Telekommunikation für Elektroinstallateure und Elektroplaner

Zur Vorbereitung auf das Qualifikationsverfahren!

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H. Z.
Diese Lernkarten behandeln Grundlagen und Anwendungen der Telekommunikation speziell für Elektroinstallateure und Elektroplaner in der Berufslehre. Sie erklären technische Begriffe wie Bus-Systeme, TVA, ISDN sowie Netzwerkstrukturen und deren Komponenten wie Endgeräte, Schnittstellen und Leitungen. Praktische Installationshinweise zu Kabeltypen, Stecksystemen und Lichtwellenleitern ergänzen die Theorie. Ideal für Auszubildende, um berufsrelevante Kenntnisse zur Planung und Umsetzung von Telekommunikationsanlagen zu erwerben.
Flashcards
251
Students
28
Language
German
Created / Updated
03.01.2014 / 07.05.2026

Lernkarten

201. Wo werden Picozellen eingesetzt und wie gross ist sie ?

An Orten mit hoher Verkehrsdichte wie Bahnhöfe, Hotels und Flughäfen Radius kleiner 150m

202. Welche GSM – Weiterentwicklungen gibt es ?

HSCSD, GPRS, EDGE und GSM-R

203. Kennen Sie das Mobil kommunikations- System der 3.Generation ? Welche Frequenzbereiche nutzt das System aus ?

UMTS ( Universal Mobile Telecommunications Systems) 1900 – 2025 MHz und 2110 – 2200 MHz

204. Erklären Sie was HSCSD ist

HSCSD ist eine Erweiterung des GSM-Standarts und steht für „High Speed Circuit Swiched Data.“ Durch Bündelung von 4 Funkkanälen und verbesserter Codierung der Daten wird eine maximale Übertragungsgeschwindigkeit von 57, kbit/s (14,4 kbit/s statt 9,6 kbit/s) erreicht. Durch HSCSD wird das GSM-Metz jedoch 4 mal so stark belastet wie ohne HSCSD.

205. Benennen Sie die Abschnitte a bis e und geben Sie die max. Distanzen an.

a) Anschlusskabel 5 m b) Horizontalverkabelung 90 m c) Steigzonenverkabelung 500 m d) Arealverkabelung 1500 m e) Universelle Kommunikationsverkabelung

206. Nennen Sie zu folgendem Netz den Namen und mindestens zwei Anwendungen.

- Vermaschtes Netz: Die einzelnen Knoten haben untereinander Querverbindungen - Potentialausgleich, ISDN (weltweit) Energieverteilung

207. Nennen Sie zu folgendem Netz den Namen und mindestens zwei Anwendungen.

- Sternnetz: Jede Netzwerkkarte im PC wird von einem zentralen Punkt aus einzeln angespiesen . Der zentrale Punkt (TVA, Hub, Repeater, Rechner) muss leistungsfähig sein, damit er alle Teilnehmer gleichzeitig bedienen kann. - TVA - Analog, Erdungskonzept von TK - -Anlagen, Ethernet neu, ATM - Netz

208. Nennen Sie zu folgendem Netz den Namen und mindestens zwei Anwendungen.

-Ringnetz: Einfachheit prägen diese Netzform. Der Ausfall eines Knotens führt zu zwangsläufigem Ausfall des Netzes -IBN Token Ring (logischer Ring), Energieverteilung im Stadtnetz, leistungsfähige Glasfasernetze..

209. Nennen Sie zu folgendem Netz den Namen und mindestens zwei Anwendungen.

-Beim Baumnetz oder E – Netz sind mehrere Bus oder Sternnetze miteinander verbunden. Der zentrale Bus gilt als Stamm oder Rückgrat des Systems (Backbone). -230/400V Netz, Erdungskonzept von TK – Anlagen, Hubtopologie.

210. Nennen Sie zu folgendem Netz den Namen und mindestens zwei Anwendungen.

- Am Busnetz sind alle Abgänge (Knoten) wie an einer Sammelschiene angeschlossen, Die Daten sind mit einer Zieladresse versehen, sie werden von allen Knoten empfangen. -ISDN (S-Bus), Instabus (EIB), Ethernet (alt), Twinline

211. Was ist eine universelle Kommunikations-Verkabelung „UKV“ ?

Installation für Unternehmungen, damit alle Dienste über das gleiche Kabel- und Stecksystem übertragen werden können.

212. Wie nennt man die Sektoren einer Universellen Kommunikationsverkabelung ?

Tertiärbereich = Büroinstallationen, Horizontalverkabelung, Steckdosen, Abzweigdosen Sekundärbereich = Steigzonen, Verteiler Primärbereich = Arealverkabelung

213. Welche maximalen Installationslängen sind in der universellen Kommunikationsverkabelung vorgesehen ?

- Primärbereich = 1500 m - Sekundärbereich = 500 m - Teritärbereich = 100 m inklusive Rangieren und Anschlüsse

214. Gemäss welchen Normen sind UKV Installationen zu erstellen ?

ISO / IEC 11801 EN 50173

215. Was bedeuten die Bezeichnungen ? LAN (local Area Network) ? WAN(Wide Area Network) ? MAN ( Metropolitan Area Network)

Das sind Datennetze ; -Lokales Netzwerk bis ca. 2km 10-10’000Mbit/s -Nationales Netzwerk ca. 50km 64kbit/s – 2Mbit/s -Internationales Netzwerk h

216. Netzwerke werden in Strukturen gegliedert, nennen Sie 5 Beispiele ?

- Bus z.B. ISDN – S – Bus - Stern z.B. TVA - Baum z.B. Erdungskonzept - Ring z.B. IBM – Token _ Ring - Vermascht z.B. Potentialausgleich

217. In der UKV Installationstechnik werden verschiedene elektronische Elemente eingesetzt, Welche sind dies und welche Funktionen haben sie ?

