Supply Chain Management
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Cartes-fiches
Logistikdienstleister => Klassifizierung
- Frachtführer
- Schiffe
- Eisenbahnen
- Lastwagen
- Flugzeuge
- Rohrleitunge
- KEP Dienstleister (Kurier-Express-Paket)
- Integrators
- Postdienste
- Expressdienste
Pakete und Briefe < vs. 30 kg hohe Automatisierung
- Spediteur (3 PL = Third-Party-Logistics, Transport-Umschlag-Lager)
- Spediteur ist der Architekt oder das Reisebüro für Transprote.
- Er ist das Bindeglied zwischen Hersteller und Endkunde
- Lead Logistics Provider (LLP)
- Der LLP übernimmt die Verantwortung für komplette Transportketten (Regional, Wirtschaftsräume (Bsp. EMEA), global
Achtung: Unterschiedliche Haftung!!!
3PL => Definition
= Third Party Logistics
Die 3PL Provider sind externe Logistikdiensleister. Ihre Kernkompetenz ist die Übernahme von Transport, Umschalg und Lager ihrer Kunden.
Im Unterschied zu Fourth-Party-Logistics (4PL) und Application Service Provider (ASP) besitzen 3PL-Dienstleister eigene Assets im Bereich der klassischen Prozesse Transport, Umschlag und Lagerung. 4PL-Anbieter haben demnach keine eigenen LKW und Lagerhallen, sondern stellen nur ihr Know-how zur Verfügung (z. B.: Fuhrparkmanagement).
4PL => Definition
Fourth Party Logistics Provider besitzen die selben Kernkompentenzen wie 3PL. Einziger Unterschied ist, dass 4PLs keine eigene Assets besitzen, sondern nur Ihr Know-How verkaufen.
LLP => Definition
Ein „Lead-Logistics-Provider (LLP)“ ist ein Logistikdienstleister, der ein globales Netzwerk unterhält und umfassende Lösungen für die Supply Chain anbietet. Steuerungs- und Koordinationsaufgaben bilden die Schwerpunkte seiner Tätigkeit.
Die Kombination der 3PL- und 4PL-Kompetenzen zeichnen den Lead Logistics Provider (LLP) aus. Mit eigenen LKW und Lagerhallen sowie dem notwendigen Know-how zur Steuerung komplexer Lieferketten können somit den Kunden Logistikdienstleistungen aus einer Hand – im Sinne eines „one stop shopping“ – angeboten werden.
Kombinierter Verkehr => Definition
Der Begriff kombiniertere Verkehr (KV) bezeichnet eine Transportkette mit mind. 2 Verkehrsträgern. Dabei erfolgt der Vor bzw. Nachlauf auf der Strasse und der Hauptlauf per Bahn, Schiff oder Flugzeug.
Kombinierter Verkehr => Synonyme
- multimodaler Verkehr
- gebrochener Verkehr
- intermodaler Verkehr
UKV = unbegleiteter kombinierter Verkehr
BKV = begleiteter kombinierter Verkehr
Short Sea Verkehr => Beispiel
zB. von Duisburg nach Dover (UK)
UKV => Definition
unbegleiteter kombinierter Verkehr
BKV => Definition
Begleiteter kombinierter Verkehr
Containertypen => Beispiele
- Standardcontainer 20" und 40"
- Tank-Container für Flüssigkeiten (Bulk)
- Open Top Container (oben Blache)
- Flat (zusammenklappbar)
Ladetechnik => Beispiele
- Sattelauflieger (Rollende Landstrasse)
- Wechselbehälter (Pritsche)
- ACTS (Abroll Container Transport System)
- Cargo Domino mit Mobiler
ACTS => Definition
Abroll Container Transport System
Ladehilfsmittel => Beispiele
- Euro-Paletten
- Rahmen
- Deckel
- Big bags
- Slip-sheet
- Container
- Dorne (Teppich)
- Gitterboxen
- Rollbehälter
- Fässer
- Behälter
- Plastiktank
Ladehilfsmittel => Synonyme
- Transporthilfsmittel
- Lagerhilfsmittel
- Lademittel
- Fördermittel
CHEP => Definition
Commonwealth Handling Equipment Pool
CHEP (Akronym für Commonwealth Handling Equipment Pool) ist ein Logistik-Unternehmen, das sich auf das Pooling von Paletten und Behältern spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde 1945 von der australischen Commonwealth-Regierung gegründet und gehört heute zum australisch-britischen Dienstleistungsanbieter Brambles.
