B1 1. Sem.


B. K.
Diese Lernkarten bieten einen Einblick in grundlegende Konzepte der theoretischen Informatik. Sie behandeln Mengen, Funktionen, Algorithmen und die Eigenschaften natürlicher Zahlen. Die Karteikarten erklären Begriffe wie Mächtigkeit, Bijektivität und Abzählbarkeit sowie die Peano-Axiome und rekursive Programmierung. Studierende der Informatik profitieren von diesen Karten, um theoretische Grundlagen zu verstehen und in der Praxis anzuwenden.
Flashcards
18
Students
1
Language
German
Category
Computer Science
Level
Other
Created / Updated
29.10.2015 / 17.12.2015

Flashcards

\(2^{11}\)

 

2048

Was ist ein Algorithmus?

Was bedeutet ein rekursiver Aufruf einer Funktion?

Bei der rekursiven Programmierung ruft sich eine Prozedur, Funktion oder Methode in einem Computerprogramm selbst wieder auf. Auch der gegenseitige Aufruf stellt eine Rekursion dar.

Wichtig bei der rekursiven Programmierung ist eine Abbruchbedingung in dieser Funktion, weil sich das rekursive Programm sonst (theoretisch) unendlich oft selbst aufrufen würde.

Was ist eine Menge?

Unter einer Menge verstehen wir jede Zusammenfassung M von bestimmten wohl unterschiedenen Objekten unserer Anschauungen oder unseres Denkens (welche die Elemente von M genannt werden) zu einem Ganzen.

Wie lassen sich Mengen beschreiben?

Mengen lassen sich

aufzählend/deskriptiv

beschreiben.

Was besagt die Axiomatisierung von ℕ / Peano-Axiome?

Zahl 0

  • 1
  • 2
  • 3

natürliche Zahlen

  • 1
  • 2

 

Zahl 0

  1. 0 ist eine natürliche Zahl: 0EN
  2. 0 ist kein Nachfolger einer natürlichen Zahl
  3. Enthält eine Teilmenge M von N die Zahl 0 und zu jedem Element n auch den Nachfolger, so gilt M = N

Natürliche Zahlen

  1. Jede natürliche Zahl n hat genau einen Nachfolger: nEN -> succ(n) E N
  2. Die Nachfolger zweier verschiedener natürlicher Zahlen sind auch verschieden.

Was entsteht bei einer Relation?

Es entsteht ein Wahrheitswert

Was entsteht bei einer Operation?

Eine neue Menge.

Wie ist die Abschlusseigenschaft ℕ definiert?

ℕ ist abgeschlossen bzgl. Addition u. Multiplikation, nicht aber bezüglich Subtraktion und Division.

Was bedeuten diese Zeichen?

echte Teilmengen

Teilmenge

Injektivität

s.u.

Surjektivität

Alle Elemente der Zielmenge werden getroffen.

Bijektivität

s.u.

Definition: Mächtigkeit

Mit M1 und M2 seien zwei beliebige Mengen gegeben.

M1 und M2 heißen gleichmächtig, geschrieben als

                      |M1| = |M2|

wenn eine bijektive Abbildung f: M1 → M2 existiert.

Wir schreiben |M1| \(\leq\) |M2|

wenn eine injektive Abbildung f: M1 → M2 existiert.

 

 

Abzählbarkeit, Überabzählbarkeit

Eine Menge M heißt

– abzählbar unendlich, falls |M| = |\(\mathbb{N}\)|

– höchstens abzählbar, falls |M| ≤ |\(\mathbb{N}\)|

– überabzählbar unendlich, falls |M|>|\(\mathbb{N}\)|

Satz von Cantor

Für jede Menge M ist die Potenzmenge 2M mächtiger

als M selbst.

Relation

s.u.

transitiv

s.u.

Study