AI Ba Sem 2


B. K.
Diese Lernkarten befassen sich mit den verschiedenen Aspekten der Softwarequalität und deren Bewertung. Sie decken Themen wie Funktionalität, Effizienz, Benutzbarkeit, Zuverlässigkeit und Änderbarkeit ab, wobei der Fokus auf den Merkmalen und Kriterien liegt, die die Qualität von Software ausmachen. Entwickler und Qualitätsmanager profitieren von diesen Karteikarten, da sie ihnen helfen, die Softwarequalität zu verbessern und die Anforderungen der Nutzer besser zu erfüllen.
Cartes-fiches
11
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
19.04.2016 / 07.07.2016

Cartes-fiches

Aufgabenzentriertheit

  • Funktionalität
  • Nützlichkeit (utility)

Benutzerorientiertheit

Bedienbarkeit (Minimum an Diskrepanz zwischen
Vorwissenstrukturen beim Benutzer einerseits und in der
Software verwendeten Wissensrepräsentationen andererseits)

Benutzbarkeit (usabilty)

Qualität Definition:

Qualität ist ein im hohen Maße subjektives Problem, das
objektivierend gelöst werden soll.

..ist die Beschaffenheit einer Einheit bezüglich ihrer Eignung,
festgelegte und vorausgesetzte Erfordernisse zu erfüllen.
(DIN 55350)

 

Kriterien für Softwarequalität: innere Merkmale

  • Änderbarkeit
  • Übertragbarkeit

Kriterien für Softwarequalität: Äußere Merkmale

  • Benutzbarkeit
  • Funktionalität
  • Effizienz
  • Zuverlässigkeit

Funktionalität

  • Vorhandensein der (geforderten) Funktionen
  • Software besitzt festgelegte Eigenschaften
  • Erfüllt definierte Anforderungen:
    • Richtigkeit / Korrektheit
    • Angemessenheit (Eignung der Funktion für spezifische Aufgabe)
    • Interoperabilität (Fähigkeit, mit vorgegebenen System zu arbeiten)
    • Ordnungsmäßigkeit (Erfüllung von individuellen Anforderungen)
    • Sicherheit

Zuverlässigkeit

Fähigkeit, das Leistungsniveau unter festgelegten Bedingungen
über einen festgelegten Zeitraum zu bewahren.

  • Reife (geringe Versagerhäufigkeit durch Fehlerzustände)
  • Fehlertoleranz/ Robustheit (Fähigkeit, ein bestimmtes Leistungsniveau bei Problemen
    (unter abnormen Bedingungen) zu bewahren)
  • Wiederherstellbarkeit (Fähigkeit, bei Versagen das Leistungsniveau wiederherzustellen, direkt betroffene Daten wiederzugewinnen)

Benutzbarkeit

  • Erforderlicher Aufwand zur Benutzung
  • Individuelle Bewertung der Benutzung durch festgelegte Benutzergruppe

 

Verständlichkeit (Aufwand, das Konzept und die Anwendung zu verstehen)
Erlernbarkeit (Aufwand, die Anwendung zu erlernen (z.B.: Bedienung, Ein- und Ausgabe))
Bedienbarkeit (Bedienungsaufwand)

Effizienz

Verhältnis zwischen Leistungsniveau und dem Umfang der
eingesetzten Betriebsmittel unter festgelegten Bedingungen.


Zeitverhalten (Antwort- und Verarbeitungszeiten, Durchsatz bei der Funktionsausführung)
Verbrauchsverhalten (Anzahl und Dauer der benötigten Betriebsmittel für Erfüllung der Funktion)

Änderbarkeit

(Änderungen = Korrekturen, Veränderungen, Verbesserungen oder Anpassungen etc.)

  • Notweniger Aufwand für vorgegebene Änderungen
    • Analysierbarkeit: Aufwand, zur Diagnose von Mängeln oder Fehlern bzw. Bestimmung von Änderungsabschnitten
    • Modifizierbarkeit: Aufwand, für Verbesserungen, Fehlerbeseitigungen oder Anpassungen
    • Stabilität: Wahrscheinlichkeit des Auftretens von unerwarteten Ereignissen
    • Prüfbarkeit: Aufwand, zur Prüfung geänderter Software

Übertragbarkeit

Eignung der Software bei der Übertragung in eine andere Umgebung

(Umgebung = organisatorisch, Hard-oder Software)

  • Anpassbarkeit
  • Installierbarkeit
  • Konformität: Grad, mit der Normen oder Vereinbarungen zur Übertragbarkeit erfüllt werden
  • Austauschbarkeit: Möglichkeit und Aufwand, diese Software an Stelle einer spezifizierten anderen einzusetzen

Étudier