SCM Eidgen. Transportlogistik

Vorbereitung zur Eidgenössischen Prüfung

Vorbereitung zur Eidgenössischen Prüfung


Claudio Benelli
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Transportlogistik auf Mittelschulniveau. Sie behandeln Themen wie die Belieferung von Kunden, die Planung von Touren, den Transport von Gefahrengut und die Berechnung von Volumengewicht. Die Lernkarten sind besonders nützlich für Studierende und Berufstätige im Bereich der Transportlogistik, da sie wichtige Konzepte und Praktiken in diesem Bereich vermitteln.
Flashcards
25
Students
5
Language
German
Category
Micro-Economics
Created / Updated
11.04.2013 / 05.11.2020

Cartes-fiches

Welche drei Güterverkehrssysteme kennen Sie?

  • Luftverkehr (Luftfrachtverkehr)
  • Bodenverkehr (Strassengüterverkehr, Schienengüterverkehr, Pipeline)
  • Wasserverkehr (Binnenschiffahrt, Seeverkehr)

Nennen Sie einige Verkehrsträger:

  • Flugzeuge
  • Lastwagen
  • Züge
  • Pipeline
  • Schiffe

Wie teilt sich das Verkehrsaufkommen in etwa auf?

  • Strassenverkehr       79%
  • Schienenverkehr       15%
  • Rohrleitungen           3.8%
  • Schiffsgüterverkehr  2.1%
  • Luftfracht                  0.1%          

Wie werden Logistikdienstleister klassifiziert?

  • Frachtführer (Schiffe, Eisenbahn, Lastwagen, Flugzeuge, Rohrleitungen)
  • KEP Dienstleister (Kurier, Express, Packetdienste <30kg)
  • Spediteur 3PL (Architekt oder Reisebüro für Transporte, Bindeglied zwichen Hersteller und Endkunde)
  • LLP Lead Logistic Provider (übernimmt Verantworktung für die koplette Transportkette)

Was verstehen Sie unter kombiniertem Verkehr und welche beiden Arten von kombiniertem Verkehr kennen Sie?

Kombinierter Verkehr (KV) ist ein Transportkette mit mindestens 2 unterschiedlichen Verkehrsträgern. KV wird auch multimodaler, gebrochener oder intermodaler Verkehr genannt. 

  1. UKV = Unbegleiteter Kombinierter Verkehr (Wechelträger, Auflieger etc)
  2. BKV = Belgleiteter Kombinierter Verkehr (Zugfahrzeug und Chauffeur bleiben bei dem Anhänger)

Nennen Sie einige Ladehilfsmittel (Transporthilfsmittel, Lagerhilfsmittel, Lademittel, Fördermittel)

  • Palette
  • Gitterboxen
  • Container
  • Dorne (Teppiche)
  • Fässer
  • Rollbehälter
  • Behälter 
  • Big Bags
  • Plastiktank

Welche Aufgaben hat die Transportlogistik?

Verteilung und Bereitstellung von Gütern zu optimalen Kosten durch effiziente Beladung, Entladung, Auslastung, Tranportierung, Übergabe und Identifizierung.

Welche drei Grössen sind in der Transportlogistik massgebend?

  1. administrative Grösse: Personal, Fahrzeugverwaltung, Abrechnung
  2. dispositive Grösse:  Transportstrategien, Transportsteuerung
  3. operative Grösse: Transporttechnik, Datenübermittlungstechnik

Nenne Sie einige Einsatzgebiete vom Strassengüterverkehr:

  • Stückgutdistribution
  • Packetgutdistribution
  • kleine Einheiten mit hohen zeitlichen Anforderungen
  • Belieferung von Privathaushalten
  • Expressverkehre
  • Belieferung von Rand- und Bergregionen
  • Belieferung von Innestädten

Nenne Sie einige Einsatzgebiete vom Güterschienenverkehr:

  • Massengüter
  • Grossmengen in Ganzzügen
  • Transitverkehr
  • Lange Distanzen
  • Hohe Gewichte
  • Transport über Nacht

Nenne Sie einige Einsatzgebiete vom Güterseeverkehr:

  • Massengüter (Holz, Erz, Oel)
  • Grossmengen
  • Containervekehre
  • Lange Distanzen
  • Transport nonstop 7mal24h

Nenne Sie einige Einsatzgebiete vom Güterluftverkehr:

  • Stückgüter
  • Paketdistribution
  • Expressdienste
  • Kleine Einheiten
  • Hohe zeitliche Anforderungen
  • Lange distanzen

Nenne Sie einige Einsatzgebiete von kombiniertem Verkehr:

  • Stückgut
  • Komplettladungen
  • Containerverkehre
  • Rollende Landstrasse
  • Lange Distanzen
  • Nutzung der Stärken der jeweiligen Verkehrsträger
  • Transport nonstopp "7 mal 24h"

Wie unterscheidet sich effektives Gewicht und Volumengewicht in Bezug auf die Preisfindung?

