TEKO Luzern - Informatik Prüfung 2 - Internet und Internetdienste

TEKO Luzern - Informatik Prüfung 2 - IT-Infrastruktur eines Unternehmens

TEKO Luzern - Informatik Prüfung 2 - IT-Infrastruktur eines Unternehmens


L. L.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen von Internetdiensten und -protokollen auf einem fortgeschrittenen Niveau. Sie konzentrieren sich auf Themen wie VoIP, E-Mail-Protokolle, DNS, HTTP, HTML und IP-Adressen, wobei auch Probleme und Lösungen in diesen Bereichen behandelt werden. Besonders nützlich sind sie für Studierende und IT-Profis, die ihr Verständnis von Internetdiensten vertiefen und praktische Anwendungen kennenlernen möchten.
Cartes-fiches
22
Utilisateurs
6
Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
14.01.2016 / 31.07.2019

Cartes-fiches

Routing

Datenpakete, die an eine IP-Adressen ausserhalb des eigenen Netzwerks geschickt werden, werden über Router so lange weitergeleitet (geroutet), bis sie den gewünschten Zielcomputer erreichen. Wegfindung zum Zielcomputer über das eigene Netzwerk hinaus.

Beispielschema Routing

Kommunikation über verschiedene Netzwerksegmente hinweg.

NAT

Damit eingehende Datenpakete dem richtigen internen Zielrechner zugeordnet werden können, speichert der Internetrouter die aktuelle Verbindung in einer NAT-Tabelle.

Struktur des Domänennamens im Internet

siehe Bild

Bedeutung von Top Level Domains

Sind entweder geografisch oder generisch begründet.

Geografisch: ch (Schweiz), at (Österreich), de (Deutschland).

Generisch: com (Kommerziell), edu (Schulen etc.), org (nichtkommerzielle Organisation).

Bedeutung von Second Level Domains

Nennen Sie Beispiele!

admin.ch / swissworld.org

Eine Second Level Domain muss registriert werden und darf in kommbination mit der Top Level Domain nur einmal weltweit vorkommen.

Bedeutung von Sublevel Domains

Wird auch Hostname genannt. Am häufigsten www. kann aber auch z.B. support.dell.ch sein.

Domain Name System (DNS)

Das DNS ist ein Internetdienstprogramm, das für die automatische Konvertierung der Domänennamen in die zugehörige IP-Adresse und umgekehrt sorgt.

Funktionsprinzip des DNS

Das DNS besteht aus tausenden von DNS-Servern, die über das ganze Internet verteilt sind. Sie gleichen sich gegenseitig ab, um möglichst aktuelle Informationen zu liefern (kann bis zu 3 Tagen dauern). Sie bestehen im Wesentlichen aus einer Datenbank, die für jeden Domänennamen die zugehörige IP-Adresse vermerkt hat.

Die wichtigsten Internetdienste und Ihre Protokolle

World Wide Web (www): HTTP, FTP (Informationen und Dateien austauschen)

E-Mail: IMAP, POP, POP3 (Nachrichten senden und empfangen)

Internettelefonie( VoIP): RTP, SIP (Telefonieren über das Internet)

Hypertext Transfer Protocol (HTTP)

HTTP ist ein Protokoll, das den Zugriff von Clients (z.B. Webbrowsern) auf serverseitig gespeicherte Daten bzw. informationen steuert. HTTP wird auch benötigt, um Webseiten zu übertragen. Das Protokollkürzel http:// wird jeweils im Adressfeld des Browsers eingeben bzw. angezeigt.

Hypertext Markup Language (HTML)

HTML ist das Format, mit dem die Inhalte einer Webseite erstellt und abgespeichert werden. Enthält folgende Elemente:

Text, der auf der Webseite abgebildet wird.

Anweisung, die die formale Darstellung (Formatierung) des Texts bestimmen.

Aufrufen einer Internetseite im Browser

1. Der Browser sendet einen Befehl an den Webserver, dass er den HTML-Code möchte.

2. Der Webserver antwortet und sendet den Inhalt der angeforderten Seite als HTML-Code.

3. Der Browser stellt den Inhalt gemäss dem erhaltenen HTML-Code dar.

URL (Uniform Resource Locator)

Besteht aus folgenden Elementen:

Protokoll (z.B. HTML)

Domänenname

E-Mail Adresse

[email protected]

Postfach: Name des Postfachs (info)

Trennzeichen: (@)

Domänenname: Bezeichnung der Domäne, in der sich das Postfach befindet (gmx)

E-Mail Protokolle

SMTP: E-Mail austausch zwischen Mailservern.

POP: E-Mail versand zwischen Mailserver und Arbeitsplatzrechner mit E-Mail Programm (Outlook etc.) Wenn die E-Mail an den Arbeitsplatz gesendet wurde wird diese auf dem Mailserver gelöscht.

IMAP: Zugriff eines Arbeitsplatzrechners mit E-Mail-Programm auf einen Mailserver. E-Mails bleiben bei IMAP auf dem Mailserver und können deshalb von mehreren Geräten verwaltet werden.

Probleme von E-Mails

Der Absender ist nicht immer itentifizierbar.

Haben vor Gericht wenig bis gar keine Beweiskraft.

Spam

Inhalt ist nicht verschlüsselt. Kann jedoch verschlüsselt werden, ist jedoch noch nicht weit verbreitet.

Die Zustellungszeit ist nicht immer kurz, kann manchmal auch mehre Tage dauern (Mailserverausfall, Übermittlung an Empfänger in grossen Zeitabständen).

Internettelefonie (VoIP)

Bei Internettelefonie werden digitale Signale in Form von Datenpaketen verschickt. Damit besteht die Möglichkeit, Sprachdaten über Computernetzwerke zu transportieren. Computerbenützer können somit weltweit grundsätzlich ohne weitere Kosten miteinander kommunizieren. Ferngespräche können zum Lokaltarif geführt werden.

Real Time Transport Protocol (RTP)

Sprachdaten müssen sofort beim Empfänger ankommen (in Echzeit). Dies kan das TCP/IP-Protokoll nicht gewährleisten. Deshalb wirde das RTP entwickelt. Mit seiner Hilfe lassen sich Multimedia (Audio, Video, Text etc.) in Echtzeit über Netzwerke transportieren, f.h. kodieren, in Datenpakete aufteilen und versenden.

Codecs (VoIP)

Komprimiert die Sprachdaten bei VoIP. Dadurch  werden die Datenmenge und die zur Übertragung benötigte Bandbreite verringert. Bei zu starker komprimierung leidet die Sprachqualität.

Prinzip der Sprachübertragung bei VoIP

VoIP

Probleme bei VoIP

Abhörsicherheit: Kann einfach abgehört werden. Kann dagegen verschlüsselt werden.

Datenverlust: Sprachverbindung kann bei Datenverlust unbrauchbar werden (Realtimeverarbeitung).

Systemausfall: Bei einem Ausfall eines grösseren Netzwerkbereichs oder der Stromversorgung gibt es keine Internettelefonie.

Étudier