Sozialpädagogik Thema Carl Rogers und personenzentrierte Haltung

Personenzentrierte Haltung nach Carl Rogers + FU Unterstützte komunkikation

Personenzentrierte Haltung nach Carl Rogers + FU Unterstützte komunkikation


D. T.
Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen der personenzentrierten Haltung nach Carl Rogers sowie Kommunikationsformen und -entwicklung bei Kindern, insbesondere mit Beeinträchtigungen. Sie thematisieren Schlüsselkonzepte wie Empathie, Akzeptanz und Kongruenz, analysieren verschiedene Kommunikationsarten von intentionalem Verhalten bis zur sprachlichen Kommunikation und zeigen praktische Anwendungen im pädagogischen Kontext. Ideal für Studierende der Sozialpädagogik, die fundierte Kenntnisse für die Arbeit mit Klient:innen und deren Bedürfnissen erwerben möchten.
Flashcards
39
Students
50
Language
German
Level
University
Created / Updated
27.01.2015 / 01.06.2026

Flashcards

Was ist Paraphrasieren?

Als Berater / Beraterin spiegle ich die sachlichen Anteile und Aussagen des Klienten / der Klient in mit meinen eigenen Worten.

Was ist Verbalisieren?

Als Berater / Beraterin spiegle ich mit meinen eigenen Worten die von mir wahrgenommenen Gefühle meines Vis-à-vis.

Was sind die beiden zentralen punkte beim Einzelgespräch bzw. beim aktiven zuhören?

Paraphrasieren

Verbalisieren

Was ist noch wichtig beim Einzelgespräch?

Pausen

Vor allem genug raum zu lassen das pausen entstehen können und der Klient Zeit hat nachzudenken bzw. mit seinen Gefühlen zu *kämpfen".

 

Was sind Konstruktive W-Fragen?

„Was...“

„Wann...“

„Welche...“

„Wer...“

„Wie...“

„Woran...“

„Wodurch...“

Was sind die Phasen eines Gesprächs?

Und was gehört dazu?

1. Einstieg  Begrüssung+Anwesenheit würdigen

2. Aktuelle Situation Problem kurz beschreiben

3. Aufgrag und Ziele  Perspektiven erweitert und ein lohnendes Ziel erarbeitet

4. Weg zur Lösung   Der nächste Schritt ist erarbeitet und eine Vereinbarung getroffen.

5. Unterbrechung / Zusammenfassung  Vereinbarungen und Gesprächsinhalte werden zusammengefasst, der Bezug auf das (Gesprächs) Ziel ist gemacht.

6. Abschluss Ziel Verabschiedung der Klienten mit einem Gefühl der Wertschätzung und Akzeptanz

Ein Feedback ist...

.. erbeten

Das Gegenüber ist bereit, eine Rückmeldung anzuhören.

.. beschreibend, nicht interpretierend

Beschreiben Sie das Verhalten des Gegenübers, sprechen Sie klar und über Fakten.

..eine Mitteilung eigener Reaktionen

Teilen Sie dem Gegenüber mit, welche Reaktion das Verhalten bei Ihnen ausgelöst hat.

.. aktuell

Je näher ein Feedback an der Handlung ist, desto leichter wird es verstanden.

.. zur rechten Zeit

Achten Sie auf die Situation und wägen Sie ab, ob das Gegenüber die volle Aufmerksamkeit aufbringen kann oder ob die Situation gerade unpassend ist.... kein Zwang zur Änderung Das Gegenüber entscheidet auf der Basis der Informationen, die es erhalten hat, ob es etwas ändern möchte oder nicht.

.. eine Mitteilung über den Geber / die Geberin

Mit dem Feedback geben Sie auch über sich selber Informationen preis. Geben Sie preis, was Ihr Ziel mit der Rückmeldung ist.

Was ist nötig das ich ein Feedback annehmen kann?

.. sagen Sie genau, worüber sie eine Rückmeldung haben möchten

Lassen Sie die Feedbackgebenden wissen, über welches Verhalten Sie gern eine Reaktion hören möchten.

.. überprüfen Sie, was Sie gehört haben

Stellen Sie sicher, ob Sie verstanden haben, was das Gegenüber Ihnen sagen wollte. Paraphrasieren Sie das Gehörte.

.. teilen Sie Ihre Reaktion auf das Gehörte mit

Die Feedbackgebenden benötigen eine Reaktion darüber, ob das Feedback hilfreich oder weniger nützlich war.

.. verteidigen Sie sich nicht

Nehmen Sie sich Zeit, das Gehörte wirken zu lassen. Insbesondere dann, wenn eine starke Reaktion oder Betroffenheit festzustellen ist. Rechtfertigungen können in einen Streit ausarten.

Was sind die vier Komponenten der Sprache?

 

Phonologie (Lautbildung)

Semantik (Bedeutung)

Syntax (Anordung)

Morphologie (Worteile)

Nenne 4 nicht elektronische Kommunkiationskhilfsmittel

und

vier elektronische:

– Nicht elektronische Kommunikationshilfen

• Pläne

• Handlungsabläufe

• Kommunikationsbücher

• Hilfsmittel zum Ausdrücken von Gefühlen

• Zeitliche Orientierung, usw.

