Strukturen und Funktionen der Tiere
Allgemeines
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Lernkarten
Metazoa
Vielzellige Tiere, heterotrophe Ernährung
Eumetazoa
Vielzellige Tiere mit Zellgewebe (Alle außer Porifera und Placozoa)
Kreislaufsystem, Verdauungssystem, Atmungssystem, 2 Keimblätter
Bilateria
Bilateralsymmetrische Tiere (Zweiseitigkeit), drittes Keimblatt und komplexe Organe
Protostomia
Urmünder, Tierstämme mit einem vollständigen Verdauungstrakt, Mund geht aus Urmund hervor, After durchbricht sekundär
Spiralia
Tiere mit Spiralfurchung, bei der spiralfurchung werden jeweils 4 neue Zellen in einer Spindelform, schräg zur Achse des Eis gebildet
Zugehörige Tiere: (Plathelminthes, Mollusca, Annelida, Arthropoda)
Trochozoa
durch das Vorkommen von Trochophora (Larve der Ringelwürmer) gekennzeichnet
Mollusca, Annelida, Arthropoda
Articulata
Gruppe Wirbelloser Tiere, die im inneren wie im äußeren Aufbau eine Segmentierung des Körperrumpfes aufweisen
Annelida Arthropoda
Deuterostomia
- Neumünder, in der Embryonalentwicklung des Darmes wird der Urmund (Blastoporus) zum After und der Mund durchbricht sekundär aus dem Urdarm
- Tiere mit 3 Keimblättern: Ektoderm, Mesoderm, Entoderm
Vorgang nennt man Deuterostomie
Porifera
Schwämme (zugehörig zu Metazoa)
Cnidaria
Nesseltiere
Nematoda
Fadenwürmer, zugehörig zu Protostomia
Plathelminthes
Plattwürmer, zugehörig zu den Spiralia
Mollusca
Weichtiere, zugehörig zu den Trochozoa
Annelida
Ringelwürmer/ Gliederwürmer zugehörig zu den Articulata
Arthropoda
Gliederfüßer, wie Insekten etc. zugehörig zu den Articulata
Echinodermata
Stachelhäuter z.B. Seesterne zugehörig zu den Deuterostomia
Chordata
Chordatiere, namensgebend ist die Chorda dorsalis
zugehörig zu den Deuterostomia
Phylogenie
Darstellen der Evolution
Taxonomie
Identifikation und Beschreibung von Arten und Artengruppen
Monophyla
Abstammungsgemeinschaften vin mindestens zwei Arten, die jeweils einen nur ihnen gemeinsamen Vorfahren aufweisen
Kategorien in der Systematik
- Domäne
- Reich
- Stamm
- Klasse
- Ordnung
- Familie
- Gattung
- Art
Individuum
- Selbständig lebensfähiger Organismus,
- Charakterisiert durch Einmaligkeit und einzigartige Geschichte
- Hat Beginn und Ende
Population
- Gemeinschaft von Individuen in bestimmtem Areal
- Austausch von genetischem Material
- Mutationen innerhalb der Population können sich durchsetzen und das Erscheinungsbild aller Mitglieder im Laufe der Zeit verändern
Art
Gemeinschaft von Populationen, deren Mitglieder untereinander reproduktiv verbunden sind (Fortpflanzungsgemeinschaft) und von den Mitgliedern anderer Arten reproduktiv isoliert sind
Autapomorphie
Evolutive Neuerscheinung
Abgeleitetes Merkmal, das ein Taxon gegenüber nah Verwandten abgrenzt. z.B. Körperbehaarung durch Fell bei Mammalia.
Synapomorphie
Gemeinsames abgeleitetes Merkmal, Übereinstimmung zwischen Taxa die bei einer ihren gemeinsamen Stammart als evolutive Neuheit entstanden ist.
Epithelien
Durch Zusammenschluss von Zellen zu Epithelien kann Organismus inneres Milieu aufbauen, das sich vom Außenmilieu unterscheiden kann
Weitere Bildung von flüssigkeitsgefüllten Hohlräumen möglich, wie Verdauungstrakt, Exkretionstrakt, Blutgefäße, etc.
Keimblätter
Zellschichten, die während der Entwicklung von Zygote zu Embryo entstehen
Gastrulation
Kurz vor Beginn der Gastrulation ordnen sich Zellen in bestimmten Regionen an,
In Gastrulation entstehen daraus die Keimblätter
Ektoderm
Abschlussgewebe, Nervengewebe
Entoderm
Auskleidung von Darm, Leber, Lunge
Mesoderm
Chorda, Blut, Knochen, Muskeln, Nieren
marin, limnisch, terrestrisch
Vorkommend im Meer, im Süßwasser, im Boden
Hermaphroditen
Zwitter