Stahlbau_08_Schweissverbindungen_und_Qualitaet
Stahlbau_08_Schweissverbindungen_und_Qualitaet
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Lernkarten
Sie sind unlösbar, steif und ermöglichen kompakte, bei durchgehender Ausführung dichte Anschlüsse. Dem stehen Anforderungen an Personal, Ausführung und Prüfung gegenüber.Quelle: PP4, Folien 25 und 29
Dort lassen sich Witterungsschutz, Sauberkeit, Zugänglichkeit, Schweissposition und Qualitätskontrolle besser gewährleisten.Quelle: PP4, Folie 25; S3, S. 3-19
Geeignete und saubere Nahtbereiche, korrekte Vorbereitung und Passung, geeignete Zusatzwerkstoffe mit sachgerechter Lagerung, Witterungsschutz und qualifiziertes Personal beziehungsweise Verfahren.Quelle: PP4, Folien 25 und 29; A3.2
Handschweissen; halbautomatisches Schweissen mit automatischer Zusatzwerkstoffzufuhr und Handführung; vollautomatisches Schweissen mit maschineller Führung.Quelle: PP4, Folie 30
Halbautomatisches Schweissen ist flexibel und allgemein einsetzbar. Lange gleichförmige Nähte eignen sich eher für vollautomatische Verfahren.Quelle: PP4, Folie 30; A3.2; Anwendungsfrage
Eine Kehlnaht beziehungsweise entsprechend der Bemessung mehrere Kehlnähte. Die Dicke wird als Wurzelmass a angegeben.Quelle: PP4, Folien 31-34; A3.2
Die wirksame Nahtdicke, geometrisch die Höhe des eingeschriebenen Nahtdreiecks von der Wurzel zur Nahtoberfläche.Quelle: S7, S. 7-18 und 7-28
a = s / √2 ≈ 0,707 · s. Das Wurzelmass ist kleiner als das Schenkelmass.Quelle: S7, Abb. 7-14; Geometriefrage
Durchgeschweisste Nähte verbinden die volle Bauteildicke. Kehlnähte verbinden die Teile über einen begrenzten wirksamen Nahtquerschnitt a · l und müssen entsprechend bemessen werden.Quelle: PP4, Folie 35; S7, S. 7-19
Nein. Bei passenden Festigkeiten und ausreichender Qualität kann die voll durchgeschweisste Verbindung wie der Grundwerkstoff angesetzt werden. Ausführung, Qualität und das angeschlossene Bauteil bleiben nachzuweisen beziehungsweise zu prüfen.Quelle: PP4, Folie 35, fachlich eingegrenzte Unterrichtsaussage
Aussen: Einbrandkerben, ungünstige Nahtform, Oberflächenrisse. Innen: Poren, Schlackeneinschlüsse, Bindefehler und innere Risse.Quelle: S7, Abschn. 7.2.5.1; PP4, Folien 36 und 56
B, C und D: B stellt hohe, C mittlere und D mässige Anforderungen. Die Auswahl richtet sich nach den Anforderungen an die Verbindung.Quelle: S7, Abschn. 7.2.5.2; A4.1, S. 8
Versagensfolgen, Beanspruchungsgrad, Detailausbildung, Ermüdungs- und Sprödbruchempfindlichkeit sowie das vorausgesetzte Querschnittsverhalten.Quelle: PP4, Folie 39
Strengere Herstellungsanforderungen und Toleranzen, mehr beziehungsweise anspruchsvollere Prüfungen und höhere Kosten.Quelle: PP4, Folie 40
Die Anforderungen an die Herstellung und Ausführung, etwa Schweissaufsicht, Qualifikation der Schweisser, Prüfungen und Abnahmekriterien.Quelle: PP4, Folie 43
EXC1 bis EXC4. Die geforderte Klasse für Tragwerk, Bauteile oder Details gehört in die Ausführungsunterlagen und die Ausschreibung.Quelle: PP4, Folien 42-44
Schadensfolgeklasse CC, Beanspruchungskategorie SC und Herstellungskategorie PC. Grundlage ist das mitgelieferte SZS-Merkblatt M4:2016.Quelle: PP4, Folie 45; A4.1, Tabelle A
SC1 und PC2 ergeben EXC2. Andere Versagensfolgen oder Beanspruchungen können eine andere Klasse erfordern.Quelle: A3.2; A4.1, Tabelle A
Im Allgemeinen Bewertungsgruppe C, mit den im Merkblatt genannten Ausnahmen für einzelne Unregelmässigkeiten.Quelle: A4.1, S. 8
EXC betrifft die Anforderungen an die gesamte Ausführung. B, C oder D beurteilen zulässige Schweissnahtunregelmässigkeiten. Die Begriffe sind miteinander verknüpft, aber nicht gleichbedeutend.Quelle: PP4, Folien 37-45; A4.1, S. 7-8
Sicht- und Massprüfung VT; Farbeindringprüfung PT; Magnetpulverprüfung MT; Ultraschallprüfung UT; Durchstrahlungsprüfung RT.Quelle: PP4, Folie 66
Farbeindringprüfung PT und bei geeigneten ferromagnetischen Werkstoffen Magnetpulverprüfung MT. Die Sichtprüfung ist die grundlegende erste Kontrolle.Quelle: PP4, Folien 66-72
Ultraschall: innere Risse und Bindefehler. Durchstrahlung: insbesondere Volumenfehler wie Poren und Schlackeneinschlüsse. Die Eignung hängt auch von Geometrie und Fehlerorientierung ab.Quelle: PP4, Folie 66
Makro- und Mikroschliff, Härteprüfung, Zugversuch, Falt- beziehungsweise Biegeversuch und Kerbschlagbiegeversuch.Quelle: PP4, Folie 55
Die beim schlagartigen Bruch einer gekerbten Probe aufgenommene Energie. Die Kerbschlagarbeit in Joule gibt einen Hinweis auf die Zähigkeit bei der Prüftemperatur.Quelle: PP4, Folie 64
a min = 4 mm bei tmax ≤ 17 mm; 5 mm bei tmax = 18-25 mm; 6 mm bei tmax ≥ 26 mm. tmax ist die grössere angeschlossene Werkstoffdicke.Quelle: S7, S. 7-28; PP4, Folie 79
a max ≈ 0,7 · tmin, bezogen auf das dünnere Bauteil. Das Skript nennt für bestimmte Hohlprofilanschlüsse mögliche abweichende Anforderungen.Quelle: S7, S. 7-28
a min = 4 mm; a max = 0,7 · 15 = 10,5 mm. Der tatsächlich erforderliche Wert ergibt sich aus der Bemessung; grosse Nahtdicken erfordern mehrere Lagen.Quelle: A3.2; PP4, Folie 79; S7, S. 7-28
Mindestens 40 mm. Kürzere Nähte werden im Skript nur als konstruktive, nichttragende Nähte behandelt.Quelle: PP4, Folie 80; S7, S. 7-28
Die Schweisseignung hängt von der Legierung ab. Zusatzwerkstoff, Wärmeführung und gegebenenfalls besondere Nachbehandlung müssen dazu passen; geeignete Fachkenntnisse sind erforderlich.Quelle: PP4, Folie 82; S7, S. 7-28