Soziologie 2

Soziologie 2

Soziologie 2

Mia Chiarina Fischlin
Study

Mia Chiarina Fischlin
Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsebene die Themen soziale Integration, Bildung und Arbeit sowie sozialen Wandel. Sie beleuchten Aspekte wie die Einbindung von Personen in die Gesellschaft, die Funktionen des Bildungssystems und die Auswirkungen von sozialen Bewegungen wie 1968. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Soziologie, die sich mit den komplexen Zusammenhängen zwischen Bildung, Beruf und sozialer Integration auseinandersetzen möchten.
Flashcards
54
Students
2
Language
German
Category
Marketing
Level
University
Created / Updated
05.06.2015 / 01.05.2017

Flashcards

Bedeutung Wesen & Eigenschaften des Wissens

Daten

sinnvoll kombinierte Folge von Zeichen = wirkungs- & bedeutungslos

Informationen 

systematisch relevabte Daten = bedutet etwas

Wissen

Informationen in Verbindung mit persönlichen Erfahrungen = dient der Problemlösung 

Restriktionen 

Bedeutung Wesen & Eigenschaften des Wissens

Zahlen = Sprache, Zahlen etc. 

Information= ist systemrelativ

Wissen = gemeinsame Praxis

Herausforderung 

Bedeutung Wesen & Eigenschaften des Wissens

Daten = hypride (komplexe Formen) 

Information = Informationsaustausch 

Wissen = Wissentransfer

Sozialer Wandel 

Defintion 

Veränderung von sozialen Strukturen. 

Die sozialen Strukturen beschreiben eine (relativ) stabile Regelmässigkeit des sozialen Lebens, Bsp. soziale Schichtungen. 

Das soziale Leben ist geordnet, sozialer Wandel bedeutet die zumeist schwierige Veränderung solcher Ordnungen 

Sozialer Wandel 

Dimensionen 

Tempo

Messung: chronologischen Zeiteinheiten; Lebensyklus Bsp. Zivilisation 

Tiefgang 

Je mehr Teilbereiche betroffen sind, desto stärker die Ausrichtung 

Richtung 

linear 

exponential 

Richtung nicht immer gleich, kann durch negative oder positive Indikatoren wechseln

Steuerbarkeit

Grundsätzlich nicht steuerbar, nur in Teilbereichen. 

Sozialer Wandel 

Theoretische Ansatzpunkte

Struktufunktionalismus

- keine Konflikte, immer Ordnung (immer harmonisch) 

Sozialer Wandel 

Theoretische Ansatzpunkte

Konflitktheorie

immer Konflikt, braucht es für die Ordnung 

Wissengesellschaft

Defintion / Merkmale

CH Bildung wichtigste Ressource, da wor sonst keine Rohstoffe haben. Expertensysteme sind vorangig. 

- immer mehr Innovationen für welche man Experten braucht

- hoher Stellenwert der Bildung (wenn man sich nicht bildet bleibt man nicht nur stehen, sondern fällt zurück) 

- zunehmende Bedeutung wissensbasierte Tätigkeiten & Wirtschaftsbereiche (immer mehr Experten für komplexe Themen wie Versicherungen) 

Wissensmanagement

Defintion 

Beschäftigt sich mit dem Erwerb, der Entwicklunh, dem Transfer, der Speicherung sowie Nutzung von Wissen. 

Wisssensmanagement 

Voraussetzungen 

relevantes Wissen muss: 

- kontinuierlich revidiert werden

- permanent aos verbesserungsfähig angesehen werden

- nicht als Wahrheit, sondern Ressource angesehen werden

- untrennbar mit Nichtweissen gekoppelt (man weiss nicht, was man nicht weiss) 

Zwei Wissensarten 

explizites Wissen 

- bewusst

- formulierbar & reproduzierbar

- wird im Studium erlernt

V= kleineres Fehlerrisiko 

N= weniger Flexibilität

Zwei Wissenarten 

implizites Wissen 

- unbewusst

- verborgenes nicht artikulierbares Wissen

- durch Lebenserfahrungen

- insebsondere bei Sozialkompetenzen (Bsp. wie man sich in einer Gesellschaft verhält) 

V= weniger überprüfbar

N= flexibel 

Wissenmanagement

Ziele

(Wissenswürfel) 

Umfeld schaffen, indem sich Wissen gedeihen und vermehren kann. 

1. implizites  = explixites Wissen

2. individuelles = kolletives Wissen

3. externes = internes Wissen

es gibt weitere Komninationsmöglichkeiten

Wissenmanagement 

Wissenspirale

Durch soziale Interaktion wird implizites und explizites Wissen zwischen beteiligten Personen ausgetautscht und somit auch erweitert. 

Wissenmanagement 

Wissenspirale

Sozialisation 

implizit = implizit

Durch Beobachtung und Nachahmug von Werte, Erfahrungen und Vorstellungen. 

Selina beobachtet Ivy, wie gut sie mit einem aufgeregten Kunden umgeht. 

Wissenmanagement 

Wissenspirale

Externalisierung 

implizit = explizit

implzites Wissen wird in 

- darstellbares, kommunizierbares & elektronisch speicherbares

Wissen umgewandelt (emplizit) 

Selina weiss versuch ihre Vorgehensweise bei aufgeregten Kunden auf Papier zu bringen. 

Wissenmanagement 

Wissensspirale 

Kombination

explizit = explizit 

Das explizite Wissen kann nun weitergegeben und so auch ergänzt bzw. vermehrt werden. Beispiel durch Schulungen. 

Selina gibt anhand ihrer Dokumentation ihr Wissen an einer Schulung weiter. Mia nimmt aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen dieses Wissen auf. 

