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Lernkarten
Stoff
alle Körper bestehen aus Stoffen
Reinstoff
Sie sind nur aus einer Art von Stoffen aufgebaut.
Gemisch
Ein Gemisch besteht aus verschiedenen Stoffen
Heterogenes Gemisch
Das ist ein Gemisch bei dem man die Bestandteile sieht
Homgenes Gemisch
Das ist ein Gemisch bei dem man die einzelnen Bestandteile nicht sieht
Legierung
Gemisch unterschiedlicher Metalle
Lösung
Festkörper,Flüssigkeit,Gas in einer Flüssigkeit gelöst
Gasgemisch
Gemisch mehrerer Gase
Schaum
Gasfüörmige Bläschen in einer Flüssigkeit
Hartschaum
Gasförmige Bläschen in einem Festkörper
Aerosol
Ein Aerosolist ein Gemisch (Dispersion) aus festen oder flüssigen Schwebeteilchen und einem Gas
Suspension
Feste Teilchen in einer Flüssigkeit
Emulsion
Gemisch mehrerer nicht mischbarer Flüssigkeiten
Gemenge
Gemisch mehrerer nicht mischbarer Festkörper
Rauch
Feste Teilchen in einem Gas
Nebel
Flüssige Teilchen in einem Gas
Physikalischer Vorgang
Vorgänge, bei denen nur die äußere Form eines Stoffes oder sein Aggregatzustand geändert wird, werden als physikalische Vorgänge bezeichnet.
Chemischer Vorgang
Beieinem Chemischen Vorgang entstehen neue Stoffe mit anderen, neuen Eigenschaften.
Reaktionsprodukt
Als Produkt bezeichnet man einen bei einer chemischen Reaktion entstehenden Stoff.[1] Einen Ausgangsstoff bezeichnet man hingegen als Reaktanden (oder Reaktanten, veraltet: das Edukt).
Bei einer Reaktion können ein oder mehrere Produkte entstehen. Neben dem erwünschten Hauptprodukt entstehen oft Nebenprodukte, die anderweitig verwendet werden können.
Ist eine Reaktion im Gleichgewichtszustand, können die Produkte auch als Reaktanten bezeichnet werden und umgekehrt. Die Unterscheidung zwischen Reaktant und Produkt ist im Fall einer Gleichgewichtsreaktion also willkürlich.
Exotherm
Als Produkt bezeichnet man einen bei einer chemischen Reaktion entstehenden Stoff.[1] Einen Ausgangsstoff bezeichnet man hingegen als Reaktanden (oder Reaktanten, veraltet: das Edukt).
Bei einer Reaktion können ein oder mehrere Produkte entstehen. Neben dem erwünschten Hauptprodukt entstehen oft Nebenprodukte, die anderweitig verwendet werden können.
Ist eine Reaktion im Gleichgewichtszustand, können die Produkte auch als Reaktanten bezeichnet werden und umgekehrt. Die Unterscheidung zwischen Reaktant und Produkt ist im Fall einer Gleichgewichtsreaktion also willkürlich.
Endotherm
Als endotherm werden in der Chemie Reaktionen bezeichnet, bei denen Energie zugeführt werden muss. Die Standardenthalpiedifferenz ist dabei positiv.[1] Die Enthalpie H ist die Summe aus der Inneren Energie eines Systems und dem Produkt aus Druck und Volumen. Sie ist der Wärmegehalt eines Systems bei konstantem Druck.[2] Eine endotherme Reaktion ist demnach eine Reaktion, bei der Energie in Form von Wärme aus der Umgebung aufgenommen wird. Sie stellt das Gegenteil einer exothermen Reaktion dar. Bezeichnet die Differenz der Enthalpien der End- () und Ausgangsstoffe (), also die aufgenommene Energie, gilt für endotherme Reaktionen: .
Filtrieren
Die Filtration ist ein Verfahren zur Trennung oder Reinigung eines Mediums, meist einer Suspension oder eines Aerosols.
Die Filtration gehört zu den mechanischen Trennverfahren, welche ausschließlich auf physikalischer Basis beruhen.
Die Begriffe Filtration, Filtrierung, Filterung und Filtern werden synonym verwendet.
Eine filtrierte Flüssigkeit wird Filtrat genannt. Druckverlust ist der bei der Filtration auftretende Druckabfall, der auch als Filterwiderstand bezeichnet wird. Bei der Oberflächenfilterung bilden die abfiltrierten Feststoffe eine Schicht auf dem Filtermedium, der sogenannte Filterkuchen. Für ein filtriertes Gas gibt es keinen einheitlichen Begriff, oftmals wird die Bezeichnung Reingas verwendet. In der Membrantechnik sind die Begriffe Retentat (zurückgehaltene Phase) und Permeat (die Filter durchdringende Phase) üblich.
