StEOP II Einführung in Biochemie, Zellbiologie, Genetik und Mikrobiologie

Kartei für die Lehrveranstaltung StEOP 2 Einführung in die Biologie II - Biochemie, Zellbiologie, Genetik und Mikrobiologie SoSe 2015

Kartei für die Lehrveranstaltung StEOP 2 Einführung in die Biologie II - Biochemie, Zellbiologie, Genetik und Mikrobiologie SoSe 2015


N. H.
Diese Lernkarten bieten eine Einführung in die Grundlagen der Biochemie, Zellbiologie, Genetik und Mikrobiologie auf Universitätsniveau. Sie behandeln Themen wie Moleküle, Reaktionen, Bindungen und die Struktur von Aminosäuren, Proteinen und Nukleinsäuren. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende, die sich mit den grundlegenden Konzepten und Mechanismen der Biochemie vertraut machen möchten, um ein tieferes Verständnis der biologischen Prozesse zu erlangen.
Flashcards
207
Students
3
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
22.05.2015 / 10.02.2023

Flashcards

Innerhalb einer Periode von links nach rechts nimmt die Atomgröße mit steigender Gruppennumme ab, da ...

die Kernladung und Zahl der Außenelektronen innerhalb der Periode zunimmt, die Anzahl der Schalen jedoch nicht.

ist ein relatives Maß für die Fähigkeit eines Atoms, in einer chemischen Bindung Elektronenpaare an sich zu ziehen.

Elektronegativität

Je höher der Unterschied in der Elektronegativität der gebundenen Elemente, desto...

polarer ist die Bindung.

Wenn sich zwei Atome ein Elektronenpaar teilen wird das Elektronenpaar vom elektronegatieveren Bindungspartner stärker angezogen

polare kovalente Bindung

Atome mit hoher Elektronenanziehungskraft

elektronegativ

Atome mit geringer Elektronenanziehungskraft

elektropositiv

Eigenschafen von Wasser

Wasser ist ein polares Molekül. Wasser ist sehr kohäsiv.

Kohäsion

Zusammenhangskräfte zwischen den Atomen bzw. Molekülen eines Stoffes

eine durch Ladungsverschiebung in Atomgruppen entstandene Bildung von getrennten Ladungsschwerpunkten, die bewirken, dass eine Atomgruppe nicht mehr elektrisch neutral ist.

Polarität

schwache Bindung, zwischen Wassermoleküle, länger als kovalente Bindung, bis zu vier Bindungen mit anderen  pro Molekül; => Anomalie des Wassers

Wasserstoffbrückenbindung, H-Brücke

Wenn eine ionische Verbindung in Wasser gelöst wird: jedes gelöste Ion von Wassermolekülen umgeben

Hydrathülle

 Substanzen lösen sich nicht in Wasser. z.B. Ölmoleküle, weil ihnen polare Bindungen weitgehend fehlen.

Hydrophobe Substanzen

 ist eine stabile Suspension von großen, nicht gelösten Molekülen in wässriger Zellflüssigkeit

Ein Kolloid

Substanzen können sich nicht an den Wasserstoffbrücken beteiligen; Wasser abweisend

unpolare hydrophobe Moleküle

Entsteht bei der Dissoziation von Wasser, Wassermolekül das das H+-Proton aufgenommen hat

Hydronium-Ion

Wassermolekül das bei der Dissoziation von Wasser das H+-Proton abgibt

Hydroxidion

Alkohol (Funktionelle Gruppe)

In einer Hydroxylgruppe (-OH) ist ein Wasserstoffatom an ein Sauerstoffatom gebunden. Dieses ist seinerseits mit einem Kohlenstoffatom des Grundgerüstes eines organischen Moleküls verknüpft

Aldehyt oder Keton (Funktionelle Gruppe)

Die Carbonylgruppe besteht aus einem Kohlenstoffatom mit zwei Einfachbindungen und einem durch eine Doppelbindung verbundenen Sauerstoffatom, sie wird auch als Ketogruppe bezeichnet.

 Das Carbonylkohlenstoffatom mit 2 C-Atomen verbunden

Keton

Das Carbonylkohlenstoffatom mit einem H- und einem C-Atom verbunden

Aldehyd

Carbonsäure (Funktionelle Gruppe)

 

Wenn ein Kohlenstoffatom ein doppelt gebundenes Sauerstoffatom und gleichzeitig eine Hydroxylgruppe trägt, spricht man von einer Carboxylgruppe (-COOH).

Sauerstoffatome durch Wasserstoffatome ersetzt werden

Reduktion

schrittweisen Ersatz seiner kovalent gebundener Wasserstoffatome durch Sauerstoffatome

Oxidation

Amino (Funktionelle Gruppen)

Die Aminogruppe besteht aus einem Stickstoffatom und zwei einfach gebundenen Wasserstoffatomen. Wirkt als Base; kann H+- Protonen aus der Umgebung aufnehmen. Auch als katalytisch wirksame Reste in Enzymen.

Thiole (Funktionelle Gruppe)

Die Sulfhydrylgruppe besteht aus einem Schwefelatom mit einem gebundenen Wasserststoffatom. -SH; Hilft bei der Stabilisierung der Raumstruktur von Proteineneine durch kovalente Bindung zwischen den S-Atomen ("Dauerwellen")

organische Phosphate (Funktionelle Gruppen)

In einer Phosphatgruppe ist ein Phosphoratom an vier Sauerstoffatome gebunden; (-OPO3-2); Bringt negative elektrische Ladungen in das Molekül; Kann unter Energiefreisetzung mit Wasser reagieren (Hydrolyse)

methylierte Verbindung (Funktionelle Gruppen)

Eine Methylgruppe besteht aus einem Kohlenstoffatom mit drei gebundenen Wassersoffatomen; können an Kohlenstoff und anderen Atomen gebunden sein; Addition von Methylgruppen an DNA-Moleküle , beeinflusst die Expression von Genen; bei Geschlechtshormonen

Reaktion, bei der sich zwei Moleküle unter Abspaltung eines kleinen Moleküls (meist Wasser) miteinander verbinden

Kondensationsreaktion

Verbindung aus Alkohol (oder ein Phenol) und einer Carbonsäure (oder einer anorganischen Säure)

Ester

Verbindung zwischen zwei Alkoholen

Ether

Kondensationsverbindung zwischen zwei Säuren

Säure- Anhydrid

Verbindung zwischen eines Thiols (R-SH)und einer Carbonsäure

Thioester

Verbindung zwischen zwei Phosphorsäuren

Phosphorsäure - Anhydrid zB ATP

ATP

Adenosin-5'-triphosphat

Verbindung zwischen zwei verschiedenen Säuren

gemischtes Anhydrid

(CH2O)n

Kohlenhydrate, Saccaride

Speicherstoff in Tierischen Organismen; Polysaccharid

Glykogen

Größere Zuckerpolymere (Tri-, Tetrasaccharide usw.)

Oligosaccharide

Einfachzucker

Monosaccharide

Glucose

Traubenzucker

Study