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Wareneinkauf

Wareneinkauf


S. C.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Übersicht über die Grundlagen des Handels mit Waren, insbesondere für Auszubildende in der Berufslehre. Sie decken Themen wie Wareneinkauf, Bezugskosten, Einstandswert, Skonto, Rabatte und die Verbuchung von Warenvorräten ab. Die Karteikarten erklären auch die Berechnung von Nettoerlös, Bruttogewinn und Selbstkosten sowie die Bedeutung von Gemeinkosten und die Erfolgsrechnung. Ideal für angehende Händler und Buchhalter, die ihre Kenntnisse in der Warenwirtschaft vertiefen möchten.
Karten
28
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
VWL
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
09.05.2015 / 17.05.2015

Lernkarten

Handel mit Waren als Geschäftszweck

Ein Fabrikationsbetrieb stellt Güter her und verkauft diese an Händler oder direkt an Konsumenten. Ein Handeslbetriebproduziert nicht selbst, sondern kauft die Waren von Lieferaten,Produzenten oder Zwischenhändler ein und lässt diese ins Lager transprotieren und schlussendlich verkauft er diese an Kunden.

Kosten

Bezugskosten

Gemeinkosten

Bezugskosten

Die Kosten für den Transport der Ware vom Lieferanten ins Warenlager, für Versicherungen und Verzollung nennt man in der Buchaltung Bezugskosten.

Gemeinkosten

Die allgemeinen Kosten wie Löhne für das Personal, Miete für Büro und Lager, Werbekosten und Büromaterial bezeichnet man als Gemeinkosten.

Geschäftszweck - Handel

Um zu überleben muss das Unternehmen auch Gewinn machen. Er muss seeine Gemeinkosten decken und einen angemessenen Gewinn zuerzielen. Der Verkaufspreis muss also höher sein als der Einkaufspreis. Diese Differenz gibt den Bruttogewinn. Üblich rechnet man die Bezugskosten zum Einkaufspreis dazu und das gibt den EInstandswert. Der Einstandswert gibt an, wie hoch die Kosten der transportieren, versicherten und evt. verzollten Ware vom Hersteller bis ins Lager sind.

Einstandswert

Die Bezugskosten wernden üblicherweise zum Einkaufspreis dazugerechnet, damit erhält man den sogenannten Einstandswert.

Bruttogewinn

Der Verkaufspreis mus höher sein als der Einkaufspreis. Diese Differenz ist der Bruttogewinn. Also Diff. zwischen Dem Nettoerlös und dem Einstanfswert (plus Bezugskosten) der Ware.

Der Bruttogewinn dient zum Decken der Gemeinkosten u. Realisieren eines angemssenen Gewinns.

Nettoerlös

Statt Verkaufspreis oder Verkaufserlös wird der Begriff Nettoerlös verwendet. Gemeint ist derjenige Betrag, welcher dem Unternehmen nach Abzug von Rabatt und Skonto effektiv bleibt, um die Kosten zu decken und Gewinn zu erzielen.

Organigramm

Lieferanten --> (Ware) an Händler = Einstandswert (Händler am Lieferanten)
(EW: Bezugskosten - Preisermässigungen =EW)

Händler --> (Ware) an Kunden = Nettoerlös (Kunde am Händler)
(NE = Verkaufspreis + Preisermässigung = NE)

 

Berechnung Bruttogewinn

Nettoerlös - Einstandswert = Bruttogewinn

Gemeinkosten + Reingewinn = Bruttogewinn

Berechnung Nettoerlös

Einstandswert + Gewinnkosten = Selbstkosten + Reingewinn = Nettoerlös

Selbstkosten

Gemeinkosten + Einstandswert

Bilanz

A: UV + AV

P: EK + FK

Erfolgsrechnung

A: Aufwand + Gewinn

E: Ertrag

Gewinn= E-A

Einkäufe / Verkäufe

Einäufe -> Aufwand

Verkäufe -> Erträge

Verbuchen des Wareneinkaufs

Soll: Wareneinkauf (alle Wareneinkäufe) + Bezugskosten (alle Bezugskosten zulasten Käufers, transporte,verzollung etc

Haben: Preisermässigung/Aufwandminderung (vom Lieferanten nachträglich gewährte Rabatte, Skonto etc.) (gegenkonto VLL)

Warenvorrat

Immer wenn man im Warenaufwand etwas bucht hat dies auch Einfluss im Warenvorratskonto. Das Konto gilt als ruhendes Konto, da es nur Ende Jahr mit der einzigen Buchung die Zu bzw. Abnahme des Vorrats erfasst word. Diese Buchung ist die Bestandeskorrektur.

Warenvorrat Verbuchung

hat nur 3 Entragungen

Anfangsbestand (Soll) & Endbestand (Haben) + doe Bestandeskorrektur

(Bestandesänderung ist die Diff. ziwschen Anfangsbestand u- Enbestand.)

Anfangbestand / Schlussbestand Vorratsabnahme

Ist der Anfangsbestand höher als der Enbestand = Vorratsabnahme
(mehr verkauft als eingekauft)

Warenaufwand an Warenvorrat

Anfangsbestand / Schlussbestand Vorratszunahme

Ist der Anfangsbestand kleiner als der Enbestand = Vorratszunahme
(mehr eingekauft als verkauft)

Warenvorrat an Warenaufwand

Eröffnung Bestandeskontoen

Vorrat and Bücher : Warenvorrat / Bilanz - 15 000

VLL 10 000 : Bilanz / Vll - 10 000

weiter Buchen ..

Gutschriften / Rabatt Nachträglich

VLL / Warenaufwnad

Abzug Skonto 2%

2 Buchungen

1: VLL / Warenaufwand - (Betrag nur vom Skonto also 2%)

2: Vll / Bank(oder Post etc.) - (Betrag von Einkaugspreis - Skonto / Einkaufspreis auch nach abzug von Rabatte etc.)

Endverbuchung Warenvorrat

Vorratsabnahme

Soll: Anfangsbestand

Haben: Endbestand

Differenz von dem ist Betrag (ins Haben schreiben)

im WA Konto ins Soll nehmen

Buchung: Warenaufwnad / Warenvorrat

Endverbuchung Warenvorrat

Vorratszunahme

Soll: Anfangsbestand

Haben: Endbestand

diese Differenz ins Soll nehmen

im WA Konto ins Haben

Buchung: Warenvorrat / Warenaufwand

 

Abschluss Warenvorrat

Betrag vom Endbestand des Warenvorrats auch verbuchen --> Bilanz / Warenvorrat - EB

Abschluss Warenaufwand

Saldo berechnen + verbuchen

Er / Warenaufwand - Betrag Saldo

+ dieser Saldo ist der Einstandswert der verkauften Waren

Abschluss VLL

VLL / Bilanz = Saldo vom abgeschlossenen Konto

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