Stahlbau_10_Korrosion_und_Korrosionsschutz
Stahlbau_10_Korrosion_und_Korrosionsschutz
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Flashcards
Eine chemische oder elektrochemische Reaktion eines Werkstoffs mit seiner Umgebung, die ihn verändert und seine Funktion beeinträchtigen kann.Quelle: S8, S. 8-1
Feuchtigkeit und Sauerstoff; Salze und weitere aggressive Stoffe verstärken den Angriff. Bereits ein dünner Feuchtigkeitsfilm kann ausreichen.Quelle: S8, S. 8-13
Flächenkorrosion, Kontaktkorrosion, Lochkorrosion, Spaltkorrosion und Spannungsrisskorrosion.Quelle: S8, Abschn. 8.2
Ein ungefähr gleichmässiger Materialabtrag über grössere Oberflächen. Bei örtlich unterschiedlichem Abtrag können Mulden entstehen.Quelle: S8, S. 8-2 bis 8-3
Unterschiedliche Metalle sind elektrisch verbunden und durch einen Elektrolyten, etwa Feuchtigkeit, gekoppelt. Das unedlere Metall wird bevorzugt angegriffen.Quelle: S8, Abschn. 8.2.3
Eine kleine unedle Metallfläche in Verbindung mit einer grossen edlen Fläche. Der Angriff konzentriert sich dann auf die kleine unedle Fläche.Quelle: S8, S. 8-5
Örtliche tiefe Angriffe nach Durchbruch einer Passivschicht, oft durch Chloride begünstigt. Kleine sichtbare Stellen können einen grossen Querschnittsschaden verbergen.Quelle: S8, S. 8-5 bis 8-7
Feuchtigkeit und aggressive Stoffe sammeln sich; der Sauerstoffzutritt ist begrenzt. Das begünstigt lokalen Angriff und erschwert die erneute Bildung einer Passivschicht.Quelle: S8, S. 8-7 bis 8-8
Ein empfindlicher Werkstoff, ein geeignetes aggressives Medium und Zugspannungen; auch Eigenspannungen können genügen.Quelle: S8, S. 8-8 bis 8-9
Chloridhaltige Umgebung und Zugspannung können bestimmte nichtrostende Stähle durch Spannungsrisskorrosion gefährden. Die konkrete Legierung muss für diese Umgebung geeignet sein.Quelle: S8, S. 8-8; A4.2
Makroklima: Atmosphäre am Standort des Bauwerks. Mikroklima: Einflüsse unmittelbar am Bauteil, etwa Kondenswasser, Spritzwasser oder Salzablagerungen.Quelle: PP4, Folien 97-101; S8, S. 8-13 bis 8-14
Relative Luftfeuchtigkeit, Luft- und Oberflächentemperatur, direkte oder geschützte Bewitterung sowie örtlich erhöhte aggressive Einflüsse.Quelle: PP4, Folie 100
C1 unbedeutend; C2 gering; C3 mässig; C4 stark; C5 sehr stark; CX extrem.Quelle: S8, S. 8-15; PP4, Folie 97
Beheizte, trockene Innenräume mit neutraler Atmosphäre, etwa Büros oder Schulen.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-15
Aussen ländliche Atmosphäre mit geringer Verunreinigung; innen unbeheizte Gebäude, in denen Kondensation auftreten kann, etwa Lagerhallen.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-15
Stadt- oder Industrieatmosphäre mit mässiger Belastung; innen feuchte Produktionsräume mit gewisser Verunreinigung, beispielsweise Wäschereien oder Brauereien.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-15
Stark belastete Industrie- beziehungsweise mässig salzhaltige Küstenatmosphäre; innen beispielsweise Chemieanlagen und Hallenbäder.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-15
C5: sehr starke Korrosivität, etwa aggressive Industrieatmosphäre und nahezu ständige Kondensation. CX: extreme Belastung, etwa Offshore-Bereiche mit hoher Salzbelastung und extrem aggressive Industrieumgebungen.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-15
C2 gemäss Unterrichtstabelle. Bei Stadtluft, Tausalz oder besonders aggressivem Mikroklima kann eine höhere Kategorie erforderlich sein; «aussen» allein bestimmt die Kategorie nicht.Quelle: A4.2; S8, S. 8-15
Typischerweise C4. Das konkrete Mikroklima, Kondensation und chloridhaltige Ablagerungen sind zusätzlich zu beurteilen.Quelle: A4.2; S8, S. 8-15
