Teil 3 E.
Teil 3 E.
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Lernkarten
Wo liegen heute die Hauptprobleme des Handwerks?
-Steigende Arbeitskosten
-Steigende Rohstoffpreise
-Zunahme der Schwarzarbeit, Schein Selbstständigkeit
- Verknappung von Gewerbeflächen in Ballungsräumen
- Nachwuchsprobleme
- Fachkräftemangel
- Technologiewandel
- Gewerbeflächenknappheit
- Konkurrenz durch Industrie
- demographischer Wandel
-Konkurrenz durch Handel
- Personalfluktuation
Wo liegen in der Zukunft die günstigsten Entwicklungschancen für das Handwerk?
-Bei der Befriedigung des individuellen Bedarfs
-Bei Reparatur und Dienstleistungen
-bei der fachkundigen Beratung
- Leistungen in Freizeitgesundheit und Wellnessbereichen
- Qualität der Produkte
- technischen Fortschritt
- Umsetzung der Energiewende
- Marktnischen
- Kundennähe und Kundenorientierung
Sie beabsichtigen, einen Betrieb zu gründen. Eine gründliche Ermittlung des Personalbedarfs und die anschließende Personalbeschaffung sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass die Gründung ihres Handwerksbetriebes erfolgreich sein wird.
Woran orientieren Sie den Personalbedarf?
Welche wichtigen Anforderungsprofile stellen sie an ihre künftigen Mitarbeiter?
Aus dem Leitbild, dem Unternehmensziel, den geplanten Produkt und Leistungsprogramm, die beabsichtigt Betätigungsfelder und der zu erwartenden Auftragslage
-fachliche Qualifikation-Einsatzbereitschaft -Belastbarkeit-Organisationstalent -Zuverlässigkeit-Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten -Teamfähigkeit- äußeres Erscheinungsbild-Kontaktfreudigkeit
Ihre Geschäftsidee ist im Rahmen eines Businessplans darzustellen.
Welche wichtigen Hauptgliederungspunkte sollte ein Businessplan enthalten ?
-Geschäftsidee/Gründer Personen = Zweck des Vorhabens, Besonderheit der Geschäftsidee, Unternehmensleitbild und Unternehmensziele
-Produkt und Dienstleistungsplanung = Produkt Beschreibung Beschreibung der Dienstleistungen Vorteile gegenüber der Konkurrenz
-Marktübersicht/Branche Gleichheitszeichen Marktvolumen Wachstumsraten des Marktes Analyse der Konkurrenten
-Marketing/Vertrieb= Produkt und Leistungsstrategie Kundennutzen , Werbestrategie
- Unternehmensorganisation /Personal = Rechtsform, Betriebsstätte , Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement
- Finanzierung = Kapitalbedarfsrechnung , Kosten Umsatz und Gewinnsplanung , Finanz und Liquidität Plan
- Chancen und Risiken = Chancen , bestehende Risiken
-Lebenslauf und Unterlagen = Gutachten, Pachtvertrag
Der Inhaber eines Handwerksbetriebes will seinem Betrieb aus Altersgründen abgeben. Er bietet ihnen den Betrieb zur Übernahme an. Sie wollen sich möglichst umfassend über die vergangene Entwicklung, den aktuellen Zustand sowie die künftigen Entwicklungsmöglichkeiten des Betriebes informieren.
A. Beschreiben Sie die Kriterien nach denen Sie den aktuellen Zustand des Betriebs beurteilen
B. Iwelche fragen haben Sie bei der Beurteilung der künftigen Entwicklung des zu übernehmenden Betriebs zu klären
-Stand der Technik bei Betriebsmitteln und Gebäude
-Qualifikation der Mitarbeiter
-aktuelles Angebot = zukunftsfähig?
