. Groupware-Systeme

4. Wikis, Weblogs

5. Communities of Practice

6. Yellow Pages

7. Social Bookmarking

8. Ontologien

 

Beschreiben sie die Form Datenbank für Dokumente, Protokolle, Projektberichte des Wissensmanagement!

Wissensdatenbank für eine systematische Ablage (Speicherung) und Suche (Abfrage) von Wissen bzw,. systematische Sammlung von explizitem Wissen.

Beschreiben sie die Form Tools zu Geschäftsprozessmodellierung des Wissensmanagement!

ICT-gestützte Aufnahme und Dokumentation der Geschäftsprozesse.

Beschreiben sie die Form Groupware-Systeme des Wissensmanagement!

Software zur Unterstützung  zum gemeinsamen Arbeiten in einer Gruppe. Die Personen können sich dabei an unterschiedlichen Orten aufhalten. Solche Systeme enthalten Komponenten für die gemeinsame Dokumentenablage und solche zur Unterstützung der Kommunikation.

Beschreiben sie die Form Wikis, Weblogs des Wissensmanagement!

Wikis sind Programme für das Verfasssen und Online-Stellen von Content jeglicher Art (wie das allgemein zugängliche Wikipedia). Ziel ist die Beteiligung von vielen Personen am Aufbau der Wissensbasis.

Weblogs, Abgekürzt Blogs, sind eine  Art veröffentlichtes Tagebuch von Personen.

Beschreiben sie die Form Communities of Practice des Wissensmanagement!

Oft informelle Gruppen, die mit ähnliche Aufgaben beschäftigt sind und die Wissen und Erfahrungen austauschen.

Beschreiben sie die Form Yellow Pages des Wissensmanagement!

Metainformation im Sinne einer Übersicht, wo welches Wissen im Unternehmen vorhanden ist. Mit ihrer Hilfe kann gezielt nach Wissen gesucht werden (Wer weiss was?)

Beschreiben sie die Form Social Bookmarking des Wissensmanagement!

Bookmarks sind Lesezeichen beispielsweise auf Internetseiten. Sie werden von den Verfassern abgelegt und ausgetauscht. Ein solches Social-Bookmark-Netzwerk ist Delicios

Beschreiben sie die Form Ontologien des Wissensmanagement!

Dies sind eine Art Lexikon, in dem Begriffe und Sachverhalte zu Produkten, Diensten, Prozessen usw. des  Unternehmens gesammelt werden.

Nennen Sie vier Grundsätze, die bei der Erstellung eines Informationskonzepts zu berücksichtigen sind.

1. Informationsflut verhindern

2. Informationsdefizite vermeiden

3. Informaitonswege kurz halten

4. Versorgungsaufwand gering halten

Erläutern Sie in zwei Sätzen den Begriff: Information Life Cycle.

Informationen sind nicht zeitlos gültig bzw. von Interesse, sondern haben eine begrenzte Lebensdauer. Information Life Cycle bezeichnet die Phasen, die Informaitonen von ihrer Erzeugung bis zur Löschung im Sinne eines Lebenszyklus durchlaufen.

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