1.1 Prof Ripl Ökosysteme
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Flashcards
1. Was sind die wichtigsten EIngriffe in Ökosysteme? Warum?
1. ) Eingriffr in die Wasserwirtschaft :
Absenkung des Grund- und Bodenwassers durch Trinkwassergewinnung aus Tiefbrunnen, abführung des Nähr- und mineralstoffhaltigen Abwassers zum Meer , keine Rückführung der Nutzstoffe in die Oberböden. Begradigung und Beschleunigung von Flüssen, Eintiefung von Flusswassersohlen, Tiefpflügung der Ackerböden,
2.) EIngriffe in die Landwirtschaft:
durch stark verdichtete Böden, Monokulturen, ausschwemmungen der Böden, die Nährstoffe in den oberen Schichten des Bodens sind ausgeschwemmt, der Boden ist ausgelaugt.
3.) Zerstörung der kleinen und großen Kreisläufe und damit Ausschaltung der biotischen Wasserpumpen führen zu Überhitzung der Kontinente, das beschleunigt den Verwüstungsprozess.
2. Wie können Gewässer Indikatoren für eine nachhaltige Bewirtschaftung sein?
durch intelligente raum- und zeitangepasste rückgekoppelte Bewirtschaftung mittels Wasser und Vegetation werden stoffkreisläufe und die Temperaturdämpfung in der Landwirtschaft beeinflußt.
in der Landwirtschaft können Biomasseplantagen mit rezirkulierenden Klarwässern als aktive Ausgleichsstrukturen einbezogen werden.
3. Wie wirken sich Großstädte auf die Nachhaltigkeit aus Begründe?
Großstädte wirken sich schlecht auf die Nachhaltigkeit aus, es spielen hier folgende Faktoren eine Rolle, die aber verbessert werden können.
- Hoher Grad an versiegelten Flächen führt zu einer schnellen Wasserabführung , da keine versickerungsflächen vorhanden sind, deshalb findet hier wenig Verdunstung und damit wenig Kühlung statt; die Flächen müssen Rück versickerungsfähig gemacht werden. gleichzeitig findet ein hoher Abtransport an wichtigen Nährstoffen statt, diese sollten vor Ort bleiben durch kleine Gewässer, Seen , Muldenversicherung,
-wenig Vegetation, mehr Grünflächen schaffen , Hausgärten fördern, Parks, Gründächer;
- Nährstoffe werden aus dem Umfeld in die städte gebracht und dort rückgeführt und nicht da, wo sie entstanden sind, das führt zu einer Verschiebung der Nährstoffkreisläufe.
4. Steht die Artenvielfalt in einer ursächlichen Beziehung zur QUalität der Ökosysteme? Warum?
nein.
in einem funktionierendem Ökosystem gibt es Arten , die sich in Zeit und Ort etabliert haben und die nicht durch eine vielfältige Artenvielfalt verbessert werden können. Im Gegenteil, dazukommende Arten behindern zum Teil Eigenschaften der etablierten Arten.
Artenvielfalt entsteht durch Zuwanderung , Anpassung und Mutation.
6. Wie wirken Großstädte auf die Gewässer im Einzugsgebiet?
5. Wenn eine System Reparatur erfolgen soll, sind dann Artenvielfalt oder Stoffkreisläufe wichtiger?
Die Stoffkreisläufe sind wichtiger. die Artenvielfalt ist nur ein Resultat eines Ausgangspunktes. Grundlage hierfür sind die Stoffkreisläufe
7. Autarke Siedlungssysteme, wie können diese aussehen?
Wasser- und Stoffhasuhaltkontriolle durch Pflanzen.
kurze Wasserkreisläufe; Verdunstung und akondensation durch Retentionsflächen mit Klarwasseraufbringung , Feuchtbewirtschaftung, regenerative Energieträger
lokale Versorgung von Lebensmittel;
autarke Abwasserentsorgung durch mehrere dezentrale Kläranlagen
autarke Wasserversorgung durch Regenwasseraufbereitung und Grundwasserversorgung;
Eigene Kühlstruktur, Obergeschosse verglast und bepflanzt, Dachbegrünung
8. Können Ökosysteme mit unserer Gesellschaftssteuerung nachhaltig entwickelt werden, wenn ja wie?
Flächenbewirtschaftung so, dass über die Böden die Temperaturregelung stattfinden kann , d.h. feuchte Böden eine Verdunstung zulassen und in den Städten mehr Grünflächen mit Kleinökosystemen schaffen und die stofflichen Verluste aus den Böden durch Abfluß verringern, Minderung von irreversiblen Stoffströmen mit den Gewässern zum Meer;
Emmissionen und Immissionen dämpfen;
verantwortlichkeit der Versorgung mit Lebensmitteln zurück in die Region und hohen Transportaufwand senken.
Fast ausschließlich ernbeuerbare Energien verwenden;
Rückbau versiegelter AFlächen
weniger Abholzen der Wälder
9. Wie ist Atmosphäre und das Klima mit den Ökosystemen gekoppelt?
Die Atmosphäre/Klima ist über das Wasser mit dem Ökosystem gekoppelt.
Bodennaher Wasserdampf beeinflußt
1) die Rückstrahlung von Wärme an die Atmosphäre
2) Die Verteilung von Wasser, Wasserdampf und Co2 Winden,
3) die Temperaturverteilung
4)dynamik der Baumgrenzen
5) die Emmissionen und Immissionen
Niederschlag-Verdunstung-Kondensation-Niederschalg
ist eine Komponente gestört wird das Ökosystem gestört und das Klima ändert sich
10. Ist ökologisches Bauen eher funktional oder strukturell zu sehen, wozu soll es führen?
ökologisches Bauen ist eher funktional.
was muss es leisten
was muss es können
11. Nenne die wichtigsten Determinanten für gesunde Ökosysteme.
1. Primärproduzenten (Pflanzenaa9aa. stellen stoffliche und energetische Basis für sämtliche Heterotrophen(Tiere, Menschen)
2. Konsumenten: Nahrungskette
3. Destruenten: (Pilze , Bakkterien): Mineralisierung durch stoffliche Abbauprozesse im Boden
4. Detitus bzw. Streupuffer: Stoff- und Wasserspeicher
5. Wasser als Kühl-, und Transport-, Reaktionsmedium
6. Erde als Nährstoffkomponente
7. Sonne als Energielieferant