Stahlbau_Gesamt

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E. O.
Karten
278
Lernende
0
Sprache
Deutsch
Kategorie
Berufskunde
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
18.09.2026 / 18.09.2026

Lernkarten

[02-012 · Profile, Planung und Pfetten] Welche SZS-Tabellen dienen der Bemessung und der Konstruktion?

C4: Bemessungstafeln. C5: Konstruktionstabellen, beispielsweise für Schrauben, Abstände und Details.Quelle: S3, S. 3-17

[02-013 · Profile, Planung und Pfetten] Welche Hauptaufgabe haben Pfetten?

Als Sekundärträger leiten sie Lasten der Dachdeckung zu den Primärträgern, etwa Bindern, Rahmenriegeln oder Bögen.Quelle: S3, S. 3-30

[02-014 · Profile, Planung und Pfetten] Welche zusätzlichen Aufgaben können Pfetten übernehmen?

Primärträger seitlich halten, Windkräfte weiterleiten und als Gurte oder Druckriegel eines Dachverbandes wirken. Dafür müssen die Anschlüsse entsprechend ausgebildet sein.Quelle: S3, S. 3-30

[02-015 · Profile, Planung und Pfetten] Welche statischen Systeme kommen für Pfetten vor?

Einfeldträger; Gerberträger; Durchlaufträger; Zwei- und Dreifeldträger.Quelle: S3, S. 3-30 bis 3-33; A1.2

[02-016 · Profile, Planung und Pfetten] Welche Vor- und Nachteile hat eine Pfette als Einfeldträger?

Einfaches statisches System und übersichtliche Lastabtragung; aber vergleichsweise grosse Feldmomente und Durchbiegungen. Ein eingesattelter Anschluss kann die Bauhöhe reduzieren.Quelle: S3, S. 3-30

[02-017 · Profile, Planung und Pfetten] Wie gross ist das maximale Biegemoment eines Einfeldträgers unter gleichmässiger Linienlast q?

Mmax = q · L² / 8. Das Maximum liegt in Feldmitte; q ist eine Linienlast, beispielsweise in kN/m.Quelle: A1.2; S3, Abschn. 3.6.1

[02-018 · Profile, Planung und Pfetten] Was kennzeichnet einen Gerberträger?

Ein durch Gelenke unterteilter Mehrfeldträger. Bei richtiger Gelenkanordnung ist er statisch bestimmt; an den Gelenken ist das Biegemoment null.Quelle: S3, S. 3-30 bis 3-31; A1.2

[02-019 · Profile, Planung und Pfetten] Welche Vor- und Nachteile haben Gerberpfetten?

Günstige Momentenverteilung und handhabbare Lieferlängen; dafür Montage der Gelenke abseits der Auflager aufwendig. Trennungen an Brandabschnitten müssen berücksichtigt werden.Quelle: S3, S. 3-31

[02-020 · Profile, Planung und Pfetten] Welche Kräfte überträgt das ideale Stahlbaugelenk?

Normalkraft und Querkraft, jedoch kein Biegemoment. Ein zusätzliches Gleitdetail kann die Übertragung in einer Richtung gezielt freigeben.Quelle: S3, S. 3-31

[02-021 · Profile, Planung und Pfetten] Welche Vorteile haben Pfetten als Durchlaufträger?

Günstigere Momentenverteilung und kleinere Verformungen als Einfeldträger; bei geeigneten Stössen auch als Windverbandsgurt nutzbar.Quelle: S3, S. 3-31 bis 3-32

[02-022 · Profile, Planung und Pfetten] Wie kann man die höhere Beanspruchung der Randfelder von Durchlaufpfetten berücksichtigen?

Endfelder verkürzen; Randfelder verstärken; dort andere Profile verwenden; oder alle Pfetten nach dem massgebenden Randfeld bemessen.Quelle: S3, S. 3-32; A1.2

[02-023 · Profile, Planung und Pfetten] Wozu kann eine versetzte Anordnung von Zweifeldpfetten dienen?

Sie gleicht die unterschiedlichen Auflagerreaktionen auf benachbarte Binder besser aus. Während der Montage kann eine provisorische Stabilisierung nötig werden.Quelle: S3, S. 3-32

[02-024 · Profile, Planung und Pfetten] Skizziere und vergleiche Einfeld-, Gerber- und Durchlaufpfette.

