Thermodynamik

Beschreibung von Reaktionsverläufen und Gleichgewichten.

Beschreibung von Reaktionsverläufen und Gleichgewichten.


Jan Schneider
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Thermodynamik auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Konzepte wie die innere Energie, Reaktionsenthalpie und die Hauptsätze der Thermodynamik, wobei auch spezifische Themen wie das Ionenprodukt und die Wärmekapazität vertieft werden. Besonders nützlich sind sie für Studierende der Chemie, die sich mit den Grundlagen der Energieumwandlung, dem Wärmeaustausch und den Eigenschaften verschiedener Systeme auseinandersetzen möchten. Die Karteikarten helfen dabei, die komplexen Zusammenhänge der Thermodynamik zu verstehen und anzuwenden.
Karten
21
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Chemie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
05.12.2012 / 10.06.2018

Lernkarten

0. Hauptsatz der Thermodynamik

Systeme, die sich im thermischen Gleichgewicht befinden haben dieselbe Temperatur

1. Hauptsatz der Thermodynamik

Energieerhaltung. Energie kann nur umgewandelt werden, aber weder vernichtet noch erzeugt.

2. Hauptsatz der Thermodynamik

Bei einer spontanen Zustandsänderung vergrössert sich die Entropie (Unordnung)

Eigenschaften offenes System

Druckausgleich, Wärmeaustausch

Eigenschaften geschlossenes System

kein Druckausgleich, Wärmeaustausch

Eigenschaften isoliertes System

kein Druckausgleich, kein Wärmeaustausch

ΔU

Reaktionsenergie. Die Differenz der inneren Energien von Produkten und Reaktanden

ΔG°

freie Standard-Reaktionsenthalpie

ΔG°=∑▒〖Δ〖G°〗_f (Produkte)-∑▒〖Δ〖G°〗_f (Edukte) 〗〗

Definition Ionenprodukt

Das mathematische Produkt der Ionenkonzentrationen einer Lösung.

Bsp. das Ionenprodukt von C2H5OH (Ethanol) ist

[C2H5O-]*[C2H5OH2+]

Beschreibung innere Energie U

Die Summe aller möglichen Energieformen in einem System (v.a. Anziehungs- und Abstossungskräfte, aber auch kinetische Energie der Teilchen)

Wieso gefriert Wasser unter 0° spontan, obwohl es zu einer Entropiezunahme kommt?

Das Gefrieren läuft ab, da die Gesamtentropie zunimmt. Durch die Gefrierswärme erhöht sich die Umgebungsentropie stärker, als sie beim Gefrieren des Wassers abnimmt.

ΔG (Name und Formel)

freie Reaktionsenthalpie.

ΔG = ΔH - TΔS

Wann läuft eine Reaktion spontan ab?

Welche zwei Faktoren beeinflussen die Freiwilligkeit einer chemischen Reaktion?

1. Es wird ein Energieminimum angestrebt (exotherme Reaktion steigt Spontanität)

2. Bei einer Reaktion wird ein Maximum an Unordnung angestrebt.

spezifische Wärme

klein c, [J/(K*g)]

Wärmemenge, um 1 g der Substanz um 1°C zu erhöhen.

Wärmekapazität

gross C, J/K

Wärmemenge, um den Körper der Masse m um 1°C zu erhöhen

dH =...

dH = dU + pdV  (bei offenen Gefässen)

Was ist dHf0

Standardbildungsenthalpie: Reaktionsenthalpie einer Verbindung aus den elementen in ihrer stabilsten Form.

!Aggregatszustand ist wichtig!

dHf0(O2)=0

Wieso hat ein p-Unterschale eine höhere Energie als eine s-Unterschale?

Aufgrund der Elektronen-Elektronen Abstossung.

Wirken auf äussere Elektronen die gleichen Kräft, wie auf Elektronen weiter innen?

Die inneren Elektronenschalen schirmen (S = Abschirmung) die Kernladung Z gegen die
äusseren Elektronen ab.
Damit wirkt auf letztere nicht die volle, sondern eine reduzierte, effektive Kernladung Zeff:

Definition Kalorie.

1 cal = Wärmeenergie, um 1 g Wasser um 1°C zu erhöhen.

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