Korrosivitätskategorie und gewünschte Schutzdauer festlegen; Untergrund und Vorbehandlung bestimmen; passende Grundierung und Bindemittel wählen; Mindestschichtzahl und Sollschichtdicke ablesen.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-16
Mindestens zwei Schichten mit insgesamt 200 µm Sollschichtdicke, nicht 200 µm je Schicht.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-16
EP: Epoxidharz. PUR: Polyurethan.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-16; Begriffserklärung
Mindestens 2 Schichten und insgesamt 160 µm Sollschichtdicke.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-16
Mindestens 2 Schichten und insgesamt 200 µm Sollschichtdicke.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-16
Mindestens 2 Beschichtungsschichten mit insgesamt 160 µm Sollschichtdicke zusätzlich zur Verzinkung.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-16
0,8 · 200 = 160 µm. Werte unter 80 % der Sollschichtdicke sind nach dem Tabellenhinweis nicht erlaubt und müssen nachgebessert werden.Quelle: S8, S. 8-15, Abb. 8-16
Wasser rasch ableiten; Wassersäcke und enge Spalten vermeiden; Kanten geeignet ausbilden; Oberflächen für Beschichtung, Kontrolle und Unterhalt zugänglich halten.Quelle: S8, S. 8-16 bis 8-18
Sockel laut Skript etwa 20-30 cm über Gelände beziehungsweise Belag führen; Wasser abführen; Spritz- und Tausalzwasser berücksichtigen; keinen feuchten porösen Belag direkt an ungeschützten Stahl anschliessen.Quelle: A4.2; S8, S. 8-17
Enge feuchte Spalten vermeiden beziehungsweise durch geeignete umlaufende dichte Schweissnähte schliessen. Unterbrochene Nähte und scharfe Kanten vermeiden; spätere Oberflächenbehandlung mitplanen.Quelle: A4.2; S8, S. 8-17 bis 8-19
An scharfen Kanten lässt sich eine ausreichend dauerhafte Schutzschicht schlechter herstellen; die lokale Schichtdicke und Haftung können ungünstig sein.Quelle: S8, S. 8-17 und 8-20
Den vorgesehenen Oberflächenschutz vor der Montage aufbringen und auf die Verbindung abstimmen; spätere Kontrolle und Instandhaltung sind dort kaum möglich.Quelle: S8, S. 8-16
Das vorbereitete Stahlbauteil wird in eine etwa 450 °C heisse Zinkschmelze getaucht. Dabei entsteht ein fest mit der Stahloberfläche verbundener Zinküberzug.Quelle: S8, S. 8-18
Robuster, dauerhafter Schutz; auch schwer zugängliche Flächen und bei geeigneten Öffnungen Hohlprofil-Innenflächen werden erreicht; geringer laufender Unterhaltsaufwand bei passender Umgebung.Quelle: S8, Abschn. 8.6.2; A4.3
Bauteilabmessungen und Gewicht sind begrenzt; Wärme kann Verzug auslösen; Oberflächenbild und Schichtdicke hängen vom Stahl ab; konstruktive Öffnungen und geeignete Details sind nötig.Quelle: S8, S. 8-18 bis 8-19
Erwärmte eingeschlossene Luft oder Flüssigkeit kann gefährlichen Überdruck erzeugen. Es braucht ausreichend grosse Einlauf-, Ablauf- und Entlüftungsöffnungen.Quelle: S8, S. 8-18 bis 8-19
So, dass in der vorgesehenen Tauchlage Zink und Vorbehandlungsflüssigkeiten ungehindert ein- und auslaufen und Luft entweichen kann; laut Skript diagonal gegenüberliegend. Lage und Grösse mit dem Verzinker abstimmen.Quelle: S8, S. 8-18 bis 8-19
Stark unterschiedliche Materialdicken vermeiden; Eigenspannungen durch passende Querschnittswahl, Schweissnahtanordnung und Schweissfolge gering halten.Quelle: S8, S. 8-19
Badabmessungen und Hebezeugkapazität; Ablauf an Steifen und Ecken; dichter Abschluss enger Überlappungsspalten; Zinkauftrag in Schraubenlöchern; geeignete Stahlzusammensetzung.Quelle: S8, S. 8-18 bis 8-19
Eine Feuerverzinkung mit anschliessender geeigneter Pulver- oder Nasslackbeschichtung.Quelle: A4.3