Das Wort (nach , italienisch filtrare, „durchseihen“) bezeichnet ursprünglich „durch Filz laufen lassen“ (zu germanisch *felt „Filz“), der feinsten Methode, die vor der Erfindung des Papiers angewandt wurde und die auch heute noch in einigen Bereichen den Stand der Technik darstellt.
Sieben
Sieben ist ein mechanisches Trennverfahren zur Größentrennung (Klassieren) von Schüttgütern.
Sedimentieren
Sedimentation bzw. Sedimentierung (von lat. sedimentum „Bodensatz“) ist das Ablagern/Absetzen von Teilchen aus Flüssigkeiten oder Gasen unter dem Einfluss der Schwerkraft oder der Zentrifugalkraft. Bildet sich zuunterst eine Schicht von Schwebstoffen, so nennt man diese Bodensatz, Sediment oder (um Verwechslungen mit Sedimentgestein auszuschließen) Lockersediment (Lockergestein).
Dekantieren
Der Ausdruck Dekantieren (aus dem Französischen: décanter, für umfüllen, abgießen,[1] klären,[2] absetzen,[3] abgießen bzw. alchemistenlateinisch decanthare, zu lateinisch canthus = Schnabel eines Krugs[4]) bezeichnet den Prozess der Abtrennung einer oder mehrerer mehr oder minder getrennt vorliegender Phasen durch Abgießen
Element
Chemisches Element ist die Sammelbezeichnung für alle Nuklide mit derselben Ordnungszahl. Somit haben alle Atome eines chemischen Elements dieselbe Anzahl an Protonen im Atomkern. Ein Element wird durch ein Elementsymbol bezeichnet, eine Abkürzung, die meist vom lateinischen Namen des Elements (beispielsweise Pb von plumbum, Fe von ferrum) abgeleitet ist. Die Elemente werden im Periodensystem nach steigender Kernladungszahl angeordnet. Insgesamt kennt man bis heute 118 Elemente (Stand 2012).
Destillieren
Destillation (lat. destillare „herabtröpfeln“) ist ein thermisches Trennverfahren, um verdampfbare Flüssigkeiten zu gewinnen oder Lösungsmittel von schwer verdampfbaren Stoffen abzutrennen. Die Destillation hat gegenüber anderen Trennverfahren den Vorteil, dass in der Regel keine weiteren Stoffe wie Adsorbentien oder Lösungsmittel hinzugefügt werden.
Chromatographieren
Chromatographie, Chromatografie (griechisch, zu deutsch Farbenschreiben) wird in der Chemie ein Verfahren genannt, das die Auftrennung eines Stoffgemisches durch unterschiedliche Verteilung seiner Einzelbestandteile zwischen einer stationären und einer mobilen Phase erlaubt. Dieses Prinzip wurde erstmals 1901 von dem russischen Botaniker Michail Semjonowitsch Zwet beschrieben, 1903 wurde es zum ersten Mal öffentlich gedruckt beschrieben, 1906 benutzte er erstmals den Begriff „Chromatographie“. Er untersuchte gefärbte pflanzliche Extrakte, zum Beispiel aus Blattmaterial, und konnte daraus durch Chromatographie verschiedene Farbstoffe isolieren. Praktische Anwendung findet diese Methode zum einen in der Produktion zur Isolierung oder Reinigung von Substanzen (= präparative Chromatographie), zum anderen in der chemischen Analytik, um Stoffgemische in möglichst einheitliche Inhaltsstoffe zwecks Identifizierung oder mengenmäßiger Bestimmung aufzutrennen. Die Chromatographie wird in der organischen Chemie, der Biochemie, der Biotechnologie, der Mikrobiologie, der Lebensmittelchemie, der Umweltchemie und auch in der anorganischen Chemie angewendet.
Extrahieren
xtraktion (von lateinisch extrahere ‚herausziehen‘) nennt man jedes Trennverfahren, bei dem mit Hilfe eines (festen, flüssigen oder gasförmigen) Extraktionsmittels eine oder mehrere Komponenten aus einem Stoffgemisch (aus festen, flüssigen oder gasförmigen Einzelstoffen bestehend), dem Extraktionsgut, herausgelöst wird. Dabei wird der extrahierte Stoff, selbst wenn er noch in Lösung vorliegt, als Extrakt bezeichnet. Wird der extrahierte Stoff nicht verändert (beispielsweise nur gelöst oder adsorbiert), so handelt es sich bei dieser Extraktion um ein physikalisches Verfahren, geht der Stoff eine chemische Reaktion ein, so handelt es sich um ein chemisches Verfahren.
