Software-Ergonomie

Grundlagen der GUI-Programmierung

Grundlagen der GUI-Programmierung


Super Brain
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen der Software-Ergonomie auf Berufslehre-Niveau. Sie konzentrieren sich auf Aspekte wie die Benutzerfreundlichkeit, die Gestaltung von Eingaben und Dialogen, sowie die Fehlerkorrektur und Feedbackmechanismen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Entwickler und Designer, die Software erstellen möchten, die intuitiv und effizient zu bedienen ist. Sie behandeln Themen wie die Anpassbarkeit von Fenstern, die Konsistenz von Tastenbelegungen und die Selbstbeschreibungsfähigkeit von Programmen, um sicherzustellen, dass die Software den Bedürfnissen der Anwender gerecht wird.
Karten
7
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
01.09.2013 / 17.09.2013

Lernkarten

Aufgabenangemessenheit

- Informationsgehalt: keine unnötigen Infos, sämtliche Infos sollten in einem hierarchischen System gegliedert sein.

- Informationsfluss: kurze Wege, mehrere Laschen, Durchnummerierung.

- Automatisierung: Sinnvollstes Steuerelement bei Start fokussieren

- Effizienz: Programm sollte (auch) nur mit Tastatur bedienbar sein.

- Vorgabewerte: sinnvolle Vorgabewerte wie z.B. akt. Mehrwertsteuersatz. Zuletzt verwendete Infos (Bsp: Fenstergrösse) speichern.

- Umsetzung: einfache und täglich benötigte Optionen müssen schnell mit so wenig wie möglichen Mausklicks erreichbar sein.

- Gestaltung: Abstände, Rahmen, Grösse, Übersichtlich..

- Flexibilität: Anwender sollten freie Wahl haben zwischen Maus und Tastaturbedienung. Eingaberheienfolgen selbst bestimmen können.

Selbstbeschreibungsfähigkeit

- Rückkopplung: Die Software ist verständlich und selbsterklärend. Bei Vorgängen soll ein Feedback angezeigt werden.

- Unsinniges Feedback: Keine Meldungen die nicht weiterhelfen oder einfach keinen Sinn ergeben.

Steuerbarkeit

Applikation = steuerbar, wenn User in der Lage ist den Dialogablauf zu starten sowie seine Richtung und Geschwinidgkeit zu beeinflussen.

- Flexible Bedienführung: Menüs, Tastenkürzel, Toolbarbuttons sind mögliche Optionen innerhalb eines Programms auswählen zu können.

- Variable Eingaben: Eingabe von Dateinamen sollte durch Direkteingabe oder Auswahl über Dateiexplorer erfolgen. User hat dann die Wahl zwischen schneller und komfortabler Eingabe.

Erwartungkonformität

- Wiedererkennbarkeit & Konsistenz: Man sollte innerhalb einer Software z.B. alle Dialoge gleicherkennbar machen.

- Konsistente Tastenbelegung: Keine gängigen und genormten Tastenkombintationen missbrauchen (CTRL + C, etc.)

- Umschalttasten: Umschalter um Zustand aktivieren oder deaktivieren. Immer mit demselben Schalter! Diese Toggle Funktionen dienen für Hin und Herschalten zw. Eingabe-Ansichtsmodus oder Formular-Browsermodus.

- Konsistente Controls: Aussehen, Position, Grösse, Bezeichnung, Reaktion, Bedienung sollten kompatibel, konform und wiedererkennbar in allen GUI-Applikationen sein.

- Konsistene Dialoge: Nützliche Stanarddialoge können unter Windows gleich verwendet werden. SInd den Usern meistens schon bekannt. Messageboxen, Color, Font, Find, Replace, Open, Save As, Page Setup, Print.

Fehlertoleranz:

- Es kann nichts passieren: Undo-Funktion damit alle Schritte wieder rückgängig gemacht werden können.

- Automatische Korrekturen: Autokorrektur bei Textprogrammen sehr nützlich. Sollte aber auch ausschaltbar sein können.

- Robustheit: Die Software soll mitdenken. z.B. auto. einem eingegebenen Dateinamen die Erweiterung anhängen, Zahlen vernünftig ausrichten, Eingaben korrekt formatieren, etc.

- Undo-Funktion: Durchdachte Rückgängig Funktion sollte in jeder App vorhanden sein.

- Abbruchfunktion: Mindestens ein Abbruch Funktion um ohne zu Speichern das Programm zu verlassen.

 - Aufschieben einer Korrektur: Möglichkeit ob man die Korrektur sofort fordert oder dem User die Gelegenheit gibt erst die Eingabe fortzusetzen.

Individualisierbarkeit:

- Stetes Eckchen Freiraum: Dem User einen Freiraum zu eigenen Konfigurationsentfaltung geben.

- Benutzerspzifische Dialoge: Externe Konfiguration von Dialogen, also das Layout von Eigabemasken kann der User selbst bestimmen. Trotzdem ein vernünfitges ergonomisches Grundlayout muss vorhanden sein.

- Fenster mit Merk-Funktion: Rheienfolge und Breite von Spalten in Tabellen sind dankbare Kandidaten vom Anwender konfiguriert zu werden. Eigene Toolbars erstellen wäre auch sehr positiv für die User.

Lernförderlichkeit:

- Kybernetische Fähigkeiten: Position von Fenstern die der User mühsam per Hand verschoben hat, sollte auto. registriert werden und beim nächsten öffen restauriert werden. Last Used -  Most Used - History Auswahllisten.

- Lesezeichen & Eselohren: Fernbedienungen merken sich den zuletzt eingestellten Sender. Diese Möglich keit sollte auch die Software bieten.

- Lernen mit Benutzerhilfe: Abfragen und Info-Messageboxen sollten eine Checkbox erhalten, die dem User ermöglicht diesen DIalog zukünftig nicht mehr bestätigen müssen.

- Online Hilfe: Wenn man die Online Hilfe zum Gebraucht nimmt sollte auch gleich die entsprechenden Infos erscheinen.

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