SCM Eidgen. Stammdaten , PLM

Vorbereitung auf die Eidgen Prüfung

Vorbereitung auf die Eidgen Prüfung


Claudio Benelli
Diese Lernkarten bieten einen Einblick in das Produktlebenszyklusmanagement (PLM) und dessen Bedeutung für die Betriebswirtschaftslehre auf mittlerem Schulniveau. Sie konzentrieren sich auf die Verwaltung von Stammdatenobjekten wie Produkten, Prozessen und Dokumenten, sowie auf die Integration von Lieferanten in die Entwicklung. Besonders relevant sind Themen wie die Reduzierung von Produktekosten, die Bedeutung des Markteintritts und die zukünftige Entwicklung von PLM-Systemen. Diese Karteikarten sind ideal für Schüler und Studierende, die sich mit den Grundlagen des PLM und dessen praktischen Anwendungen vertraut machen möchten.
Flashcards
15
Students
7
Language
German
Category
Micro-Economics
Created / Updated
08.04.2013 / 07.11.2020

Flashcards

Was ist PDM / PLM?

PDM = Product Data Management

PLM = Product Lifecycle Management

Verwalten aller Produkterelevanten Daten über den gesamten Produktelebenszyklus

Welche Faktoren beeinflussen das Produktelifecyclemanagement?

  • Globalisierung
  • Marktentwicklung
  • Intern. Wettbewerb
  • Variantenvielfalt
  • Produktekomplexität
  • Produktelebenszyklus
  • Kundenanforderungen
  • Verantwortungen
  • Aufgabenmix

In welchem Masse beeintflusst der Markteintritt den Marktanteil?

Der Markteintritt beeinflusst den Marktanteil in wesentlichen Masse! Wer früher am Markt ist, Profitiert von einem längeren Produktelebenszyklus und hat einen höheren Marktanteil. Ein verspäteter Markteintritt kann fast nicht mehr kompensiert werden!

Wo können die Produktekosten am effizientesten reduziert werden?

In der Produkteentwicklung! Wer teuer entwicklet kann dies nur sehr schwer oder gar nicht mehr korrigieren! Es spielt auch eine enge Zusammenarbeit mit der Beschaffung einer wesentliche Rolle! Der Einkauf hat zu Beginn mehr möglichkeiten eine optimale Beschaffung sicher zu stellen.

Welche Stammdatenobjekte beinhalten ein Produktemodell?

  • Stammdatenobjekt Materialstamm
  • Stammdatenobjekt Klassifizierung
  • Stammdatenobjekt Stückliste
  • Stammdatenobjekt Arbeitsplan
  • Stammdatenobjekt Dokument
  • Stammdatenobjekt Strukturmodel

Nennen Sie die Prozessabfolge in einem PLM?

  1. Produkteide
  2. DTO -> Develop to Order, dabei kann der Order auch ein Innenauftrag sein!
  3. Entwicklung abgeschlossen
  4. Kundenauftrag trifft ein, dabei kann ein Kunde auch Intern sein!
  5. MTO, MTS -> Manufacture to Order oder Manufacture to Stock
  6. Auslieferung an Kunden
  7. Start des Kundenservices
  8. Service aktivitäten
  9. Ziel zufriedener Kunde!

Was verstehen Sie unter einem ETO Prozess?

Engineer To Order: Wird in speziellen Branchen gebraucht; Schiffsbau, Brückenbau, Hausbau

Wie unterscheiden sich Bewegungs- und Stammdaten?

Stammdaten verändern sich aufgrund logistischer Prozesse nicht! Sie können einem Materialstamm zugeordnet werden (zB Gewicht, Abmessungen, Werkstoff) 

Bewegungsdaten entstehen in nachgelagerten Prozessen wie Produktion, Beschaffung, Vertrieb und Wartung (Lagerort, Preis, Rabattstufen, Chargennummer)

Was erhält man, wenn man Produkt- und Prozessmodell kombiniert?

Ein Konfigurationsmodell, dies beinhaltet alle Informationen nach Inhalt, Status oder Version organisiert. Das Konfigurationsmodell beinhaltet alle Informationen wie ein Produkt zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgesehen hat. 

Was verstehen Sie unter Systemebenen? 

Berschreibt die Wirkungsweise der verschiedenen Systeme die im Zusammenhange mit PLM eingesetzt werden. So sind in Informationssystemen die Daten in aufbereiteter Form, oft komprimiert vorhanden, in Produktionssystemen dagegen sehr detailliert.

Zählen Sie die drei Datenebenen auf:

  1. Modellebene: Virtueller Beschrieb eines Produktes (z.B. 3D Modell)
  2. Artikelebene: Enthält konkrete Materialstammsätze und Stücklisten zu den Modellen, das Produkt könnte hergestellt werden.
  3. Auftragsebene: Hier werden Produktionsdaten wie Produktionsauftrag, Beschaffung etc verwaltet.

Aus welchen Teilen besteht ein Dokument welches elektronisch verwaltet werden soll?

Aus einem logischen Teil (beinhaltet Dokumentennummer, Metadaten, Klassifizierungsdaten, Zugriffsdate, Statusinformationen)

Aus einem physischen Teil, beinhaltet Dateien, Files (Excel, Word, PDF etc files)

Welche Punkte werden in Zukunft im PLM an Bedeutung gewinnen?

  • Planung, richtige Produkte zum richtigen Moment auf dem richtigen Markt --> Portfolio Management 
  • Einhaltung von Normen und Regulatoren wie Produktehaftung -> Rückverfolgbarkeit
  • Schlanke, effiziente Entwicklungsprozesse mit Werkzeugen wie CAD, FEM, PDM, ERP. Virtuelle Entwicklung, weniger physische Protypen
  • Integration von Prozessen und Systemen. PLM wird Bestandteil des ERPund arbeitet eng mit Entwicklung, Produktion und Service zusammen.
  • Internationalisierung, verschiedene Entwicklungsteams arebeiten weltweit zusammen.

Welche Konsequenzen kann der Einbezug von Lieferanten in den Entwicklungsprozess haben.

  • Lieferant muss Zugang zum PLM System haben
  • Infrastruktur muss kompatibel sein
  • Geheimhaltung, sicherstellen durch Verträge
  • Vergabe von Berechtigungen, einschränken auf bestimmte Baugruppen

Zusammenfassung PLM:

  • Alle produkterelevanten Daten über den gesamten Produkt-Lebenszyklus verwalten
  • Gründe für PLM, Marktanforderungen, schnellere Entwicklung, Kostendruck, kürzere Produktelebenszyklen
  • Steammdaten, Produktemodell, Produktestrukturen, Stücklisten, Dokumente, Klassifizierung, Arbeitsplan
  • PLM Prozesse, Prozessmodelle und das Konfigurationsmodell
  • Aufbau von Dokumenten im PLM, Check in / Check out Applikationsintegration
  • Neutralformate PDF, STEP, TXT was ist zu beachten --> Converter

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