-Kundenstruktur
-aktuelle Ertragslage
- ökologische Altlasten -Marktposition
zu B -Kostensteigerung? Energie, Arbeit, Werkstoffe
-Attraktivität des Standortes - Gewinnsplanung = Rentabilitätsvorschau
welche Aufwendungen fallen an, welche Personalkosten, Kosten durch Fluktuation
Als Handwerksmeister haben Sie die Absicht, einen ihnen zur Übernahme angebotenen Handwerksbetrieb durch Kauf zu erwerben. Damit Ihr Vorhaben finanziell tragbar ist und die Möglichkeit eröffnet wird, eine sichere, langfristige Existenzgrundlage für Sie und Ihre Familie zu schaffen, muss der Kaufpreis des Betriebes angemessen sein. Der Wertermittlungen des Betriebs kommt sich eine zentrale Bedeutung zu.
A. Geben Sie an, wie sie den Substanzwert des Betriebes ermitteln
B.Erklären Sie, was der Firmenwert ist und wie sich der des zu übernehmenden Betriebes ergibt
Zur Ermittlung des Substanzwertes werden alle Vermögensgegenstände zusammengestellt
Betriebsgrundstück + Betriebsgebäude +Maschinen, Werkzeuge + Betriebsfahrzeuge + Betriebs und Geschäftsausstattungen + Material Warenbestand =Substanzwert
ist im materielles Vermögen- im Match -Bekanntheitsgrad -Know-how -Kundenstamm -funktionierender Betrieb
Ertragswert ( Kaufpreis) - Substanzwert = Firmenwert
Als junger Handwerksmeister haben Sie für sich die Entscheidung getroffen, das Ziel der beruflichen Selbstständigkeit auf dem Weg einer Betriebsübernahme zu verwirklichen
AGeben Sie an welche Grundform der Übernahme es gibt
B stellen Sie für Ihre Entscheidung die vor und Nachteile einer Betriebsübernahme zusammen
A-Kauf gegen Einmalzahlung des gesamten Kaufpreises-Kauf auf Raten-Kauf auf Rentenbasis-Übernahme auf der Basis eines Pachtvertrages-innerhalb Familie, Erbfolge-Übernahme durch Schenkung ohne Gegenleistung-Schenkung unter Auflagen
BVorteile: - Betriebsgebäude vorhanden-Kundenstamm gegeben -qualifizierte, eingearbeitete Mitarbeiter -am Markt platziert- Risiken der Anlaufphase fallen weg -Vorgänger hilft bei Einführung der Kunden
Nachteile: veraltete Betriebsausstattung - überhöhter Kaufpreis- keine Erweiterungsmöglichkeiten- Arbeitsverträge werden eins zu eins übernommen - eingefahrene Gleise- keine Bereitschaft für Veränderung - Haftung für Steuern, Schulden - Verpflichtungen aus Verträgen Z B Gewährleistung
Im Rahmen der Übernahme eines Handwerksbetriebs haben Sie als Übernehmer auch die Frage zu prüfen inwieweit sich für sie gesetzlichen und vertraglichen Pflichten sowie Haftungskriterien ergeben
stellen Sie da welche diesbezüglichen Pflichten und Risiken für Sie als Übernehmer bestehen
-Haftung für Altverbindlichkeiten nach HGB-für Steuerschulden des Vorgängers-für Umweltschäden des Vorgängers-gegenüber Kunden-gegenüber Lieferanten
-Verpflichtung aus Erbschaft und Schenkungsvorgängern -Kauf Pacht oder Mietverträgen- aus Versicherungsverträgen- aus dem ehelichen Güterrecht
Im Rahmen ihrer beruflichen Lebensplanung haben Sie vorgenommen, selbstständig tätig zu werden. Dabei beziehen sie in ihre Überlegungen auch die Frage ein, ob sie diesen Weg allein oder zusammen mit einem Partner gehen wollen. Deshalb wolle sie die Vorteile der Tätigkeit als Einzelunternehmer oder in Partnerschaft gegeneinander abwägen
AWelche Vorteile bieten die alleinige Tätigkeit als Einzelunternehmer?