Transportlogistik => Aufgabe
Aufgabe der Transportlogistik ist die Verteilung und Bereitstellung der Güter zu optimalen Kosten durch effiziente Beladung, Entladung, Auslastung, Transportierung, Übergabe und Identifizierung.
Landed costs => Definition
Unter landed costs versteht man den Einstandspreis inklusive alle anfallenden Kosten bis zum Verbraucher (Transport, Versicherung, Zoll, etc.).
Versandmarkierung => Inhalt aufzählen
- Initialen und Abkürzung (zB. ABB112)
- Referenz Nummer (zB. PO 1323434)
- Bestimming (zB. Oslo/Norwegen)
- Packstücknummer (zB. 1/20)
Frachtkalkulation Seefracht => Diverses
1m3 = 1000kg
Abrechnung nach Mass:
1 Kst. 2 x 1.5 x 1.6 m, Gewicht 3.8 T
=4.8m3
4.8/3.8 = 1.263-mal messend
Abrechnung nach Gewicht:
1 Kst. 2.5 x 1.5 x 1.2 m, Gewicht 6.25T
=4.5m3
4.5/6.25 = 072-mal messend
Abrechnung nach Frachttonne:
Sendungsgewicht 13.876 T
Mass 15.208m3 =15.208 FRT
Sendungsgewicht: 18.212T
Masse 16.173m3 = 18.212 FRT
FRT = Definition
FRT = Frachttonne
Frachtkalkulation Luftfracht => Definition
Frachtpflichtiges Gewicht wird immmer auf halbe oder volle Kilogramm aufgerundet!
Länge x Breite x Höhe in cm / 6000 = Volumengewicht
TACT => Defintion
The Air Cargo Tarif der IATA
IATA => Definition
IATA = International Air Transport Assoziation
ADR => Definition
Accord européen relatif au transport international des marchandise Dangereuses par Route
= Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse
SDR => Definition
SDR = Verordnung über die Beförderung gefählicher Güter auf der Strasse
Anmerkung: Zusätze wegen Tunnel
Gefahrengut/Gefahrenstoff => Beachten bei Versand
- nur Verpackung verwenden die zugelassen und geeignet sind
- Verpackungsvorschriften beachten
- Versandstücke kennzeichnen und bezetteln
- nur zugelassene Güter zur Beförderung übergeben
- auf Gefahrengut hinweisen
- Unfallmerkblatt mitgeben
- Zusammenladeverbot beachten
- Ladung sichern
Transportlogistik => Kennzahlen
- Frachkosten je Versandart =
Fachtkosten je Versandart/Sendungen je Versandart
- Lieferzeit/Durchlaufzeit IST
Vereinbarte Lieferzeit je Versandart pro Land / Effektive Lieferzeit je Versandart pro Land
- Lieferqualität
Anteil fehlerfreie ausgeführter Aufträge / Gesamtzahl der Aufträge
- Lieferfähigkeit
Summe der Aufträge die zum Wunsch-Liefertermin bestätigt wurden / Summe aller Aufträge
- Liefertreue
Summe der termingerecht erüllten Aufträge (geliefert wie bestätigt) / Gesamtzahl der Aufträge
- Fehlerquote
Anzahl Fehllieferungen / Gesamtzahl der Lieferungen
Tourenplanung => Ziel
Die Aufgabe der Tourenplanung besteht darin, eine bestimmte Anzahl Kunden auf einer mögichst kurzen Wegstrecke zu beliefern. Dabei soll ereicht werden:
- gut ausgelastete Fahrzeuge
- opt. Wegstrecken und damit kostengüstig und umweltfreundlicher
- Fristgerechte Belieferung bzw. Abholung in guter Qualität
Dies unter Berücksichtung von
- Zeit (Arbeitstag, Schicht, Stunde, Wochentag, Lade- bzw. Entladezeit, Liefertagbeschränkung)
- Distanz
- Fachrzeugtyp (mit Hebebühne, nur Motorwagen, Sattelschlepper,etc.)
