Supply Chain Management

Supply Chain Management

Supply Chain Management


Stefan Karlik
Diese Lernkarten bieten eine grundlegende Einführung in das Supply Chain Management. Sie behandeln Themen wie Sourcing, Lagerverwaltung, Transport und Kundenbeziehungen, wobei auch betriebswirtschaftliche Konzepte wie ECR, CPFR und VMI sowie verschiedene Verpackungsfunktionen und -arten erläutert werden. Besonders hilfreich sind sie für Studierende und Berufseinsteiger, die sich mit den Grundlagen der Lieferkettenoptimierung vertraut machen möchten.
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Langue
Allemand
Créé / Mis à jour
16.12.2011 / 30.10.2025

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Logistikdienstleister => Klassifizierung

  • Frachtführer
    • Schiffe
    • Eisenbahnen
    • Lastwagen
    • Flugzeuge
    • Rohrleitunge
  • KEP Dienstleister (Kurier-Express-Paket)
    • Integrators
    • Postdienste
    • Expressdienste

Pakete und Briefe < vs. 30 kg hohe Automatisierung

  • Spediteur (3 PL = Third-Party-Logistics, Transport-Umschlag-Lager)
    • Spediteur ist der Architekt oder das Reisebüro für Transprote.
    • Er ist das Bindeglied zwischen Hersteller und Endkunde
  • Lead Logistics Provider (LLP)
    • Der LLP übernimmt die Verantwortung für komplette Transportketten (Regional, Wirtschaftsräume (Bsp. EMEA), global

Achtung: Unterschiedliche Haftung!!!

3PL => Definition

= Third Party Logistics

Die 3PL Provider sind externe Logistikdiensleister. Ihre Kernkompetenz ist die Übernahme von Transport, Umschalg und Lager ihrer Kunden.

Im Unterschied zu Fourth-Party-Logistics (4PL) und Application Service Provider (ASP) besitzen 3PL-Dienstleister eigene Assets im Bereich der klassischen Prozesse Transport, Umschlag und Lagerung. 4PL-Anbieter haben demnach keine eigenen LKW und Lagerhallen, sondern stellen nur ihr Know-how zur Verfügung (z. B.: Fuhrparkmanagement).

4PL => Definition

Fourth Party Logistics Provider besitzen die selben Kernkompentenzen wie 3PL. Einziger Unterschied ist, dass 4PLs keine eigene Assets besitzen, sondern nur Ihr Know-How verkaufen.

LLP => Definition

Ein „Lead-Logistics-Provider (LLP)“ ist ein Logistikdienstleister, der ein globales Netzwerk unterhält und umfassende Lösungen für die Supply Chain anbietet. Steuerungs- und Koordinationsaufgaben bilden die Schwerpunkte seiner Tätigkeit.

Die Kombination der 3PL- und 4PL-Kompetenzen zeichnen den Lead Logistics Provider (LLP) aus. Mit eigenen LKW und Lagerhallen sowie dem notwendigen Know-how zur Steuerung komplexer Lieferketten können somit den Kunden Logistikdienstleistungen aus einer Hand – im Sinne eines „one stop shopping“ – angeboten werden.

Kombinierter Verkehr => Definition

Der Begriff kombiniertere Verkehr (KV) bezeichnet eine Transportkette mit mind. 2 Verkehrsträgern. Dabei erfolgt der Vor bzw. Nachlauf auf der Strasse und der Hauptlauf per Bahn, Schiff oder Flugzeug.

Kombinierter Verkehr => Synonyme

  • multimodaler Verkehr
  • gebrochener Verkehr
  • intermodaler Verkehr

UKV = unbegleiteter kombinierter Verkehr

BKV = begleiteter kombinierter Verkehr

Short Sea Verkehr => Beispiel

zB. von Duisburg nach Dover (UK)

UKV => Definition

unbegleiteter kombinierter Verkehr

BKV => Definition

Begleiteter kombinierter Verkehr

Containertypen => Beispiele

  • Standardcontainer 20" und 40"
  • Tank-Container für Flüssigkeiten (Bulk)
  • Open Top Container (oben Blache)
  • Flat (zusammenklappbar)

Ladetechnik => Beispiele

  • Sattelauflieger (Rollende Landstrasse)
  • Wechselbehälter (Pritsche)
  • ACTS (Abroll Container Transport System)
  • Cargo Domino mit Mobiler

