Stahlbau_Gesamt

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E. O.
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278
Lernende
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Sprache
Deutsch
Kategorie
Berufskunde
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
18.09.2026 / 18.09.2026

Lernkarten

[10-021 · Korrosion und Korrosionsschutz] Wie wählst du ein Beschichtungssystem mit der Unterrichtstabelle aus?

Korrosivitätskategorie und gewünschte Schutzdauer festlegen; Untergrund und Vorbehandlung bestimmen; passende Grundierung und Bindemittel wählen; Mindestschichtzahl und Sollschichtdicke ablesen.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-16

[10-022 · Korrosion und Korrosionsschutz] Was bedeutet «2 / 200» in der Beschichtungstabelle?

Mindestens zwei Schichten mit insgesamt 200 µm Sollschichtdicke, nicht 200 µm je Schicht.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-16

[10-023 · Korrosion und Korrosionsschutz] Was bedeuten EP und PUR in der Beschichtungstabelle?

EP: Epoxidharz. PUR: Polyurethan.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-16; Begriffserklärung

[10-024 · Korrosion und Korrosionsschutz] Tabellenübung: C3, Schutzdauer 15-25 Jahre, gestrahlter Stahl Sa 2½, Zinkstaub-Grundbeschichtung, EP/PUR. Was ist angegeben?

Mindestens 2 Schichten und insgesamt 160 µm Sollschichtdicke.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-16

[10-025 · Korrosion und Korrosionsschutz] Tabellenübung: C4, Schutzdauer 15-25 Jahre, gestrahlter Stahl Sa 2½, Zinkstaub-Grundbeschichtung, EP/PUR. Was ist angegeben?

Mindestens 2 Schichten und insgesamt 200 µm Sollschichtdicke.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-16

[10-026 · Korrosion und Korrosionsschutz] Tabellenübung: C4, Schutzdauer 15-25 Jahre, feuerverzinkter und passend vorbereiteter Untergrund, EP/PUR-Beschichtung. Was ist angegeben?

Mindestens 2 Beschichtungsschichten mit insgesamt 160 µm Sollschichtdicke zusätzlich zur Verzinkung.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-16

[10-027 · Korrosion und Korrosionsschutz] Welchen Mindest-Einzelwert nennt die Tabelle für eine Sollschichtdicke von 200 µm?

0,8 · 200 = 160 µm. Werte unter 80 % der Sollschichtdicke sind nach dem Tabellenhinweis nicht erlaubt und müssen nachgebessert werden.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-16

[10-028 · Korrosion und Korrosionsschutz] Welche Grundregeln gehören zum konstruktiven Korrosionsschutz?

Wasser rasch ableiten; Wassersäcke und enge Spalten vermeiden; Kanten geeignet ausbilden; Oberflächen für Beschichtung, Kontrolle und Unterhalt zugänglich halten.Quelle: S8, S. 8-16 bis 8-18

[10-029 · Korrosion und Korrosionsschutz] Wie schützt du den Stützenfuss eines Velounterstands konstruktiv gegen Korrosion?

Sockel laut Skript etwa 20-30 cm über Gelände beziehungsweise Belag führen; Wasser abführen; Spritz- und Tausalzwasser berücksichtigen; keinen feuchten porösen Belag direkt an ungeschützten Stahl anschliessen.Quelle: A4.2; S8, S. 8-17

[10-030 · Korrosion und Korrosionsschutz] Wie soll ein überlappter, geschweisster Fachwerkknoten bei hoher Korrosionsbelastung ausgeführt werden?

Enge feuchte Spalten vermeiden beziehungsweise durch geeignete umlaufende dichte Schweissnähte schliessen. Unterbrochene Nähte und scharfe Kanten vermeiden; spätere Oberflächenbehandlung mitplanen.Quelle: A4.2; S8, S. 8-17 bis 8-19

[10-031 · Korrosion und Korrosionsschutz] Warum sollen scharfe Kanten für Beschichtungen gebrochen werden?

An scharfen Kanten lässt sich eine ausreichend dauerhafte Schutzschicht schlechter herstellen; die lokale Schichtdicke und Haftung können ungünstig sein.Quelle: S8, S. 8-17 und 8-20

[10-032 · Korrosion und Korrosionsschutz] Was ist bei später unzugänglichen Kontaktflächen zu beachten?

Den vorgesehenen Oberflächenschutz vor der Montage aufbringen und auf die Verbindung abstimmen; spätere Kontrolle und Instandhaltung sind dort kaum möglich.Quelle: S8, S. 8-16

[10-033 · Korrosion und Korrosionsschutz] Wie funktioniert Feuerverzinken grundsätzlich?

Das vorbereitete Stahlbauteil wird in eine etwa 450 °C heisse Zinkschmelze getaucht. Dabei entsteht ein fest mit der Stahloberfläche verbundener Zinküberzug.Quelle: S8, S. 8-18

[10-034 · Korrosion und Korrosionsschutz] Welche Vorteile hat Feuerverzinken?

