Sensoren
Regelung
Regelung
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Cartes-fiches
charakterrische Größen eines Sensors
stationäres Verhalten
- Auflösung
- Genauigkeit (Kennlinienfehler)
- Linearitätsfehler und Verstärkungsfehler
- Hysterese
dynamisches Verhalten
- Bandbreite: obere und untere Grenzfrequenz
- Anstiegszeit
statistische Größen
- Wiederholgenauigkeit
Anforderungen an Sensoren
- beschränkter Einbauraum --> Miniaturisierung
- hoher allgemeiner Kostendruck --> Massenfertigung
- Sekundärfunktionen --> harte Betriebsbedingungen
- Sicherheit --> zuverlässig, langlebig
- hohe Temperaturen am Einbauraum --> hoher Temperaturenbereich
- Robustheit ggü. chem. und mechan. Belastungen
- Elektromagnetische Störungen --> Verpolung
physikalische Effekte
resistive Effekte (elektrischer Widerstand)
- Temperaturabhängigkeit von metallischen und halbleitenden Materialien
induktive Effekte (Induktionsgesetz)
- Induktionsspannungssensoren (generatorisch): Bewegung im Magnetfeld
kapazitive Effekte (Influenz)
- Kapazitätsänderung durch Plattenabstand und Überdeckungsgrad
ladungserzeugende Effekte
- piezoelektrischer Effekt (Quarz, Piezokeramik)
spannungserzeugende, galvanische Effekte
- Hall-Effekt
fotoelektrische und faseroptische Effekte
- Fotozellen, Fotodioden, Fototransistoren
Wärmetönungseffekte (thermische Effekte)
Wellenausbreitungseffekte
Definition der Schnittstellen
Analog
- Signalpegel – Spezifikation der minimalen und maximalen Werte
- Signalströme – Spezifikation der minimalen und maximalen Werte
- Bandbreite der Signale
- Bauteiltoleranzen
- Toleranzen über Temperatur
- Nichtlineraritäten --> Kennlinie
- Berechnung Toleranzkette --> Diagnose
- Auswirkung möglicher Kurzschlüsse oder Unterbrechungen --> Diagnose: Wie ändert sich das Signal bei einem Kurzschluss gegen Masse?
Digital
- Spannungspegel – logisch 1 und logisch 0
- Anstiegs- und Abfallzeiten
- Toleranzen
Sensoren Übersicht - 1
Drehzahlsensor
- induktiver Geber: aus Dauermagnet weichmagnetischem Polstift und Induktionsspule
- ferromagnetisches Zahnrad --> induzierte Spannung proportional zur Änderung des Magnetflusses
- sinusähnlicher Spannungsverlauf --> Drehzahl ergibt sich aus Abstand der Nulldurchgänge
Drehzahl/Phasensensor - Hall-Effekt
- Halbleiter-Plättchen von Strom I durchflossen und von Magnetfeld mit Flussdichte B durchflossen --> Lorentzkraft wirkt auf Ladungsträger
- diese werden senkrecht zur Strom und Magnetfeldrichtung abgelenkt --> elektrisches Wuerfeld und Potenzialdifferenz an den Längsseiten
Hall-Phasensensor - Nockenwelle
- arbeitet nach Differenzialprinzip
- zwei räumlich (radial/axial) versetzt angeordnete Hall-Elemente liefern ein Ausgangssignal, das dem Flussdichteunterschied zwischen zwei Orten proportional ist
- notwendig: zweispurige Lochblende oder Zweispurimpulsrad
Temperatur (Ansaugluft, Öl, Kühlmittel) - Heissleiter (NTC)
- Temperaturabhängigkeit elektrischer Widerstandswerkzeuge mit negativem Temperaturkoeffizient (NTC)
- die Zahl der freien Ladungsträger nimmt mit steigender Temperatur zu --> Eigenleitfähigkeit nimmt zu
- solange Heißleiter elektrisch wenig belastet ist, gleicht seine Eigentemperatur der Außentemperatur
Temperatur Abgas - Kaltleiter
- Widerstandthermometer mit positiven Temperaturkoeffizient --> Widerstand erhöht sich mit steigender Temperatur
- in der Praxis fast ausschließlich Platin als Werkstoff für Messwiderstände
Potentiometrische Winkelsensoren - Fahrpedal-, Bremspedalgeber und DK-Stellung
- ratiometrische Schnittstellen (Unabhängigkeit des digitalisierten Signal von Versorgungsspannung)
