SCM Eidgen. System Ingegration / Outsourcing

Vorbereitung zur Eidgen Prüfung

Vorbereitung zur Eidgen Prüfung


Claudio Benelli
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über das IT-Service-Management (ITSM) und Outsourcing-Lösungen auf Mittelschulniveau. Sie behandeln Themen wie Softwarearchitektur, Support-Level, Projektmanagement und Schnittstellen. Besonders nützlich sind sie für IT-Profis, die ihre Kenntnisse in IT-Service-Management vertiefen möchten, da sie wichtige Konzepte und Werkzeuge wie ITIL, Projektmethoden und Outsourcing-Optionen abdecken.
Karten
28
Lernende
5
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
17.04.2013 / 09.10.2024

Lernkarten

Definieren Sie "Systemintegration":

Systemintegration ist das physikalische oder funktionale Verbinden von unterschiedlichen Computersystemen und Softwareapplikationen.

Welcher Nutzen kann aus der Systemintegration gezogen werden?

  • besserer Infofluss
  • klare Regelungen (system definiert Ablauf)
  • durchgehender Prozess
  • vereibarung von Routinen
  • Zeit / Kostenersparnis

In welche Sparten ist die IT-Architektur aufgeteilt?

Infrastrucktur: Hardware, Standorte, Netzweke, Software, Daten

Management: Verwalung, Konfiguration, Lastverteilung, Datensicherung, Verfügbarkeit, Ausfallsicherheit, Notfallkonzept

Schnittstellen: Zahlungsverkehr, Spedition, Zoll, Lager...

Prozesse: Verkauf, Einkauf, Materialwirtschaft, Controlling...

Welche Konzepte / Modelle von Outsourcing kennen Sie?

Hosting: Soft und Hardware wir ausserhalb des eigenen Unternehmens platziert. 1:1 Beziehung auf Kunde zugeschnitten

ASP (Application Service Providing): Software wir über Internet angeboten! Massengeschäft nicht wie Hosting auf Kunde zugeschnitten. Gleich Applikation wird möglichst vielen Nutzern verkauft / vermietet. 

Cloud Computing: Ist der Ansatz, abstrahierte IT-Infrastruktur, dynamisch dem Bedarf angepasst zu Verfügung zu stellen

Welche Arten von Cloud Computing kennen Sie?

SaaS: Software as a Service, stelle Software-Anwendungen zu Verfügung ähnlich wie ASP aber mit viel mehr Customizing Möglichkeiten

Aaas: Arbeitsplatz as a Service, Bereitstellung von komplexen fixen oder mobilen Arbeitsplätzen (HW, SW und Netzanbindungen.

PaaS: Platform as a service, Bereitstellung einer kompletten IT Plattform -> Hard- und Software als Service. Kann genutzt werden um SaaS Lösungen zu entwickeln und zu betreiben oder in traditionelle Lösungen zu integrieren.

IaaS: Infrastructure as a Service, bereitstellung von IT Infrastrucktur über das Internet. zB Archivierungssoftware und Back Up Systeme. Können auch Softwarekomponenten der entsprechenden Back Up Software enthaltne, Schwepunkt liegt aber auf der Infrastruktur!

Nennen Sie vor und Nachteile einer SaaS Lösung:

  • +:
  • verfügbarkeit
  • wartung, Support, Update
  • nicht an Standort gebunden
  • keine grossen Investitionen
  • Datenänderungen online für alle Verfügbar
  • Software immer aktuell
  • -
  • Sicherheit
  • Klumpenrisiko
  • Datenmissbrauch
  • Abhängigkeit
  • Know How Verlust
  • Anbieter hat hohe Kosten

Welche Werkzeuge haben Sie um eine IT-Landschaft aufzuzeichnen?

  • Flussdiagramm
  • Prozesslandkarte
  • Fuktionsdiagramm
  • Edit Relation Model
  • Mindmap
  • Businessprozess
  • Schnittstellematrix

Welche Outsourcinglösungen!) sind aktuell auf der Markt verfügbar?

