Steroidhormone
Chemie I
Chemie I
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Flashcards
Phytoöstrogene
Isoflavone, Lignane: Aromatasehemmer: SEM
Biochanin und Genistein: hemmen 5a-Reduktase
IND: LDL Senkung, Antioxidativ, Vasodilatation, menopausale Beschwerden
Phytoöstrogene: signifikante Verlängerung der Folikelphase (japan zyklus 2-3Tage längerer Zyklus)
Zellteilungsrate in Brustdrüse verlangsamt (1/4) - Brustkrebsrisiko verringert! auch andere Carcinome!
Nestle produziert Isoflavonfrei Sojamilch
Genistein R=OH (4-O-Methyl: BIOCHANIN A: Rotklee!)
Daidzein R=H (4-O-Methyl: Formononetin: Rotklee!)
Isoflavon, Xenöstrogen, SERM (spezifischer Östrogen Rezeptor Modulator), antioxidativ
va. In Soja
moduliert beta-ER: Knochen (lagert Ca ein), Blutgefäße, ZNS
blockiert alpha-ER: Uterus, Brust
prämenopausal: Antiöstrogen, postm.: östrogenwirksam, Osteoprotektiv!
Xenoöstrogene
Was? Woher?
chemische Struktur
synthetisch hergestellete Verbindungen mit estrogenartiger Wirkung + Phytoöstrogene (aus Pflanzen)
Phenole bzw. chlorsubstituierte Kohlenwasserstoffe,
Affinität zum Rezeptor geringer als klassische Östrogene
Chlorotrianisen
synthetic, non-steroidal estrogen Wirkung nicht mehr in Verwendung
ehemals postmenopausal, prostatakarzinom, Hormonersatz
Dieethylstilbestrol (DES)
synthetic, non-steroidal estrogen
karkinogen, teratogen, therap. nicht mehr verwendet - Modellsubstanz
Schwangerschaftserhalt bei Abortus, wurde in SChwangerschaft abgegeben, Nachkommen: anatomisch u funktionelle Defekte an Reproduktionsorganen
Natürliche Östrogene
chemische Struktur
Estranderivate (18C, CH3 am C10 fehlt)
Aromatischer Ring A: OH-Gruppe am C3 ist phenolisch =sauer
O-Funktion am C17 ist für Wirkung unbedingt erforderlich!
hoher Firstpass Effekt, wenn parenteral, natürlich Estrogene geringe Wirkung, außer estriol oral eingesetzt - sonst verestert (halbsynthetisch) damit längere HWZ
Östrogene
Steroidhormon, Sexualhormon (Testosteron durch Aromatase zu Östr.)
in Eierstöcken produziert.
1. sekundäre Geschlechtsmerkmale, bei Tieren Paarungsbereitschaft
2. Epiphysenfugenverschluss
3. Osteoprotektiv (Osteobasten erhöht, Osteoklasten gemindert, Osteoprotegin steigt, Parathormon gehemmt, Calcitonin weniger)
4. Uterusschleimhaut aufgebaut
5. Blutgerinnungsfaktoren vermehrt gebildet+
6. Eizellenreifung?
Steroidhormone
Eigenschaften? Wirkort?
Welche?
Steroide wirken im Zellkern - müssen lipophil sein damit durch Membran
1. Sexualhormone (Östrogene, Gestagene, Androgene)
2. NNR-Hormone, Corticosteroide
Antiestrogen, Estrogenrezeptorblocker (-ifen)
basisches Derivat d. Chlorotriansien
nur Z-Isomer,
WM: unterdrückt hormonrezeptorpostive Brusttumore, manifeste Tumore bilden sich zurück, verlängert Zeit bis zum Rezidiv und Überlebenszeit
IND: palliativ Mamma und endometriumcarzinom
NT: partieller Agonist, Auftreten endometrium carz. erhöht
Tamoxifen Metabolismus
Pro Drug CYP3A4 und dann CYP2D6 zu Endoxifen (4-Hydroxyderivat) höhere Affinität zum Östrogen rezeptor,
CYP2D6 Substrate (Antidepr, betablocker) zu kompetitive Hemmung
bei mutanten die inaktives cyp2d6 aromatasehemmer
Tamoxifen Vorteile/Nachteile
partiell wirkendes antiestrogen (auch estrogenähnliche Wirkung)
+ Osteoporoseschutz
+cardioprotektiv (LDL, CHOL senkend)
- Uterusstimuliernd -> Endometriumcarc.
- Leberkrebs hohe Dosen in Ratten
- Resistenzentwicklung
- Blutgerinnung begünstigt
generell aber mehr nutzen als risiko
Aminoglutethimid
Antiestrogen,Nichtsteroidale Aromatasehemmer
WM: Hemmung der Biosynthese der NNR-Hormone durch Blockade v. Hydroxylierungsschritten, außer in Ovarien, peripher
IND: Mammacarc. postmenopausal o. st.p. ovarektomie;
Cushing nach NNRTumor oderNNRHyperplasie
NT: unspezifisch, geringe aktivität
Anastrozol
Antiestrogen,Nichtsteroidale Aromatasehemmer, hochselektiv!
Antimyc. Imidazol - hemmt CytochromP450 abhängige C-C Spalutng in Ergosterinbiosynthese,
durch Blockade des Eisenatoms im katal. Zentrum des CYP450
IND: Mammakarz. postmenopausal wenn tamoxifen o andres nicht hilft.
besser verträglich als tamoxifen (hitzewallungen, vaginalblutung, thromboembl. uterus.) aber osteoporosegefahr steigt!
rezidiv stark verringert!
Letrozol
Antiestrogen,Nichtsteroidale Aromatasehemmer, hochselektiv!
Antimyc. Imidazol - hemmt CytochromP450 abhängige C-C Spalutng in Ergosterinbiosynthese,
durch Blockade des Eisenatoms im katal. Zentrum des CYP450
IND: Mammakarz. postmenopausal wenn tamoxifen o andres nicht hilft.
besser verträglich als tamoxifen (hitzewallungen, vaginalblutung, thromboembl. uterus.) aber osteoporosegefahr steigt!
rezidiv stark verringert!
Exemestan
Antiestrogensteroidale Aromatasehemmer,(-mestran)
WM: aromatase wandelt formestan in reaktives zwischenprodukte, bindet kovalent an aktives zentrum, aromatase irreversibel blockiert, suzidsubstrat
wirkt nicht östrogen oder gestagen, schwach androgen, NNR-Hormonsynthese nicht behindert!
IND: Mammacarc. postmenopausal
Raloxifen
synthetischen, nichtsteroidalen, selektiven Estrogen-Rezeptor-Modulatoren
gewebs- und zellspezifische agonistische und antagonistische Estrogenwirkungen, bindet am Östrogenrezeptor
Estrogen agonismus: Hemmt Knochenabbau, senkt CHOL
Antagonismus: hemmt proliferation uterusschleimhaut u brust
durch ERalpha und ERbeta (knochen!) - agonistisch beta, antagonistisch alpha
IND: Osteoporose postmenopausal,
KI: prämenopausal, venöse thromboembolie
Nutzen: weniger mamma und endometrium ca, ohne blutungen usw.