StEOP II Einführung in Biochemie, Zellbiologie, Genetik und Mikrobiologie
Kartei für die Lehrveranstaltung StEOP 2 Einführung in die Biologie II - Biochemie, Zellbiologie, Genetik und Mikrobiologie SoSe 2015
Kartei für die Lehrveranstaltung StEOP 2 Einführung in die Biologie II - Biochemie, Zellbiologie, Genetik und Mikrobiologie SoSe 2015
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Flashcards
wo zwei einfache Lipidlagen zu einer 2-D Schicht zusammengefügt sind, wenn der Querschnitt der Kopfgruppe und der hydrophoben Schwänze einander sehr ähnlich sind, hydrophoben Gruppen lagern sich zusammen und schließen Wasser aus.
Lipid-Doppelschichten
Sterole verringern tendenziell sowohl ...
eine extreme Rigidität als auch eine extreme Fluidität einer Membran.
die Doppellipidschicht eine zweidimensionale Lösung gerichteter Lipide und globulärer Proteine
Flüssig-Mosaik-Modell
Die kovalente Bindung zwischen zwei benachbarten Aminosäuren in einer Proteinkette nennt man
Peptidbindung
Aufbau der Aminosäuren
ein C-Atom, an welchem eine Carboxylgruppe und eine Aminogruppe gebunden ist, sowie ein Wasserstoff-Atom und eine Seitenkette, anhand deren sich die Aminosäuren unterschieden
Aminosäuren 1; cyclische Moleküle mit einem vollständig über den Ring verteilten konjugierten Doppelbindungs-System
Aromaten (Phenylalanin, Tryptophan)
Aminosäuren 1; sind organische chemische Verbindungen, die aus Kohlenstoff und Wasserstoff zusammengesetzt und nicht aromatisch sind
Aliphaten (Glycin, Alanin, Valin, Leucin, Isoleucin, Methionin und Prolin)
sechser Kohlenstoffring mit drei Doppelbindungen
konjugierten Doppelbindungs-System
Aminosäuren-3 mit basischer Seitenkette
Lysin, Arginin und Histidin
Aminosäuren-3 mit saurer Seitenkette
Asparaginsäure und Glutaminsäure
Aminosäuren-2 mit aromatischer Seitenkette
-Tyrosin
Aminosäuren2- mit aliphatischen Seitenketten, die Hydroxylgruppen enthalten
Serin und Threonin
Aminosäure-2 mit carboxamidhaltiger Seitenkette
Asparagin und Glutamin
Aminosäuren-1 mit aliphatischer Seitenkette
Glycin, Alanin, Valin, Leucin, Isoleucin, Methionin und Prolin
Aminosäuren-1 mit aromatischer Seitenkette
Phenylalanin, Tryptophan
Molekül mit zwei oder mehreren funktionellen Gruppen, von denen eine positiv und eine andere negativ geladen ist. Besitzt ein Zwitterion, so ist das Molekül insgesamt elektrisch neutral. Ladungen lassen sich durch Protonenwanderung ausgleichen; zB Amionsäuren; tretten in Säure- Basefunktion ein;
Zwitterion
Anlagerung von Protonen an eine chemische Verbindung bei einer Säure-Base-Reaktion
Protonierung
Die Carbonsäuregruppe und die Aminogruppe reagieren unter Wasserabspaltung (Dehydratisierung) unter Bildung eines...
Säureamides PEPTIDBINDUNG
Verbindung zwischen Kohlenstoff (C) und Stickstoff (N)
Pepditbindung
Eigenschaften einer Peptidbindung
hydrolyseresistent (relativ stabil), planar (da C-N Bindung Charakter einer Doppelbindung), Wasserstoffbrücken (werden zwischen NH- und CO-Gruppen ausgebildet), ungeladen (Dichtestpackung)
die relativ schwachen nicht-kovalenten Wechselwirkungen zwischen Atomen oder Molekülen
Van der Waal'sche Wechselwirkungen
schwache Wecheslwirkungen in Proteinen
(1) Wasserstoffbrückenbindungen (2) elektrostatische Anziehungen und (3) Van der Waals-Wechselwirkungen (4) hydrophobe Wechselwirkung
beschreibt alle kovalenten Bindungen; im wesentlichen die Abfolge der Aminosäuren, die lineare Sequenz der Aminosäurereste; sagt nichts über die Lage der Aminosäuren im Raum aus, es ist bloß die Abfolge derselben.
Primärstruktur eines Proteins
bezieht sich auf besonders stabile und daher häufig wiederholte Anordnungen der Aminosäurekette im Raum, beschränkt sich aber im wesentlichen auf die Lage des „Rückgrats“, also der Peptidbindungen; zB: α-Helices, β-Faltblätter und connecting loops
Sekundärstruktur von Proteinen
beschreibt alle Aspekte der 3-D Faltung eines Polypeptids, die Lage jedes Atoms und jeder Bindung im dreidimensionalen Raum.
Tertiärstruktur eines Proteins
Ausprägung der Sekundärstruktur eines Proteins bezeichnet; stabilsten natürlichen Konformationen einer Aminosäuresequenz; Stabilisiert wird die α-Helix durch eine Wasserstoffbrückenbindung zwischen dem Carbonylsauerstoff
α-Helix
häufiges Sekundärstrukturelement eines Proteins bezeichnet; ziehharmonikaähnlich geriffelt; Polypeptidketten eines Faltblattes werden als β-Stränge bezeichnet.
β-Faltblatt
porenformende Transmembranproteine in der äußeren Membran von gramnegativen Bakterien, Chloroplasten und Mitochondrien. Sie dienen dem Stoff-(Ionen-) Austausch durch die Membran hindurch.
Porine
Polypeptidketten können sich zu Komplexen aus vielen Untereinheiten zusammenfinden
Quartärstruktur
Das Anfinsen-Experiment
Experiment mit den Proteinstrukturen einer Ribonuclease; von der Denaturierung wieder zur nativen Form
Helferproteine, die andere Proteine beim Faltungsprozess helfen
Chaperone
die kleinen Untereinheiten der Nukleinsäuren, haben im Stoffwechsel unterschiedliche Aufgaben (Teil der RNA und DNA; kurzfristige Träger von chemischer Energie; Cofaktoren verschiedenster biochemischer Reaktionen)
Nukleotide
Nucleinsäuren werden wegen ihrer Polymerstruktur als ................ bezeichnet
Polynucleotide
Teil der DNA; gebildet von Phosporsäurerest und Zucker
Backbone; Rückgrat
5-C-Zucker der DNA oder RNA
Pentose (Ribose, Desoxyribose)