– Elektronische Kommunikationshilfen

• Einfache Schalter

• Einfache Sprachausgabegeräte

• Komplexe Sprachausgabegeräte

• Umfeld Steuerungen, usw.

Was ist Phonologie?

-Laute genau hören (sensorisch)

- Laute produzieren (motorisch)

Was ist die Semantik?

Semantik=(Bedeutungslehre-Bedeutung der Zeichen)

– Altgriechisch:semainein = bezeichnen

–Kennen lernen der Bedeutung der Wörter

–Bedeutung beinhaltet mehr als die einfache Wörterbuchübersetzung

–Bedeutung beinhaltet, was es heisst und wie es gebraucht wird

 

Beispiel:

Greifwerkzeug bei Säugetieren= Allgemeine Definition

Hat beim Mensch 5 Finger = Anderes Wort für Tierhände

Schüttelt man zur Begrüssung = Formelle Verhaltensweisen

Etwas hat Hand und Fuss = Übertragener Gebrauch (Umgagnssprachlich)

Was ist Syntax?

–Regeln zur Kombination von Wörtern zu

Sätzen

–Mit Syntax wird die Stellung der Wörter im Satz bezeichnet.

Beispiele:

Hund beisst Mann, Mann beisst Hund

Du hast Hunger. Hast du Hunger?

Was ist Morphologie?

–Morpheme sind die kleinsten, bedeutungstragenden Einheiten

Dies sind z.B. Endungen (-te für Vergangenheit der meisten Verben) oder Vorsilben/Nachsilben (an.., auf.., un ..). Das Morphem hat im Zusammenhang mit andern Teilen der Sprache eine Bedeutung. Beispiel: aufschrauben, abschrauben, anschrauben

Was sind die 6 Aspekte der Kommunkikationsentwcklung?

–Nicht intentionales Verhalten

–Intentionales Verhalten (ca. 5 Monate)

–Gezielte Kommunikation (ca. 9 Monate)

–Konventionelle Kommunikation (ca. 10 Monate)

–Symbolische Kommunikation (ca. 13 Monate)

–Sprachliche Kommunikation (ca. 24 Monate)

Was ist nicht intentionales Verhalten?

= Nicht absichtliches Verhalten

–Aktivität des Kindes und Reaktion der Bezugsperson

–Grundlage zur Kommunikationsentwicklung

–Alltagsroutinen, Handlungsroutinen

–Vorstellung von typischer Abfolge entwickeln

–Signal wie schreien

–Mitteilungsabsicht

–Dialog beginnt bei der Geburt

–Kinder mit Beeinträchtigung:

•veränderte Aktivität des Kindes erschwert Interpretation

Was ist Intentionales Verhalten?

=absichtliches Verhalten

–Kind lernt, dass es etwas bewirken kann, erlebt sich als kompetent, Selbstwertgefühl

–Eigenaktivität, Mitverantwortung

–Eingebunden sein in Interaktion mit der sozialen Umwelt, gemeinsames Handeln

– Ursache

- Wirkungs

- Prinzip

– Kinder mit Beeinträchtigung

•Gemeinsames Handeln ist eingeschränkt

Was sit Gezielte Kommunikation?

–Kind beachtet Dinge und Partner und lenkt die Aufmerksamkeit

– Zeigen, Lautieren

– Ziel - und handlungsbezogenes Verhalten

– Bezugsperson antwortet (verbal, Handlung), kommentiert, zeigt und macht vor

–Mittel

-Zweck

–Kinder mit Beeinträchtigung:

•Eingeschränkte Handlungsmöglichkeiten des Kindes, Erschwernis der gemeinsamen Aktivität

Was ist Konventionelle Kommunikation?

–Einfache Gesten und Zeichen/Signale mit kommunikativer Absicht einsetzen

– Zeigen, Laute, Blick

– Kinder mit Beeinträchtigung

• Erschwernis der Einschätzung der kindlichen Kompetenzen, eingeschränkte aktive Einflussnahme des Kindes

Was ist Symbolische Kommunikation?

– Ein Bild oder ein anderes optisches oder taktiles Zeichen wird eingesetzt um etwas Bestimmtes zu repräsentieren.

– Kinder mit Beeinträchtigung

•Spracherwerb ist in spezifischer Weise beeinträchtigt, finden von alternativen Kommunikationsformen ist oft schwierig.

Was ist Sprachliche Kommunikation?

– Kommunikationssysteme beruhen auf festgelegten Symbolen (Gebärden, gesprochene Sprache, Schriftsprache, optische Zeichen)

– Symbole repräsentieren Dinge, Handlungen, ermöglichen Beziehungen und kontextunabhängige Mitteilungen

– Kinder mit Beeinträchtigung

• Eingeschränkte Sprachgebundene Erkenntnisprozesse, Probleme in angemessener Abstimmung auf Bedürfnisse des Kindes.

Was sind die 6 körpereigenen Kommunikationsformen?

-Blick

-Mimik

-Gestik

-Körpersprache

-Gebärden / Handzeichen

- Lautsprache

Nenne 4 technische Kommunikationsformen:

-Gegenstände / Miniaturg.

-Fotos

-Bilder

-Piktogramme

-Zeichen

-Schrift

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