Supply Chain Management
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Flashcards
Single Sourcing (Einzelquellenbeschaffung) Nachteile/Risiken
Starke Abhängigkeit von einem einzelnen Lieferanten.
Risiko von Produktionsausfällen bei Lieferschwierigkeiten.
Fixierung auf die Single-Sourcing Strategie kann dazu führen, dass nicht das günstigste Produkt am Markt gekauft wird (Lieferantentreue; Kosten des Lieferantenwechsels; Produkte, die außerhalb der Kernkompetenz des Anbieters liegen).
Geringe Flexibilität bei Bedarfsschwankungen.
Single Sourcing (Einzelquellenbeschaffung) Vorteile
Günstigerer Einkaufspreis aufgrund der Abnahme großer Mengen bei einem einzelnen Anbieter (Rabatt).
Die Bildung langfristiger Geschäftsbeziehungen ist möglich. Durch wachsendes Vertrauen werden Sicherungsgeschäfte überflüssig und Bestellungen können als Routinevorgänge abgewickelt werden.
Geringer Verhandlungs-, Kommunikations- und Logistikaufwand für Einkauf, besonders wenn Rahmenverträge geschlossen werden.
Bevorzugte Behandlung seitens des Anbieters bei Lieferengpässen, Sonderwünschen, bei der Bearbeitung von Eilaufträgen sowie bei Sachmängeln bzw. Störungen der Dienstgüte.
Sole Sourcing (Monopolbeschaffung)
Situation: Lieferanten mit monopolistischer Stellung auf dem Markt
Ursachen:
staatliche Regulierungsmaßnahmen
Exklusive Nutzungsrechte
Ergebnis von Verdrängungswettbewerb
nur ein Lieferant beherrscht die erforderlichen Technologien
Konsequenz für das Beschaffungsmanagement: vollständige Abhängigkeit von der Geschäftspolitik des Lieferanten (Monopol-Lieferant)
Strategien der Beschaffungspolitik:
Langfristige Rahmenverträge
Suche nach Substitutionsprodukten
Veränderung der Marktstrukturen auf Anbieterseite
Stapler (flurgebundene Fördersystem mit Flächenbedienung) => Nachteil
- kein automatisierter Transport möglich, deshalb erhöhte Personalkosten
- Unfallgefahr, deshalb Bedienung nur durch geschultes Personal
- bei Betrieb im Freien und Innern kann Schmutz ins Gebäude kommen
Stapler (flurgebundene Fördersystem mit Flächenbedienung) => Typen und Einsatzhöhe
Deichselstapler => max. Höhe 3 - 5 m
Frontstapler/Gegengewichtstapler => max. Höhe 6 m
Schubmaststapler => max. Höhe 8 m
Horchregalstapler => max. Höhe 10 - 12 m
Stetigförderer => Definition
= kontinuierliche Beförderung
Strategische Beschaffung => Aufgabe
- Umsetzung der Unternehmenspolitik
- Erstellen Beschaffungskonzept zur Umsetzung der Unternehmensziele
- Sourcing Strategie (Wo soll beschafft werden?)
