Wirtschaftsgeo


T. N.
Diese Lernkarten bieten einen Einblick in die Geographie der Peripherie für Grundschüler. Sie behandeln Megastädte, Slums und deren Merkmale, sowie den informellen Wirtschaftssektor und Unterbeschäftigung. Beispiele wie Mexiko-Stadt und die BRICS-Staaten veranschaulichen die Themen. Ideal für Schüler, die die Lebensbedingungen in peripheren Städten verstehen möchten.
Karten
7
Lernende
0
Sprache
Deutsch
Kategorie
Geographie
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
05.01.2014 / 09.06.2016

Lernkarten

Brics

Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika --> Entwicklungsländer

MIST

Mexiko, Indonesien, Südkorea, Türkei --> Schwellenländer

Unterbeschäftigung

Unterbeschäfitung = Menschen arbeiten nicht die volle Zeit, obwohl sie es gerne wollten

Entstehung durch Massenzustrom ländlicher Bevölkerung

Push-Faktoren: Überbevölkerung und mangelnde Einkommensquellen auf dem Land

Pull-Faktoren: aussichtreiche Beschäftigung in den Städten

Titel-Antwärter für Shock-City: Mexiko-Stadt, Sao Paulo, Lagos (Nigeria), Mumbai, etc.

Dualismus entsteht --> räumliches Nebeneinander des formellen und informellen Wirtschaftssektors

informelle Wirtschaftssektor

beinhaltet illegale und vom Staat nicht genehmigte Tätigkeiten; oft über 50% der Einwohner von Metropolen der Peripherie sind auf Täigkeiten im informellen Sektor angewiesen

Arbeiten
Rischka fahren und Tretvelos
Müll sammeln
Strassenverkauf und Schuhe putzen
Betteln, Prostituieren
Verpflegungsstände, Verkauf von CD PC-Programme etc.

Vorteile
Rikscha und Tretvelos sind umweltschonende und preiswerte Taxis
Müllsammler recyclen bis 25% des weggeworfenen Mülls
informelle Sektor hält formelle Exportindustrie einer Metropole überhaupt erst konkurrenzfähig auf globalen Markt (Bsp. Papierindustrie in Cali)
Lieferung einer breiten Palette billiger Güter und Dienste für formellen Sektor
tiefe Preise für Rohstoffe, HF oder Exportgüter aufgrund der Aulagerung an den informellen Sektor -->Produkte werden nur deshalb bei uns weiterverarbeitet oder angeboten

Merkmale von Slums

informelle Siedlungen: staatlich nicht genehmigt, meist keinen Anschluss an öffentliches Versorgungsnetz (Wasser, Müllabfuhr, Kanalisation), auf wertlosen Flächen gelegen (steile Hänge, Flussufer, Müllhalden usw), fehlende Infrastruktur

treten infolge der starken Zuwanderung auf --> Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung

Bsp. Müllsamler in Lima leben direkt neben der Müllhalde, in Kairo leben die Ärmsten in Katakomben oder auf Friedhöfen

Bausubstanz der Hütten ist ein Indikator für Status einer Familie (zB. Backstein gehoben, Holz mittel, Strohhütten niedrig etc.). Anzeichen sind auch Wassertanks usw. Familien konnten sich "etablieren"

Lebenserwartung sehr viel geringer

Wasser: vom Regen oder aus Wasserversorger (mittels Auto in Slums)

Elektrizität (meist einfach angezapft)

weitere Begriffe Slums

Barriadas, Favelas, Squattersiedlungen, Shanty-towns, Marginalsiedlung, Hüttensiedlung, informelle Siedlung

Megacities

definiert durch Anzahl Einwohner

Bevölkerung von mehr als 10 Mio. Einwohner = Megastädte

Starkes Wachstum insbesondere in Entwicklungsländern

Lernen