Telekommunikation für Elektroinstallateure und Elektroplaner

Zur Vorbereitung auf das Qualifikationsverfahren!

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H. Z.
Diese Lernkarten behandeln Grundlagen und Anwendungen der Telekommunikation speziell für Elektroinstallateure und Elektroplaner in der Berufslehre. Sie erklären technische Begriffe wie Bus-Systeme, TVA, ISDN sowie Netzwerkstrukturen und deren Komponenten wie Endgeräte, Schnittstellen und Leitungen. Praktische Installationshinweise zu Kabeltypen, Stecksystemen und Lichtwellenleitern ergänzen die Theorie. Ideal für Auszubildende, um berufsrelevante Kenntnisse zur Planung und Umsetzung von Telekommunikationsanlagen zu erwerben.
Karten
251
Lernende
28
Sprache
Deutsch
Kategorie
Elektrotechnik
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
03.01.2014 / 07.05.2026

Lernkarten

121. Welche 3 Grundmodulationsarten gibt es?

- Amplitudenmodulation (AM) - Frequenzmodulation (FM) - Phasenmodulation (PSK) (Phase shift keying)

122. Was bedeutet die Bezeichnung „Telepac“ oder „ISDN- Pac“?

- Ist eine Dienstleistung des Netztreibers - Transport von EDV – Datenpaketen - ISDN- Pac erfüllt die gleiche Aufgabe in der ISDN Technik

123. Wie viele Phasen hat beim Fax die Übertragung eines Dokuments?

5

124. Was geschieht während den einzelnen Phasen beim Faxen eines Dokuments?

Phase1: Aufbau der Verbindung Phase2: Vereinbarung über Datenrate, Fehlerkontrolle und Auflösung Phase3: Datenübertragungsphase Phase4: Mitteilung, dass entweder eine weitere Seite übertragen oder die Übertragung beendet werden soll. Phase5: Freigabe der Verbindung

125. Gilt ein Fax vor Gericht als Beweismittel?

Ja

126. Welche Dienste können mit einem Teleguide ausgeführt werden?

- Ersatz für Telefonbuch - Nachschlag für E-Mail – Adressen - E-Mail und SMS - Meldungen

127. Wie muss ein PC ausgerüstet sein, damit man mit ihm Faxen kann?

- Faxmodem - Fax – SW - Drucker und Scanner (optional)

128. Welche Papierart, die bei Faxgeräten verwendet werden, kann nicht archiviert werden?

Thermopapier

129. Nennen Sie mindestens 3 Baugruppen (Funktionseinheiten) eines Faxgerätes.

- Scanner - Drucker - Faxmodem - Optional eine Sprechschaltung

130. Wie viele Minuten dauert bei aktuellen Faxgeräten im Duchrschnitt die Übertragung einer A4- Seite? - bei analoger Übertragung - bei digitaler Übertragung

- Analog unter 1 Minute - Digital unter 5 Sekunden

131. Wie viele Schnittstellen hat ein Modem?

Analoges Modem: Eine a/b Schnittstelle (Telefonieschnittschtelle) und eine RS 232 oder USB Schnittstelle (Datenschnittstelle). ISDN- Modem: Eine S-Schnittstelle (Telefonieschnittstelle) und eine RS 232 oder USB Schnittstelle (Datenschnittstelle).

132. Wann werden welche Modem eingesetzt?

Line Driver: Für kurze Distanzen im Inhousebereich Basisbandmodem: Für kurze Distanzen im öffentlichen Telefonnetz (Ortzentralen) Sprachbandmodem: Grosse Distanzen im öffentlichem Netzt (Ortzentralen übergreifend9 Breitbandmodem: Für hohe Geschwindigkeiten

133. Welche Vorteile hat Telepac?

- Hohe Übertragungsarten möglich(bis 64kbit/s) - Nur Volumen, nicht Zeit wird taxiert - Nur X.25 muss übereinstimmen - (verschiedene Endgeräte möglich; asynchron / synchron)

134. Was ist ein Telefax ?

Ein Gerät zum Fernkopieren zwischen verschiedenen Teilnehmern.

135. Welchen Zweck hat ein Starkstromrelais in der Telefontechnik ?

Verbindet den Schwachstrom-Rufkreis eines Telefons mit einem Starkstrom- Rufkreis. So kann z.B. eine Hupe als Ruforgan eingesetzt werden.

136. Wie kann ein Starkstromrelais an einen Telefonrufkreis angeschlossen werden ?

-Serieschaltung ; wie Seriewecker 1200 Ohm an Klemmen. -Parallelschaltung; über den eingebauten Kondensator an die Klemmen und K.

137. Wie müssen die Zusatzwecker angeschlossen werden ?

- Alte Zusatzwecker 1200 Ohm in Serie, 5200 Ohm parallel - Tonruf parallel

138. Wie hoch ist die Spannung bei einem Halbleiterrelais ?

20 bis 70V Wechselspannung oder Gleichspannung (Halbleiterrelais nur parallel schalten)

139. Welche Funktion hat ein Parallelschaltrelais ?

Das Relais schaltet immer nur einen Zweig ein, der andere bleibt während eines Gespräches ausgeschaltet.