Einfeld: zwei Auflager, positives Feldmoment. Gerber: mehrere Auflager und innere Gelenke mit M = 0. Durchlauf: mehrere Auflager ohne innere Gelenke, positive Feld- und negative Stützmomente.Quelle: A1.2; S3, S. 3-30 bis 3-32

[03-001 · Träger und Stützen] Welche sechs Trägertypen werden im Unterricht unterschieden?

Walzträger; Blechträger; Träger mit Stegdurchbrüchen; Fachwerkträger; Vierendeelträger; Verbundträger.Quelle: PP2, Folie 5

[03-002 · Träger und Stützen] Welche Vorteile und Grenzen haben Walzträger?

Standardisierte Profile, einfache Beschaffung und geringe Fertigungskosten; Querschnittsformen und Abmessungen sind aber an das verfügbare Sortiment gebunden.Quelle: PP2, Folie 6; S3, S. 3-35

[03-003 · Träger und Stützen] Was ist ein Blechträger und wann ist er sinnvoll?

Ein aus Blechen beziehungsweise Flachstählen geschweisster Träger. Sinnvoll bei grossen Spannweiten, hohen Lasten oder wenn Walzprofile die Anforderungen unwirtschaftlich erfüllen.Quelle: S3, S. 3-36

[03-004 · Träger und Stützen] Welche Vorteile und Nachteile haben Blechträger?

Geometrie, Flansche und Steg lassen sich an die Beanspruchung anpassen; dafür entstehen zusätzliche Fertigungs-, Schweiss- und Prüfkosten.Quelle: S3, S. 3-36

[03-005 · Träger und Stützen] Wann sind Kastenträger besonders geeignet?

Bei gleichzeitiger Biegung und Torsion oder besonderen grossen Spannweiten. Ihr geschlossener Querschnitt ist torsionssteif, die Herstellung jedoch aufwendig.Quelle: S3, S. 3-36

[03-006 · Träger und Stützen] Wodurch unterscheiden sich Waben- und Zellenträger?

Wabenträger haben polygonale Öffnungen; Zellenträger kreisförmige oder abgerundete Öffnungen im Steg.Quelle: S3, S. 3-37 bis 3-38

[03-007 · Träger und Stützen] Welche Vorteile haben Träger mit Stegdurchbrüchen?

Platz für Leitungsdurchführungen; bei entsprechendem Herstellverfahren grössere statische Höhe und Steifigkeit bei gleichem Materialeinsatz.Quelle: S3, S. 3-37

[03-008 · Träger und Stützen] Wo sind Träger mit Stegdurchbrüchen besonders kritisch?

Bei hohen Querkräften, Einzellasten und in Auflagerbereichen. Dort können lokale Verstärkungen oder geschlossene Stegabschnitte erforderlich sein.Quelle: S3, S. 3-37

[03-009 · Träger und Stützen] Aus welchen Elementen besteht ein Fachwerkträger?

Obergurt, Untergurt sowie Diagonalen beziehungsweise Streben und gegebenenfalls Pfosten.Quelle: S3, S. 3-38; A2.1

[03-010 · Träger und Stützen] Wie verteilt sich die Tragwirkung im idealisierten Fachwerkträger?

Die Gurte bilden das Kräftepaar zur Aufnahme des Biegemoments. Diagonalen und Pfosten übertragen die Querkraft. Bei gelenkigen Knoten und Knotenlasten sind die Stäbe nur auf Normalkraft beansprucht.Quelle: S3, S. 3-38 bis 3-40

[03-011 · Träger und Stützen] Warum sollen Lasten möglichst in Fachwerkknoten eingeleitet werden?

So entstehen vorwiegend Stabnormalkräfte. Lasten zwischen den Knoten erzeugen zusätzliche Biegung im betroffenen Gurt.Quelle: S3, Abschn. 3.6.2.4

[03-012 · Träger und Stützen] Wie sind Ober- und Untergurt eines einfach gelagerten Fachwerks bei üblichen nach unten gerichteten Dachlasten beansprucht?

Obergurt auf Druck, Untergurt auf Zug. Bei anderen Lastfällen, beispielsweise Windsog, können sich die Vorzeichen ändern.Quelle: S3, Abschn. 3.6.2.4; Verständnisfrage

[03-013 · Träger und Stützen] Welche Vor- und Nachteile haben Fachwerkträger?

Geringer Materialverbrauch bei grossen Spannweiten und Platz für Installationen; dafür grössere Bauhöhe sowie aufwendige Knoten, Fertigung und Oberflächenbehandlung.Quelle: S3, Abschn. 3.6.2.4

[03-014 · Träger und Stützen] Nenne Fachwerkformen nach der Gurtlinie.