Der Frachtführer basiert seine Kalkulationen immer auf Mass oder Gewicht und nimmt was den grösseren Frachterlös bringt!

 

Wie lautet die Formel für die Volumengewichtberechnung für Luftfracht?

 

Länge x Höhe x Breite in cm / 6000 = Volumengewicht in kg

Wie würden Sie Gefahrengut und Gefahrenstoff unterscheiden.

Wenn Gefahrenstoffe transportiert werden könne sie zu Gefahrengüter werden. Muss aber nicht sein, muss man in der Transportverordnung prüfen. Umgegekehrt ist nicht jedes Gefahrengut auch Gefahrenstoff, zum Beispiel Airbags, Betterien, Munition

Wieviele Gefahrengutklassen kennen Sie und wie heissen diese?

Es gibt 9 Klassen:

  1. Explosive Stoffe
  2. Gase
  3. Entzündbare flüssige Stoffe
  4. Entzündbare feste Stoffe
  5. Oxidierend wirkende Stoffe
  6. Gifitige Stoffe
  7. Ratioaktive Stoffe
  8. Ätzende Stoffe
  9. Verschiedene

Was hat der Absender beim Versand von Gefahrengütern zu beachten?

  • nur Verpackungen verwenden die zugelassen und geeignet sind
  • Verpackungsvorschriften beachten
  • Versandstücke kennzeichnen und bezetteln
  • zur zugelassene Güter zur Beförderunge übergeben
  • auf Gefahrengut hinweisen
  • Umfallmerkblatt mitgeben
  • Zusammenladeverbot beachten
  • Ladung sichern

Was gehört auf einen Transportauftrag (Checkliste)?

  • genaue Abholadresse
  • genaue Zustelladresse
  • Lieferbedingungen (Kosten / Risiko)
  • Termin Abholung
  • Termin Zustellung
  • Gewicht und Dimensionen
  • Anzahl Packstücke, Gebinde, Ladungsträger
  • Gefahrengut - wenn ja zwingend Detailangaben
  • Abhol resp Lieferinstruktionen (Voravisierung, Inkasso)
  • Hebebühne, Fahrzeugrestriktionen

Nenne Sie einige Kostentreiber für Transportkosten:

  • Unklare Informationen
  • Keine optimale Touranplanung
  • Wartezeiten (Rampe, Zoll, Nachtfahrverbot)
  • LSVA andere Abgaben
  • Technische Motorfahrzeugkontrolle
  • Aus und Weiterbildung
  • Transportmengenschwankungen
  • Falsche Beladung
  • Zusatzdienstleistungen
  • Kühl- und Gefahrengut
  • Versicherungen
  • Ungenügenden Ladungssicherung
  • Rücknahmen

Nenne Sie einige Kennzahlen aus der Transportlogistik:

  • Frachtkosten je Versandart
  • Lieferzeit / Durchlaufzeit
  • Lieferqualität
  • Liferfähigkeit
  • Liefertreue
  • Fehlerquote

Wer kann alles in den Informationsfluss der Tranportkette eingeschlossen werden?

  • Hersteller
  • Lieferanten
  • Spediteure
  • Frachtführer
  • Versicherer
  • Banken
  • Auftraggeber
  • usw

Welche Aufgabe hat die Tourenplanung:

Eine bestimmte Anzahl Kunden auf einer möglichst kurzen Wegstrecke zu beliefern unter Berücksichtigung von:

  • von gut ausgelasteten Fahrzeugen
  • optimaler Fahrstrecke 
  • fristgerechter Auslieferung

Stolpersteine: Zeit, Distanz, Fahrzeugtyp, Kapazitäten, Tourenrestriktion

Welche Elemente gehören in eine Tourenplanung?

  • Kunden
  • Aufträge
  • Fahrzeuge
  • Touren
  • Distanznetz
  • Geographie / Topographie
  • Siedlungsdichte

Welche Vor- und Nachteile hat eine Frachtenbörse:

(+) Grosses Angebot an Frachtkapazität, keine Lehrfahren, hoher Deckungsbeitrag

(-) Frachtfüher unbekannt, seriösität gegenüber den Kunden wahren

Étudier