Endgerät, PC; Server, Drucker -Hub, Sternförmige Verbindungen -Repeater, Signalaufbereiter -Bridge, Netzbrücke von LAN’s -Router, Wegermittler von LAN – WAN -Switch, Schalter als Weiche -Gateway, Verbindungen von verschiedenen Netzwerken

218. Was ist das Ziel einer universellen Kommunikationsverkabelung

Alle Kommunikationssysteme sollten auf einer gemeinsamen physischen Netzinfrastruktur betrieben werden können, Dabei sind folgende Bedürfnisse abzudescken: -Kostenreduktion -Einheitlichkeit -Vorausverkabelung muss möglich sein -Strukturierung -hinreichend grosse Bandbreite -Unabhängikeit von den Endgeräten offen für die Zukunft -Lebensdauer

219. Welchen Drahtdurchmesser haben folgende Leiter ? a) I 83 b) U 72 c) G87

a) 0,6 mm b) 0,5 mm c) 0,6 mm

220. Warum sind bei Telefondrähten und Kabeln die Adern verdrillt ?

Um Störungen (z.B. Übersprechen) von parallel geführten Leitungen zu verhindern

221. Welchen Steckdosen-Typ sollte man für ISDN verwenden ?

Steckdose RJ 45 (8polig)

222. Auf welchen Klemmen wird bei einer Steckdose T 83 die Amtsleitung angeschlossen ?

a1 / b1

223. Welche Farben weisen die a-Drähte bei einem U72, 20x4 auf ?

- Farbgruppe 1 weiss (L3) - Farbgruppe 2 rot (L2) - Farbgruppe 3 schwarz (L1) - Farbgruppe 4 gelb

224. Wie sieht der Lichtverlauf in einer a) Monomode – Faser aus ? b) Multimode – Faser aus ?

Bild

225. Erklären Sie vereinfacht den Begriff „Dämpfung“.

Dämpfung ist ein Mass für die Abnahme von Spannungs- und Leistungswerten bei der Übertragung von Signalen auf Leitungen. Sie wird durch ohmische, kapazitive und induktive Widerstände hervorgerufen und sollte möglichst gering sein, das heisst, das Signal am Ende einer Leitung sollte nicht zu stark abgeschwächt werden.

226. Was bedeutet der Begriff „Nebensprechdämpfung“ ?

Die Nebensprechdämpfung benachbarter Kabel sollte möglichst gross sein, das heisst, bei mehrpaarigen Datenkabeln sollten auf das Nachbarpaar möglichst wenig Störsignale induziert werden.

227. Wie lauten die 5 Kategorien und wie hoch ist die Dämpfung von UKV – Installationskabeln ?

Kategorie 3 10MHz < 20dB Kategorie 4 20MHz < 30dB Kategorie 5 100MHz < 30dB Kategorie 5e 200MHz < 40dB Kategorie 7 600MHz < 60dB

228. Die UKV- Übertragungsstrecken werden in Klassen eingeteilt, wie lauten diese und wo liegt die Dämpfung ?

A < 100kHz B < 1MHz C < 16MHz D < 100MHz E < 200MHz F < 600MHz

229. Welche Stecksysteme sind für UKV zugelassen ?

RJ 45

230. Welche Stecksysteme werden heute in einer Telekommunikationsanlage eingesetzt ?

6 und 12 poliges Modell TT 83, 87, 89, 92 4 und 8 poliges Modell RJ 45

231. Welche Farbcodierung wird bei einem U72 Kabel verwendet ?

Der IEC – Farbcode weiss, blau, türkis, violett weiss, orange, türkis, violett

232. Dürfen Stecksysteme RJ45 auch für analoge Endgeräte verwendet werden ?

Ja, in Ausnahmefällen

233. Welche Nachteile hat eine analoge Leitung?

- Diese Leitungen sind für Sprachübertragungen und für einen Frequenzbereich von 300 – 3400 Hz konzipiert. - Sie werden mit Leitungsverstärkern optimiert, daher werden Störungssignale auch verstärkt.

234. Welche Vorteile hat eine digitale Leitung?

- Eine digitale Leitung ist für digitale Übertragungen konzipiert worden. - Keine oder geringe Störanfälligkeit

235. Mit welchen Schutzelementen sind LWL ohne elektrische Umhüllungen zu bestücken?

Es sind keine Schutzmassnahmen notwendig.

236. Wie wird die Belegung einer Steckdose RJ 45 ausgeführt? U – Bus S - Bus

U – Bus a + b an 4 + 5 S – Bus f + e an 4 + 5 c + d an 3 + 6

237. Welche Bezeichnung hat ein Einführungskabel für oberirdischen Anschluss?

P-Einführungskabel 2 x 0,55mm2 mit Stahlseele

238. Welche Bezeichnungen und welche Eigenschaften haben UGV – Kabel?

- S-STP Paarverseilt, Schirm über Paar und alle Paare - S-UTP Paarverseilt Schirm über alle Paare - STP Paarverseilt, Schirm über Paar - UTP Paarverseilt ohne Schirm

239. Kennen Sie einen unsymmetrischen Kabeltyp?

Das Koaxialkabel, weil der Schirm neben der Schutzfunktion auch die Aufgabe der Signalrückführung übernimmt.

240. Wo werden die PE-Alt oder Talt Kabel verwendet?

Bei der Arealverkabelung

Étudier