Stahlbau_Gesamt
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Lernkarten
Korrosivitätskategorie und gewünschte Schutzdauer festlegen; Untergrund und Vorbehandlung bestimmen; passende Grundierung und Bindemittel wählen; Mindestschichtzahl und Sollschichtdicke ablesen.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-16
Mindestens zwei Schichten mit insgesamt 200 µm Sollschichtdicke, nicht 200 µm je Schicht.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-16
EP: Epoxidharz. PUR: Polyurethan.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-16; Begriffserklärung
Mindestens 2 Schichten und insgesamt 160 µm Sollschichtdicke.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-16
Mindestens 2 Schichten und insgesamt 200 µm Sollschichtdicke.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-16
Mindestens 2 Beschichtungsschichten mit insgesamt 160 µm Sollschichtdicke zusätzlich zur Verzinkung.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-16
0,8 · 200 = 160 µm. Werte unter 80 % der Sollschichtdicke sind nach dem Tabellenhinweis nicht erlaubt und müssen nachgebessert werden.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-16
Wasser rasch ableiten; Wassersäcke und enge Spalten vermeiden; Kanten geeignet ausbilden; Oberflächen für Beschichtung, Kontrolle und Unterhalt zugänglich halten.Quelle: S8, S. 8-16 bis 8-18
Sockel laut Skript etwa 20-30 cm über Gelände beziehungsweise Belag führen; Wasser abführen; Spritz- und Tausalzwasser berücksichtigen; keinen feuchten porösen Belag direkt an ungeschützten Stahl anschliessen.Quelle: A4.2; S8, S. 8-17
Enge feuchte Spalten vermeiden beziehungsweise durch geeignete umlaufende dichte Schweissnähte schliessen. Unterbrochene Nähte und scharfe Kanten vermeiden; spätere Oberflächenbehandlung mitplanen.Quelle: A4.2; S8, S. 8-17 bis 8-19
An scharfen Kanten lässt sich eine ausreichend dauerhafte Schutzschicht schlechter herstellen; die lokale Schichtdicke und Haftung können ungünstig sein.Quelle: S8, S. 8-17 und 8-20
Den vorgesehenen Oberflächenschutz vor der Montage aufbringen und auf die Verbindung abstimmen; spätere Kontrolle und Instandhaltung sind dort kaum möglich.Quelle: S8, S. 8-16
Das vorbereitete Stahlbauteil wird in eine etwa 450 °C heisse Zinkschmelze getaucht. Dabei entsteht ein fest mit der Stahloberfläche verbundener Zinküberzug.Quelle: S8, S. 8-18
Robuster, dauerhafter Schutz; auch schwer zugängliche Flächen und bei geeigneten Öffnungen Hohlprofil-Innenflächen werden erreicht; geringer laufender Unterhaltsaufwand bei passender Umgebung.Quelle: S8, Abschn. 8.6.2; A4.3
Bauteilabmessungen und Gewicht sind begrenzt; Wärme kann Verzug auslösen; Oberflächenbild und Schichtdicke hängen vom Stahl ab; konstruktive Öffnungen und geeignete Details sind nötig.Quelle: S8, S. 8-18 bis 8-19
Erwärmte eingeschlossene Luft oder Flüssigkeit kann gefährlichen Überdruck erzeugen. Es braucht ausreichend grosse Einlauf-, Ablauf- und Entlüftungsöffnungen.Quelle: S8, S. 8-18 bis 8-19
So, dass in der vorgesehenen Tauchlage Zink und Vorbehandlungsflüssigkeiten ungehindert ein- und auslaufen und Luft entweichen kann; laut Skript diagonal gegenüberliegend. Lage und Grösse mit dem Verzinker abstimmen.Quelle: S8, S. 8-18 bis 8-19
Stark unterschiedliche Materialdicken vermeiden; Eigenspannungen durch passende Querschnittswahl, Schweissnahtanordnung und Schweissfolge gering halten.Quelle: S8, S. 8-19
Badabmessungen und Hebezeugkapazität; Ablauf an Steifen und Ecken; dichter Abschluss enger Überlappungsspalten; Zinkauftrag in Schraubenlöchern; geeignete Stahlzusammensetzung.Quelle: S8, S. 8-18 bis 8-19