- Kapazität eines Fahrzeuges
- Tourenrestriktion (Fahrzeit einer Route, Arbeitszeit Chauffeur, etc. )
Distribution => Diverses
Durchgängige Lieferketten vom Produzenten zum Kunden
Im Sinne der Lieferkette verbindet die Distributionslogistik die Produktion eines Unternehmens mit der Beschaffung eines Kunden.
Aufgabe der Distributionslogistik ist die Überbrückung räumlicher und zeitlicher Differenzen zwischen Güterproduktion und - verbrauch und damit die Planung, Steuerung, Durchführung und Kontrolle des Warenflusses von der Produktion bis zum Kunden.
Sie stellt die ökomische und ökologische Verteilung der Waren sicher.
=> Duie Distribution verbindet die Supply - mit der Demand Side
(Distributions-) Logistik im Spannungsfeld => Beispiele
- innerbetrieblich
- Lokal
- Regional
- National
- Kontinental
- Interkontinental
oder
- Kundenmarkt
- Wettbewerb (Konkurrenten)
- Umwelt
- Politisches Umfeld
- Öffentlichkeit
- Produkte
Marketingmix nach Magrath (vom 4P zu 7P) => Definition
- Product (Produktgestalltung)
- Price (Preisgestalltung)
- Place (Distribution)
- Promotion (Kommunikation)
=> 4P
- Personnel (Personalpolitik)
- Processmanagement (Processmanagement)
- Physical Facilities (Ausstattungspolitik)
Distributions-Mix => Diverses
Vertrieb => Wie sollen Markt-Leistungen vom Produzenten zum End-Verbraucher gelangen? => Transporte
Standort => Wo wird produziert, gelagert udn verkauft? => Standort
Logistik => Wann und wie werden Produkte/Dienstleistungen verteilt? => Verfügbarkeit
Fixe Kosten => Definition
Fixkosten, auch Bereitschaftskosten, zeitabhängige Kosten oder beschäftigungsunabhängige Kosten
Lieferfähigkeit => Definition
Darunter ist die Verfügbarkeit des Gutes zu verstehen, die eine umfangreiche Lagerhaltung mit bewusster Inkaufnahme von Lager- und Kapitalbindungskosten voraussetzt.
Liefer- bzw. Wiederbeschaffungszeit => Definition
Sie bezeichnet die Zeitspanne von Auftragserteilung bis zum Eintreffen der Ware beim Kunden.
Liefertreue bzw. Lieferzuverlässigkeit => Definition
Sie kennzeichnet die Terrmineinhaltung von Kundenaufträgen und setzt somit die rechtzeitige und vollständige Auftragsbearbeitung voraus.
Lieferqualität => Definition
Sie bezieht sich auf die exakte Erfüllung des Kaufvertrages im Hinblich auf Art, geleiferte Menge (Vollständikeit) und Qualtität der Ware sowie auf den Zustand der Ware beim Entreffen.
Lieferflexibiltät => Definition
Drückt die Anpassungsfähigkeit des Lieferanten an die Kundenwünsche aus bezüglich Abnahmemengen, -Zeitpunkten, Fragen der Verpackung und des Versands, Handhabung von Störungen bei der Vertragserfüllung, etc.
Informationsbereitschaft => Defintion
Die jederzeitige und kompetente Auskunft über Ware, Lieferfähigkeit, Bestellstatus, etc., insbesondere bei Störungen, erhöht die eigene Reaktionsfähigkeit und senkt Bestands- und Bestellkosten.
XXX Lieferbereitschaftsgrad und Gewinnbeitragsrechnung => Definition
Transportlogistik, Seite 15