SKL Chirurgie
Ergotherapie Klausurvorbereitung
Ergotherapie Klausurvorbereitung
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Flashcards
was ist eine Fraktur?
Unterbrechung der Kontinuität eines Knochens unter Bildung zweier oder mehrerer Fragmente mit oder ohne Verschiebung Dislokation
Kompartmentsyndrom
erhöhter Gewebedruck wird zur Verminderung der Gewebedurchblutung Erkrankung der Muskeln, Fasern und Gefäße, Nerven vom Kompartiment Muskelloge
sichere Frakturzeichen
sichtbares Knochenfragment
krepitation
achsenknickung
abnorme Beweglichkeit
Stufenbildung in Knochenkontur
unsichere Frakturzeichen
Schmerz
Schwellung
Rötung Hämatom
eingeschränkte Funktion
Erwärmung
primäre Knochenheilung und Voraussetzungen
direkte Knochenheilung ohne Kallusbildung Voraussetzungen Frakturspalt weniger als 0,5 Millimeter Immobilisation der Fraktur Osteosynthese ausreichende Blutversorgung und Vitalität der Fragmente
sekundäre Knochenheilung
indirekte Knochenheilung mit Kallusbildung bei bestehendem Frakturspalt bei ungenügender mechanischer Fixation
Stadien der sekundären Knochenheilung
Entzündungsphase
Granulationsphase
Kallushärtung
modeling & remodeling
Ursachen gestörter Knochenheilung
fehlende Gefäßversorgung
Instabilität zum falschen Zeitpunkt
mangelnder Kontakt der Fragmente
Komplikationen der Frakturheilung
verzögerte Knochenheilung
Pseudoarthrose
Knochennekrosen
Komplexes regionales Schmerzsyndrom
Ostitis Osteomyelitis
Kompartmentsyndrom
Thrombose
Symptomatik distale Radiusfraktur
häufigste Fraktur, oft ältere Menschen
Schmerzen besonders bei Supination und unterarmdrehung
Kraftverlust
sichtbare Fehlstellung
Funktionsstörung und Verlust
Schwellung
Gefühlsstörungen
typische Begleitverletzungen bei distaler Radiusfraktur
Verletzungen der Bänder des Handgelenks
Brüche und Ausrenkungen des Handwurzelknochen Scaphoidfrakturen
Verletzungen der Strecksehnen besonders des Daumens Nervenschäden
Ursachen claviculafraktur
direkt Schlag Stoß Gurtverletzung
indirekt Sturz auf Schulter oder Oberarm
Geburtstrauma
Symptome claviculafraktur
eingeschränkte Funktion
schmerzhafte Beweglichkeit im Schultergelenk
Schmerzschonhaltung
Stufenbildung bei Palpation krepitation
Verkürzung des Abstandes zwischen Acromion und Sternum durch Zug des Musculus pectoralis major
medialer Hochstand der Clavicula durch Zug des Musculus sternocleidomastoideus
Therapie und Komplikationen klavikulafraktur
Therapie: konservativ Anlage eines Rucksacksverbandes Komplikationen: Verletzung von Gefäßen, Verletzung von Nerven, Pleuraverletzung Pleuraerguss
Wundheilung nach Ursache
mechanische Wunden: äußere Gewalteinwirkung Schnitt Biss Stich Platzwunde
thermische Wunden: Hitze und Kälte Verbrennung Erfrierung Strom
chemische Wunden: Säure und Basen
strahlenbedingte Wunden: ionisierende Strahlen
infizierte Wunden
eröffnete Eiterherde
Wunden die durch Naht verschlossen waren und jetzt Zeichen einer Infektion aufweisen
kontaminierte oder bedingt kontaminierte Wunden mit den Symptomen einer Infektion
3 Wundheilungsphasen
inflammatorische Phase
Proliferationsphase
Regenerationsphase
Faktoren im Bereich der Wunden zur Wundheilungsstörung
groß oder gequetscht
Verschmutzung
Naht unter Spannung
ständiger Druck zum Beispiel Dekubitus
keine Ruhigstellung
Bluterguss
Fäden zu früh entfernt
allgemeine Faktoren zu Wundheilungsstörungen
Lebensalter -Begleitkrankheiten- Ernährungszustand- gestörtes Immunsystem- Medikamente- Erkrankung der Blutgefäße- Wundinfektion- Serom- Hämatombildung- Keloid- Narbenhypertrophie- Narbenhernie- Wundruptur
geschlossene Frakturen Grad 0
einfache Fraktur, keine oder unbedeutende Weichteilverletzung, indirekte Gewalteinwirkung
geschlossene Fraktur Grad 1
einfache bis mittelschwere Fraktur oberflächliche Hautabschürfung oder Kontusion durch Fragmentdruck von innen
geschlossene Frakturen grad 2
mittelschwere bis schwere Fraktur Tiefe verschmutzte Hautabschürfung Kontusion durch direkte Gewalteinwirkung drohendes Kompartmentsyndrom
geschlossene Frakturen Grad 3
schwere Fraktur ausgedehnte Hautkontusion oder Zerstörung der Muskulatur, subkutanes decollement, manifestes Kompartmentsyndrom