Sachunterricht Modul B3 Gesundheitsförderung
Gesundheitsförderung - Karteikarten aus Chaosweb
Gesundheitsförderung - Karteikarten aus Chaosweb
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Lernkarten
Kriterien für die Definition von Gesundheit!
- Störungsfreiheit
- Leistungsfähigkeit
- Rollenerfüllung
- Homöostase/Gleichgewichtszustand
- Flexibilität
- Anpassung
- Wohlbefinden
Definition der WHO zur Gesundheit
(1946) Gesundheit ist der Zustand vollstänigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nciht nur die Abwesenheit von Krankheit und Gebrechen.
(1987) Gesundheit ist die Fähigkeit und die Motivation, ein wirtschaftlich und sozial aktives Leben zu führen.
1) Definition der Selbstwirksamkeitserwartung
2) Wodurch können diese gestärkt werden?
1) Selbstwirksamkeit ist die individuell ausgeprögte Überzeugung, dass man in einer bestimmten Situation die angemessene Leistung erbringen kann, dadurch wird die Wahrnehmung, Motivation und Leistung beeinflusst
2) Erfolgserfahrung, Modelllernen, Überredung
Aus welchen Statistiken erhält man die Daten zur Beurteilung der Ernährungssituation?
Agrarstatistik (Zum Verbrauch verfügbare Lebensmittel)
Einkommens- uns Verbrauchsstichproben (verbrauchte , nicht verzehrete Lebensmittel)
Verzehrserhebungen - Nationale Verzehrstudie (individuell verzehret Lebensmittel)
Unterteilung von Stäuben zur Beurteilung
Gesundheitliche Bewertung
Schadstoffgehalt des Staubes + Größe der Staubpartikel
Grobstaub --> Partikel > 10um, bleibt an Nasenhärchen/Schleimhaut hängen)
Feinstaub --> kleinste Partikel können bis tief in die Lunge vordringen
Begründng für die Einheit dB zur Lärmpegelmessung
Schallempfinden hängt von Reizstärke ab (Schallintensität und Schalldruck)
Schallpegel = logarithmische Skala
Durch dB als Einheit des Schallpegels lineare Skala = leichteres Ablesen, Bestimmen, Vergleichen der Werte
Unfallorte von sinkender Anzahl der Verletzten sortieren
Hausbereich
Freizeit
Schule
Arbeit
Verkehr
Mindesanforderungen für die Vermarktungsfähigkeit von Gemüse und Obst
ganz
gesund
sauber
von frischem Aussehen
frei von Schädlingen
frei von Schäden durch Schädlinge
Inhaltsstoffe von Lebensmitteln
Energieliefernde Nährstoffe
Kohlenhydrate
Eiweiß
Fett
Vitamine
Wasserlösliche
Fettlösliche
Mineralstoffe
Mengenelement
Spurenelement
Balaststoffe
Kohlenhydrate bennen mit je einem Besipiel
Monosaccharide
Glukose
Fruktose
Galaktose
Invertzucker
Disaccharide
Saccharose
Laktose
Maltose
Polysaccharide
Stärke (pflanzlich)
Glycogen (tierisch)
Empfehlenswerte Kohlenhydratlieferanten
Getreide und deren Erzeugnisse aus vollem Korn
Kartoffeln
Gemüse, Hülsenfrüchte
Obst
Milch, Milcherzeugnisse
Maßnahmen zur Kontrollierten Fettzufuhr in der Ernährung
- Möglichst wenig fettreiche Lebensmittel verzehren
- Pflanzliche Lebensmittel bevorzugen
- Auf versteckte Fette achten
Hauptfunktionen der Proteine
Bausubstanz (Strukturprotein)
- Zellen, Muskulatur, Knochen, Sehnen, Hormone, Enzyme
Wirkstoff (Funktionsproteine)
Transport von Nährstoffen
Transport von Stoffwechselprodukten
Speicherung
Infektabwehr
Energielieferant
1g Protein = 4,1 kcl
Nährstoffe bei denen (bei Kindern) eine Mangelversorgung vorliegt
Vitamine D, E
Folat
Jod
Energie
Ballaststoffe
Calcium
Vitamin A und Eisen
Lebensmittel bei denen die Verzehrsempfehlung unter bzw überschritten wird
überschritten: Flisch und Süßwaren
unterschritten: Obst, Gemüse, kohlenhydratreiche Lebensmittel, Fisch
Lebensmittel, die in einer Zwischenmahlzeit enthalten sein sollten
Milch, Milchprodukte
Obst/ Gemüserohkost
Brot, Getride
Empfohlene Verteilung der Energiezufuhr auf die einzelnen Mahlzeiten gesehen
1. Frühstück = 25 % (HM)
2. Frühstück = 10 % (ZM)
Mittagessen = 30 % (HM)
Nachmittag = 10 % (ZM)
Abendessen = 25 % (HM)
4 Zuckerarten, die in Riegeln/Snacks häufig enthalten sind
Glucose Invertzucker
Fruktose
Laktose
5 Ideale Zwischenmahlzeiten
Obst mit Joghurt
Müsli
Gemüsesticks
Vollkornbrot mit Frischkäse
Rohkostsalat mit Knäckebrot
Definition von Fast Food
Ohne Großen Aufwand und innerhalb weniger Minuten zubereitetes, standadisiertes Essensangebot, dass unmittelbar in verzehrfertigen handlichen Portionen mit eingeschränkter Produkvariation am Ort des sich Befindens ausgehändigt wird
Fast Food
welche Nährstoffe sind zu viel und welche zu wenig enthalten?
