Robotik 3 - Digitale Bildverarbeitung
Filter, Features, Merkmalsextraktion
Filter, Features, Merkmalsextraktion
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Cartes-fiches
Descriptor (Merkmalsdeskriptor)
Beschreibt einen Bildpunkt mit seiner lokalen Umgebung
Der Begriff wird manchmal auch nicht nur für das Verfahren, sonder auch für die erstellte Repräsentation selbst verwendet
Detektor (Merkmalsdetektor)
findet charakterisierende Keypoints:
Punktmerkmale (engl.
Interest Points)
Punkt, von dem
aus sich die Intensität in alle Richtungen stark verändert
Der Begriff wird manchmal auch nicht nur für das Verfahren/Methode, sonder auch für die erstellte Repräsentation selbst verwendet
Hochpassfilter: Kantendetektion
Prewitt
Sobel
Laplace, Laplacian of Gaussian
Kante
Kanten entsprechen Diskontinuitäten in der Bildfunktion.
Extrema der ersten Ableitung der Bildfunktion.
Nullstellen der zweiten Ableitung der Bildfunktion.
Laplacefilter
Laplaceoperator: Summe der Quadrate der partiellen Ableitungen (hier der Bildfunktion g(x, y))
∂² g(x, y)
/ ∂² x
+ ∂² g(x, y)
/ ∂² y
Angenähert durch die Faltungsmatrix
0 1 0
1 -4 1
0 1 0
LoG
Laplacian of Gaussian (Erst Gaussfilter dann Laplacefilter)
Blob Detektor
erkennt Blob nur bei passender Skalierung
Medianfilter
Elimination von Ausreissern (-robust)
1. Sortiere die Werte
2. Nimm den Wert in der Mitte der Liste
Merkmal
Feature
charakteristischer Bildausschnitt
Beschreibung eines Punktes mit seiner lokalen Umgebung (durch einen Deskriptor)
Mittelwertfilter
bildet Durchschnittswert
Glättung von Rauschen aber Ausreisser werden nicht erkannt
Verwischte Kanten
Moravec-Operator
detektiert Punktmerkmale (Interest Points)
Ein Punktmerkmal wird als ein Punkt definiert, von dem
aus sich die Intensität in alle Richtungen stark veränder
1977 von Hans P. Moravec
Moravec-Operator Vorgehensweise
Betrachtung eines kleinen, quadratischen Fensters (z.B. 3×3 oder
5×5) mit dem Punkt (u, v) als Zentrum
Verschieben vom Fenster mit anschließendem Vergleich in vier
vordefinierte Richtungen (horizontal, vertikal, entlang Diagonalen).
Als Maß für den Unterschied zwischen Ursprungsfenster und Verschobenem
wird SSD (Sum of Squared Differences) verwendet:
Previtt x/y/Operator
1. Ableitung nach x- und y-Richtung approximiert durch
Differenzenquotient
Filtermatrix entspricht Faltung von
Mittelwertfilter und Differenzenquotient:
-1 0 1
-1 0 1
-1 0 1
Previtt-Operator: sqrt( Px2 + Py2 )
Bestimmung der Orientierung jedes Keypoints mittels Gradientenhistogramm liefert Koordinaten-System für Winkel der Gradienten (für Invarianz der Features von der Orientierung des Bildes)
16x16 Umgebung eines Keypoints zerlegen in 4x4 Fenster (zu 4x4 Pixel) mit jeweils einem 8 Klassen(Richtungen, Winkel)-Hisstogramm = 128 dimensional feature vector
Gaussian weighting around center( is 0.5 times that of the scale of
a keypoint)
128-dimensionaler Merkmalsvektor wird normalisiert
SIFT Deskriptor Gradientenhistogramm für Ausrichtung
Gradientenhistogramms mit 10°
Diskretisierung (36 Bins) über Winkel θ der Gradienten der Keypoint-Umgebungspixel mit Betrag m als Gewichtung
globales Maximum: Ausgabe dessen