  • Lager
  • Call Center
  • Spedition / Zoll
  • Transport
  • IT
  • Buchhaltung
  • Produktion
  • Service
  • Immobilien
  • Reinigung
  • Hauswart
  • HR

Welches sind Entscheidungskriterien für eine Outsourcing Lösung?

  • Kein Kernprozess
  • Kosten 
  • Cash Flow
  • Investitionen
  • Management Entscheid

Zählen Sie mögliche Integrationsmötlichkeiten mit Partnersystemen auf:

  • Informationen fliessen per Fax, Mail, Telefon, kein automatischer Datenaustausch.
  • Einfacher Datenaustausch (Dateien) --> EDI
  • Zugriff auf das andere System durch den Benutzer (Terminal oder Remote Zugriff)
  • Applikationen greiffen direkt auf andere Applikationene zu.

Welche zwei Ebenen von Schnittstellen kennen wir für Business solutions?

Schnittstellen auf

  • Geschäftsprozessebene (durch Arbeitsteilungen entstehen Schnittstellen)
  • Softwareebene (durcha Unterschiedliche Softwaresysteme entstehen Schnittstellen ERP/CRM, ERP/BI)

Was muss bei einer Softwareschnittstelle vorgänging definiert werden?

  • Uni- oder Bidirektional (Bidirektional ist deutlich komplexer)
  • Welches ist das führende System
  • Austausch in welchem Rhytmus? Anstoss?
  • Quell-Ziel-Feld Definition, (Datentypen, Datenformate)
  • Braucht es Übersetzungen, Konvertierungen?
  • welche Technik wird verwendet (EDIFACT, XML, CSV?

Welche Fuktionen sollte ein guten Schnitstelleprogramm aufweisen?

  • vollständige Automatisierung der Datenübernahme
  • vollständige Protokollisierung der Datenübernahme inklusive Plausibilitätstest
  • felxibles Werkzeug für die Erstellung und Modifikation um den Programmieraufwand zu minimieren
  • transparente Darstellung der Schnittstellenfunktionalität
  • Realisierung der Schnitstelle ohne Eingriff in die Standardprogrammierung -> geringer Aufwand bei Release - Wechsel

Wie verhalten siche Einfluss und Kosten bei einem IT-Projekt?

Zu Beginn einen Projektes kann mal viel Einfluss nehmen und die Realisierungskosten sind relativ gering. Nach der Realisierung ist die Einflussnahmemöglichkeit geringer und mit grossen Kosten verbunden!

Welche gängigen Projektmethoden in der Informatik kennen Sie?

  • Wasserfallmodell: linear, nicht iterativ, geeignet für Projekte die in Phasen organisiert sind, Phasenergenis bindende Vorgabe für nächste Phase
  • V-Modell: in Phasen organisiert, definiert auch das Vorgehen der QS, Testen/Phase!
  • Code & Fix: iteratives Vorgehensmodell, Problemlösungen werdne durchprobiert bis Lösung gefunden
  • Death March: nicht iterativ, alles auf eine Karte, mit allen zu verfügung stehenden Kapazitäten in kürzester Zeit durchgeboxt (Big Bang)
  • Scrum: agiles, iteratives Vorgehensmodell, Komplexität wird durch 3 Prizipien reduziert
    1. Transparenz ->Fortschritte und Hindernisse werden täglich festehalten
    2. Überprüfung -> in regelmässigen Abständen weden Funktionlitäten gliefert und beurteilt
    3. Anpassung ->Anforderugnen werdne nach jeder Lieferung beu bewertet und bei Bedarf angepasst

Welche Punkte sollte ein IT-Projektauftrag beinhalten?

  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Ausgangslage
  • Zielsetzung & Anforderungen
  • Organisation
  • Termine
  • Projekt - Risiken

Wie sieht eine Projektorganisation aus?