Robuster, dauerhafter Schutz; auch schwer zugängliche Flächen und bei geeigneten Öffnungen Hohlprofil-Innenflächen werden erreicht; geringer laufender Unterhaltsaufwand bei passender Umgebung.Quelle: S8, Abschn. 8.6.2; A4.3

[10-035 · Korrosion und Korrosionsschutz] Welche Nachteile beziehungsweise Grenzen hat Feuerverzinken?

Bauteilabmessungen und Gewicht sind begrenzt; Wärme kann Verzug auslösen; Oberflächenbild und Schichtdicke hängen vom Stahl ab; konstruktive Öffnungen und geeignete Details sind nötig.Quelle: S8, S. 8-18 bis 8-19

[10-036 · Korrosion und Korrosionsschutz] Warum dürfen Hohlprofile beim Feuerverzinken nicht luftdicht geschlossen sein?

Erwärmte eingeschlossene Luft oder Flüssigkeit kann gefährlichen Überdruck erzeugen. Es braucht ausreichend grosse Einlauf-, Ablauf- und Entlüftungsöffnungen.Quelle: S8, S. 8-18 bis 8-19

[10-037 · Korrosion und Korrosionsschutz] Wie sind Öffnungen an Hohlprofilen für das Feuerverzinken anzuordnen?

So, dass in der vorgesehenen Tauchlage Zink und Vorbehandlungsflüssigkeiten ungehindert ein- und auslaufen und Luft entweichen kann; laut Skript diagonal gegenüberliegend. Lage und Grösse mit dem Verzinker abstimmen.Quelle: S8, S. 8-18 bis 8-19

[10-038 · Korrosion und Korrosionsschutz] Wie kann das Verzugsrisiko beim Feuerverzinken reduziert werden?

Stark unterschiedliche Materialdicken vermeiden; Eigenspannungen durch passende Querschnittswahl, Schweissnahtanordnung und Schweissfolge gering halten.Quelle: S8, S. 8-19

[10-039 · Korrosion und Korrosionsschutz] Welche weiteren Punkte sind bei verzinkungsgerechter Konstruktion zu beachten?

Badabmessungen und Hebezeugkapazität; Ablauf an Steifen und Ecken; dichter Abschluss enger Überlappungsspalten; Zinkauftrag in Schraubenlöchern; geeignete Stahlzusammensetzung.Quelle: S8, S. 8-18 bis 8-19

[10-040 · Korrosion und Korrosionsschutz] Was ist ein Duplex-System?

Eine Feuerverzinkung mit anschliessender geeigneter Pulver- oder Nasslackbeschichtung.Quelle: A4.3

[10-041 · Korrosion und Korrosionsschutz] Welche Vorteile bietet ein Duplex-System?

Farbgestaltung und langfristiger Korrosionsschutz. Beschichtung und Zinküberzug schützen sich gegenseitig; besonders interessant bei erhöhter Belastung oder schwer zugänglichen Bauteilen.Quelle: A4.3

[10-042 · Korrosion und Korrosionsschutz] Nenne zwei Schutzvarianten für den Velounterstand mit je einem Vor- und Nachteil.

Feuerverzinken: robust und wartungsarm, aber begrenzte Farbgestaltung und Verzugsrisiko. Duplex: zusätzlicher Langzeitschutz und Wunschfarbe, aber höhere Anfangskosten und sorgfältige Systemvorbereitung nötig.Quelle: A4.2; S8, Abschn. 8.6.2; A4.3

[10-043 · Korrosion und Korrosionsschutz] Welche Korrosionsformen kommen in der Hallenbad-Übung je nach Detail infrage?

Ungeschützter Baustahl: Flächenkorrosion; überlappte oder verschraubte Stellen: Spaltkorrosion; Mischmetalle: Kontaktkorrosion; ungeeignete nichtrostende, zugbeanspruchte Teile: auch Spannungsrisskorrosion. Die genaue Form hängt von Werkstoff und Detail ab.Quelle: A4.2; S8, Abschn. 8.2

[10-044 · Korrosion und Korrosionsschutz] Was ist COR-TEN-Stahl?

Ein wetterfester Baustahl, der unter geeigneter Bewitterung eine dichte, haftende Deckschicht bildet und dadurch den weiteren Korrosionsfortschritt vermindert.Quelle: PP4, Folie 112

[10-045 · Korrosion und Korrosionsschutz] Ist ein wetterfester Stahl überall ohne weitere Beurteilung einsetzbar?

Nein. Die schützende Deckschicht setzt geeignete Umgebungs- und Entwässerungsbedingungen voraus. Die Bezeichnung ersetzt keine Prüfung des Mikroklimas.Quelle: PP4, Folie 112; S8, Abschn. 8.3 und 8.6; Verständnisfrage

[10-046 · Korrosion und Korrosionsschutz] Wie werden Beschichtungen und Feuerverzinkung laut Skript ausgeschrieben und ausgemessen?