Atom
Atome (von griechisch ἄτομος átomos‚ unteilbar) sind die Bausteine, aus denen alle festen, flüssigen oder gasförmigen Stoffe bestehen. Alle Materialeigenschaften dieser Stoffe sowie ihr Verhalten in chemischen Reaktionen werden durch die Eigenschaften und die räumliche Anordnung der Atome, aus denen sie aufgebaut sind, festgelegt. Jedes Atom gehört zu einem bestimmten chemischen Element und bildet dessen kleinste Einheit. Zurzeit sind 118 Elemente bekannt, von denen etwa 90 auf der Erde natürlich vorkommen. Atome verschiedener Elemente unterscheiden sich in ihrer Größe und Masse und vor allem in ihrer Fähigkeit, mit anderen Atomen chemisch zu reagieren und sich zu Molekülen oder festen Körpern zu verbinden. Die Durchmesser von Atomen liegen in der Größenordnung von 10−10 m, ihre Massen in einem Bereich von 10−27 bis 10−25 kg.
Atomkern
Die in einem Atom vorhandenen Protonen und Neutronen, zusammen auch als Nukleonen bezeichnet, sind aneinander gebundenen und bilden den Atomkern. Die Nukleonen zählen zu den Hadronen. Das Proton ist positiv geladen, das Neutron ist elektrisch neutral. Proton und Neutron haben einen Durchmesser von etwa 1,6 fm (Femtometer) und sind selber keine Elementarteilchen, sondern nach dem Standardmodell der Elementarteilchenphysik aus den punktförmigen Quarks aufgebaut. Jeweils drei Quarks binden sich durch die starke Wechselwirkung, die durch Gluonen vermittelt wird, zu einem Nukleon. Die starke Wechselwirkung ist darüber hinaus für den Zusammenhalt der Nukleonen im Atomkern verantwortlich, insbesondere ist die Anziehung bis zu etwa 2,5 fm Abstand deutlich stärker als die gegenseitige elektrische Abstoßung der Protonen.[56] Unterhalb von etwa 1,6 fm wird die starke Wechselwirkung der Hadronen jedoch stark abstoßend. Anschaulich gesprochen verhalten sich die Nukleonen im Kern also etwa wie harte Kugeln, die aneinander haften. Daher steigt das Volumen des Kerns proportional zur Nukleonenzahl (Massenzahl) . Sein Radius beträgt etwa fm.[57]
Atomhülle
Die Atomhülle, auch Elektronenhülle ist der Teil eines Atoms, der aus Elektronen besteht. Die Aufteilung in Atomhülle und Atomkern ist Bestandteil aller Atommodelle seit Ernest Rutherford. Wegen der geringen Masse der Elektronen bedingt die Unschärferelation, dass die Hülle mehr als 10.000-mal größer als der Kern ist. Dieser trägt typischerweise 4.000- bis 5.000-mal mehr zur Masse eines Atoms bei als die Hülle.
Die Struktur der Elektronenhülle bestimmt weitgehend die Größe und die chemischen Eigenschaften der Atome.
Elektron
Das Elektron [ˈeːlɛktrɔn, eˈlɛk-, elɛkˈtroːn] (von altgriechisch ἤλεκτρον élektron ‚Bernstein‘, an dem Elektrizität zum ersten Mal beobachtet wurde; 1874 von Stoney und Helmholtz geprägt[9]) ist ein negativ geladenes Elementarteilchen. Sein Symbol ist e−. Die alternative Bezeichnung Negatron wird kaum noch verwendet und ist allenfalls in der Beta-Spektroskopie gebräuchlich.
Proton
Das Proton [ˈproːtɔn] (Plural Protonen [proˈtoːnən]; von altgriechisch τὸ πρῶτον to prōton ‚das erste‘)[2] ist ein stabiles, elektrisch positiv geladenes Hadron. In Kernreaktionen wird es mit dem Formelzeichen p notiert. Das Proton gehört neben dem Neutron und dem Elektron zu den Bausteinen, aus denen die dem Menschen alltäglich vertraute Materie besteht.
Neutron
Das Neutron [ˈnɔɪ̯trɔn] (Plural Neutronen [nɔɪ̯ˈtroːnən]) ist ein elektrisch neutrales Teilchen mit dem Formelzeichen n. Es ist, neben dem Proton, Bestandteil der meisten Atomkerne und somit aller uns vertrauten Materie. Beide gehören zu den Hadronen und Nukleonen.
Neutronen existieren auch ohne Einbindung in einen Atomkern. In diesem Zustand werden sie als freie Neutronen bezeichnet und sind instabil.