  • Projektlenkungsausschuss: Übewacht und steuert das Projekt. Im PLA sind Vertreter aus Management, Kunden und Liefranten. Ist übergeordnete Instanz, garantiert erreichen der strategischen Ziele!
  • Projektleitung: Bei Wahl des Projektleiters darauf achten dass dieser Kenntnisse über das Unternehmen, die Prozesse, die Mitarbeiter, Infrastrukturen und des Marktes hat. Stimmt Teilprojekte aufeinander ab und führt otimale Lösung herbei. 
  • Teilprojekte: Für detaillierte Analyse und Umsetzung der Anforderungen aus den Fachbereichen werden Teiprojekte mit zwei bis 5 Mitgliedern definiert

Welche parallelen Themen sind bei IT Projekten während der ganzen Projektdauer zu erfüllen?

  • Projekt Managment
  • Prozessmanagement
  • Datenmanagement
  • Applikationsmanagement
  • Technologiemanagement

Welches sind die häuffigsten Risiken bei IT-Projekten?

  • Personaldefizit
  • Unrealistische Termine und Budgets
  • Entwicklung falscher Gebrauchschnittstellen
  • Vergolden
  • Kontinuierliche Flut von Anforderungsänderungen
  • Defizite in eingekauften Komponenten
  • Defizite in extern ausgeführten Aufgaben
  • Echtzeitige Leistunsdefizite

Was bedeutet die Bezeichnung ITSM?

IT-Service-Management, die Gesamtheit aller Massnahmen und Methoden die nötig sind und die bestmögliche Unterstützung von Geschäftsprozessen durch die IT Organisation zu erreichen!

Was bedeutet ITIL?

IT Infrastrucutre Library: Eine Sammplung von Best- Good practice in einer Reihe von Publikationen die eine Mögliche Umsetzung eines ITSM beschreiben. Gelten De Facto als standard.

ITIL kann zertifiziert werden

Was ist der Nutzen eines ITSM (IT Service Managements)?

  • Absicherung
  • Kostenkontrolle
  • Prozessunterstützung
  • Update / Wartungen
  • Trenderkennung
  • Bessere Qualität (weniger Fehler)
  • Klare Abläufe (Prozesse)
  • Austauschbarkeit druch Standards
  • Berücksichtig Geschäftsstrategie mit IT

Was sind Standardprozesse in einem IT Service Management?

  • Problembehandlung
  • Monitoring
  • Lizenzverwaltung
  • Implementierung (Hardware)
  • Einführung und Schulung
  • KVP

Wie kann die Aufbauorganisation in einem IT Service Management aussehen?

  • Help Desk / First Level Support, 2end, 3rd level support
  • Projekt- , Portfolgionmanager
  • Verwantworungen
  • Kompetenzen / Budget
  • Standorte

Welche Werkzeuge haben Sie in einem  IT Service Management?

  • Ticketing System
  • ITIL
  • Audit Checkliste
  • IT-Inventar
  • Anleitungen
  • Weisungen

Erklären Sie kurz 1. / 2. und 3. Level Support:

1. Level Support: Helpdesk, Key User in einer Firma welcher Probleme Analysiert, einfachere Probleme selber löst und komplexere Probleme and 2end Level Support weitergibt

2. Level Support:Firmeninterne IT Abetilung für komplexere Probleme welche vom 1. Level Support nicht gelöst werden konnten. Bindeglied zu 3. Level Support wenn das Prblem nicht gelöst werden konnte.

3. Level Support: Oft Soft- oder auch Hardware Lieferant. Wir zu Hilfe gerufen, wenn Prbleme nicht Firmenintern gelöst werden können zB Programmfehler, Programmierungen etc

Welches sind die Bestandteile eines IT-Service Mangements?

Prozesse / Organisation / Werkzeuge

Nenne Sie die Grundsätze einer guten Softwarearchitektur!

  • Benutzer und Bedienungsfreundlich
  • gute Performance / Schlankheit
  • Verfügbarkeit / Sicherheit / Berechtigungen
  • Modifizierbarkeit
  • Wartbarkeit
  • MUSS FUNKTION ERFÜLLEN!

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