Oberflächenbehandlungen nach zu behandelnder Fläche in m²; Feuerverzinkung nach Stahlgewicht in Tonnen.Quelle: S8, S. 8-20; A4.2

[11-001 · Brandschutz - Zusatzstoff] Warum benötigt nicht brennbarer Stahl trotzdem gegebenenfalls Brandschutz?

Stahl trägt nicht als Brennstoff zum Brand bei, verliert aber bei hohen Temperaturen Festigkeit und Steifigkeit. Dadurch kann die Tragfähigkeit abnehmen.Quelle: S9, S. 9-1 und Abschn. 9.4

[11-002 · Brandschutz - Zusatzstoff] Was bedeutet die Feuerwiderstandsbezeichnung R 60?

Die Tragfähigkeit R wird unter den zugehörigen Prüf- beziehungsweise Nachweisbedingungen während 60 Minuten eingehalten.Quelle: S9, Abschn. 9.4

[11-003 · Brandschutz - Zusatzstoff] Wofür stehen R, E und I bei Feuerwiderstandsklassen?

R: Tragfähigkeit; E: Raumabschluss; I: Wärmedämmung. Je nach Bauteil werden unterschiedliche Kriterien gefordert.Quelle: S9, Abschn. 9.4

[11-004 · Brandschutz - Zusatzstoff] Was ist mit kritischer Stahltemperatur gemeint?

Die Temperatur, bei der der Bauteilwiderstand die Beanspruchung nicht mehr ausreichend deckt. Sie hängt unter anderem von Ausnutzung und Versagensart ab und ist kein einheitlicher Wert für alle Stahlbauteile.Quelle: S9, S. 9-10

[11-005 · Brandschutz - Zusatzstoff] Welche baulichen Brandschutzmassnahmen für Stahltragwerke nennt das Skript?

Geeignete Überdimensionierung, Brandschutzbekleidungen, dämmschichtbildende Beschichtungen, Spritzputze und Verbundkonstruktionen.Quelle: S9, Abschn. 9.5

[11-006 · Brandschutz - Zusatzstoff] Wie wirkt eine dämmschichtbildende Brandschutzbeschichtung?

Sie schäumt bei Hitze auf und bildet eine isolierende Schicht, welche die Erwärmung des Stahlprofils verzögert.Quelle: S9, S. 9-13

[11-007 · Brandschutz - Zusatzstoff] Welche Bestandteile hat ein typisches dreischichtiges Brandschutz-Beschichtungssystem?

Systemverträgliche Korrosionsschutz-Grundierung, dämmschichtbildende Brandschutzschicht und geeignete Deckbeschichtung. Der konkrete Systemaufbau ist produktabhängig.Quelle: S9, S. 9-13

[11-008 · Brandschutz - Zusatzstoff] Was ist bei einem mechanischen Schutz vor einer aufschäumenden Brandschutzbeschichtung zu beachten?

Er muss ausreichend Abstand haben, damit die Beschichtung ungehindert aufschäumen kann.Quelle: S9, S. 9-14

[11-009 · Brandschutz - Zusatzstoff] Welche Vor- und Nachteile haben Brandschutzbekleidungen gegenüber Beschichtungen?

Bekleidungen können hohen Feuerwiderstand erreichen und weitere Funktionen übernehmen; das Stahlprofil bleibt aber verdeckt. Beschichtungen erhalten die sichtbare Profilform, verlangen jedoch sorgfältige Ausführung und Schutz vor Beschädigung.Quelle: S9, S. 9-12 bis 9-14

[11-010 · Brandschutz - Zusatzstoff] Warum verbessert Beton den Feuerwiderstand einer Verbundstütze?

Beton verzögert die Erwärmung und beteiligt sich an der Lastabtragung. Das Zusammenwirken von Stahl, Beton und gegebenenfalls Bewehrung wird im Brandnachweis berücksichtigt.Quelle: S9, S. 9-15

[11-011 · Brandschutz - Zusatzstoff] Welche technischen Brandschutzmassnahmen nennt das Skript?

Löschanlagen, Brand- und Gasmeldeanlagen sowie Rauch- und Wärmeabzugsanlagen beziehungsweise Rauchschutz-Druckanlagen.Quelle: S9, S. 9-5 und Abschn. 9.7

[11-012 · Brandschutz - Zusatzstoff] Worin unterscheiden sich Normbrand und Naturbrand?

Der Normbrand nutzt eine standardisierte Temperatur-Zeit-Kurve. Ein Naturbrandmodell berücksichtigt zusätzliche Parameter wie Brandlast, Raumgeometrie und Ventilation.Quelle: S9, S. 9-2 bis 9-3

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