- Single or Multiple Sourcing (Ein oder mehrere Lieferanten)
- Gestalten des Lieferantenportfolio
- MOB und / oder Outsourcing (Fertigungstiefe)
Strategische Beschaffung => Aufgaben
- Preis- und Konditionspolitzik
- Kommunikationspolitik
- Gestaltung der Beschaffungsorganisation
- Gestaltung von Lieferantenportfolios und Lieferantenbeziehungen
- Vertragsgestaltung (Contractmanagement)
- Risikomanagement
- Bestimmungsgrössen für das Abnehmerrisiko
- Möglichkeit Rückgriff auf alternativ Lieferanten (zB. Single-, Dual-, Multiple Sourcing)
- Einfluss der zeit- und qualitätsgerechten Zulieferung auf die eigene Logistik und Fertigung
- Verantwortung für die Wareneingangskontrollen und deren Intensität (Mengen-, Sicht-, funktionsprüfung an den Lieferer delegieren)
- Komplexität des beschaffungslogistischen Konzepts
- Erfahrungen des Lieferatne mit dem gewählten beschaffungslogistischen Konzept
- Schulung der internen und externen Partner
- Erstellen eines Notfallkonzeptes
- Bonitätsprüfung des Lieferanten
- Lieferantenentwicklung planen
Strategischer Einkauf => Ziel
Optimierung Preis-/Leistungsverhältnis für die Produktionsfaktoren zu erreichen, d.h. niedrige Einkaufspreise bei hoher Qualität mit sicherer Versorgung
Tragketten-Förderer (flurgebunde Fördersystem mit Linienbedienung) => Diverses
Bei Tragketten-Förderern ist das Förder- und Tragmedium eine Kette.
Vorteile:
- Günstige Investition
- robuster und wartungsarmer Betrieb
- anpassbar an fast alle Stückgüter
- auch Steigstrecken möglich
- beim Überfahren und Übersteigen geringere Behinderung als bei Rollenbahnen
Nachteile:
- konstante Fördergeschwindikeit
- Aufstauen nur mit Sonderkonstruktionen möglich
- Behinderungen anderer Förderstrecken oder Wege
- keine Kurven
- ortsgebundene Installation
Transaktionskosten => Definition
Transaktionskosten sind
- Such-
- Anbahnungs-
- Informations-
- Zurechnungs-
- Verhandlungs-
- Entscheidungs
- Vereinbarungs-
- Abwicklungs-,
- Absicherungs-
- Durchsetzungs-, Kontroll-, Anpassungs- und Beendigungskosten.
Unstetigförderer => Definition
= Diskontinuierliche Beförderung
Verschiebelager und Paternosterlager => Vorteile + Nachteile
Vorteil:
- Raumausnutzung
- Ware zu Mann
- Kommissionierung
Nachteil:
- Wartung
- Zugriffszeit
- Defekt
Warenannahme => Aufgaben
- Physische Kontrolle der Quantität und Verpackung
- auf Vollständigkeit und Schäden
- Vergleich Lieferpapiere mit den Bestelldaten
- Registrieren der Artikel im System
- Kontrolle nach Vorgabe auf Qualität und Termin
- Entscheid zur Annahme der Waren
- Freigabe zur Einlagerung
- Transport an Lager
- Einlagerung und Bestandesbuchung
- Freigabe der Rechnung
Wareneingang zentral oder dezentral => Unterscheidung
Lagerware oder produktionssynchrone Anlieferung an ein Pufferlager
XXX Optimale Losgrösse => Formel und Bild
Formel und Bild einfügen (siehe Modul 03, Seite 55 und 56)
Kommissionieren => Diverses
Kommissionieren bedeuted das Zusammenstellen unterschiedlicher Güter für einen Kundenauftrag.
Kommissionieren ist wertschöpfend!
Zeitanteile bei Kommissionierung => Aufzählen
- Rüstzeit (Vorbereiten des Kommissionierauftrag) Belege annehmen, Beleg ordnen, Beleg bearbeiten, Behälter annehmen, Waren abgeben, codieren , Sonstiges. Zeitanteil ca. 5 bis 10%
- Orientierungszeit (Vorbereitung der Entnahme) lesen, suchen, Beleg bearbeiten, positionieren, codieren, Sontstieges. Zeitanteil ca. 20 bis 30%.
- Wegzeit (Zurücklegen des Wegs zur nächsten Entnahmepositione; entsteht pro Position einmal) Gehen, fahren mit Kommissionierfahrzeug oder Lagerbediengerät. Zeitanteil ca 40 bis 60%.