ACTS => Definition

Abroll Container Transport System

Ladehilfsmittel => Beispiele

  • Euro-Paletten
  • Rahmen
  • Deckel
  • Big bags
  • Slip-sheet
  • Container
  • Dorne (Teppich)
  • Gitterboxen
  • Rollbehälter
  • Fässer
  • Behälter
  • Plastiktank

Ladehilfsmittel => Synonyme

  • Transporthilfsmittel
  • Lagerhilfsmittel
  • Lademittel
  • Fördermittel

CHEP => Definition

Commonwealth Handling Equipment Pool

CHEP (Akronym für Commonwealth Handling Equipment Pool) ist ein Logistik-Unternehmen, das sich auf das Pooling von Paletten und Behältern spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde 1945 von der australischen Commonwealth-Regierung gegründet und gehört heute zum australisch-britischen Dienstleistungsanbieter Brambles.

Transportlogistik => Aufgabe

Aufgabe der Transportlogistik ist die Verteilung und Bereitstellung der Güter zu optimalen Kosten durch effiziente Beladung, Entladung, Auslastung, Transportierung, Übergabe und Identifizierung.

Landed costs => Definition

Unter landed costs versteht man den Einstandspreis inklusive alle anfallenden Kosten bis zum Verbraucher (Transport, Versicherung, Zoll, etc.).

Versandmarkierung => Inhalt aufzählen

  • Initialen und Abkürzung (zB. ABB112)
  • Referenz Nummer (zB. PO 1323434)
  • Bestimming (zB. Oslo/Norwegen)
  • Packstücknummer (zB. 1/20)

Frachtkalkulation Seefracht => Diverses

1m3 = 1000kg

Abrechnung nach Mass:

1 Kst. 2 x 1.5 x 1.6 m, Gewicht 3.8 T

=4.8m3

4.8/3.8 = 1.263-mal messend

 

Abrechnung nach Gewicht:

1 Kst. 2.5 x 1.5 x 1.2 m, Gewicht 6.25T

=4.5m3

4.5/6.25 = 072-mal messend

Abrechnung nach Frachttonne:

Sendungsgewicht 13.876 T

Mass 15.208m3 =15.208 FRT

Sendungsgewicht: 18.212T

Masse 16.173m3 = 18.212 FRT

FRT = Definition

FRT = Frachttonne

Frachtkalkulation Luftfracht => Definition

Frachtpflichtiges Gewicht wird immmer auf halbe oder volle Kilogramm aufgerundet!

Länge x Breite x Höhe in cm / 6000 = Volumengewicht

TACT => Defintion

The Air Cargo Tarif der IATA

IATA => Definition

IATA = International Air Transport Assoziation

ADR => Definition

Accord européen relatif au transport international des marchandise Dangereuses par Route

= Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse

SDR => Definition

SDR = Verordnung über die Beförderung gefählicher Güter auf der Strasse

Anmerkung: Zusätze wegen Tunnel

Gefahrengut/Gefahrenstoff => Beachten bei Versand

  • nur Verpackung verwenden die zugelassen und geeignet sind
  • Verpackungsvorschriften beachten
  • Versandstücke kennzeichnen und bezetteln
  • nur zugelassene Güter zur Beförderung übergeben
  • auf Gefahrengut hinweisen
  • Unfallmerkblatt mitgeben
  • Zusammenladeverbot beachten
  • Ladung sichern

Transportlogistik => Kennzahlen

  • Frachkosten je Versandart =

Fachtkosten je Versandart/Sendungen je Versandart

  • Lieferzeit/Durchlaufzeit IST

Vereinbarte Lieferzeit je Versandart pro Land / Effektive Lieferzeit je Versandart pro Land

  • Lieferqualität

Anteil fehlerfreie ausgeführter Aufträge / Gesamtzahl der Aufträge

  • Lieferfähigkeit

Summe der Aufträge die zum Wunsch-Liefertermin bestätigt wurden / Summe aller Aufträge

  • Liefertreue

Summe der termingerecht erüllten Aufträge (geliefert wie bestätigt) / Gesamtzahl der Aufträge

  • Fehlerquote

Anzahl Fehllieferungen / Gesamtzahl der Lieferungen

 

 

