Steuern

Theorie und Begriffe im Thema Steuern

Theorie und Begriffe im Thema Steuern


Nicola Krebs
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über das Schweizer Steuersystem auf Universitätsniveau. Sie behandeln Themen wie Einkommen, Steuerarten, Steuerpflicht, geldwerte Leistungen und Mehrwertsteuer. Besonders relevant sind die Ausführungen zu verschiedenen Einkommensarten, der Besteuerung von Erträgen und der Unterscheidung zwischen Lieferungen und Dienstleistungen. Praktiker und Studierende der Betriebswirtschaftslehre profitieren von den detaillierten Beispielen und rechtlichen Grundlagen, die für die Steuererklärung und -beratung essenziell sind.
Karten
45
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
05.11.2013 / 13.12.2016

Lernkarten

Geldwerte Leistung 3.6.1:

Die Sugus AG mit Sitz in Luzern verkauft dem Aktionär Wertschriften mit Verkehrswert 100'000.- CHF zum Preis von 30'000.-.

Die Differenz zwischen Verkehrswert und Vertragspreis unterliegt als geldwerte Leistung bei der AG der Gewinnsteuer ( Erhöhung des steuerbaren Reingewinnes) und der Verrechnungssteuer (35%) 

Beim Aktionär unterliegt dieser Betrag der Einkommenssteuer aus Vermögensertrag (Dividene)

Steuerverfahren 4.1:

Claudio Fuchs schreibt der Steuerbehörde einen Brief mit einem konkreten Sachverhalt. Die Steuerbehörden beantworten das Schreiben des Pflichtigen. Claudio Fuchs ist mit der Antwort der Steuerbehörde nicht einverstanden. 

Welche rechltichen Massnahmen hat Claudio Fuch gegen den Brief der Steuerbehörde?

Da es sich nicht um eine Verfügung handelt, hat Claudio Fuchs kein Rechtsmittel. Er kann erst nach Vorliegen einer Veranlagung Einsprache erheben.

Steuerverfahren 4.2:

Claudio Fuchs bekommt von den Steuerbehörden eine Rechung über CHF 15'000.-, als Anzahlung für die 1.Rate der laufenden Steuerperiode. Die Rechung ist aufgrund der Selbstfeklaration der Vorperiode berechnet worden. Da das steuerbare Einkommen von Claudio Fuchs massiv gesunken ist, scheint ihm der in Rechnung gestellte Betrag viel zu hoch.

Eine provisorische Rechnung ist in der Regel auch keine Verfügung und lässt sich betreibungsrechtlich nich durchsetzen. Duchs ist angetan, sich beim Gemeindesteueramt zu melden, und die mutmasslichen Faktoren bekannt zu geben. Gestützt darauf wird er eine korrigierte Rechung erhalten.

Verrechnugssteuer Dividende 5.1:

Die Rento AG beschliesst, ihren Aktionär eine Dividende von je CHF 200.- pro Aktie zu vergüten.

Welche Steuerfolge löst dies aus?

Die Bruttodividende von CHF 200.- unterliegt der Verrechnungssteuer von 35% somit CHF 70.-, welche an die ESTV, Bern abzuliefern sind. Der Nettobetrag von CHF 130.- wird dem Aktionär überwiesen.

MwSt. Lieferungen und Dienstleistungen 9.4:

Handelt es sich bei den folgenden Umsätzen grundsätzlich um eine Lieferung oder einer Dienstleistung?

a) Leasinggeschäft

b) Beförderung von Gegenständen und Personen

c) Vermietung von Personal

d) Reperatur eines Fahrzeuges

a) Lieferung

b) Dienstleistung

c) Dienstleistung

d) Lieferung