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Flashcards
Die allgemeinen Rechnungslegungsvorschriften findet man wo?
OR 957 - 963
Die Vorschriften für die aktienrechtliche Rechnungslegung (AG) findet man wo?
OR 662 - 670
Anschaffungswert =
Wert, zu dem ein Gut angeschafft wurde.
Herstellungswert =
Wertverzehr, der bei eigener Herstellung anfällt.
Markt-, Tages-. Kurswert =
Aktueller Wert auf dem (Beschaffungs-) Markt.
Verkaufswert, Veräusserungswert =
Wert, zu dem ein Gut, eine Leistung effektiv verkauft wird.
Verkehrswert =
Möglicher (Verkaufs-) Wert auf dem (Absatz-) Markt.
Liquidationswert =
Wert bei Verkauf unter Zeitdruck.
Buchwert, Bilanzwert =
Wert, der im Bestandeskonto bzw. in der Bilanz erscheint.
Ertragswert =
Wert eines Postens, der aus seinem Ertrag berechnet wird.
Bewertung nach OR 960 Einzelunternehmung.
Die Aktiven dürfen höchstens zum Kurswert eingesetzt werden. Eine tiefere Bewertung ist jedoch auch zulässig.
Bewertung nach OR 665 AG, Gmbh
Es ist immer der Tiefere Wert anzugeben. Ob dies jetzt Kurswert oder Anschaffungswert ist, ist egal. Noch Tiefere Bewertungen sind auch möglich
Für AG's ist dies strenger, weil die man Gläubiger schützen will.
Prinzip der Unternehmensfortführung oder Going-Conzern Prinzip
Das Unternehmen darf bei der Bewertung davon ausgehen, dass es für unbefristete Zeit weitergeführt wird.
Stetigkeitsprinzip
Die Bewertungs-Methoden sollen über Jahre hinweg gleich bleiben, damit die Jahresabschlüsse vergleichbar sind.
Vorsichtsprinzip
Das unternehmen darf sich nicht reicher darstellen als es ist. Im zweifelsfall ärmer!
Realisationsprinzip
Gewinne dürfen erst dann verbucht werden, wenn sie erzielt / realisiert werden
Imparitätsprinzip
Ungleichbehandlung von Chancen und Risiken.
Nicht realisierte Gewinne dürfen nicht erfasst werden.
Nicht realisierte, aber erkennbare Verluste sowie Risiken müssen dagegen erfasst werden (Abschr, WB, Rückstellungen)
Niederstwertprinzip
Anschaffungswert mit Kurswert miteinander vergleichen. Es muss das tiefere gewählt werden.
"lower of cost or market"
Externe Rechnugslegung
FiBu
inkl. Stille Reservern
Wie werden Stille Reserven gebildet?
Unterbewertung von Aktiven
Überbewertung von Passiven
Wie kann ein Verlust in der externen Rechnungslegung in ein Gewinn verändert werden?
Durch das auflösen der Stillen Reserven kann ein Gewinn erreicht werden.
Finanzielles Rechnungswesen FiBu
Dokumentation der Vermögens-, Fianz-, und Ertragslage mit Inventar, Bilanz und Erfolgsrechnung, Geldflussrechnung
Gesetzliche Grundlagen
Gegenstand der Rechnung ist das gesamte Unternehmen
Betriebliches Rechnungswesen BeBu
Bereitstellung detaillierter Führungsinformationen Kostenarten, Kostenstellen und Kostenträger
Fast keine gesetzlichen Bestimmungen
Gegenstand der Rechnung ist die Betriebliche Leistungserstellung
Direkte Kosten
Können direkt oder einzeln einem Kostenträger belastet werden.
Einzelkosten
Indirekte Kosten
Fallen auf mehrere Kostenträger
Gemeinkosten
Nur indirekt oder über Umlageschlüssel auf Kostenträger zu bekommen
Zuschlagskalkulation =
Vollkostenrechnung
Konten FiBu/BeBu
Aufwand/Ertrag Kosten/Leistungen
Abschreibungsaufwand
Zinsen
Unternehmerlohn
Kalkulatorische Abschreibungen
Kalkulatorische Zinsen
Kalkulatorischer Unternehmerlohn
Kostenartenrechnung=
Ermittlung der effektiv für die betriebliche Leistungserstellung entstandenen Kosten
Kostenstellenrechnung=
Zuordnung der Gemeinkosten auf die Abteilungen und Betriebsstellen wo sie entstanden sind.
Kostenträgerrechnung=
Zuteilung sämtlicher Kosten auf die Kostenträger
Die Differenz zum Nettoerlös des Kostenträgers ergibt den Erfolg
Herstellkosten=
Summe aus den gesamten Material- und Fertigungskosten
Selbstkosten=
Summe aus Herstellkosten und V. u. V. Gemeinkosten
V u V Verwaltungs und Vertriebs
Cashflow indirekt=
(Geldunwirksam)
Gewinn, Abschreibungen, WaA, - Zunahme Deb, +Zunahme Kred
Liquiditätsgrad 1
FlüssigeMittel x 100 / kurzfr. Fremdkapital\(Flüssige Mittel * 100 \over kurzfr. Fremdkapital\)
Liquiditätsgrad 2
\((Flüssige Mittel + Forderungen) * 100 \over kurzfr. Fremdkapital\)