Schwerpunkt Empirie
Pädagogik
Pädagogik
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Lernkarten
Datenerhebungsverfahren
Befragung; Test; Beobachtung; Dokumentenanalyse
Gütekriterien für Datenerhebungsverfahren
Objektivität (Unabhängigkeit der Person); Reliabilität (Zuverlässigkeit der Ergebnisse auch bei Wiederholung); Validität (Grad der Genauigkeit dessen was gemessen werden sollte); weitere wie Nützlichkeit, Durchführbarkeit, ...
Funktion von Gütekriterien
dienen zur wissenschaftlichen Fundiertheit einer Datenerhebung; um Forschungsarbeiten/ Tests bewerten zu können
Formen der Befragung
offene/ geschlossene Fragen
Itemformulierung: nur ein Aspekt pro Item; keine doppelte Negation; kurze, prägnante Sätze; Nominalstil vermeiden
Probleme bei Fragebogenerhebungen
Halo-Effekt (Eigenschaft einer Person, wird auf eine andere übertragen);
Milde-/ Härtefehler;
Primacy-/ Recencyeffekt (Anfang/ Ende wird stärker wahrgenommen);
Antworttendenzen (Orientierung an sozialer Erwünschtheit; Tendenz zur Mitte/ Extremwerten; Ja-Nein-Sage-Tendenz)
Qualitatives Interview
offen/ halbstrukturiert;
Formen: narratives (biographisches) Interview; fokussiertes (Input durch bestimmte Situationen) Interview; problemzentriertes Interview; Experteninterview
Auswertungsverfahren
- quantitative Verfahren (sind nummerisch fassbar): deskriptive Statistik (übersichtliche Darstellug und Ordnung empirischer Daten bei umfangreichen Datenmengen); Inferenzstatistik (Grundlage sind mathematische Verfahren)
- qualitative Verfahren (sind nicht nummerisch fassbar): qualitative Inhaltsanalyse (quantitative und qualitative Aspekte sind relevant); empirisch begründete Theoriebildung
Korrelation
Zusammenhang zwischen zwei Aspekten, der durch Datenerhebungsverfahren ermittelt wurde und durch die Berechnung eines Korrelationskoeffizienten ausgedrückt wird