BWelche Vorteile bieten eine partnerschaftliche Tätigkeit?
CErläutern Sie die wichtigsten Fragen, die bei der Auswahl des Partners zu stellen sind!
A-alleinige Gewinnverwendung-alleinige Entscheidungsgewalt-hohe Entscheidungsgeschwindigkeit-alleinige Zielbestimmung-keine Abhängigkeit
B-Risikoverteilung -Arbeitsteilung- Spezialisierung- Vertretung- bessere Eigenkapitalausstattung
C-Passen die Partner menschlich zusammen - stimmt die Chemie und die Wellenlänge - ist das notwendige gegenseitige Vertrauen vorhanden- haben Sie ähnliche Strukturen in ihrem Lebensstil - welche Aufgaben werden von den im Betrieb übernommen- welche Arbeitsteilung ist vorgesehen - wie soll die Arbeitszeit der Partner geregelt werden- wie sind die Kompetenzen der Partner zu regeln - wie sind die Kompetenzen der Partner geregelt- wie erfolgen die Gewinnverteilung und die Privateinnahmen - Regelung für Krankheitsfall des Partners
Personalbeschaffung und Personalauswahl sind wichtige Erfolgsfaktoren für einen Handwerksbetrieb. Als angestellter Meister in einem größeren Betrieb sind sie unter anderem für diese Aufgabengebiete zuständig.
A.Stellen Sie die wichtigsten vor und Nachteile interner und externer Personalbeschaffung für ihren Betrieb zusammen
B.Nennen Sie jeweils mindestens vier interne und externe Beschaffungsmöglichkeiten für Mitarbeiter
Vorteile intern-geringere Personalbeschaffungskosten-stelle es kurzfristig besetzt war-Bewerber verfügt über Kenntnisse im Betrieb-Eignung des Bewerbers ist besser beurteilbar
Vorteile extern- neue Ideen- Neuausrichtung/Veränderung- Arbeitnehmer gehen unbelastet an Aufgaben
Nachteile intern- weniger neue Ideen-eingefahrene Gleise-Neid unter Kollegen -
Nachteile extern- aufwändige Einarbeitung- Bewerbungskosten
B. interne Beschaffungsmöglichkeiten- Beförderung-Versetzung-Weiterbildung-Ausbildung/Umschulung
externe Beschaffungsmöglichkeiten -Agentur für Arbeit- Stellenausschreibung Zeitung/Homepage -Zeitarbeit- Empfehlungen-Jobbörse - Bildungsstätten Besuche
Sie haben nach der Analyse von Bewerbungsunterlagen einem möglichen Kandidat zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen und planen dieses. Stellen Sie den möglichen Verlauf und Inhalte eines Vorstellungsgespräch da
Gesprächsbeginn= Begrüßung des Bewerbers-gegenseitige Vorstellung-Anlass der Einladung
Gespräch zum schulischen/beruflichen Lebensweg =schulische Ausbildung-berufliche Ausbildung- Fortbildungen -Grund für berufliche Veränderung
Gespräch zum persönlichen Lebensweg = Herkunft- Familie -Hobbys- ehrenamtliche Tätigkeiten
Gespräch über das Handwerksunternehmen = Daten über das Unternehmen- Details zur Stelle- Unternehmenskultur
Absprachen zum Arbeitsverhältnis =-Vergütung -Arbeitszeit- Fortbildung
Gesprächsabschluss = Gesprächszusammenfassung -weitere Vorgehensweise - Dank für das Gespräch -Verabschiedung
Sie sind Inhaber eines Handwerksbetriebes und haben zurzeit mit ihren Mitarbeitern feste tägliche und wöchentliche Arbeitszeiten festgelegt. Um künftige in Ihrem Betrieb besser auf den qualitativ und mengenmäßig wechselnden Arbeitsanlauf reagieren zu können auch den Wünschen ihrer Arbeitnehmer auf mehr Flexibilität bei der Arbeitszeit entgegenzukommen wollen sie die Einführung von flexiblen Arbeitszeitregelung prüfen