- Greifzeit (Entnahme der Ware) Artikel heraussuchen, greifen, entnehmen, Entnahme quittieren. Zeitanteil ca 15 bis 35%
Lagerplatz-Zuordnung => Aufzählen
- Festplatz-Lagerung
- Chaotische Lagerplatz-Zuordnung
Kommissionierarten => Aufzählen
- Mann zur Ware
Der Kommissionierer bewegt sich zur Ware.
- Ware zum Mann
Kommt die Ware zum Mann, entfallen Wegzeiten des Kommissionierers komplett.
Kommissionieren: Reduzieren von Wegzeiten => Beispiele
- Prinzip "Ware zu Mann"
- Einsatz von angetriebenen Kommissionierfahrzeugen
- wegoptimierte Reihenfolge der Kommissionierzeilen auf dem Entnahmebeleg
- Wege verkürzen, d.h. die Zugriffsdichte der bereitgestellten Waren erhöhen
- Kommissionierer definierte Arbeitsbereiche zuzuweisen (Kommissionierbahnhöfe)
- Mehrere Aufträge gemeinsam Kommissionieren
Kommissioniertechnik: Wichtige Kenngrössen => Aufzählen
Auftragsstruktur
- Anz. Aufträge pro Zeiteinheit
- Anz. Pos. pro Auftrag
- Anz. Entnahmeeinheiten pro Pos.
- Auftragsvolumen
- Auftagsgewicht
- Wiederholhäufigkeit
- Eingangskontinuität
- Auftragsdurchlaufzeit (Kommissionierzeit)
- Auftragsart
- Auftragsbezogene Kommissionierung
- Artikelbezogene Kommissionierung
Artikelstruktur
- Gewicht pro Entnahmeeinheit
- Abmessung pro Entnahmeeinheit
- Sortimentbreite (Anz. Artikel)
- Umschlagshäufigkeit (Gängigkeit)
- Form der Artikel
- Oberfläche der Artikel
- Artikeltoleranzen
Kommissionerlagerstruktur (Zugriffstruktur)
- Anz. der Entnahmeeinheiten pro Ladeeinheit
- Fläche pro Ladeeinheit
- Höhe pro Ladeeinheit
- Toleranzen im Lagerbereich
- Art der Lagermittel
- Möglichkeiten des Zugriffs auf die Ladeeinheiten
- Zugriffsfläche
- Abmessungen der Kommissionierfläche (Gangbreite)
- Greiftiefe
- Greifhöhe
- Anz. der Zugriffe pro Ladeeinheit
Kommissioniersysteme => Aufzählen
- Kommissioniersystemtyp 1
Einzelaufträge, nacheinander
Vorteil: Einfache Organisation, keine weitere Auftragszusammenführung, geeignet für grosse Aufträge, "Chef-Aufträge"
- Kommissioniersystemtyp 2
Einzelaufträge, parallel
Vorteil: Kommissionierzeit wird gesenkt zu serieller Kommissionierung
Nachteil: Auftragszusammenführung
- Kommissioniersystemtyp 3
Auftragsserien, nacheinander
- Kommissioniersystemtyp 4
Auftragsserien, parallel
- Kommissioniersystemtyp 5
zwei- oder mehrstufig artikelorientiert, nacheinander
- Kommissioniersystemtyp 6
zwei- oder mehrstufig artikelorientiert, parallel
Kommissionierprinzip => Aufzählen
- Mann zur Ware
Die Ware bleibt statisch, die Person ist dynamisch.
