StEOP II Einführung in Biochemie, Zellbiologie, Genetik und Mikrobiologie

Kartei für die Lehrveranstaltung StEOP 2 Einführung in die Biologie II - Biochemie, Zellbiologie, Genetik und Mikrobiologie SoSe 2015

Kartei für die Lehrveranstaltung StEOP 2 Einführung in die Biologie II - Biochemie, Zellbiologie, Genetik und Mikrobiologie SoSe 2015


N. H.
Diese Lernkarten bieten eine Einführung in die Grundlagen der Biochemie, Zellbiologie, Genetik und Mikrobiologie auf Universitätsniveau. Sie behandeln Themen wie Moleküle, Reaktionen, Bindungen und die Struktur von Aminosäuren, Proteinen und Nukleinsäuren. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende, die sich mit den grundlegenden Konzepten und Mechanismen der Biochemie vertraut machen möchten, um ein tieferes Verständnis der biologischen Prozesse zu erlangen.
Karten
207
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
22.05.2015 / 10.02.2023

Lernkarten

bauliche und funktionelle Grundeinheit des Lebens

Zelle

besteht aus zwei oder mehreren Geweben hat eine bestimmte Funktion

Organ

verschiedenartige funktionelle Kompartimente die in einer Zelle vorkommen

Organellen

chemische Struktur, die aus zwei oder mehrere Atomen zusammengesetzt ist

Molekül

Lichtabsorbierender Bereich des Chlorophyll - Moleküls mit einem zentralen Magnesium-Ion im Zentrum

Porphyrinring:

chemische Struktur: Ring, zentraler Magnesiumatom, +/- gerader Kohlenwasserstoffschwanz

Chlorophyll -Molekül Aufbau

räumliches Molekülmodell, das zur dreidimensionalen Veranschaulichung der Struktur von Molekülen dient

Kalottenmodell

Kreislauf biochemischer Reaktionen, der eine wichtige Rolle im Metabolismus aerober Zellen von Lebewesen spielt und hauptsächlich dem oxidativen Abbau organischer Stoffe zum Zweck der Energiegewinnung und der Bereitstellung von Zwischenprodukten für Biosynthesen dient

Citratzyklus (auch Krebs- Zyklus)

grundlegende Stoffwechselvorgang, der in allen lebenden Organismen stattfindet. Durch diesen Vorgang wird Energie auf ATP übertragen, das bei allen Lebewesen als Treibstoff für Zellfunktionen dient.

Krebs- Zyklus (auch Citratzyklus) [1937 von Krebs in GB entdeckt]

in Deutschland geborenen britischen Biochemiker, Stoffwechsel

Sir Hans Adolf Krebs

Wasserabspaltung

Dehydratisierung

zwei Monomere unter Abspaltung eines Wassermoleküls kovalent miteinander verbunden werden

 

dehydratisierende Kondensation

Spaltung einer (bio)chemischen Verbindung durch Reaktion mit Wasser

Hydrolyse

Molekül, das aus zahlreichen gleichen oder ähnlichen Baueinheiten zusammengesetzt ist, die durch kovalente Bindungen miteinander verknüpft sind

Polymer

die sich wiederholen Untereinheiten der Polymere

Monomer

bestehen aus Zucker-Monomere und den aus ihnen gebildeten Polymeren

Kohlenhydrate

Disacheried

Z.B: Maltose; aus zwei Glucose Monomere

Funktion der Kohlenhydrate

Energiequelle, Speicherstoffe, Baumaterial

Speicherstoff, Polykondensation vieler Monosaccharideinheiten

Polysaccharide

Aufbau der Aminosre

Aus einer Amino-Gruppe und einer Sre-Gruppe

 ein Polymer mit zahlreichen Peptidbindungen zwischen den Aminosäuren

Polypeptid

Aufbau eines Nucleotid

Basen (A,T/U,G,C,); Zucker(Ribose), Phosphorsäurerest

einzelnen Bausteinen, den Nukleotiden, aufgebaute Makromoleküle. Abwechselnde Einfachzucker und Phosphorsäureester bilden eine Kette, wobei an jedem Zucker eine Nukleinbase hängt.

Nukleinsäure

ein Molekül mit einem Phosphat-, einem Zucker- und einem Basenbestandteil; ein Molekül mit einem Phosphat-, einem Zucker- und einem Basenbestandteil

Nukleotiden

Polypeptid aus 20 verschiedenen Aminosäuren (Monomeren) die an Hand von Pepditbindungen miteinander verbunden sind

Protein

 bestehen aus Zucker-Monomere und den aus ihnen gebildeten Polymeren

Kohlenhydrate

Regeln der molekularen Logik des Lebens

1. Die chemische Einheit jedes Lebens 2. Energie: eines der zentralen Themen der Biochemie (3. Biologischer Informationsaustausch und Informationsweitergabe basiert auf chemischen Grundlagen)

Energieerhaltungssatz

Bei jeder chemischen oder physikalischen Veränderung bleibt die Gesamtmenge der Energie im Universum konstant

Entropiesatz

Alle Prozesse streben einer größeren Unordnung zu. Im Lauf jeder Energieumwandlung geht ein Teil der Energie in Form von Wärme verloren

thermodynamische Zustandsgröße, Wärmeinhalt, H, Heat content, Bezeichnung für die abgegebene bzw. aufgenommene Wärmemenge einer Reaktion, Differenz aus Anfangszustand und Endzustand einer zB Reaktion, Kilojoule[kj], Energieumsatz

 

Enthalpie

ΔH<0, Wärme wird bei der Reaktion abgegeben

 

exotherm

Bei der Reaktion Wärme aufgenommen, ΔH>0

endotherm

Welche chemischen Vorgänge haben eine Negative freie Enthalpie?

Spontan Ablaufende

freie Enthalpie ΔG =

ΔH - TΔS, ΔEnthalpie- Temperatur * ΔEntropie

Darunter versteht man einen stationären Zustand, bei dem fortgesetzt Substanzen in ein System einströmen und Reaktionsprodukte herausgeschleust werden.Es handelt sich um ein offenes System und Transportvorgänge die Gleichgewichtskonzentrationen der einzelnen Stoffe in jeder Zelle bestimmen.

Fließgleichgewicht (steady state)

Atmung, Respiration

Zellatmung

Maß für die Änderung der Gesamtenergie im System und damit für die Triebkraft der Reaktion

Gibbs freie Energie

Die Triebkraft nimmt zu (d.h. ΔG ist umso negativer),...

... je positiver die Entropieänderung ΔS und je negativer die Reaktionsenthalpie ΔH.

Die Reaktionsenthalpie (ΔH) gibt an, ob ...

ein Prozess exotherm (Wärme abgibt) oder endotherm (Wärme aufnimmt) abläuft

ΔG < 0 (negativ): Reaktion, die unter den gegebenen Bedingungen (Konzentrationen) freiwillig abläuft;

exergone Reaktion

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