Wissensmanagement 

Wissensspirale

Internalisierung 

explizit = implizt

explizites Wisssen wird durch regelmässige Anwendung (Learning by doing)  wieder implizites Wissen. 

Mia nutzt dieses explizites Wissen regelmässig und verinnerlicht es somit (implizites Wissen) 

Soziale Nivellierung & Gegentendenzen

Defintion

- Angelichung der sozialen Schichen

- Harmonisierung der Klassen 

Soziale Nivellierung & Gegentendenzen

Pluralisierung 

- Vielfalt und Vervielfältigung der gesellschaftlichen Kräfte

 

Soziale Nivellierung & Gegentendenzen

Individualisierung 

Übergang des Individuums von der Fremd- zur Selbstbestimmung 

Soziale Nivellierung & Gegentendenzen

Demonstrativer Konsum 

-Statuserreichung 

- Erfüllung von gesellschaftlichen Zwängen

Soziale Nivellierung & Gegentendenzen

Paradox of Plenty

- soziale Produktion von Knappheit 

- wachsender Hunder trotz Sättigung 

Soziale Nivellierung & Gegentendenzen

Ursache

- boomende Nachkriegsjahre (1950-1960) 

- wirtschaftliche Vollbeschäftigung 

Soziale Nivellierung & Gegentendenzen

Kollektiver Aufstieg 

Ursache

Löhne von der Unter- & Oberschicht gleichen sich an = Bildung einer grossen Mittelschicht

Soziale Nivellierung & Gegentendenzen

Kollektiver Aufstieg

Wirkung 

- Angleichung Verbrauchsmuster (Bsp. alle können sich ein Auto leisten) 

- Entdifferenzierung

Soziale Nivellierung & Gegentendenzen

Differenzierungsdrang 

Ursache

kulturelle Klassenlinen verschwinden und mangelnde Differenzierungsmöglichkeit

Soziale Nivellierung & Gegentendenzen

Differenzierungsdrang 

Wirkung 

Oberschicht will sich differenzieren: 

- steigender Konsumationsdruck

- Verzicht wird als Miserfolg gewertet

- Paradox of Plenty

Soziale Nivellierung & Gegentendenzen

Generationenkonflikt

Ursache

Differenzierungsdrand der Oberschicht und Auswirkungen

Soziale Nivellierung & Gegentendenzen

Generationenkonflikt 

Wirkung 

Kritik der Kinder am Konsumverhalten der Eltern

Bildung und Arbeit

Funktionen des Bildungssystems

1. 

1. Qualifizierungs- & Sozialisationsfunktion

Wissenserweb & Erziehung zum "mündigen Bürger"

Instrumente: Unterricht & Lehrpläne

Kritik: man wird stark vom Bildungssystem beeinflusst

 Bildung und Arbeit 

Funktionen des Bildungssystems

2. 

2. Zertifizierungsfunktion

Erfassung von Bildungsinhalten & -zielen in standartisierten Lehrpläne und entsprechende Bewertung

Instrumente: Schulnoten & Abschlüsse

Kritik: nicht alles kann objektiv bewertet werden wie beispielsweise einen Aufsatz

 Bildung und Arbeit 

Funktionen des Bildungssystems

3. 

3. Selektionsfunktion 

Zusammenhang zwischen Zertifikaten & LEistung herstellen

Instrumente: Verzweigung im Bildungssystem sowie Zugangsvoraussetzungen für die jeweiligen nächste Bildungsstufe

Kritik: strikte Vorbedingungen, UNi nur mit Gymiabschluss

 Bildung und Arbeit 

Funktionen des Bildungssystems

4. 

4. Platzierungsfunktion

Zusammenhang zwischen Zertifikaten und beruflicher Position herstellen.

Instrumente: fomaliserte Bildungsgänge und deren Anerkennung für bestimmte Berufstätigkeiten

Kritik: zuviele Bachelorabschlüsse Nachfrage nicht gross

Bildung und Arbeit 

Wünschbare Effekte Bildungssytsem

- Schaffung sozialer Aufstiegschancen durch eigene Leistung 

-Bereitstellung von geeigneten Arbeitskräften für die Wirtschaft

- Schaffung von Know-How im Hinblick auf Herausforderungen der Zukunft (Bsp. Klimawandel) 

wissen weitervermitteln, das wir uns erschafft haben 

Bildung und Arbeit

Meritokratische Triade

Idealvorstellung, dass zugeschrieben Merkmale wie soziale Herkunft und Geschlecht keinen Einfluss auf die Bildung, Beruf und Einkommen haben. Leistungsprinzip = Chancengleichheit

Bildung und Arbeit

Pfadmodell

Zusammenhang Bildung, Beruf und Einkommen. 

verschiedene Faktoren, welche verschiedn stark einwirken. Wie beispielsweise Beruf Vater: hat er einen Universitätsabschluss fühlt sich Kind z.T. auch unter Druck einen solchen zu haben. Erwartungen. Die Bildung hängt somit auch ab, von wo man herkommt. 

Mythos 1968

Merkmale

- konfliktreiches Spannungsfeld zwischen zwei Generationen

- Rebellion der Jugen

- Proestaktionen (friedliche wie auch gewaltätige)

- Emanzipation

Mythos 1968

Generationenkonflikt

ältere Generation durch: 

Nationalsozialismus und oberflächlichem Materialismus gepärgt

junge Generation wollten sich davon abgrenzen und möchten: 

Demokratisierung geellschaftlicher Verhältnisse 

Mythos 1968

Bildung von Kollektive

- linsradikale Kleinparteien

- terroristische Organisationen wie RAF 

- Emannzipationsgrupen

 

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