Stahlbau_Gesamt
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Flashcards
Bei gefordertem geringem Schlupf, bestimmten dynamischen Beanspruchungen oder besonderen Anforderungen an zugbeanspruchte Schraubenverbindungen; massgebend ist das Bemessungskonzept.Quelle: S7, Abschn. 7.1; PP4, Folien 20-23
Nein. In der überlappten Strebenverbindung der Übung wirkt die Stabzugkraft quer zur Schraubenachse; die Schrauben werden vor allem auf Abscheren und die Bleche auf Lochleibung beansprucht.Quelle: A3.1; PP4, Folie 21
[07-013 · Schraubverbindungen] Welche wesentlichen Versagensarten sind bei Schraubverbindungen zu prüfen?
Zur Sicherung ausreichender Tragfähigkeit des Grundmaterials und damit Schrauben sowie Montagewerkzeuge Platz haben.Quelle: PP4, Folie 7
Damit die Bauteile ausreichend aneinanderliegen, keine ungünstigen Spalten entstehen und die Verbindung konstruktiv nicht unnötig lang wird.Quelle: PP4, Folie 7
Regelfall: b = 2 · e2 + p2 = 2 · 40 + 70 = 150 mm. Minimal: bmin = 2 · 30 + 55 = 115 mm; die Folienlösung nennt 120 mm.Quelle: PP4, Folie 8; rechnerisch präzisierte Folienlösung
26 mm: Schraubendurchmesser 24 mm plus 2 mm Lochspiel.Quelle: PP4, Folie 9; S7, S. 7-10
Bei d ≤ 24 mm: 2 mm. Bei d ≥ 27 mm: 3 mm.Quelle: PP4, Folie 9
Zum Ausgleich von Herstellungs- und Montagetoleranzen, zur gezielten Bewegungsmöglichkeit oder zum Anschluss an bestehende Konstruktionen.Quelle: PP4, Folie 11; S7, S. 7-10
Sie benötigen sehr präzise Löcher mit höchstens 0,3 mm Spiel. Das ist teuer und nur bei besonderen Anforderungen an geringe Schlupfverformung sinnvoll.Quelle: PP4, Folie 13
Gemäss Unterrichtslösung ja: verfügbar sind 55 - 10 = 45 mm, erforderlich sind 40 mm. In der Praxis ist die tatsächliche Werkzeuggeometrie zu prüfen.Quelle: PP4, Folie 18; A3.1
Drehmomentverfahren und kombiniertes Verfahren aus definiertem Voranziehen und anschliessendem Weiterdrehen um einen vorgegebenen Winkel.Quelle: PP4, Folie 16
Von der Anschlussmitte nach aussen arbeiten; im Regelfall Mutter drehen und Kopf halten; Garnituren vor ungünstiger Bewitterung schützen; vorgeschriebenes Verfahren einhalten.Quelle: PP4, Folie 17
Laut Unterricht nein: ausbauen und durch eine neue Garnitur ersetzen.Quelle: PP4, Folie 17
Mindestens gleichwertig. Für die Übung sind feuerverzinkte Schrauben vorgesehen; Verbindungsmittel und Grundwerkstoff müssen korrosionstechnisch zusammenpassen.Quelle: PP4, Folie 6; S8, S. 8-18
Sie sind unlösbar, steif und ermöglichen kompakte, bei durchgehender Ausführung dichte Anschlüsse. Dem stehen Anforderungen an Personal, Ausführung und Prüfung gegenüber.Quelle: PP4, Folien 25 und 29
Dort lassen sich Witterungsschutz, Sauberkeit, Zugänglichkeit, Schweissposition und Qualitätskontrolle besser gewährleisten.Quelle: PP4, Folie 25; S3, S. 3-19
Geeignete und saubere Nahtbereiche, korrekte Vorbereitung und Passung, geeignete Zusatzwerkstoffe mit sachgerechter Lagerung, Witterungsschutz und qualifiziertes Personal beziehungsweise Verfahren.Quelle: PP4, Folien 25 und 29; A3.2
Handschweissen; halbautomatisches Schweissen mit automatischer Zusatzwerkstoffzufuhr und Handführung; vollautomatisches Schweissen mit maschineller Führung.Quelle: PP4, Folie 30
Halbautomatisches Schweissen ist flexibel und allgemein einsetzbar. Lange gleichförmige Nähte eignen sich eher für vollautomatische Verfahren.Quelle: PP4, Folie 30; A3.2; Anwendungsfrage
Eine Kehlnaht beziehungsweise entsprechend der Bemessung mehrere Kehlnähte. Die Dicke wird als Wurzelmass a angegeben.Quelle: PP4, Folien 31-34; A3.2
[08-009 · Schweissverbindungen und Qualität] Worin unterscheiden sich durchgeschweisste Nähte und Kehlnähte?
Nein. Bei passenden Festigkeiten und ausreichender Qualität kann die voll durchgeschweisste Verbindung wie der Grundwerkstoff angesetzt werden. Ausführung, Qualität und das angeschlossene Bauteil bleiben nachzuweisen beziehungsweise zu prüfen.Quelle: PP4, Folie 35, fachlich eingegrenzte Unterrichtsaussage
Aussen: Einbrandkerben, ungünstige Nahtform, Oberflächenrisse. Innen: Poren, Schlackeneinschlüsse, Bindefehler und innere Risse.Quelle: S7, Abschn. 7.2.5.1; PP4, Folien 36 und 56
B, C und D: B stellt hohe, C mittlere und D mässige Anforderungen. Die Auswahl richtet sich nach den Anforderungen an die Verbindung.Quelle: S7, Abschn. 7.2.5.2; A4.1, S. 8
Versagensfolgen, Beanspruchungsgrad, Detailausbildung, Ermüdungs- und Sprödbruchempfindlichkeit sowie das vorausgesetzte Querschnittsverhalten.Quelle: PP4, Folie 39
Strengere Herstellungsanforderungen und Toleranzen, mehr beziehungsweise anspruchsvollere Prüfungen und höhere Kosten.Quelle: PP4, Folie 40
Die Anforderungen an die Herstellung und Ausführung, etwa Schweissaufsicht, Qualifikation der Schweisser, Prüfungen und Abnahmekriterien.Quelle: PP4, Folie 43
EXC1 bis EXC4. Die geforderte Klasse für Tragwerk, Bauteile oder Details gehört in die Ausführungsunterlagen und die Ausschreibung.Quelle: PP4, Folien 42-44
Schadensfolgeklasse CC, Beanspruchungskategorie SC und Herstellungskategorie PC. Grundlage ist das mitgelieferte SZS-Merkblatt M4:2016.Quelle: PP4, Folie 45; A4.1, Tabelle A
SC1 und PC2 ergeben EXC2. Andere Versagensfolgen oder Beanspruchungen können eine andere Klasse erfordern.Quelle: A3.2; A4.1, Tabelle A
Im Allgemeinen Bewertungsgruppe C, mit den im Merkblatt genannten Ausnahmen für einzelne Unregelmässigkeiten.Quelle: A4.1, S. 8
EXC betrifft die Anforderungen an die gesamte Ausführung. B, C oder D beurteilen zulässige Schweissnahtunregelmässigkeiten. Die Begriffe sind miteinander verknüpft, aber nicht gleichbedeutend.Quelle: PP4, Folien 37-45; A4.1, S. 7-8