Eine Feuerverzinkung mit anschliessender geeigneter Pulver- oder Nasslackbeschichtung.Quelle: A4.3
Farbgestaltung und langfristiger Korrosionsschutz. Beschichtung und Zinküberzug schützen sich gegenseitig; besonders interessant bei erhöhter Belastung oder schwer zugänglichen Bauteilen.Quelle: A4.3
Feuerverzinken: robust und wartungsarm, aber begrenzte Farbgestaltung und Verzugsrisiko. Duplex: zusätzlicher Langzeitschutz und Wunschfarbe, aber höhere Anfangskosten und sorgfältige Systemvorbereitung nötig.Quelle: A4.2; S8, Abschn. 8.6.2; A4.3
Ungeschützter Baustahl: Flächenkorrosion; überlappte oder verschraubte Stellen: Spaltkorrosion; Mischmetalle: Kontaktkorrosion; ungeeignete nichtrostende, zugbeanspruchte Teile: auch Spannungsrisskorrosion. Die genaue Form hängt von Werkstoff und Detail ab.Quelle: A4.2; S8, Abschn. 8.2
Ein wetterfester Baustahl, der unter geeigneter Bewitterung eine dichte, haftende Deckschicht bildet und dadurch den weiteren Korrosionsfortschritt vermindert.Quelle: PP4, Folie 112
Nein. Die schützende Deckschicht setzt geeignete Umgebungs- und Entwässerungsbedingungen voraus. Die Bezeichnung ersetzt keine Prüfung des Mikroklimas.Quelle: PP4, Folie 112; S8, Abschn. 8.3 und 8.6; Verständnisfrage
Oberflächenbehandlungen nach zu behandelnder Fläche in m²; Feuerverzinkung nach Stahlgewicht in Tonnen.Quelle: S8, S. 8-20; A4.2
Stahl trägt nicht als Brennstoff zum Brand bei, verliert aber bei hohen Temperaturen Festigkeit und Steifigkeit. Dadurch kann die Tragfähigkeit abnehmen.Quelle: S9, S. 9-1 und Abschn. 9.4
Die Tragfähigkeit R wird unter den zugehörigen Prüf- beziehungsweise Nachweisbedingungen während 60 Minuten eingehalten.Quelle: S9, Abschn. 9.4
R: Tragfähigkeit; E: Raumabschluss; I: Wärmedämmung. Je nach Bauteil werden unterschiedliche Kriterien gefordert.Quelle: S9, Abschn. 9.4
Die Temperatur, bei der der Bauteilwiderstand die Beanspruchung nicht mehr ausreichend deckt. Sie hängt unter anderem von Ausnutzung und Versagensart ab und ist kein einheitlicher Wert für alle Stahlbauteile.Quelle: S9, S. 9-10
Geeignete Überdimensionierung, Brandschutzbekleidungen, dämmschichtbildende Beschichtungen, Spritzputze und Verbundkonstruktionen.Quelle: S9, Abschn. 9.5
Sie schäumt bei Hitze auf und bildet eine isolierende Schicht, welche die Erwärmung des Stahlprofils verzögert.Quelle: S9, S. 9-13
Systemverträgliche Korrosionsschutz-Grundierung, dämmschichtbildende Brandschutzschicht und geeignete Deckbeschichtung. Der konkrete Systemaufbau ist produktabhängig.Quelle: S9, S. 9-13
Er muss ausreichend Abstand haben, damit die Beschichtung ungehindert aufschäumen kann.Quelle: S9, S. 9-14
Bekleidungen können hohen Feuerwiderstand erreichen und weitere Funktionen übernehmen; das Stahlprofil bleibt aber verdeckt. Beschichtungen erhalten die sichtbare Profilform, verlangen jedoch sorgfältige Ausführung und Schutz vor Beschädigung.Quelle: S9, S. 9-12 bis 9-14
Beton verzögert die Erwärmung und beteiligt sich an der Lastabtragung. Das Zusammenwirken von Stahl, Beton und gegebenenfalls Bewehrung wird im Brandnachweis berücksichtigt.Quelle: S9, S. 9-15
Löschanlagen, Brand- und Gasmeldeanlagen sowie Rauch- und Wärmeabzugsanlagen beziehungsweise Rauchschutz-Druckanlagen.Quelle: S9, S. 9-5 und Abschn. 9.7
Der Normbrand nutzt eine standardisierte Temperatur-Zeit-Kurve. Ein Naturbrandmodell berücksichtigt zusätzliche Parameter wie Brandlast, Raumgeometrie und Ventilation.Quelle: S9, S. 9-2 bis 9-3