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KW11: Regulation Nahrungsaufnahme, Fragen aus den Übungsslides

KW11: Regulation Nahrungsaufnahme, Fragen aus den Übungsslides


M. G.
Diese Lernkarten behandeln die physiologischen und psychologischen Aspekte der Nahrungsaufnahme und Regulation beim Menschen. Sie beleuchten die Rolle von Emotionen, Appetit und Hunger, sowie die Auswirkungen von Lebensmitteln auf die Sättigung und die Gewichtszunahme. Besonders relevant sind die Unterschiede zwischen Hunger und Appetit, die Regulation der Nahrungsaufnahme und die Auswirkungen der modernen Ernährung auf den Körper. Ideal für Studierende der Biologie, die sich mit den komplexen Mechanismen der Nahrungsaufnahme und deren Regulation vertiefen möchten.
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Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
28.06.2016 / 09.07.2025

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Infiefern leistet unsere Sättigung einen Betrag zur Gewichtszunahme dazu?

Unsere Sättigungsmechanismen sind mit der verarbeiteten Nahrung von heute überfordert.

  • Hohe Energiedichte
  • Gute Verfügbarkeit
  • Weich / oft flüssig -> schnelleres Esstempo
  • Appetitanregend

Welche Eigenschaften der Regulation sind für eine bessere Gewichtszunahme als -abnahme verantwortlich? Überlegen Sie sich, was mit Grundumsatz, Stoffwechsel, Wärmeproduktion, NEAT körperliche Aktivität, Muskel/Fettmasse passiert beim Zu- und Abnehmen

  • Grundumsatz: hohes Gewicht -> Grundumsatz steigt nur minim
  • Stoffwechsel: Zu viel Energie wird eingespeichert, Verbrennung zurückgefahren
  • Wärmeproduktion: Höhere Fettmasse -> Wärmeproduktion bleibt gleich od. sinkt
  • NEAT: wird gebremst beim Abnehmen, wie auch eher beim Zunehmen
  • EAT: sinkt eher bei Gewichtszunahme
  • Muskel/Fettmasse: Fettmasse verbraucht keine Energie, Muskeln schon

Inwiefern führen unsere Umwelt aber auch die moderne Nahrung/Getränke dazu, dass die Regulation der Nahrungsaufnahme heute nicht mehr gut funktioniert? Welche Faktoren „hebeln“ diese Regulation aus

  • Fast überall ist Zucker drin
  • Man isst ständig: durch dauernd erhöhter Insulinspiegel ist Gewichtsregulation fast unmöglich.
  • Auch Sättigung ist dadurch vermindert

Wie könnte man erklären, dass es viele Menschen gibt, die lieber das Auto nehmen um Brötchen kaufen zu gehen, obwohl es zu Fuss fast gleich lange dauern würde (oder den Lift statt die Treppe benutzen). Hat Bequemlichkeit einen evolutionären Vorteil (gebracht)?

Das Ziel des Körpers ist, Ressourcen zu speichern für eine Hungersnot/ harte Zeiten. Der Mensch erstrebt eine energiesparende Lebensweise für den Körper.

Versuchen Sie herauszufinden welche grundsätzlichen Unterschiede es gibt zwischen Appetit und  Hunger. 

Appetit:

  • mit Erfahrungen, Emotionen, äusseren Reizen (Gerüche, Optik, Werbung…), Konditionen und Gewohnheiten verknüpft
  • Zielgerichtet > Lust auf etwas Bestimmtes

Hunger:

  • Physiologisches Bedürfnis zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen (Hormone, Magenleere etc.)
  • Allgemeine Lust den «Magen zu füllen» 

Überlegen Sie sich wie und warum diese unterschiedlichen Impulse (Hunger & Appetit) ausgelöst werden, wie lange sie andauern, wie sie wieder verschwinden und welche Rolle die Emotionen dabei spielen.

Hunger:

  • Leerer Magen > Ghrelinauschüttung > Hungergefühl im Hirn/ «Hungerkontraktionen» > Essen Ghrelinkonzentration sinkt > Dehnungsrezeptoren > Gastrin > Sättigung im Hirn
  • Tiefer BZ-Spiegel > Hungergefühl > Essen > BZ-Spiegel erhöht > Sättigung

Appetit:

  • Emotionen spielen beim Appetit, Belohnungs-System und Verhaltenaktivierung eine wichtige Rolle.

Hunger löst negative Emotionen aus (z.B Aggressionen, Gereiztheit..)

Sättigung löst positive Emotionen aus (Belohnung, Zufriedenheit..)

Was fördert die Entstehung und Verstärkung der Verbindung zwischen Emotionen und Essen/Trinken. 

-Kultur (Familie, Gesellschaft)

-Verfügbarkeit von Nahrung

  • Preis
  • Portionsgrössen
  • Abwechslung (Buffet)
  • Nahrungsmittelreize (Sehe, Hören, Riechen, Werbung)

Sie haben die Aufgabe ein Menü zusammenzustellen, das optimal sättigt (immer im Verhältnis zu den enthaltenen Kalorien). 

  • Fokus auf Proteine: sättigen gut, da sie im Magen denaturiert werden
  • Nahrungsfasern: grosse Volumen und lange Sättigung
  • Wasserhaltige Lebensmittel: wenig Kalorien und dienen zur Quellung
  • Unverarbeitete Lebensmittel: keine Vorverdauung

Inwiefern haben das Volumen / die Energiedichte sowie der Geschmack (Salz, Schärfe, Bitterkeit) einen Einfluss auf die Sättigung und die Nahrungsaufnahme während der Mahlzeit?

  • Je mehr Volumen, umso schneller ist man satt
  • Meistens korreliert hohe Energiedichte= schlechte Sättigung
  • Ohne Salz: Essen ist fader, isst man weniger!
  • Scharfe Speisen: isst man langsamer und Körper arbeitet mehr (vermutlich)
  • Bitter: als Warnzeichen gemeint, also weniger essen
  • Süssstoffe: sind immer noch süss und wir lieben Süsses

Étudier