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KW44: Drüsen

KW44: Drüsen


M. G.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die endokrinen und exokrinen Drüsen sowie deren Funktionen und Hormone, geeignet für Universitätsniveau. Sie behandeln die Produktion und Wirkung von Hormonen wie Ghrelin, CCK und Leptin, die Regulation des Appetits, sowie die Rolle der Leber, Schilddrüse und Bauchspeicheldrüse. Besonders nützlich für Medizinstudenten und Biologiestudierende, die sich auf Prüfungen oder vertiefende Studien vorbereiten.
Flashcards
10
Students
4
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
08.01.2016 / 09.07.2025

Flashcards

Was sind die Aufgaben von Drüsen? Wie werden sie eingeteilt?

  • Produzieren und sezernieren (ausscheiden) Sekrete
  • werden nach Art des Sekrets eingeteilt
    • Exokrine Drüsen
    • Endokrine Drüsen

Exokrine vs. Endokrine Drüsen. Unterschiede

Exokrine Drüsen

  • Produzieren Sekrete nach "aussen": Schweis, Tränen, Milch, Talg und nach "innen": Speichel, Galle, Enzyme, Schleim, Säure
  • haben teilweise sehr unterschiedliche Sekrete
  • werden meist dort gebraucht, wo produziert
  • werden nicht über das Blut transportiert

Endokrine Drüsen

  • Produzieren Hormone
  • werden über das Blut oder direkt an benachbarte oder die eigene Zelle übertragen

 

Endokrine Drüsen im Körper (Hormondrüsen) und Gewebe, welche noch Hormone produzieren.

  • ZNZ: Hypothalamus, Epiphyse
  • Hypophyse
  • C-Zellen (wichtig für den Kalziumhaushalt)der Schilddrüse und Schilddrüse selbst
  • Nebenschilddrüse
  • Thymus (nur in der Kindheit wichtig)
  • Leber
  • Nebennierenrinde
  • Pankreas
  • Plazenta (in der SS)
  • Eierstöcke/Hoden
  • Fettgewebe

Exokrine Drüsen der Verdauung

  • Speicheldrüsen (Ohrspeichel- Unterkieferspeichel- und Unterzungendrüse)
    • 99.5% Wasser
    • Enyme: Ptyalin (eine Amylase), Ribonuklease (spaltet RNA), saure Lipase (wird erst im Magen aktiviert)
    • wird permanent produziert, bei Nahrungsaufnahme gesteigerte Produktion
  • Leber mit Gallenblase
    • Gallensäure (aus Cholesterin) wirkt als Emulgator
    • Mizellen-Bildung verbesert Lipase Wirkung
    • Gallensaft wird zu 90% aus dem Dünndarm durch die Pfortader rückresorbiert (enterohepatischer Kreislauf)
  • Magenschleimhaut (Kardia-, Fundus-, Pylorusdrüsen
    • Kardia = "Mund": bei der Magenöffnung, bilden alkalischen Schleim, der die Magenwand und unterer Teil der Speiseröhre vor Magensäure
    • Fundus = "Körper": Nebenzellen bilden Schleim, Belegzellen bilden Salzsäure und intrinsic factor, Hauptzellen bilden Pepsinogene. sind AUSSCHLIESSLICH im Fundus vorhanden
  • Bauschpeicheldrüse (exokriner Pankreas)
    • Trypsin, Chymotrypsin: spalten Eiweisse, werden erst im Duodenum aktiviert, damit Pankreas nicht sich selbst zerstört
    • Alpha-Amylase: spaltet Stärke auf Disaccharid-Stufe
    • Lipase: Spaltet Fettsäuren von Triglyzeriden ab
  • Drüsen des Darms
    • Lieberkühn- und Brunnerdrüsen: produzieren schützenden Schleim und Dünndarmsaft, der den Kontakt zw. Mikrovilli und Nahrungsbrei verbessert (bessere Resorption)

Ogane, die auch Drüsen sind. Welche? (Beispiele) Was schütten Sie aus und durch was wird dies geförder?

