Stahlbau_Gesamt

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E. O.
Flashcards
278
Students
0
Language
German
Category
Career Studies
Level
Other
Created / Updated
18.09.2026 / 18.09.2026

Cartes-fiches

[08-021 · Schweissverbindungen und Qualität] Welche zerstörungsfreien Schweissnahtprüfungen solltest du kennen?

Sicht- und Massprüfung VT; Farbeindringprüfung PT; Magnetpulverprüfung MT; Ultraschallprüfung UT; Durchstrahlungsprüfung RT.Quelle: PP4, Folie 66

[08-022 · Schweissverbindungen und Qualität] Welche Prüfungen eignen sich zum Erkennen von Oberflächenrissen?

Farbeindringprüfung PT und bei geeigneten ferromagnetischen Werkstoffen Magnetpulverprüfung MT. Die Sichtprüfung ist die grundlegende erste Kontrolle.Quelle: PP4, Folien 66-72

[08-023 · Schweissverbindungen und Qualität] Wofür eignen sich Ultraschall- und Durchstrahlungsprüfung besonders?

Ultraschall: innere Risse und Bindefehler. Durchstrahlung: insbesondere Volumenfehler wie Poren und Schlackeneinschlüsse. Die Eignung hängt auch von Geometrie und Fehlerorientierung ab.Quelle: PP4, Folie 66

[08-024 · Schweissverbindungen und Qualität] Welche zerstörenden Prüfungen nennt der Unterricht?

Makro- und Mikroschliff, Härteprüfung, Zugversuch, Falt- beziehungsweise Biegeversuch und Kerbschlagbiegeversuch.Quelle: PP4, Folie 55

[08-025 · Schweissverbindungen und Qualität] Was untersucht der Kerbschlagbiegeversuch?

Die beim schlagartigen Bruch einer gekerbten Probe aufgenommene Energie. Die Kerbschlagarbeit in Joule gibt einen Hinweis auf die Zähigkeit bei der Prüftemperatur.Quelle: PP4, Folie 64

[08-026 · Schweissverbindungen und Qualität] Welche Mindest-Wurzelmasse empfiehlt das Skript abhängig von tmax?

a min = 4 mm bei tmax ≤ 17 mm; 5 mm bei tmax = 18-25 mm; 6 mm bei tmax ≥ 26 mm. tmax ist die grössere angeschlossene Werkstoffdicke.Quelle: S7, S. 7-28; PP4, Folie 79

[08-027 · Schweissverbindungen und Qualität] Wie lautet die geometrische Regel für das maximale Wurzelmass laut Skript?

a max ≈ 0,7 · tmin, bezogen auf das dünnere Bauteil. Das Skript nennt für bestimmte Hohlprofilanschlüsse mögliche abweichende Anforderungen.Quelle: S7, S. 7-28

[08-028 · Schweissverbindungen und Qualität] Übung: Zwei 15-mm-Bleche werden mit Kehlnähten verbunden. Welche Grenzen für a nennt die Unterrichtsregel?

a min = 4 mm; a max = 0,7 · 15 = 10,5 mm. Der tatsächlich erforderliche Wert ergibt sich aus der Bemessung; grosse Nahtdicken erfordern mehrere Lagen.Quelle: A3.2; PP4, Folie 79; S7, S. 7-28

[08-029 · Schweissverbindungen und Qualität] Wie lang muss eine tragende Kehlnaht laut Unterricht mindestens ununterbrochen sein?

Mindestens 40 mm. Kürzere Nähte werden im Skript nur als konstruktive, nichttragende Nähte behandelt.Quelle: PP4, Folie 80; S7, S. 7-28

[08-030 · Schweissverbindungen und Qualität] Was ist beim Schweissen von nichtrostendem Stahl besonders zu beachten?

Die Schweisseignung hängt von der Legierung ab. Zusatzwerkstoff, Wärmeführung und gegebenenfalls besondere Nachbehandlung müssen dazu passen; geeignete Fachkenntnisse sind erforderlich.Quelle: PP4, Folie 82; S7, S. 7-28

[09-001 · Betonverankerungen] Welche drei Arten von Betonverankerungen unterscheidet der Unterricht?

Spreizanker, Verbundanker und einbetonierte Kopfbolzendübel.Quelle: PP4, Folie 83

[09-002 · Betonverankerungen] Wie übertragen Spreizanker ihre Kräfte?

Durch mechanisches Aufspreizen entstehen Anpresskräfte; die Kraftübertragung erfolgt über Reibung und die produktspezifische mechanische Wirkung im Beton.Quelle: PP4, Folie 84; S7, S. 7-29

[09-003 · Betonverankerungen] Wie übertragen Verbundanker ihre Kräfte?