Tourenplanung => Ziel

Die Aufgabe der Tourenplanung besteht darin, eine bestimmte Anzahl Kunden auf einer mögichst kurzen Wegstrecke zu beliefern. Dabei soll ereicht werden:

  • gut ausgelastete Fahrzeuge
  • opt. Wegstrecken und damit kostengüstig und umweltfreundlicher
  • Fristgerechte Belieferung bzw. Abholung in guter Qualität

Dies unter Berücksichtung von

  • Zeit (Arbeitstag, Schicht, Stunde, Wochentag, Lade- bzw. Entladezeit, Liefertagbeschränkung)
  • Distanz
  • Fachrzeugtyp (mit Hebebühne, nur Motorwagen, Sattelschlepper,etc.)
  • Kapazität eines Fahrzeuges
  • Tourenrestriktion (Fahrzeit einer Route, Arbeitszeit Chauffeur, etc. )

 

Distribution => Diverses

Durchgängige Lieferketten vom Produzenten zum Kunden

Im Sinne der Lieferkette verbindet die Distributionslogistik die Produktion eines Unternehmens mit der Beschaffung eines Kunden.

Aufgabe der Distributionslogistik ist die Überbrückung räumlicher und zeitlicher Differenzen zwischen Güterproduktion und  - verbrauch und damit die Planung, Steuerung, Durchführung und Kontrolle des Warenflusses von der Produktion bis zum Kunden.

Sie stellt die ökomische und ökologische Verteilung der Waren sicher.

=> Duie Distribution verbindet die Supply - mit der Demand Side

(Distributions-) Logistik im Spannungsfeld => Beispiele

  • innerbetrieblich
  • Lokal
  • Regional
  • National
  • Kontinental
  • Interkontinental

oder

  • Kundenmarkt
  • Wettbewerb (Konkurrenten)
  • Umwelt
  • Politisches Umfeld
  • Öffentlichkeit
  • Produkte

Marketingmix nach Magrath (vom 4P zu 7P) => Definition

  • Product (Produktgestalltung)
  • Price (Preisgestalltung)
  • Place (Distribution)
  • Promotion (Kommunikation)

=> 4P

  • Personnel (Personalpolitik)
  • Processmanagement (Processmanagement)
  • Physical Facilities (Ausstattungspolitik)

Distributions-Mix => Diverses

Vertrieb => Wie sollen Markt-Leistungen vom Produzenten zum End-Verbraucher gelangen? => Transporte

 

Standort => Wo wird produziert, gelagert udn verkauft? => Standort

Logistik => Wann und wie werden Produkte/Dienstleistungen verteilt? => Verfügbarkeit

Fixe Kosten => Definition

Fixkosten, auch Bereitschaftskosten, zeitabhängige Kosten oder beschäftigungsunabhängige Kosten

Lieferfähigkeit => Definition

Darunter ist die Verfügbarkeit des Gutes zu verstehen, die eine umfangreiche Lagerhaltung mit bewusster Inkaufnahme von Lager- und Kapitalbindungskosten voraussetzt.

Liefer- bzw. Wiederbeschaffungszeit => Definition

Sie bezeichnet die Zeitspanne von Auftragserteilung bis zum Eintreffen der Ware beim Kunden.

Liefertreue bzw. Lieferzuverlässigkeit => Definition

Sie kennzeichnet die Terrmineinhaltung von Kundenaufträgen und setzt somit die rechtzeitige und vollständige Auftragsbearbeitung voraus.

Lieferqualität => Definition

Sie bezieht sich auf die exakte Erfüllung des Kaufvertrages im Hinblich auf Art, geleiferte Menge (Vollständikeit) und Qualtität der Ware sowie auf den Zustand der Ware beim Entreffen.

Lieferflexibiltät => Definition

Drückt die Anpassungsfähigkeit des Lieferanten an die Kundenwünsche aus bezüglich Abnahmemengen, -Zeitpunkten, Fragen der Verpackung und des Versands, Handhabung von Störungen bei der Vertragserfüllung, etc.

Informationsbereitschaft => Defintion

Die jederzeitige und kompetente Auskunft über Ware, Lieferfähigkeit, Bestellstatus, etc., insbesondere bei Störungen, erhöht die eigene Reaktionsfähigkeit und senkt Bestands- und Bestellkosten.

XXX Lieferbereitschaftsgrad und Gewinnbeitragsrechnung => Definition

Transportlogistik, Seite 15

Étudier