- Ware zu Mann
Die Ware ist dynamisch, die Person bleibt statisch
Kommissionieren mit.... => Aufzählen
- Beleg (Papier)
- Datenfunk (MDE)
- Pick by light
- Pick by voice
Kommissionieren: Reduzieren von Rüst und Orientierungszeiten => Aufzählen
- Beleglose Kommissionierung
- Anzeigen der Entnahmepos. am Bildschirm
- Leuchtanzeigen am Lagerfach
- Bereitstellung nur eines Entnahmebehälters beim Kommissionierprinzip Ware zu Mann
Kommissionieren: Reduzieren von Greifzeiten => Aufzählen
- ergonomische Gestalltung der Entnahmestation (zB. Schnelldreher im günstigsten Greifbereich oder halbkreisförmige Anordnung der Entnahmebehälter entsprechend dem menschlichen Greifarm)
- Inverse Kommissionierung
- Automatisierung des Greifvorgangs und die damit verbundene völlige Eliminierung der Greifzeiten
Kommissionieren: "Pick&Pack" => Definition
Pick & Pack, also das direkte Kommissionieren in den Versandbehälter, entfällt auch noch der Packaufwand
Layoutplanung => Ziel
Massäbliche Darstellung der räumlichen Gegebenheiten, und entsprechend der Form (Blocklayout, Detaillayout) mit den Einrichtungen (Maschinen, Arbeitsplätze, Gestelle, usw.)
Layoutformen => Aufzählen
- Generalbebauungsplan/Masterplan
- Blocklayout
- Detaillayout
Generalbebauungsplan/Masterplan => Definition
Grober Plan, welcher die Gebäude und Räume wiedergibt (zB. Wareneingang, Vorfertigung, Fertigung, Montage, Lager/Versand, etc.)
Blocklayout => Definition
Genauerer Plan mit Unterteilung und Anzeige der Flächen der relevanten Bereiche (zB. 90 m2 für Wareneingang, 100 m2 für Fertigung, etc.)
Detaillayout => Definition
Detaillierte Zeichnung mit allen Details (zB. Arbeitsplätze, Maschinen, Durchgänge, Treppen, etc.
Layoutplanung Grundlagen => Aufzählen
- Grundstücks resp. Bebauungsplan, Gebäudeplan
- Mengengerüst, Kapazitäten
- ABC-Analysen
- Materialfluss-Diagramme, Materialfluss-Darstellung
- Beziehungsschema
- Einrichtungsmassblätter (Grundrisse)
- etc.
Layoutplanung Einschrenkungen => Aufzählen
- Grundstückform, Gebäudeform
- Raumaufteilung, Fluchtwege, Treppenhäuser, Warenlifte
- Nutzlasten
- Medien-Anschlüsse
- Enrichtungsformen
- etc.
Layoutplanung Vorgehen => Beschreiben
- Grundstückes resp. Bebauungsplan, Gebäudeplan
- Grundlagen zusammenstellen
- Layouts oder Flächen der einzelnen Bereiche berechnen oder zeichnen
- Gesamtlayout mit den einzelnen Layouts erstellen
- mehrere Varianten erstellen
- Varianten mit eine Nutzwertanalyse bewerten
- Varinate auswählen
Verkehrsträger => Aufzählen
- Flugzeuge
- Eisenbahnen
- Lastwagen
- Pipeline
- Schiffe
Güterverkehrsysteme => Aufzählen
- Luftverkehr
- Luftfrachtverkehr
- Bodenverkehr
- Strassengüterverkehr
- Schienengüterverkehr
- Pipeline (Rohleitungsystem)
- Wasserverkehr
- Binnenschifffahrt (Fluss und SeeI
- Seeverkehr
Güterverkehrsaufkommen nach Verkehrsträger => Aufteilung in %
- Strassengüterverkehr ca. 79%
- Schienengüterverkehr ca. 15 %
- Schiffsgüterverkehr ca. 2.1 %
- Luftfrachtverkehr ca. 0.1 %
- Rohleitungen 4%
Güterverkehrsaufkommen nach Verkehrsträger => Aufteilung in Mio Tonnen
- Strassengüterverkehr ca. 360 Mio Tonnen
- Schienengüterverkehr ca 60 Mio Tonnen
- Schiffsgüterverkehr ca. 10 Mio Tonnen
- Luftfrachtverkehr ca. 0.4 Mio Tonnen
- Rohleitungen ca. 18 Mio Tonnen