Mathe


Nadja Rieke
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einstieg in die Statistik für Grundschüler. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Häufigkeiten, Merkmale, Verteilungen und Kontingenztafeln, wobei der Fokus auf der Analyse von Daten und deren Darstellung liegt. Die Karteikarten sind ideal für Schüler, die die Grundlagen der Statistik verstehen und anwenden möchten, um Daten zu interpretieren und zu vergleichen.
Cartes-fiches
202
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Catégorie
Mathématiques
Créé / Mis à jour
25.03.2014 / 09.01.2020

Lernkarten

Definition Statistik

Wissenschaft, die Methoden zur Gewinnung von Daten und zum Lernen aus Daten bereitstellt.

Was sind Schlüsselqualifikationen?

bezieht sich: 1. Auf die sachadäquaten Anwendung von Wissen und 2. auf die Erschließung neuen Wissens.

Nenne Bespiele für Schlüsselqualifikationen

Soziale Kompetenz, Methodenkompetenz, Medienkompetenz, Beschäftigungsfähigkeit

Definition Beschäftigungsfähigkeit

Schlüsselqualifikation: Soll Hochschulabsolventen dazu befähigen eine Beschäftigung auf dynamischen Arbeitsmärkten zu finden.

Anpassen des eigenen Qualifikationsprofils an fortlaufende Veränderungen, durch lebenslange Weiterbildung.

Methodenkompetenz

Basis für datengestützte bEntscheidungsfindung (Eridence Based Decision Making)

Fähigkeit zur klaren nachvollziehbaren Ergebniskommunikation

passive Methodenkompetenz

Umfassende Kenntnis alternativer Möglichkeiten der Auswertung und Präsentation statischer Informationen

Fähigkeit zur sachadäquaten Ergebnisinterpretation

aktive Methodenkompetenz

- Handlungskompetenz

- Fähigkeit im beruflichen Alltag Entscheidungen empirisch zufundieren und nachvollziehbar zu kommunizieren.

Aufgaben der Statistik:

1. Planung der Erhebung von Daten

2. Beschreibung und Visualisierung der erhobenen Befunde

3. Identifikation von Auffälligkeiten in den Daten.

4. Ableitung von Schlüssen aus den gewonnenen Daten.

Beschreibende/Deskriptive Statistik

- numerische und grafische Verfahren

- benötigt keine Modelle

Ziel: Reduktion statischer Informationen durch Aggregation auf wenige Kenngrößen ohne Verlust relevanter Information

Explorative Datenanalyse

Rechenintensives Verfahren: Suche nach auffälligen Mustern und Strukturen in Datenbeständen

Data Mining

Systematische Anwendung statischer Medien auf einen Datenbestand mit dem Ziel neue Muster zu erkennen.

Schließende/Induktive Statistik

- Leitet aus Stichprobendaten Aussagen ab -> beziehen sich auf eine umfassende Grundgesamtheit

Aufgabe:

- Schätzen von Modellparametern

- Testen von Hypothesen

- Ableiten von Folgerungen aus Daten

Grundgesamtheit

Population: Menge aller für eine Fragestellung interessierenden Einheiten

Merkmal

Variable: Eigenschaften statischer Einheiten (Großbuchstaben)

Urliste

Zusammenfassung aller Urwerte. Merkmalswerte können mehrfach auftreten

Teilpopulation

Teilmenge einer Grundgesamtheit

Merkmalsträger

statische Einheit: Objekte auf die sich eine statische Untersuchung bezieht. An ihnen werden Daten erhben

Zufallsvariable

Ausprägung des Merkmals wird als Ergebnis eines Zufallsprozesses interpretiert.

Merkmalsausprägung

Mögliche Werte die ein Merkmal annehmen kann (Kleinbuchstaben)

Realisierung

Ausprägung der Zufallsvariable

Klassifikation von Merkmalen

- Anzahl der möglichen Ausprägungen (diskret, stetig)

- Art der verwendeten Messskala (Nomonal-, Ordinal-, Metrische Skala)

- Typ der Merkmalsausprägung (Kategorie oder Zahl; qualitatives oder quantitatives Merkmal)

Diskret

unendlich viele Ausprägungen oder abzählbar unendlich viele

- Zählvariablen sind immer diskret - Anzahl herzkranker Personen... etc. was abgezählt werden kann

- häufig ganzzahlig

Beispiele: Anzahl der Fachsemester von Studierenden, Güteklassen bei Lebensmitteln oder Hotels, Familienstand einer Person, Anzahl der zu einem Haushalt gehörenden Personen.

