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Injektionen/Infusionen
Injektionen/Infusionen
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Lernkarten
Vorteile einer Injektion
- Bekannte Resorptionszeit
- Dosiergenauigkeit
- Medikamentengabe unabhängig von Bewusstseinszustand des Pat.
- Reduzierung von Nebenwirkungen
- Lokale Therapiemöglichkeit
Nachteile einer Injektion:
- Infektion
- Komplikationen durch Verletzung von Organen, Nerven, Gefässen
- Komplikationen durch Unverträglichkeit
Aufziehnadel: G?
18 G, rosa
21 G, grün
22 G, schwarz
i.m. Nadeln: G?
20 G, gelb
21 G, grün
22 G, schwarz
23 G, blau
i.v. Nadeln: G?
21 G, grün
22 G, schwarz
23 G, blau
24 G, violett
s.c. Nadeln: G?
24 G, violett
25 G, orange
Nadel in Pädiatrie / Handvenen: G?
24 G, violett
i.g. Nadel: G?
20 G, gelb
Aufziehnadel für Stechampullen:
24 G, violett
23 G, blau
Aufziehnadel für Brechampullen:
18 G, rosa
20 G, gelb
22 G, schwarz
i.c. Nadel: G?
25 G, orange
27 G, grau
Spritzen:
1, 2, 5, 10, 20ml
Insulinspritze:
Skalierung in I.E. = internationale Einheit
Butterfly BF
Cave: Hämolysegefahr bei BE
Für Kurzinfusionen, BF nicht länger als 24h in Vene lassen.
für feine Venen
Stechampulle:
max. 10 Entnahmen & max. 1 Monat nach 1. Entnahme.
Vorbereitung der Injektion. Kontrolle von:
- Name des Medi
- Stärke des Medi
- Dosierung
- Verabreichungsart
- Aussehen
- Verfalldatum
Vor Verabreichung einer Injektionslösung X mal kontrollieren und wann?
3x Kontrollieren:
- vor dem Bereitstellen
- vor dem Aufziehen
- vor der Injektion
4-Augen-Prinzip ist empfohlen
Wie lange darf man ein Mini Spike in der Stechampulle lassen?
nur bis zu 4 Tagen, dann Mini Spike wechseln.
Intrakutane Injektion i.c. anwenden für: Wichtig:
- Sensibilierungstests, z.B: Allergie- und Tuberkulintest
- Lokalanästesie
Keine Aspiration
Quaddelbildung --> wenn es keine Quaddelbildung gibt: zu tief.
Subkutane Injektion s.c. anwenden für: Wichtig: Winkel:
Impfungen, Insuline, Antikoagulantien
Nie ölige Lösungen injizieren --> Nekrosegefahr.
Injektion in Oberarm / Oberschenkel / Bauch.
nach Injektion 6 sec. warten, dann erst Kanüle herausziehen.
Medizinalpersonal: 45˚ Winkel
Pen / Fertigspritzen / Patienten: 90˚
Wichtig bei der Insulininjektion:
- Vor jeder Insulininjektion wird mit 2 Einheiten eingestellt und abgedrückt um den Insulinfluss zu kontrollieren --> zeigt sich indem, dass sich einen Insulintropfen an der Kanüle zeigt.
- Mischinsulin 15-20x schwenken, nicht schütteln.
- Insulin muss in Fettschicht, damit es langsam von den Zellen aufgenommen werden kann.
- Insulin langsam injiieren
- 6 sec. nach Injektion warten, dann Kanüle herausziehen --> Vermeidung von Insulinwiederaustitt.
Intramuskuläre Injektion i.m. Wo injizieren:
- in Gesässmuskel - Muskulus glutaeus medius bzw. minimus
- in Oberarm - Muskulus deltoideus
Ventroglutäale Injektion v.g. nach Von Hochstetter: Injektionsort?
Im Dreieck zwischen:
- Spina iliaca anterior superior - vorderer oberer Darmbeinstachel
- Crista iliaca - Darmbeinkamm
- Trochanter major - grosser Rollhügel des Oberschenkels
Injektion leicht nach ventral injizieren.
i.m. Injektion in Oberarm: desinfizieren?
Injektionsstelle 2x desinfizieren.
Kontraindikation i.m. Injektion:
- Bei Pat. mit Gerinnungsstörungen.
- antikoagulierten Pat. mit Marcoumar, Xarelto, Heparine usw.
Intravenöse Injektion i.v. Wichtig:
keine ölige / kristallisierte Lösungen verwenden.
nicht durch MPA druchgeführte Injektionen:
- Intraarterielle Injektion
- Intra- und periartikuläre Injektion
- Intraossäre Injektion
Infusionen: Indikation?
- parenterale Ernährung
(- Eiseninfusion)
- Erhaltung des Wasser-, Elektrolytengleichgewichts
- Verabreichung von Medis: Zytostatika, Antibiotika