- durch Gestaltung der Widerstandsbahnen sind unterschiedliche KL realisierbar
- Redundanz
- Überlastungsschutz: Vorwiderstände
- Vorteile: preiswert, robust ggü. Störungen, großer Messeffekt, keine Elektronik erforderlich, weiter Temperaturbereich
- Nachteile: Verschleiß und Messfehler durch Abrieb, Abheben des Schleifers bei Vibration und Beschleunigung, relativ groß (begrenzt miniaturisierbar)
Sensoren Übersicht - 2
Hallgeber (Prinzip) -Fahrpedal-, Bremspedalgeber und DK-Stellung
- Drehbarer Permanentmagnet, nicht beweglichen weichmagnetischen Magnetkern und Hall-Element
- je weiter der Magnet gedreht wird, desto größer wird der Magnetfluss durch das Hall-Element --> Betrag des Flusses ist ein Maß für Verdrehwinkel
- Hallspannung wird nicht an SG weitergegeben, sonder Wandlung in PWM-Signal
- Vorteile: verschleißfrei, robust ggü. Vibration und Beschleunigung
- Nachteil: teurer als potentiometrische Verfahren
Saugrohrdruck (Lastsignal)
- Wandlung Druck in elektrische Spannung --> Änderung des Widerstandes von mehreren zu einer Brücke verschalteten Dehnmesstreifen (piezoresistiv)
- Manifold Pressure (MAP), auch Umgebungsdruck: Ansaugluftdrucksensor um Saugrohrunterdruck nach DK zu bestimmen (Messbereich: 0,2-1-1 bar) --> zusammen mit Ansauglufttemperatur kann Luftmasse bestimmt werden
Luftmassensensor mittels Heißfilm oder Hitzedraht-Anemometer
- Anforderung: Fluss zwischen 400 und 1200 kg/h, Genauigkeit zwischen 2...3%, durch zyklische Öffnen und Schließen der Ventile pulsiert der Luftmassenstrom
- Hitzedraht
- basiert auf Wirkung des Wärmetransports zwischen einem erwärmten Körper und dem ihn umgebenden Medium
- Luftstrom an beheizten Draht --> dieser Draht wird durch ihn durchfließenden Strom auf Übertemperatur ggü. Ansaugluft gehalten --> Heizstrom ist ein Maß für die vom Motor angesaugte Luftmasse
- Heizstrom wird in einem Widerstand in ein Spannungssignal umgewandelt
- ein zusätzlich eingebauter Temperatursensor sorgt dafür, dass das Ausgangssignal nicht von Ansauglufttemperatur abhängt
- Pt-Draht ist sowohl Heizelement und Temperatursensor - muss nach Abschalten Zündung freigeglüht werden (ca. 1000°C)
- Heißfilm
- vereinigt sämtliche Messelemente und Elektronik auf einem Substrat
- Ausgangssignal ist Temperaturdifferenz vor und nach Heizelement --> vorzeichenrichtig
Sensoren Übersicht - 3
Sauerstoffsensor
- Lambda-Bestimmung durch Restsauerstoffgehalt im Abgas
- Nernst-gleichung
- Zweipunktlambdasonde
- Breitband-Lambdasonde
- Messung auch außerhalb von Lambda = 1 - Bereich genau --> eindeutig stetiges elektrisches Signal
- Regelkonzept auch für fette/magere Gemische --> LSU (Lambda-Sonde-Universal)
- Gas gelangt durch Gaszutrittsloch und Diffusionsbariere in den Messbereich --> Nernstzelle vergleicht Gas mit Referenzluft
- Pumpspannung kann Sauerstoff aus Abgas in Diffusionsspalt (auf lambda=1durch ELEKTRONIK geregelt) hinein oder hinaus pumpen
- bei mageren Gemisch pumpt die Regelung O2 nach außen --> positiver Strom
- bei fetten Gemisch wird SAuerstoff in den Messraum gepumpt --> negativ
- der Pumpstrom ist proportional der O2-Konzentration im Abgas und so ein nichtlineares Maß für lambda
Beschleunigungssensor - Klopfsensor (Vibrationssensor)
- Wirkprinzip: piezoelektrischer Effekt - durch Stauchen oder Strecken entlang bestimmter Kristallachsen werden elektrische Ladungen induziert (Verschiebung der positiven und negativen Ionen im Kristall durch Krafteinwirkung --> an den Stirnflächen entstehen elektrische Felder <-- auch umgekehrter Effekt bei Anlegen einer Spannung
- Longitudinal Effekt
- Transversal
- Schub