Strat_MAN_Standortmanagement

CUREM MAS Real Estate UZH Strategisches Management Standortentwicklung Alain Thierstein

CUREM MAS Real Estate UZH Strategisches Management Standortentwicklung Alain Thierstein


C. H.
Diese Lernkarten behandeln das Standortmanagement auf universitärem Niveau und beleuchten die verschiedenen Ebenen, Fragestellungen und Herausforderungen. Sie konzentrieren sich auf Aspekte wie die Mitbestimmung von Akteuren, die Bedeutung von Strategie, Struktur und Kultur sowie die Skalierung von Handlungen. Die Karteikarten eignen sich für Studierende und Fachleute, die sich mit der Standortentwicklung und den damit verbundenen Problemen auseinandersetzen möchten, um effektive Lösungen zu entwickeln und umzusetzen.
Karten
10
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
23.04.2014 / 23.04.2016

Lernkarten

Wie kann man Ziele umsetzen, dass sie Wirkung zeigen?

  • Management know-how
  • Die verschiedenen Akteure und Stakeholder müssen koordiniert werden -> sie müssen zusammen arbeiten

Voraussetzung für positive Standortentwicklung

Standortfaktoren

  • Wissensbasis
  • Wirtschaftsstruktur
  • Lebensqualität
  • Diversität
  • Erreichbarkeit
  • Sozialer Ausgleich

Aber am wichtigsten:

  • Wissen, wie man diese Faktoren zu etwas einzigartigem zusammenstellt
  • Management, damit die einzelnen Akteuere zusammen arbeiten

Wichtigsten Entwicklungen und Herausforderungen

  • Re-scaling
    • Up-scaling: Handlungen geschehen auf einer globalen oder regionalen Ebene, während die Entscheidungen dazu noch auf einer tieferen Ebene gefällt werden
    • Down-scaling: Das Lokale gewinnt wieder an Gewicht. Der Einheitsbrei des Massenkonsums soll aufgebrochen werden, auch in räumlicher Hinsicht
    • FAZIT: Die richtige Massstabsebene für die jeweilige Fragestellung zu finden, ist die grosse Herausforderung. Sie ist nicht immer und für jeden die selbe...
  • Multi-Level-Governance
    • Das Re-scaling der Handlungen verlangt die Koordination der Steuerung auf den verschiedenen Ebenen
  • Zahl und Qualität der Handlungsträger
    • Lobbying, special interest groups etc. Alle Akteuere auf den verschiedenen Ebenen fordern Mitbestimmung, erzwingen Mitbestimmung oder sollten zur Mitbestimmung aufgefordert werden

Defintion von Standort

  • Traditionell: Kombination von Dichte von Menschen, Institutionen und Infrastruktur
  • Ergänzung durch weiche Elemente: Kultur, Identität, Emotionen, Bilder
  • Ergänzung auch durch relationale Aspekte: Wohin und mit wem ist der Standort verbunden
  • Heute ist der Begriff nicht mehr auf eine Skalaebene fixiert. Je nach Ort und Fragestellung gitl ein anderer Massstab als wettbewerblicher Referenzrahmen. Entscheidend ist die Wahl des passenden Massstabs für die jeweilige Fragestellung am entsprechenden Ort

Definiton des Standortwettbewerbs

Wettstreit von standortgebundenen Produktionsfaktoren um mobile Faktoren

z.B. Steuererträge. Der Wettbewerb ist in der Schweiz in diesem Aspekt zu kleinräumig. Zentrumsgemeinden tragen mehr Leistungen für das Umland als dass sie über ihre höhere Ertragskraft erwirtschaften können. (Kleinzentren betrifft dies noch stärker als die Hauptzentren)

Was ist Standortmanagement?

  • Das Verbdinden von einzelnen USPs zu einem stimmigen Angebot/Produkt
  • Gilt für den Tourismus wie auch für die wirtschaftliche "Destination"
    • Raumwirksame Politikfelder sinnvoll verknüpfen
    • Sektoralpolitiken koordinieren
    • passende Massstabsebne für die Problemlösung finden
    • Akteure einbinden
    • FAZIT: Potenziale erkennen, passende Massstabsebene benennen, Akteuere gewinnen
  • Auf die Governace, also die Organisation und Bereitstellen von Verfahren/Instrumenten ist Teil des Managements
  • Lösungen müssen auf Strategie, Struktur und Kultur abgestimmt sein

Theorie des Managements

Drei Ebenen

  • Normative Ebene begründet:
    • Generelle Ziele, Prinzipien und Spielregeln definieren -> Lebens- und Entwicklungsfähigkeit der Organisation ermöglichen
  • Strategische Ebene orientiert:
    • Aufbau, Pflege und Nutzung von Potentialen, Strategische Erfolgspositionen
    • Ressourcen einteilen
  • Operatives Management realisiert
    • Umsetzung im operativen Vollzug

Governance Cube

  • Strategie, Strukturen udn Kultur
  • darauf aufbauende Managementprozesse
  • zur Erneuerung und Optimierung
  • mit den notwendigen Ressourcen

 

  • Strategie
    • Selbstverständnis des Standorts
    • Funktion im übergeordneten Referenzrahmen
  • Struktur
    • Informations- und Managementsysteme
    • Regelwerke zur Erfüllung der Aufgaben
    • Aufbau- und Ablauforganisation
  • Kultur
    • Verhaltensmuster
    • Denkweisen
    • Werte, Prinzipien, Normen
    • Routinen
    • Kommunikationsformen

 

Grösste Herausforderung im Standortmanagement

  • 1. Schritt
    • Probleme identifzieren
    • Probleme ansprechen
    • Fragestellungen formulieren
  • 2. Schritt
    • Probleme lösen
    • Antworten geben

Vorgehensweise bei einer Standortentwicklung

  • Thematische Analysen
    • Wohnen
    • Wirtschaft
    • kulturelle und soziale Netze
  • Schnittstellenanalyse
    • Stärken, Schwächen
  • Trends
    • Chacne, Gefahren
  • Entwicklungsrichtungen und Szenarien bilden

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