Parallelgurt-, Dreiecks-, Trapez-, Parabel-, Halbparabel- und Fischbauchfachwerk.Quelle: A2.1, S. 2

[03-015 · Träger und Stützen] Was unterscheidet einen Vierendeelträger von einem üblichen Fachwerkträger?

Der Vierendeelträger hat keine Diagonalen. Seine Gurte und Pfosten sind biegesteif verbunden und werden auch auf Biegung beansprucht.Quelle: PP2, Folie 19; S3, S. 3-41; A2.2

[03-016 · Träger und Stützen] Welche Vor- und Nachteile hat ein Vierendeelträger?

Freie rechteckige Öffnungen erleichtern Nutzung und Leitungsführung. Dafür braucht es steife Knoten, stärkere Querschnitte und aufwendige Schweissarbeiten.Quelle: S3, S. 3-41; A2.2, S. 11-13

[03-017 · Träger und Stützen] Was zeigt das Vierendeel-Beispiel des Bogensportzentrums bei Lausanne?

Die geschosshohen Träger überspannen die Halle und ermöglichen nutzbare Räume innerhalb ihrer Höhe ohne störende Diagonalen. Die flexible Nutzung wird mit hohem Fertigungsaufwand erkauft.Quelle: A2.2, TEC21 38/2015, S. 11-13

[03-018 · Träger und Stützen] Welche Aufgaben übernehmen Flansche und Steg eines I-Trägers hauptsächlich?

Die Flansche nehmen überwiegend das Biegemoment als Zug-Druck-Kräftepaar auf; der Steg überträgt überwiegend die Querkraft.Quelle: S4, S. 4-9

[03-019 · Träger und Stützen] Wie ist die Biegesteifigkeit definiert?

Als Produkt E · I aus Elastizitätsmodul und Flächenträgheitsmoment um die betrachtete Achse.Quelle: S3, S. 3-34

[03-020 · Träger und Stützen] Wie wirkt sich eine Verdoppelung der Spannweite auf die Durchbiegung eines Einfeldträgers aus, wenn q, E und I gleich bleiben?

Die Durchbiegung wird 16-mal so gross, weil wmax = 5 · q · L⁴ / (384 · E · I) gilt.Quelle: S3, S. 3-34; Rechenfrage

[03-021 · Träger und Stützen] Welcher Richtbereich der Trägerhöhe wird im Skript für wirtschaftliche Biegeträger genannt?

Ungefähr L/15 bis L/25. Das ist eine Vorbemessungsregel und ersetzt keine Bemessung.Quelle: S3, S. 3-35

[03-022 · Träger und Stützen] Welcher Stabilitätsnachweis ist bei Druckstützen wesentlich?

Der Knicknachweis. Entscheidend sind unter anderem Knicklänge, Querschnitt, Steifigkeit und Lagerung in beiden Achsen.Quelle: S3, S. 3-41 bis 3-42

[03-023 · Träger und Stützen] Wie gross ist die ideale Euler-Knicklänge einer beidseitig gelenkig gehaltenen Stütze?

Lk = L, sofern die Enden seitlich gehalten sind.Quelle: S3, Abb. 3-24

[03-024 · Träger und Stützen] Wie gross ist die ideale Euler-Knicklänge einer unten eingespannten, oben freien Stütze?

Lk = 2 · L.Quelle: S3, Abb. 3-24

[03-025 · Träger und Stützen] Welche idealen Euler-Knicklängen gelten für eingespannt-gelenkig und beidseitig eingespannt?

Eingespannt-gelenkig: etwa 0,7 · L. Beidseitig eingespannt: 0,5 · L. Die idealisierten seitlichen Halterungen werden vorausgesetzt.Quelle: S3, Abb. 3-24

[03-026 · Träger und Stützen] Warum werden häufig H-Profile statt Hohlprofile als Stützen gewählt?

H-Profile erlauben oft einfachere Trägeranschlüsse. Ein günstigeres Profilgewicht allein führt deshalb nicht zwingend zur wirtschaftlichsten Gesamtlösung.Quelle: S3, S. 3-42

[04-001 · Hallen und Stabilisierung] Welche drei grundlegenden geordneten Tragstrukturen unterscheidet das Skript?

Gerichtete, ungerichtete und zentrische Tragstrukturen.Quelle: S4, S. 4-1 bis 4-2

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