Sportbiologie VL 4 & 5

VL 4: Nerv-Muskel Zusammenspiel VL 5: Motorisches System

VL 4: Nerv-Muskel Zusammenspiel VL 5: Motorisches System


J. B.
Diese Lernkarten bieten einen universitären Einblick in die Sportbiologie, insbesondere in die Funktionen von Muskeln, Nervenzellen und deren Interaktionen. Sie behandeln Themen wie Aktionspotentiale, Reflexe, Dehnungsreflexe und die Rolle des Rückenmarks und Gehirns in der Motorik. Die Karteikarten sind ideal für Studierende der Sportwissenschaften, die ein tieferes Verständnis der physiologischen Prozesse bei Bewegungen und der neuronalen Steuerung erlangen möchten.
Flashcards
37
Students
5
Language
German
Category
Sports
Level
University
Created / Updated
21.09.2014 / 26.12.2015

Flashcards

Motorische Areale

Wilder Penfield(1891-1976) untersucht wo sich Epizentrum von epileptischen Anfällen befindet.
Programme werden im Frontalhirn gebildet.

motorischer Homunculus(primärer motorischer Cortex) &
sensorischer Homunculus (sekundärer somatosensibler Cortex)

Gesichtspartie, Hände sehr feinkoordinierte Stellen-> viele mot. Einheiten
Hüfte, Rumpfbereich bspw. Weniger feinkoordiniert

Verlauf der Pyramidenbahnen

In der Pyramidenbahn(vom Kortex ausgehender Tractus corticospinalis) liegt die direkte Verbindung von Kortex und spinalen Neuronen. In dieser Pyramidenbahn laufen mehr als 1 Mio Neuriten. Aufgrund der Pyramidenkreuzung sind die motorischen Felder der linken Gehirnhälfte für die rechte Körperhälfte verantwortlich und umgekehrt

Kleinhirn und Basalganglien situativ angepasste Bewegungsprogramme

Informationen über Sollwert werden em Kleinhirn als Efferenzkopie zugeleitet und diese mit einlaufenden Informationen über den aktuellen Istwert(Afferenzkopie) verglichen. Abweichungen werden zur schnellen Kurskorrektur an das Grosshirn gemeldet. --> Vorwärtsmodell

 

Theorie interner Modelle

Cotroller(inverses Modell)-Was muss ich tun, damit etwas passiert?
Predictor(Vorwärtsmodell)-Was passiert, wenn ich etwas tue?

Predictor dient zum Vorwärtsmodellieren, dies um Zeit zu gewinnen. Die Efferenten Kommandos müssen nicht zwingend invers modelliert werden, sondern es gibt eine Vorwegnahme, dies reduziert die benötigte Zeit für die Bewegungskorrektur. Während der Bewegungsausführung wir die Situation schon vorweggenommen->antizipierter Effekt

Ablauf willkürliche Motorik

Tabelle