stellen Sie die drei führen Handwerksbetrieb grundsätzlich infrage kommenden Arbeitszeitmodelle kurz da
Gleitzeitmodell = ist Kernarbeit Anwesenheit aller-Zeitausgleich: wöchentlich-monatlich-vierteljährlich-jährlich muss im Arbeitsvertrag vereinbart werden
Teilzeitarbeit =Job sharing zum Beispiel Halbtagsstellen -Minijobs auf 450 € Basis
Telearbeit = Heimarbeit
Zeitarbeit = Heimarbeit
Schichtarbeit
Bereitschaftsdienst
Sie sind Inhaber eines mittelgroßen Handwerksbetriebes. Bei der Beobachtung der Personalfluktuation bemerken Sie, dass immer wieder wertvolle Mitarbeiter zu größeren Betrieben gehen. Diese Mitarbeiter nennen mehrfach die besseren Sozialleistungen größeren Betriebseinheiten als Beweggrund für den Wechsel. Um die Situation zu verbessern, wollen sie die betrieblichen Sozialleistungen ihren Betrieb untersuchen und gegebenenfalls ausbauen
stellen Sie bevor sie Entscheidungen treffen, die wichtigsten betrieblichen Sozialleistung zusammen, die für ihren Betrieb im vorliegenden Fall infrage kommen können
-Essenzuschüsse
-Arbeitskleidung
-Beschaffung oder Vermietung preisgünstiger Wohnungen
-betriebliche Altersversorgung
-Fahrtkostenersatz
-Weihnachtsgeld
-Urlaubsgeld
-Weiterbildungsangebote
-Betriebsfeiern
- Zuwendung für bestimmte Anlässe , Jubiläumsgeschenke
Als Inhaber eines Handwerksbetriebes müssen Sie leider zur Kenntnis nehmen, dass einer ihrer besten Mitarbeiter gekündigt hat. Sie stellen diese Mitarbeiter ein Arbeitszeugnis aus und wollen darin auch seine sehr guten Leistungen der letzten Jahre entsprechend würdigen.
Stellen Sie da, wie sich ein einfaches Zeugnis von einem qualifizierten Zeugnis unterscheidet und erläutern sie eine geeignete und übliche Formulierung um die sehr guten Leistung ihres Mitarbeiters zu würdigen.
Einfaches Zeugnis = ist vom Arbeitgeber verlangt an Arbeitnehmer auszuhändigen bei Beschäftigungsende Inhalte:-persönliche Daten-Art und Dauer der Beschäftigung
qualifiziertes Zeugnis =muss ausdrücklich vom Arbeitnehmer angefordert werden Inhalte: persönliche Daten-Art und Dauer der Beschäftigung _Leistung zum Beispiel stets zu seiner vollsten Zufriedenheit- Führung/Verhalten gegenüber Vorgesetzten , Kollegen- Art der Beendigung- Wahrheit der Aussage keine negativen
erfüllte die übertragenen Aufgaben stets in unserer vollsten Zufriedenheit = sehr gute Leistung
erfüllte die übertragenen Aufgaben stets unserer vollen Zufriedenheit = gute Leistung
sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten Kollegen und Kunden war gut = durchschnittliches Verhalten
Als Inhaber eines Handwerksbetriebes stellen Sie laufend Veränderungen beim Verhalten und Kundenansprüchen fest. Mit einer optimalen Kundenorientierung wollen Sie ein höchstmaß an Kundenzufriedenheit erreichen.
A durch welche Faktoren wie die Kundenzufriedenheit beeinflusst?
BWelche Instrumente setzen Sie zur Stärkung Kundenorientierung ein
-Freundlichkeit-Pünktlichkeit-Zuverlässigkeit-Fachwissen-Qualität der Produkte-Service-Kostenverbindlichkeit-optimales Preis-Leistungs-Verhältnis
B= klären ???