2 StaMa 1

Teil 1 StaMa

Teil 1 StaMa


C. H.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Einführung in das strategische Management (StaMa) auf Universitätsniveau. Sie decken zentrale Konzepte wie Analyse, Strategieentwicklung, Umsetzung und Kontrolle ab, wobei Schwerpunkte auf Marktorientierung, Wettbewerbsstrategien und ressourcenbasierten Ansätzen liegen. Besonders nützlich für Studierende und Fachkräfte im Marketing, die ihre Kenntnisse in strategischer Planung und Unternehmensführung vertiefen möchten, um nachhaltigen Erfolg zu sichern.
Karten
10
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
21.08.2016 / 13.09.2016

Lernkarten

Nennen Sie die Hierarchie, in der Sie das StaMa einordnen würden 

StaMa --> VISION

Strategisches Marketing --> Strategie (langfristig, marktgerichtet/marktgerecht, Segmentierung/Targeting/Postitionierung)

Operatives Marketing --> taktisch, daily business, 

Nennen Sie die Elemente des StaMA.

Das StaMa ist die Analyse der Potentiale. Seine Elemente sind:

Unternehmensbezogen (S/W): 
Potentialanalyse                       Konkurrenzanalyse

Marktbezogen (O/T):
Umweltanalyse                         Marktanalyse

Kennen Sie die Geschichte des StaMa?

40er: Finanzplanung

  • Jahresbudgets
  • Controlling
  • Vergangenheit als
  • Planungsgrundlage
  • Funktionaler Schwerpunkt
  • Stabiles Umfeld

60er: Langfristplanung

  • Mehrjahresbudget
  • Abweichungsanalysen
  • Festlegung Mittelbedarf
  • Extrapolation nach Trends

80er: strategische Planung:

  • Stärke/Schwäche-Analyse
  • Aufbau von Fähigkeit (Mitarbeiter)
  • Auf Wertsteigerung ausgerichtet

90er: StaMa

  • Ressourcen
  • Vision und strategisches Denken
  • Interaktive strategische Planung
  • Strategie/Kultur-Fit
  • Change Management
  • Issue Management
  • Weak Signal Mgmt
  • Krisenmanagement
  • Abgestimmte unterstützende Managementprozesse

Disruptive Transformation (digitales Management)

Nennen Sie die Grundlagen des StaMa.

1) Analyse – wo stehen wir?

2) Formulierung – wo wollen wir hin?

3) Umsetzung – wie machen wir das?

4) Zeithorizont – wie viel Zeit haben wir?

Nennen Sie die Kernaufgaben des StaMa.

Planung

  • Situationsanalyse
  • Zieldefinition
  • Strategien
  • Massnahmen
  • Budget

Organisation

  • Aufbauorganisation
  • Ablauforganisation
  • Zuordning von Aufgaben zu Aufgabenträgern
  • Stellenbeschreibungen

Umsetzung/Führung

  • Information
  • Kommunikation
  • Delegieren
  • Motivieren
  • Führungsstil
  • Führungsverhalten

Kontrolle

 

  • Soll/Ist-Vergleich
  • Abweichungsanalyse
  • Verbesserungsvorschläge
  • Korrekturen

 

Beschreiben Sie bildlich die Elemente der Unternehmensstrategie und wozu diese dient.

Raketenmetapher:

Mond – Vision (Wohin? «In jedem HH ein PC», «Make People happy», «Smash Adidas»)

Rakete – Umsetzungsstrategie (Wie?)

Triebwerk 1 – Mission (Wofür? «Connecting People», Hands on – minds on»)
Triebwerk 2 – Differenzierung (Warum? «anders sein»)

Nennen Sie die Zielhierarchie und deren Sinn.

Vision
Leitbild
CI/Unternehmensgesmtziele
Geschäftsbereichsziele
Funtionsbereichsziele

Bottom-up/Top-down: Jeder weiss über die Ziele Bescheid
Pyramide: Ziele werden nach unten konkreter und anzahlmässig mehr

Kennen Sie die zentralen Ansätze im StaMa?

Maktorientierung

  • Markt- und/oder Produktorientierung
  • Wo sind wir tätig? Wo wollen wir tätig sein?
  • Bsp: Schwimmbad

Wettbewerbsorientierung

  • Wettbewerbsstrategien (Kostenführerschaft, Differenzierung und Nische)
  • Wettbewerbsvorteil (Wertkettenanalyse und nachhaltiger Erfolg)
  • Ziel: Kostenführerschaft
  • Bsp: Apple, SBB

Ressourcenorientierung

  • Ansatz der Kernkompetenzen (Ressource Based View)
  • Ansatz der Dynamic Capabilities (Capability Based View)
  • Ansatz des wissensbasierten Managements (Knowledge Based View)
  • Bsp: Glencore, ETH, MIT, Silicon Valley

Nennen Sie einige Grundsätze des StaMa.

  • Ausnutzen der relativen Stärken und abfedern relativer Schwächen – Stärke-Schwächeprofil, Benchmarking
     
  • konzentration der Kräfte – ABC-Analyse, Analyse der Wertkette
     
  • Ausnutzung des Umfelds und von Marktchancen – SWOT, Positive Thinking, Projektmanagement
     
  • Ausnutzung von Kooperationsmöglichkeiten – Verträge/Absprachen, Joint Venture, Fusion, strategische Allianzen
     
  • Wirtschaftlichkeit und Einfachheit – Funktions- und Wertanalyse, Wirtschaftlichkeitsrechnung

Kennen Sie die PIMS-Studie?

PIMS – Profit Impact of Market Strategies

GE und Harvard: 48 Einflussfaktoren für den Erfolg einer Unternehmung --> alle müssen positiv sein

  • relativer Marktanteil
  • Produktqualität
  • Investitionstätigkeit
  • usw.

 

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