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KW47: Mund, Speiseröhre, Magen
KW47: Mund, Speiseröhre, Magen
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Flashcards
Zunge: Fakten und Aufgabe?
- Aus quergestreifter Muskulatur (also bewusst steuerbar)
- Hilft beim Kauen / Saugen
- Formt einen Bissen
- Beteiligt an der Schluckbewegung
- Schmeckt und tastet die Nahrung
- ermöglicht das Sprechen
Zunge: Geschmackszonen?
bitter, salzig, süss, sauer, umami
Umami: durch Glutaaminsäure/Glutamat hervorgerufen
Speicheldrüsen: Anatomie und Aufgaben?
Anatomie:
- Ohrscpeichel-, Unterkieferspeichel- und Unterzungendrüse
Aufgabe:
- Nahrung anfeuchten
- Stärkezersetzung mit Ptyalin (eine Amylase)
- RNA spalten mit Ribonukleas
- Fettspaltung vorbereiten mit saurer Lipase (wird erst im Magen aktiviert)
- Mund und Zähne gesund un keinarm halten
Rachen: Aufgabe?
Verbindet Mundhöhle, Speiseröhre, Nasenhöhle und Luftröhre miteinander
- Verhindert, das Nahrung / Flüssigkeit in die Luftwege gelangt und das Luft in die Speisewege gelant
- Ist zusammen mit Gaumen und Zunge wesentlich am Schluckvorgang beteiligt (trennt Luft- von Speiseweg)
Schluckvorgang: wie funktioniert dieser?
- Wird willkürlich eingeleitet indem wir mit der Zunge einen Bissen "nach hinten" drücken
- der Rest funktioniert automatisch (Schluckreflex)
- Nasenhöhle wird "von Oben" über den Gaumen abgedichtet
- Kehlkopf wird nach oben gezogen, der Kehlkopfdeckel verschliesst sich passiv
- Rachenmuskeln ziehen sich zusammen und drücken den Speisebrei in die Speiseröhre
Speiseröhre, Facts und Aufgabe?
- Ist (wenn nichts gegessen wird) oben und unten zu
- Schliessen übernehmen Schlissmuskeln (Sphinkter)
- Mündet nach seinem durchtritt durc hdas Zwerchfell im Magen
- Die lücke im Zwerchfell nennst sich "Hiatus" = "Speiserohrenschlitz"
- ist sehr dehnbar, ausser bei den 3 Engstellen (Ringknorpel im Kehlkopf, Hauptschlagader (Aorta), und Hiatus)
- Nahrungsbrei wird durch Peristaltik zum Magen befördert
Magen: Facts und Aufgabe
Magen: Drüsen-Zellen Einteilung und Aufgabe
kommen ausschliesslich im Fundus und im Korpus vor
- Nebenzellen: Bilden schützenden Schleim
- Belegzellen (Parietalzellen): Bilden Salzsäure und "intrinsic factor"
- Hauptzellen: bilden Pepsinogene und Pepsine (aktive Form), sowie die saure Lipase(wenig)
weitere Zellen und Stoffe produziert
- G-Zellen der Magenschleimhaut: Gastrin: überall im Magen, v.a. aber im Pylorus (Pförtner), Gastinausschüttung auslösung durch Magenfüllung (-dehnung) und Nahrung. Verstärkt Verdauung (Säure, Enzyme) durch gesteigerte Salzsäurebildung und Magenbeweglichkeit, sowie Gallen- und Pankreassekretion.
- Ghrelin: überall im Magen, v.a. aber von Belegzellen produziert, erzeugt Appetit (wird proudziert, wenn der Magen leer ist. Nach magenOP gestört -> man nimmt ab)
Magensaft: Komponente und deren Aufgaben
Salzsäure (HCl)
- von Belegzellen produziert
- Produktion wird beim Essen angeregt (oder in Erwartung dessen)
- stimuliert durch Gastrin (fördert auch die Magenbewegung)
- gehemmt durch Sekretin (stimmuliert duch Übertritt des Magenbreis in Duodenum) und Cholezystokinin
- senkt pH auf 1-2 (beim Essen)
- Denaturiert Eiweisse und macht sie so für Enzyme (Pepsin) angreifbar
- Desinfektionsmittel
Pepsinogen
- Von Hauptzelleln produziert, durch Sekretin stimuliert
- Spalten Eiweisse
- Werden erst durch Magensaft aktiviert (bei pH <6)
- Spalten Eiweisse nicht bis zur einzelnen Aminosäuren, sondern nur bis zu Bruchstücken (Polypeptide mit 10-100 AS)
Magenschleim /Bikarbonat
- besteht aus Muzinen (Schleimstoffe)
- wird von allen Zellen gebildet, v.a. aber von den Nebenzellen
- kleidet den Magen von innen aus
- Schützt die Magenschleimhaut vor Säure und Pepsin und damit davor, dass sich der Magen selber verdaut
Intrinsic Factor (IF)
- Wird von den säurebildenden Belegzellen (Parietalzellen) produziert
- bildet mit Vit. B12 (Cobalamin) ein Komplex
- Dieser Komplex wird im Ileum (letzter Teil des Dünndarms) aufgenommen
Wie funktioniert die Magenentleerung?
- Der Mageninhalt (Chymus) wird portionenweise in das Duodenum (12fingerdarm) entleert
- der Pförtner (Pylorus) am Ausgang des Magens entscheidet wann
- Pylorus öffnet sich kurz, Nahrung passiert
- Wie of er sich öffnet, hängt vom Mageninhalt ab (Chymus-Verweildauer: 2-7h)
- KH haben die kürzeste, Fette die längste Verweildauer (Fondu)
Wie werden die Nährstoffe nach der Verdauung weitertransportiert?
Nährstoffreiches Blut fliesst vom Darm über die Pfortader zur Leber
- das Blut aus dem Magendarmtrakt fliesst nich direkt in den grossen Kreislauf, sondern in den Portal-Kreislauf
- die Leber speichert / modifiziert / entgiftet die Stoffe, die vom Darm kommen
- Ausnahme: langkettige Fette, Cholesterin und Phospholipide werden als Chylomikronen über die Lymphbahnen in die Venen des grossen Kreislaufs geleitet