häufig zu hoch
- Energiegehalt
- Fettgehalt
- Zuckergehalt
häufig zu gering
- Vitamingehalt
- Mineralstoffgehalt
- Ballaststoffgehalt
Wege der Wasseraufnahme des Körpers
Getränke
Nahrung
Oxidationswasser (Stoffwechselwasser) --> Durch Abbau von Nährstoffen in den Zellen
Empfohlene Trinkmenge von Grundschulkindern am Tag
970 ml durch Getränke
600 ml durch feste nahrung
= 1570 ml Gesamt (bei 7-10 Jährigen)
geeigente und nicht geeigenete Durstlöscher
geeignet :
Leitungs- Mineralwasser
ungesüßte Kräuter- und Früchtetees
Saftschorlen
ungeeignet:
Fruchtsäft Fruchtnektar
Limonaden
Colagetränke
Malzbier
Ernährungspsychologische Bewertung von Fast Food
FF wird häufig als Zwischenmahlueit verzehrt wobei zu hoher Fettgehalt und zu geringen Vitamingehalt
Sättigung hält nicht lange
Mahlzeit gerät in Vergesssenheit
Wert der Mahlzeit geht verloren
kein Bezug zum Lebensmittel
Was bedeutet Perzentilwert? Bespiel 50 Perzentil
Körpergewichtsgrenzwerte
Körpergewicht ist ein biologischer Parameter, kann durch eine Gaußverteilung beschrieben werden. Umrechnung der Werte in Perzentil hilft Vergleiche zu ziehen
Definition des Gewichtsstatus bei Kindern
Alters- und entwicklungsabhängige Unterschiede bei Größe , Gewicht und BMI
Es ist noch nciht bekannt in welchem Alter welcher BMI zu gesundheitlichen Schäden führt
Übergewicht beeinflussende Faktoren bei Kindern und Jugendlichen
Ernährungsbedingte Ursachen
Fett und Zuckerfevehr zu hoch
Anteil pflanzlicher Lebensmittel zu gering
Unangemessene Flüssigkeitszufuhr
Anteil fettarmer Lebensmittel zu gering
Sozialstatus, Migrantenstatus und Wohnregion
genetische Faktoren
körperliche Inaktivität
Primärprävention
Beispiel: Förderung der körperlichen Aktivität
Ziel: Verhinderung einer Adipositas bzw. eines metabolischen Syndroms
Sekundärprävention
Beispiel: Früherkennungsuntersuchung auf metabolische Störungen
Ziel: Metabolisches Syndrom früher erkennen und behandeln, Risiko für Folgeerkrankungen verringern
Tertiärprävention
Beispiel: Nachbetreuung und regelmäßige klinische Kontrolle bei Jugendlichen mit diagnostiziertem/behandeltem metabolischen Syndrom
Ziel: Rehabilitation, Sicherung Behandlungserfolg, Folgeerkrankung/ Rezidive verhindern
Verhaltensprävention
Verhaltensprävention soll gesundheitsriskantes Verhalten durch Wissen und veränderte Einstellungen beeinflussen und richtet sich an einzelne Menschen und/oder Gruppen
Verhältnisprävention
konzentriert sich auf:
- ökologisch und soziale Lebnensbedingungen
- institutionelle und soziale Kontexte
- souiale Ressourcen
Pädagogische Ansätze zur Verbesserung des Ernährungsverhaltens in der Schule
Gesunde Ernährung
Zugang zu gesunden Lebensmitteln erleichtern (Schulobst)
Zugang zu ungesunden Lebensmitteln erschweren
Maßnahmen zur Unterstützung der Umsetzung
Schulungen der Lehrer, Einbeziehung von Schülern, Eltern
körperliche Aktivität : Zugang zu sportlicher Betätigung und Sportgeräten erleichtern (Gestaltung der Schulhöfe)
Maßnahmen zur Unterstützung der Umsetzung