Über den Verbund zwischen Anker, Kunstharz- beziehungsweise Verbundmörtel und Beton.Quelle: PP4, Folie 85; S7, S. 7-29

[09-004 · Betonverankerungen] Wozu werden einbetonierte Kopfbolzendübel ausser im Verbundträger verwendet?

Zur Verankerung von Stahlanschlussplatten, die mit den angeschweissten Kopfbolzen einbetoniert werden.Quelle: PP4, Folie 93

[09-005 · Betonverankerungen] Welche konstruktiven Angaben sind bei Betonankern produktspezifisch zu prüfen?

Rand- und Achsabstände, Bohrdurchmesser, Bohr- und Verankerungstiefe, Mindestbauteildicke sowie Montage- und Untergrundbedingungen.Quelle: PP4, Folien 87-88; S7, S. 7-32 bis 7-33

[09-006 · Betonverankerungen] Warum sind zu kleine Rand- und Achsabstände bei Betonankern problematisch?

Die Betonausbruchkörper können den Rand erreichen oder sich überschneiden. Dadurch sinkt die mögliche Tragfähigkeit; auch Spalten des Betons kann massgebend werden.Quelle: S7, S. 7-32 bis 7-33

[09-007 · Betonverankerungen] Welche Versagensarten sind bei auf Zug belasteten Betonankern zu beachten?

Stahlversagen, Herausziehen beziehungsweise Verbundversagen, Betonausbruch und gegebenenfalls Spalten des Betons.Quelle: S7, S. 7-32 bis 7-33; PP4, Folien 89-90

[09-008 · Betonverankerungen] Welche Versagensarten sind bei quer belasteten Betonankern besonders zu beachten?

Stahlversagen, Betonkantenbruch und rückwärtiger Betonausbruch. Randlage, Hebelarm und die konkrete Verankerung sind zu berücksichtigen.Quelle: S7, S. 7-32 bis 7-33; PP4, Folien 89-90

[09-009 · Betonverankerungen] Warum genügt es nicht, einen Betonanker nur nach seinem Stahldurchmesser auszuwählen?

Oft begrenzt der Beton die Tragfähigkeit. Verankerungstiefe, Abstände, Betonbeschaffenheit, Bauteildicke und Belastungsrichtung sind ebenfalls entscheidend.Quelle: S7, Abschn. 7.3; Verständnisfrage

[09-010 · Betonverankerungen] Skizziere eine nachträglich auf Beton befestigte Fussplatte und trage die wichtigen Grössen ein.

Fussplatte, Beton, Anker und Lastpfeile darstellen; Randabstand, Ankerabstand, Verankerungstiefe, Bohrtiefe und Betonbauteildicke kennzeichnen. Werte aus der passenden Produkttabelle einsetzen.Quelle: PP4, Folien 83-90; S7, Abschn. 7.3

[10-001 · Korrosion und Korrosionsschutz] Was ist Korrosion?

Eine chemische oder elektrochemische Reaktion eines Werkstoffs mit seiner Umgebung, die ihn verändert und seine Funktion beeinträchtigen kann.Quelle: S8, S. 8-1

[10-002 · Korrosion und Korrosionsschutz] Welche Bedingungen begünstigen die atmosphärische Korrosion von Stahl?

Feuchtigkeit und Sauerstoff; Salze und weitere aggressive Stoffe verstärken den Angriff. Bereits ein dünner Feuchtigkeitsfilm kann ausreichen.Quelle: S8, S. 8-13

[10-003 · Korrosion und Korrosionsschutz] Welche fünf wichtigen Korrosionsformen behandelt das Skript?

Flächenkorrosion, Kontaktkorrosion, Lochkorrosion, Spaltkorrosion und Spannungsrisskorrosion.Quelle: S8, Abschn. 8.2

[10-004 · Korrosion und Korrosionsschutz] Was kennzeichnet Flächenkorrosion?

Ein ungefähr gleichmässiger Materialabtrag über grössere Oberflächen. Bei örtlich unterschiedlichem Abtrag können Mulden entstehen.Quelle: S8, S. 8-2 bis 8-3

[10-005 · Korrosion und Korrosionsschutz] Unter welchen Voraussetzungen entsteht Kontaktkorrosion?

Unterschiedliche Metalle sind elektrisch verbunden und durch einen Elektrolyten, etwa Feuchtigkeit, gekoppelt. Das unedlere Metall wird bevorzugt angegriffen.Quelle: S8, Abschn. 8.2.3

[10-006 · Korrosion und Korrosionsschutz] Welches Flächenverhältnis ist bei Kontaktkorrosion besonders ungünstig?

Eine kleine unedle Metallfläche in Verbindung mit einer grossen edlen Fläche. Der Angriff konzentriert sich dann auf die kleine unedle Fläche.Quelle: S8, S. 8-5

[10-007 · Korrosion und Korrosionsschutz] Was kennzeichnet Lochkorrosion und warum ist sie gefährlich?