140. Wie wird bei unserem Netz die Zeitimpulszählung ausgeführt ?

Bei jedem 12 kHz Impuls, dendie Anschlusszentrale sendet, zählt der Gebührenmelder (Taxtel) eine 10 Rappen-Einheit.

141. Können die Teilnehmer hinter einem GA –Relais (Gemeinschaftsanschluss „GA“) miteinander telefonieren ?

Nein

142. - In welchem Fall wird ein Parallelschaltrelais eingesetzt - Was verhindert es ?

- Wenn zwei analoge Endgeräte an die gleiche Amtsleitung angeschlossen werden sollen. - Das Abhören wird verhindert.

143. Warum wird die Leitung zum unbenutzten Endgerät in einem Parallelschaltrelais abgeschaltet und kurzgeschlossen ?

Damit wird ein Mithören verunmöglicht. (Wenn Station A abhebt, fliesst ein Ruhestrom, der das Relais A erregt. In der Folge wird Station B allpolig abgetrennt und kurzgeschlossen)

144. Warum werden Gebührenmelder eingesetzt und was für Taximpulse haben sie ?

- Der Gebührenmelder zeigt die Kosten für die Verbindung an. - Die Taximpulse haben eine Frequenz von 12kHz und dauern jeweils 100ms.

145. Wie wird ein Gebührenmelder angeschlossen ?

- Anschluss in die Zuleitung zum erfassendem Endgerät. - Sperrmöglichkeit für abgehende Anrufe, (Sperrung der Wahleinrichtung)

146. Zu welchem Zweck wird ein Gemeinschaftsanschluss eingesetzt ?

Der Gemeinschaftsanschluss ermöglicht es, bei Mangel an Amtsleitungen oder sehr langen Anschlussleitungen, zwei Abonnenten mit verschiedenen Rufnummern an eine einzige Amtsleitung anzuschliessen.

147. Kann ein GA-Abonnent mit einer ISDN Ausrüstung ergänzt werden ?

Nein

148. Kann ein Digitaler Leitungsverdoppler (DLV) mit einem Gemeinschaftsanschluss (GA) verglichen werden ?

Ja. Der digitale Leitungsverdoppler ersetzt unter gewissen Bedingungen einen Gemeinschaftsanschluss. Sein grosser Vorteil ist, dass auf beiden Anschlüssen gleichzeitig eine Verbindung möglich ist.

149. Welche Klemmspannung kann am Eingang eines digitalen Leitungsverdoppler gemessen werden ?

96V (+- 2Volt)

150. Können die alten Modelle 50 und 70 an eine digitale Leitungsverdoppler angeschlossen werden ?

Nein, nur Station 85 und jünger

151. Wie viele Konferenzschaltungen sind bei einer TVA möglich ?

Je nach der Ausrüstung der TVA (3-er usw.)

152. Wie geschieht die Wartung und der Service bei einer TVA ?

- Regelung durch Service- und Wartungsverträge von z.B. Swisscom mit dem Kunden - Wartung vor ort oder Fernwartung

153. Wie wird eine Störung der TVA bei dem Benützer erkennbar ?

Direkte offensichtliche Betroffenheit, z.B. kein Summton, Alarmierung auf dem Endgerät, usw.

154. Nenne einige TVA’s die ein DECT- System haben ?

Meridien, ASCOTEL, Varix, HICOM, Bosch, Ericson, Alcatel…. Usw.

155. Was ist die Aufgabe des Betriebsystems einer TVA ?

Programme der einzelnen Anwendersysteme mit vorgegebener Prioritäten zum Ablauf zu bringen. Es stellt Betriebsmittelverwaltung, Zeitmessung und Kommunikationsunterstützung zur Verfügung.

156. Was ist eine virtuelle Vernetzung TVA1 nach TVA2 ?

Anhand der gewählten Nummer weiss z.B. die TVA1 ob der Ruf für sie ist. Wenn nicht, setzt sie der Nummer die Vorwahl der TVA2 voran und macht den Verbindungsaufbau. Nutzsignal und Signalisierung laufen über den B-Kanal. Pro Kanal sind 2-Gespräche möglich.

157. Wie wird bei einer TVA von einem internen Endgerät eine Verbindung mit einer Amtsleitung in die Warteschlaufe gelegt ?

- Mit der Steuertaste - Mit der Flashtaste

158. Welche Bedeutung hat der Notapparat in Zusammenhang mit einer TVA ?

Bei Stromausfall wird der Notapparat direkt an die Amtsleitung geschaltet

159. Warum ist der 230V Anschluss einer TVA Schutzisoliert ?

Damit das Erdungskonzept eingehalten wird (Einpunkterdung, Baumstruktur)

160. Wann wird eine Teilnehmervermittlungs- anlage eingesetzt ?

Eine Teilnehmervermittlungsanlage (TVA) oder Private Branch Exchange (PBX) wird eingesetzt, wenn die gebührenfreie Vermittlung von internen Verbindungen und der Zugriff auf das öffentliche Telefonnetz realisiert werden soll.

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