Stetig

Können beliebige Werte aus einem Intervall annehmen -> alle Werte aus einem Intervall sind denkbar.

- werden in der Regel durch einen Messvorgang ermittelt -> Messdaten: 

 -> Blutdruck, Körpertemperatur, Konzentrationen (nicht zählbar, messbar)

 -> Bruttoeinkommen, Mietpreise, hypothetische Konstrukte

- qualitative Merkmale sind nie stetig!

Überführung von stetigen Merkmalen zu diskreten

durch Rundung oder Gruppierung

- bessere Übersicht

- Informatuionsverlust

- innerhalb der Klassen kann nicht mehr differenziert werden

Messskalen

Nominalskala

Ordinalskala / Rangskala

Metrische Skala / Kardinalskala

-> Intervallskala

-> Absolutskala

-> Verhältnissskala / Ratioskala

Nominalskala

Ausprägunghen: Namen oder Kategorien

Keine natürlich Rangordnung

Operation: Auszählen

-> Beispiele: Branchenzugehörigkeit von Arbeitnehmern, Studienfach von Studierenden oder das Tranportmittel von Berufspendlern

Ordinalskala

Rangskala

Merkmalsausprägunge sind Kategorien mit einer natürliche Rangordung

- Beispiele: Schulnoten, Bonitätsbewertung von Sparkassenkunden auf einer mehrstufigen Skala.

Vergleichsaussagen: =, ungleich oder größer > und kleiner <

Operationen: Auszählen (Häufigkeit), Ordnen (Ränge)

Metrische Skala

Kardinalskala

-> Absolutskala

-> Intervallskala

-> Verhältnisskala

- Abstände ( Differenz) zwischen den Merkmalsausprägungen sind sinnvoll interpretierbar.

- natürliche Rangordnung

- Skalenwerte haben im Allgemeinen eine Dimension (C°; mg; km/h...)

Intervallskala

Differenzskala

kein natürlicher Nullpunkt -> Bezugspunkt (auch Durschnitsswert) sind willkürlich festgelegt

- Beispiel: Geburtsjahr

Vergleichsaussagen: größer, kleiner, gleich, ungleich

Operationen: Auszählen, Ordnen, Differenzbildung -> Kein Vergleich von Quotienten

Verhältnisskala

Ratioskala

natürlicher (absoluter) Nullpunkt

- Beispiele: Alter in Jahren, Länge, Gewicht, Temperatur in Kelvin

Vergleich von Verhältnissen (Quotienten) sinnvoll -> gleichgroße Quotienten drücken einen gleichgroßen Unterschied aus

Operationen: Auszählen (Häufigkeit), Ordnen (Ränge), Differenz (Substraktion)- und Quotietenbildung (Division)

Vergleichsaussagen: gleich, ungleich, kleiner, größer

Absolutskala

natürlicher Nullpunkt + natürliche Einheit

- Beispiel: Anzahl der Fachsemester

Operationen: Auszählen, Ordnen, Differenz- und Quotientenbildung

Qualitastives Merkmal

Kategorien

- zeigt Qualität, keine Intensität oder Ausmaß

- kann nominal oder ordinalskaliert sein

- Beispiel: Konfessionszugehörigkeit, Güteklasse bei Lebensmitteln -> werden oft zahlencodes zugeordnet

nominalskaliertes ualitatives Merkmal

Kategorien sind geordnet: "Güteklassen von Lebensmitteln"

ordinalskaliertes qualitatives Merkmal

Kategorien sind ungeordnet "Konfessionszugehörigkeit"

Quantitatives Merkmal

Zahl. Stets metrisch skaliert

manifeste Variablen

sind beobachtbar

latente Variablen

kann man nicht beobachten

hypothetische Konstrukte

latente Variablen. Umfassen meistens Gefühle, wie "Angst"

Likert-Skala, Def.

misst hypothetische Konstrukte/ latente Variablen -> Ratingskala -> beruht auf Einschätzungen

Auch genutzt bei der Bewertung der Bonität von Staaten, Unternehmen oder individuellen Kreditnehmern.

Likert-Skala

erfasst die Zustimmung / Ablehnung zu vorgelegten Items (Aussagen) in einem Fragebogen

- mehrstufige Skala

- Abstand der verschiedenen Stufen kann nicht konkret angegeben werden

- ordinalskaliert

- Werte beruhen auf Einschätzungen

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