Örtliche tiefe Angriffe nach Durchbruch einer Passivschicht, oft durch Chloride begünstigt. Kleine sichtbare Stellen können einen grossen Querschnittsschaden verbergen.Quelle: S8, S. 8-5 bis 8-7

[10-008 · Korrosion und Korrosionsschutz] Warum sind enge Spalten korrosionsgefährdet?

Feuchtigkeit und aggressive Stoffe sammeln sich; der Sauerstoffzutritt ist begrenzt. Das begünstigt lokalen Angriff und erschwert die erneute Bildung einer Passivschicht.Quelle: S8, S. 8-7 bis 8-8

[10-009 · Korrosion und Korrosionsschutz] Welche drei Voraussetzungen kommen bei Spannungsrisskorrosion zusammen?

Ein empfindlicher Werkstoff, ein geeignetes aggressives Medium und Zugspannungen; auch Eigenspannungen können genügen.Quelle: S8, S. 8-8 bis 8-9

[10-010 · Korrosion und Korrosionsschutz] Warum ist «Edelstahl» allein keine ausreichende Werkstoffangabe für tragende Befestigungen im Hallenbad?

Chloridhaltige Umgebung und Zugspannung können bestimmte nichtrostende Stähle durch Spannungsrisskorrosion gefährden. Die konkrete Legierung muss für diese Umgebung geeignet sein.Quelle: S8, S. 8-8; A4.2

[10-011 · Korrosion und Korrosionsschutz] Was ist der Unterschied zwischen Makroklima und Mikroklima?

Makroklima: Atmosphäre am Standort des Bauwerks. Mikroklima: Einflüsse unmittelbar am Bauteil, etwa Kondenswasser, Spritzwasser oder Salzablagerungen.Quelle: PP4, Folien 97-101; S8, S. 8-13 bis 8-14

[10-012 · Korrosion und Korrosionsschutz] Welche Faktoren bestimmen das Mikroklima?

Relative Luftfeuchtigkeit, Luft- und Oberflächentemperatur, direkte oder geschützte Bewitterung sowie örtlich erhöhte aggressive Einflüsse.Quelle: PP4, Folie 100

[10-013 · Korrosion und Korrosionsschutz] Welche Korrosivitätskategorien enthält die Unterrichtstabelle?

C1 unbedeutend; C2 gering; C3 mässig; C4 stark; C5 sehr stark; CX extrem.Quelle: S8, S. 8-15; PP4, Folie 97

[10-014 · Korrosion und Korrosionsschutz] Welche Umgebung ist ein typisches Beispiel für C1?

Beheizte, trockene Innenräume mit neutraler Atmosphäre, etwa Büros oder Schulen.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-15

[10-015 · Korrosion und Korrosionsschutz] Welche Umgebungen sind typische Beispiele für C2?

Aussen ländliche Atmosphäre mit geringer Verunreinigung; innen unbeheizte Gebäude, in denen Kondensation auftreten kann, etwa Lagerhallen.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-15

[10-016 · Korrosion und Korrosionsschutz] Welche Umgebungen sind typische Beispiele für C3?

Stadt- oder Industrieatmosphäre mit mässiger Belastung; innen feuchte Produktionsräume mit gewisser Verunreinigung, beispielsweise Wäschereien oder Brauereien.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-15

[10-017 · Korrosion und Korrosionsschutz] Welche Umgebungen sind typische Beispiele für C4?

Stark belastete Industrie- beziehungsweise mässig salzhaltige Küstenatmosphäre; innen beispielsweise Chemieanlagen und Hallenbäder.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-15

[10-018 · Korrosion und Korrosionsschutz] Was unterscheidet C5 und CX in der Unterrichtstabelle?

C5: sehr starke Korrosivität, etwa aggressive Industrieatmosphäre und nahezu ständige Kondensation. CX: extreme Belastung, etwa Offshore-Bereiche mit hoher Salzbelastung und extrem aggressive Industrieumgebungen.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-15

[10-019 · Korrosion und Korrosionsschutz] Übung: Welche Korrosivitätskategorie ist für einen Velounterstand in wenig belasteter ländlicher Umgebung plausibel?

C2 gemäss Unterrichtstabelle. Bei Stadtluft, Tausalz oder besonders aggressivem Mikroklima kann eine höhere Kategorie erforderlich sein; «aussen» allein bestimmt die Kategorie nicht.Quelle: A4.2; S8, S. 8-15

[10-020 · Korrosion und Korrosionsschutz] Übung: Welcher Kategorie ordnet die Tabelle eine Hallenbad-Dachkonstruktion zu?

Typischerweise C4. Das konkrete Mikroklima, Kondensation und chloridhaltige Ablagerungen sind zusätzlich zu beurteilen.Quelle: A4.2; S8, S. 8-15

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