SCM Eidgen. Distributionslogistik

Vorbereitung zur Eidgen Prüfung

Vorbereitung zur Eidgen Prüfung


Claudio Benelli
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen der Distributionslogistik und richten sich an Mittelschüler. Sie behandeln zentrale Begriffe wie die richtige Ware, den Lieferbereitschaftsgrad und die verschiedenen Distributionsstufen, die für die effiziente Steuerung des Warenflusses von der Produktion bis zum Kunden entscheidend sind. Die Karteikarten erklären auch die Aufgaben der Distributionslogistik, die Schnittstellen zwischen Vertrieb, Standort und Logistik sowie die Vorteile von Cross-Docking-Prozessen. Sie eignen sich für Schüler, die sich mit den Grundlagen der Logistik vertraut machen und verstehen möchten, wie Güter effizient verteilt werden.
Flashcards
14
Students
16
Language
German
Category
Micro-Economics
Created / Updated
12.04.2013 / 29.11.2024

Flashcards

Nennen Sie die Grundbegriffe des SCOR -Modells:

Supply Chain Operation Reference Model

  • Plan 
  • Source 
  • Make 
  • Deliver 
  • Return

Die Distributionslogistik greift in das Thema "Deliver" ein!

Welche Aufgabe hat die Distributionslogistik?

Überbrücken von räumlichen und zeitlichen Differenzen zwischen Güterproduktion und Verbrauch. Planung, Kontrolle , Steuerung, Durchführung und Kontrolle des Wareflusses von der Produktion bis zum Kunden.

Distribution verbindet die Supply- mit der Demand Side

Wo sind die Schnittstellen zwischen Vertrieb, Standort und Logistik?

Vertrieb -> Wie gelangen Marktleistungen vom Produzenten zum Endverbarucher -> Transporte

Standort -> Wo wird produziert, gelagert und verkauft -> Standort

Logistik -> Wann und wie werden Produkte / Dienstleistungen verteilt -> Verfügbarkeit

Nennen Sie einige Punkte die ein Logistik Service abdecken muss:

  • Lieferfähigkeit (Verfügbarkeit der Güter)
  • Liefer- und Wiederbeschaffungszeit (Zeitspanne zwichen Auftragserteilung und Eintreffen der Ware beim Kunden)
  • Lifertreue, Lieferzuverlässigkeit (Kennzeichnet die Termineinhaltung, setzt rechtzeitige und vollständige Auftragsbearbeitung voraus.
  • Lieferqualiät (exakte Erfüllung in Hinblick auf Art, Menge, Qualität sowie zustand beim Eintreffen)
  • Lieferfelxibilität (Anpassungsfähikeit des Lieferanten and Kundenwünsche bezüglich Abnahmemengen, Zeitpunkten, Verpackungen, Störungen etc)
  • Informationsbereitschaft (jederzeitige, kompetente Auskunft über Ware, Lieferfähigkeit, Bestellstatus -> bei Störungen erhöhen

Wie wirkt sich der Lieferbereitschaftsgrad auf die Gesamtkosten aus?

Niedriger Lieferbereitschaftsgrad -> geringen Lagerkosten, hohe Fehlmengenkosten -> Gesamtkosten steigen an

Hoher Lieferbereitschaftsgrad -> hohe Lagerkosten, geringen Fehlmengenkosten -> Gesamtkosten steigen an

Die Kunst ist es das ideale Verhältniss zu finden zwichen Lieferbereitschaftsgrad und Gesamkosten

Nenne Sie die 7 R der Logistik...

  1. Richtige Ware
  2. Richtigen Zeit
  3. Richtigen Menge 
  4. Richtigen Qualität
  5. Richtigen Preis
  6. Richtigen Ort
  7. Richtigen Kunden

Nennen Sie mögliche Distributionsstufen von der Fabrik bis zum Endkunden:

  1. Fabrik mit Werkslager
  2. Zentrallager
  3. Regionallager
  4. Auslieferungslager
  5. Endkunde

Nenne Sie die 3 verschiedenen Distributionsstufen und deren Kriterien:

Stufe 1: Direktlieferung -> wenig Lieferanten, wenig Kunden, geringen Distanzen, grosse Mengen

Stufe 2 : Einstufige Logistikstruktur über Umschlagpunkte -> viele, räumlich weit verteilte Lieferanten, grosse Entfernungen, wenig Grosskunden

Stufe 3: Zweistufige Logistikstruktur über Sammel- und Verteilzentren -> viele weltweit verteilte Lieferanten, viele weltweit verteilte Kunden

Was verstehen Sie unter Crossdocking (CD)?

Anlieferung der Ware an den Cross Docking Punkt wird zeitlich und mengenmässig so koordiniert, dass diese direkt weiterverteilt wird, Einlagerung und typische Aktivitäges eines Bestandeslagers entfallen!

Wie unterscheiden siche einstuffige und zweistuffige Cross Docking Modelle?

Einstufig: Ware wird 1:1 vom Lastwagen weiterversandt, keine Komisionierung -> Verteilen

Zweistufig: Ware wird auf der Fläche für Kunden komissioniert  und versandt

Welche Vorteile bringen Cross Docking Prozesse?

  • Verbesserung der Effizienz und Effektivität im Lager
  • Reduktion von Beständen
  • Effizienzsteigerung im Wareneingang durch wengier Rampenkontakte -> geringere Umweltbelastung
  • Höhere Durchlaufgeschwindikeit
  • Reduktion von Fehlbeständen in den Verkaufsstellen

Worin unterscheidet sich Time to Market und Time to Customer?

Time to market ist die Zeit die vergeht bis ein Produkt auf dem Markt ist, Forschung und Entwicklung -> Prototypen -> Testen -> Markteinführung

Time to Customer ist die Zeit die Vergeht vom Aufragseingang bis zur Auslieferung an den Kunden. Die Zeit kann natürlich warieren ob es sich um einen zu produzierenden oder ab Lager gelieferten Artiel handelt.

Welche Funktionen (und Anforderungen) muss eine Verpackung erfüllen?

  • Schutzfunktion ( temperaturbeständig, staufrei, chemisch neutral, schwer entflammbar...)
  • Lager und Transportfunktion (formstabil, stoss- und druckfest, stapelbar, genormt, automatisierungsfreundlich)
  • Verkaufsfunktion (raumsparend, kostengünstig, werbend informativ, identifizierbar...)
  • Verwendungsfunktion (wiederverwendbar, ökologisch, recyclebar...)

Was sagen Ihnen die Begriffe CU / TU / LU ?

CU = Verbrauchseinheit (Consumer-Unit)

TU = Handelseinheit (Tranding-Unit)

LU = Logistikeinheit (Logistics-Unit)

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