und aller Einträge mit Werten 85% des Maximums sind
Richtungen
ermöglicht relative Orientierungsangaben durch Winkel Phi
SIFT Deskriptor Gradient berechnen
Berechnung des x- und y-Gradienten für ein Pixels bezogen auf quadratisches (16x16)
Fenster
Berechnung des Betrags
m = sqrt(gx² + gy²)
und der Richtung
θ =arctan( gy / gx )
SIFT Detektor Auslese der Merkmalspunkte
- Herstellung der Octaven und der DoG Zwischenbilder
- Extrema ihrer 3x3-Umgebung und der des vorhergehenden und nachfolgenden Gauß Verarbeitungsschritt; Verfeinerung der Extrema auf die Subpixelebene durch Extrapolation mit quadratischer Funktion (Taylor-Reihe)
- Schwellwert (magischer Parameter)
SIFT Detektor Bewertung der Eignung als Keypoint
Skalenraum wird aufgebaut durch Faltung mit der Gauß-Funktion
Zwischen je zwei Ebenen der Verarbeitung DoG(Difference of Gaussians), DoG erkennt Blob nur bei passender Skalierung:
Jedem Bildpunkt wird so eine Bewertung der Eignung als Keypoint zugewiesen
SIFT DoG-Funktion
effiziente Approximation des
skalennormalisierten
LoG-Operators
Innerhalb einer Octave angewandt
SIFT Invarianz
Skalierung:
Der Merkmalsdetektor skaliert und passt die Auflösung (mit der Gaußfunktion) sowieso so an, dass die Features gefunden werden. Auf dieser Basis arbeitet dann auch der Deskriptor.
Rotation, Verzerrung:
Mittels Histogramm über die Gradienten um einen Keypoint wird für jeden Keypoint die richtige Orientierung bestimmt
Helligkeit:
Nur Gradienten werden verwendet und Normalisierung des Merkmalsvektors fürt zu relativierung
SIFT octaves
Zwischen aufeinanderfolgenden octaves werden die
Bilder auf halbe Breite und halbe Höhe verkleinert
Gauss-Glättung innerhalb einer octave
SIFT Scale Invariant Feature Transform ist
Verfahren, das Detektor und Deskriptor zu Verfügung stellt um Punktmerkmale zu generieren
heute sehr beliebt, 1999 von David G. Lowe
Invarianz bzgl. Rotation,
Skalierung, in einem kleinen Bereich bzgl. Verzerrung (bzgl. Affiner Abbildung), Helligkeit
SIFT steht für
Scale Invariant Feature Transform
Sobel
Filtermatrix entspricht Faltung von
Gaußfilter und Differenzenquotient:
-1 0 1
-2 0 2
-1 0 1
1. Ableitung nach x- und y-Richtung approximiert durch
Differenzenquotient
Sobel-Operator: sqrt( Px2 + Py2 )
Tiefpassfilter: Glättung, Rauschelimination
Medianfilter
Mittelwertfilter
Gauß-Filter
SIFT Descriptor Kurzerklärung
Der SIFT Descriptor erstellt Repräsentationen von Histogrammen von Gradienten in der Umgebung der Keypoints
Keypoint-Feature: Zusammenhang
Keypoint-Merkmal
Der Keypoint ist der Ort des Features (z.B. der Mittelpunkt)
Kalman-Filter
Dient dazu, von den aktuellen und vergangenen Sensordaten auf den tatsächlichen inneren
Systemzustand zu schließen
Systemwissen/Verständniss: Modell zur Schätzung des nächsten Systemzustands basierend auf
dem aktuellen (geschätzten) Systemzustand (und den Sensordaten)
Zustand(-Schätzung) - Messung - Messvorhersage
Kalman-Filter Ablauf
A-priori Zustandsschätzung, basierend auf vorherigem
Zustand
A-posteriori Zustandsschätzung, unter Einbeziehung der
Messung
Berechnung aus a-priori Schätzung und gewichteter
Differenz zwischen Messung und Messvorhersage