Leber

  • IGF (insulin like growth factor), wirkt anabol, fördert Wachstum

Nieren

  • Renin: Hormonähnliches Enzym: erhöht Blutdruck : augelöst durch niedrige Na+-Konz, niedriges Blutvol. oder -Druck oder durch stimulation sympatischer Nierennerven
  • Erythropoetin: Regt Blidung roter Blutkörperchen an: ausgelöst durch tiefe Ery-zahl
  • Vitamin D: Zusammen mit Leber und Haut produziert

Dünndarm

  • Sektretin: Fördert Gallen-& Bikarbonat-Bildung (Bikarbonat (basisch) aus Pankreas, hemmt Magenbeweglichkeit (und -entleerung, damit nicht zu viel saurer Magenbrei den Darm schädigt): stimmuliert durch sauren und/od. fettigen Nahrungsbrei
  • Cholezystokinin (CCK): hemmt Salzsäure- fördert Pepsinogenbildung im Magen, steigert Pankreassekretion, fördert Darm-, hemmt Magenbeweglichkeit/-entleerung

Magen

  • Ghrelin: Löst Hungergefühl aus
  • Gastrin (Zellen in Magenschleimhaut verteilt): Steigert Salzsäuresekretion: ausgelöst durch Magenfüllung/-dehnung und Nahrung

Herz (rechter Vorhof): Hat einen Sensor, der Blutdruck warnimmt. Wenn zu hoch wird ANP ausgeschüttet

  • Atriales natriuretisches peptid (ANP): erhöht Na+ und Wasserausscheidung, bremst Renin, bremst den Durst

Leber: Was für eine Hormonfunktion?

Endokrine Funktion: Vit. D

Die Leber wandelt Vit. D3 (aus der Haut) und Vit. D2 (aus Nahrung) in Calcidiol (25-hydroxy Vitamin D) um.

Wie funktioniert die hormonelle Hunger-Regulation?

verschiedene Orane sind beteiligt:

Magen: schüttet Ghrelin aus -> fördert den Appetit

Dünndarm: nach der Nahrungsaufnahme schüttet dieser CCK und GIP aus -> hemmt Appetit

Dickdarm: ausschüttung von GLP-1, Oxyntomodulin und PYY -> hemmt Appetit

Pakreas: Isulin und Amylin -> hemmt Appetit

Fettzellen: Leptin -> hemmen Appetit (Übergewichtige haben eine Resistenz gegenüber Leptin entwickelt -> kann nicht mehr andocken-> wird mehr produziert -> wird immer wie schlimmer)

Hypothalamus und Hypophyse: Funktion

Hypothalamus schüttet Releasing- und Inhibiting Hormone aus, diese wandern zum Hypophysenvorderlappen wo dadurch die dort produzierten Hormone freigesetzt werden. Diese wirken wiederum auf andere Drüsen (TSH, ACTH, FSH, LH) oder direkt auf die Zielzellen (Wachstumshormon (HGH/STH), Prolaktin und MSH).

Schilddrüse: Hormone und deren Wirkung?

T4 (Thyroxin) und T3 (Trijodthyronin)

  • Förderung von ZNS-Wachstum und -Reifung
  • anabole Wirkung auf Skelettmuskulatur
  • Steigerung von Herzfreuenz und -schlagkraft
  • Anstieg von Grundmsatz und Körpertemperatur

Die Hormone haben zugleich eine negative Rückkoppelung auf Hypophyse und Hypothalamus

Nebenschilddrüse (Epithelkörperchen) : Hormone und deren Wirkung?

Parathormon (PTH) und Calzitonin (CT: C-Zellen (hat es in der Schilddrüse selbser)

  • regeln  den Kalziumhaushalt

Bemerkung zum Bild

  • PTH + Vit D3 fördern resoption aus Dünndarm und hemmen Kalzium ausscheidung durch Urin
  • CT + Vit. D3 fördern aufbau von Knochen
  • (PTH alleine baut Kalzium von Knochen ab
  • CT alleine steigert Ca+ ausscheidung)

Study